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Strohtransport

Themenstarteram 3. Juni 2014 um 18:42

Hallo,

wer kennt sich in Sachen Strohtransport aus? Hätten die Möglichkeit Stroh zu transportieren. Das ganze würde dann über das Strohkraftwerk in Emlichheim laufen.

Die würden uns die Ladestelle mitteilen. Entladestelle wäre immer die selbe. Teilweise hätten die gern das Auto dann die ganze Woche am laufen.

Preislich wurde noch nichts genannt. So wie ich das verstanden hab, läuft das so ab: Laden z.b. in Hannover ab nach Emlichheim. Leer zurück nach Hannover und wieder Emlichheim usw. Ab und an hätten die auch Rücktouren.

Hat evtl schonmal jemand solche Touren gefahren? Mich intressiert was bzw. wie das bezahlt wird. Ob Leer Km auch vergütet werden.

Beste Antwort im Thema
am 4. Juni 2014 um 22:03

Sollte man aus der Sicht der Natur boykottieren, da man durch Transport und Verbrennung des Strohs mehr CO2 freisetzt, als in nachwachsenden Strohalmen im nächsten Jahr gebunden werden kann.

Wahrscheinlich wird auch dieser ökologische Schwachsinn steuerlich gefördert..

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Zitat:

Original geschrieben von Charly250

Die würden uns die Ladestelle mitteilen. Entladestelle wäre immer die selbe.

Laden z.b. in Hannover ab nach Emlichheim. Leer zurück nach Hannover und wieder Emlichheim usw.

Ich sehe hier einen Widerspruch. Meinst du vielleicht, die Entladestelle wäre immer am gleichen Kraftwerk?

Themenstarteram 3. Juni 2014 um 18:55

Ja, Entladestelle wäre immer in Emlichheim. Das dortige Strohkraftwerk kauft Deutschlandweit Stroh was dann nach Emlichheim gefahren wird.

am 4. Juni 2014 um 22:03

Sollte man aus der Sicht der Natur boykottieren, da man durch Transport und Verbrennung des Strohs mehr CO2 freisetzt, als in nachwachsenden Strohalmen im nächsten Jahr gebunden werden kann.

Wahrscheinlich wird auch dieser ökologische Schwachsinn steuerlich gefördert..

Hast zwar irgendwo wahrscheinlich recht, hat aber nix mit der Frage des TE zu tun ;)

Grüße

Steini

das Laden wird vermutlich immer woanders sein, je nachdem welcher Bauer eine Ladung verkauft, das Verzurren und zudecken wird vermutlich Deine Sache sein, ausser Du kannst es mit einem Planenzug laden. Vermutlich sind es Großballen und hoffentlich in Viereckform und keine Rollen, denn die Rollen sind schwerer zu sichern.

Der Ökoaspekt für das Ganze wäre der nächste Aspekt, eigentlich sollen da nur Transporte bis 200km sein, alles andere ist ökologischer Schwachsinn, für den man sich auch als Spediteur nicht hergeben sollte.

Themenstarteram 6. Juni 2014 um 12:50

Also geladen wird wohl ständig woanders, ausser ein Bauer verkauft wohl mehr Stroh. Gefahren wird das ganze offen, also mit Pritsche. Gurten müssen wir wohl selber.

Es handelt sich hier um Quaderballen. Entweder 70cm oder 90cm hoch.

Was mich aktuell interessiert sind Preise bzw. Erfahrungen in dem Bereich.

Zitat:

Original geschrieben von Hartgummifelge

Sollte man aus der Sicht der Natur boykottieren, da man durch Transport und Verbrennung des Strohs mehr CO2 freisetzt, als in nachwachsenden Strohalmen im nächsten Jahr gebunden werden kann.

Wahrscheinlich wird auch dieser ökologische Schwachsinn steuerlich gefördert..

Was soll denn der Quatsch hier? Da muss ja jeder Öltransporter oder Autotransporter auch den Dienst verweigern. Transportierst Du nur Güter, deren CO2 Bilanz positiv ist?

