Städte ohne Autoverkehr - Elektroautos sinnlos?!

Die Städte wählen zu Minimierung oder Einhaltung der Luftgrenzwerte anscheinend nicht die Möglichkeiten, die ihnen das EmoG bietet - Bereiche für emissionsarme Fahrzeuge zu bevorzugen - sondern wählen aus Gründen der Gleichbehandlung anscheinend gleich die Variante Quartiere oder mehr autofrei zu machen.

Hier gibt es entsprechende beispielhafte Meldungen hierzu

https://www.heise.de/.../...n-35-einflussreichen-Staedten-4553815.html

https://www.bundesbaublatt.de/artikel/bbb_Autofrei_wohnen_2173931.html

https://www.t-online.de/.../...hren-bereits-fast-keine-autos-mehr.html

https://daserste.ndr.de/.../Autofreie-stadt,autofreiestadt100.html

Wenn sich diese Entwicklung so fortsetzen sollte, so kann ich aktuell nur zum Schluss kommen, dass eine aktuelle Neuanschaffung eines E-Autos für die Stadt völlig sinnlos ist!

Ob Elektroauto oder nicht, ist dann völlig egal…, d.h. den Sprung auf den Elektroantrieb kann man sich auch sparen. Bis zu den innerstädtischen Verboten oder Einschränkungen hält das aktuelle Fahrzeug allemal.

Beste Antwort im Thema

Moin

Klingt nach dem gleichen Dummfug der in letzter Zeit immer wieder gerne in irgendwelchen Orten der Welt zusammengeschwafelt wird.
Da fliegen also die Gremien aus insgesamt 90 "führenden" Städten nach Kopenhagen. Das kennt man ja auch schon von anderen "Umwelt" Gremien, die sich dann gerne alle Jahre wieder an luxeriösen Ort treffen, geflogen mit dem Privatjet, oder aber mindestens gehobene Klasse, erzeugen damit ordentlich Flugzeugabgase und Lärm um dann zu empfehlen doch weniger Abgase und weniger Lärm in den Städten zu erzeugen.

Dann kommt wieder die Aussage das 40.000 Menschen aufgrund der Abgase sterben. Wieviele sterben durch Alkohol oder Zigaretten? Und, was macht man dagegen? Richtig, man erhöht die Steuern, das wars. Ich denke man weis das letztere tödlich sind, dann verbiete sie doch einfach....

Das gleiche jetzt mit den SUVs. Als ob es für die 4 Fußgänger besser ausgegangen wäre wenn anstatt eines SUV ein Golf mit Vollgas über sie weg gefahren wäre. Ob nun 2 Tonnen oder 1,6 tonnen, beides nicht angenehm. Und schon beginnt die alte Leier wieder, Böse SUVs, müßen raus, gehören verboten, um dann kurze Zeit später das doch viel bessere Angebot zu machen: Wir erhöhen einfach die Steuern auf SUVs.

Und das hält nen Porschefahrer davon ab sich weiterhin einen Cayenne zu kaufen?

Das gleiche wird zumindest hier in Deutschland aus der Autos raus Geschichte werden. Großes gebrülle und gedrohe, und dann kommt einfach die Stadtmaut. Aber bitte so moderat das blos nicht weniger fahren als vorher, dann verdient die Stadt Geld, den Ökos kann man sagen wir haben doch was gemacht und der Autofahrer kann weiter in die Stadt fahren. Altes Spiel im neuen Gewandt.

Moin
Björn

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Das sind doch zwei Paar Schuhe:
Willst du weniger Autos in der Stadt haben, bspw. wegen zugestellter Fläche --> Alle Autos raus.
Willst Du weniger Abgase und Lärm in der Stadt haben --> Elektroautos können drinnen bleiben.

Für die Städte anscheinend nicht, da wo verkehrsberuhigt wird, sind keine Autos mehr - da werden dann auch die Ladesäulen abgebaut.

Um die Bürger zum Kauf von E-Fahrzeugen zu animieren sollten diese eine kleine Weile davon Befreit sein, sobald es mehr E-Autos gibt sind die irgendwann aber auch draußen.

Hier die "Gleichbehandlung" zu fordern ist wie Ladesäulen in Firmen zu verbieten weil sonst die anderen Autobesitzer benachteiligt wären (Kein Witz wurde von Betriebsräten schon so argumentiert).