Stroh ist normale Biomasse und da wird das CO2 durch Gärung oder Verbrennung frei. Ist jedenfalls um Längen besser als die neu projektierten Kohle- oder Gaskraftwerke. Und Stroh kann man auch verfeuern wenn kein Wind weht oder sogar nachts!

Hier mal ein Link zum Kraftwerk.

http://www.grontmij.de/.../106_ABF_KOE_BMHKW-Emlichheim-Stroh-THO.pdf

Zitat:

Original geschrieben von Hartgummifelge

Sollte man aus der Sicht der Natur boykottieren, da man durch Transport und Verbrennung des Strohs mehr CO2 freisetzt, als in nachwachsenden Strohalmen im nächsten Jahr gebunden werden kann.

Trotzdem ist die CO2-Bilanz von Stroh immer noch besser als bei fossilen Brennstoffen.

Zitat:

Original geschrieben von Charly250

Also geladen wird wohl ständig woanders, ausser ein Bauer verkauft wohl mehr Stroh. Gefahren wird das ganze offen, also mit Pritsche. Gurten müssen wir wohl selber.

Es handelt sich hier um Quaderballen. Entweder 70cm oder 90cm hoch.

Was mich aktuell interessiert sind Preise bzw. Erfahrungen in dem Bereich.

Ladungssicherung nennt sich das in der Fachsprache .

Das ganze fährt man unter Plane .

Es geht mir auf den " Keks " , wenn das Zeug durch die Gegend fliegt .

Vor die Windschutzscheibe , dem Biker vor das Visier oder ins offene Cabrio weht .

redactros

Falls zum Thema Ladungssicherung bei landwirtschaftlichen Produkten noch Unsicherheiten bestehen, kann man sich hier informieren:

http://www.svlfg.de/.../12_risiko_raus.pdf

Zitat:

Original geschrieben von Charly250

Also geladen wird wohl ständig woanders, ausser ein Bauer verkauft wohl mehr Stroh. Gefahren wird das ganze offen, also mit Pritsche. Gurten müssen wir wohl selber.

Es handelt sich hier um Quaderballen. Entweder 70cm oder 90cm hoch.

Was mich aktuell interessiert sind Preise bzw. Erfahrungen in dem Bereich.

Wenn es immer nur "groß" Quaderballen sind, sollte die Ladungssicherung ja "relativ" einfach "sicher" zubeherrschen sein.

Interessant dürfte für dich aber auch sein, wie das Thema "Ladeort" definiert ist! Ist der "Ladeort" immer die "Bordsteinkante" eines befestigten Weges o. geht es auch schon einmal "ins Gelände"= risiko des Festfahren u. der daraus entstehenden kosten/ Zeitverlust?

Das andere Thema, ist das eigentliche verladen: Der eine "Agraunternehmer" (Bauer) beläd Dir deinen Zug in einer halben Std. weil er entsprechendes Gerät hat u. alles perfekt ist (genügend Platz/ Zufahrt/ gut Organisiert), der andere braucht anderthalb Std. weil das Gerät zuklein, das Gelände ungünstig .. .

Du solltest abklären, wie das geregelt ist, damit du richtig kalkulieren kannst.

MfG Günter

Themenstarteram 10. Juni 2014 um 14:39

Habe am Wochenende mal etwas in der Frachtenbörse herum gestöbert. Dort standen einige Touren drin, welche mit Stroh nach Emlichheim gehen. Da gibt es ja nix für, für die Touren.

Z.b.

480km Strecke -> 350,- €

425km Strecke -> 320,-€

Macht 0,75,-€ pro Km. Wenn das so bezahlt wird, kein Wunder das die Händeringend LKW suchen.

Genau das hatte ich erwartet und die Leerfahrt zurück gibts mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht wirklich bezahlt.Das zeug auf ner Pritsche und der Stress mit den Behörden ist vorprogrammiert.Umherfliegende Strohhalme ist das Stichwort.

Puh,

Ich meine einer hatte mal was gesagt mit 90cent pro Lastkm im Nahverkehr. Nicht wirklich Rentabel! . Waren Strohballen. Kann dir leider nicht mehr sagen wer das war. Es kann auch sein dass ich mit komplett täusche

LG

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