Moin

Klingt nach dem gleichen Dummfug der in letzter Zeit immer wieder gerne in irgendwelchen Orten der Welt zusammengeschwafelt wird.
Da fliegen also die Gremien aus insgesamt 90 "führenden" Städten nach Kopenhagen. Das kennt man ja auch schon von anderen "Umwelt" Gremien, die sich dann gerne alle Jahre wieder an luxeriösen Ort treffen, geflogen mit dem Privatjet, oder aber mindestens gehobene Klasse, erzeugen damit ordentlich Flugzeugabgase und Lärm um dann zu empfehlen doch weniger Abgase und weniger Lärm in den Städten zu erzeugen.

Dann kommt wieder die Aussage das 40.000 Menschen aufgrund der Abgase sterben. Wieviele sterben durch Alkohol oder Zigaretten? Und, was macht man dagegen? Richtig, man erhöht die Steuern, das wars. Ich denke man weis das letztere tödlich sind, dann verbiete sie doch einfach....

Das gleiche jetzt mit den SUVs. Als ob es für die 4 Fußgänger besser ausgegangen wäre wenn anstatt eines SUV ein Golf mit Vollgas über sie weg gefahren wäre. Ob nun 2 Tonnen oder 1,6 tonnen, beides nicht angenehm. Und schon beginnt die alte Leier wieder, Böse SUVs, müßen raus, gehören verboten, um dann kurze Zeit später das doch viel bessere Angebot zu machen: Wir erhöhen einfach die Steuern auf SUVs.

Und das hält nen Porschefahrer davon ab sich weiterhin einen Cayenne zu kaufen?

Das gleiche wird zumindest hier in Deutschland aus der Autos raus Geschichte werden. Großes gebrülle und gedrohe, und dann kommt einfach die Stadtmaut. Aber bitte so moderat das blos nicht weniger fahren als vorher, dann verdient die Stadt Geld, den Ökos kann man sagen wir haben doch was gemacht und der Autofahrer kann weiter in die Stadt fahren. Altes Spiel im neuen Gewandt.

Moin
Björn

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Moin

Zitat:

Hier die "Gleichbehandlung" zu fordern ist wie Ladesäulen in Firmen zu verbieten weil sonst die anderen Autobesitzer benachteiligt wären (Kein Witz wurde von Betriebsräten schon so argumentiert).

Stimmt wurde so argumentiert und ist ebenso gescheitert. Gleichbehandlung bedeutet das man jedem das gleiche anbieten muß. Darf also einer sein Auto laden, dann muß das jedem gestattet sein. Wenn aber nur ein kleiner Teil einen E-Wagen hat so macht dieses der Gleichbehandlung keinen Strich durch die Rechnung.

Moin
Björn

Grundsätzlich ist es aus meiner Sicht von Vorteil die Städte/Innenstädte/ Wohnviertel für die dort Wohnenden lebenswerter zu machen. Allerdings wurden die zur Deckung des Bedarfs nötigen Geschäfte (Lebensmittel/Bäcker/Schlachter etc.) vertrieben. Es würde der Zugang für Anwohner/Behinderte reichen.

Es ist doch klar, dass Dinge, wie Staus und RushHour allein durchs Antriebskonzept nicht wirklich beeinflusst werden. Dafür sind Elektroautos Energie- effizient, helfen den Autobauern, CO2 Flottenziele (und dem Verkehrssektor CO2 Vorgaben) zu erreichen und können Lärm und lokale Emissionen reduzieren. Deshalb wird anders rum auch ein Schuh draus:
Alternative Antriebskonzepte sind wohl bald diejenigen, die am ehesten ermöglichen, den heute gewohnten Mobilitätsformen weiterhin noch relativ nahe zu kommen.

Die etwa 47 Millionen zugelassenen PKW in Deutschland sind durchaus ein Problem. Man tut manchmal so, als wenn die übermorgen alle weg wären oder sich in Luft auflösen würden.

Zitat:

@bobbymotsch schrieb am 19. Oktober 2019 um 08:33:03 Uhr:


Die etwa 47 Millionen zugelassenen PKW in Deutschland sind durchaus ein Problem. Man tut manchmal so, als wenn die übermorgen alle weg wären oder sich in Luft auflösen würden.

Es ist nur vermutlich so, dass man Wählerstimmen verliert, wenn man allzu konsequent thematisiert, dass die individuelle Mobilität mit privat PKW an Grenzen kommt und man hier früher oder später was dran ändern muss. Denn die Alternativen sind bisher nicht wirklich attraktiv. Außerdem baut ein großer Teil unserer Wirtschaft darauf, dass jeder seinen eigenen PKW besitzt und verwendet.

Zitat:

@Brunolp12 schrieb am 18. Oktober 2019 um 18:27:13 Uhr:


Es ist doch klar, dass Dinge, wie Staus und RushHour allein durchs Antriebskonzept nicht wirklich beeinflusst werden. Dafür sind Elektroautos Energie- effizient, helfen den Autobauern, CO2 Flottenziele (und dem Verkehrssektor CO2 Vorgaben) zu erreichen und können Lärm und lokale Emissionen reduzieren. Deshalb wird anders rum auch ein Schuh draus:
Alternative Antriebskonzepte sind wohl bald diejenigen, die am ehesten ermöglichen, den heute gewohnten Mobilitätsformen weiterhin noch relativ nahe zu kommen.

Ich beziehe mich nur auf den ersten Satz. Und zwar wird die Luft in Innenstädten, Durchgangsstrassen bei Stau und stop and go extrem belastet. Das geschieht bei BEV/ H2 nicht. Bedenke, dort leben Menschen mit Kindern (Hamburg Stresemannstr. z.B.).

Zitat:

@ortler schrieb am 20. Oktober 2019 um 20:03:07 Uhr:



Zitat:

@Brunolp12 schrieb am 18. Oktober 2019 um 18:27:13 Uhr:


Es ist doch klar, dass Dinge, wie Staus und RushHour allein durchs Antriebskonzept nicht wirklich beeinflusst werden. Dafür sind Elektroautos Energie- effizient, helfen den Autobauern, CO2 Flottenziele (und dem Verkehrssektor CO2 Vorgaben) zu erreichen und können Lärm und lokale Emissionen reduzieren. Deshalb wird anders rum auch ein Schuh draus:
Alternative Antriebskonzepte sind wohl bald diejenigen, die am ehesten ermöglichen, den heute gewohnten Mobilitätsformen weiterhin noch relativ nahe zu kommen.

Ich beziehe mich nur auf den ersten Satz. Und zwar wird die Luft in Innenstädten, Durchgangsstrassen bei Stau und stop and go extrem belastet. Das geschieht bei BEV/ H2 nicht. Bedenke, dort leben Menschen mit Kindern (Hamburg Stresemannstr. z.B.).

Da hast du mich aber leider falsch verstanden. Es geht doch darum, dass ein Wechsel des Antriebskonzepts den Stau nicht beseitigt.

Zitat:

@Brunolp12 schrieb am 20. Oktober 2019 um 20:14:53 Uhr:



Da hast du mich aber leider falsch verstanden. Es geht doch darum, dass ein Wechsel des Antriebskonzepts den Stau nicht beseitigt.

Wenn ich das Auto, so wie es ist einfach durch eAuto ersetze, ist es eine theoretische Rechnung, die praktisch so nie kommt.

Das Ziel ist doch der Mobilitaetsmix. OePNV, Fahrrad, eScooter, CarSharing usw. Das eAuto ist lediglich eine Komponente davon.

Der Mix leidet heute darunter, dass das Auto alles dominiert. Der OePNV ist schlecht ausgebaut, Fahrradfahrer werden bei und platt gefahren und auf die Gehwege gedraengt, CarSharing wird nicht zugelassen, weil Parkplaetze dafuer geopfert werden muessen. Da gibt es also noch sehr viel zu tun.

Brauche ich als Staedter ein eAuto? Im Moment schon, spaeter vielleicht nicht mehr. Braucht jemand vom Land ein eAuto? Unbedingt, weil eine SBahn in jedes Dorf wird es nicht geben. Muss der Pendler mit seinem eAuto in die Stadt hineinfahren? Nicht wenn Park&Ride gut funktionieren wuerde.

Zitat:

@kartoffel911 schrieb am 21. Oktober 2019 um 09:10:42 Uhr:


...Fahrradfahrer werden bei und platt gefahren und …

...Brauche ich als Staedter ein eAuto? Im Moment schon...

Oder die Fahrräder fallen Vandalen zum Opfer oder werden geklaut. von der Polizei kommt kaum was, falls die Teile Zuhause geklaut werden nur ein Kondolenzbesuch.
Wenn hier nicht der Scheuer endlich tätig wird Bundesweite schnelle und einheitliche Rahmennummernerfasung Aktivverfolgung auch in Hausflure bei vorliegenden Signalen e.t.c.

Wird die ganze Energiewende mit wieder mal den falschen Prioritäten zu Popanz mutieren.

Mein ebike ist mehr wert als mein Auto, das kann ich nicht unbeaufsichtigt irgendwo stehen lassen. Ergo...

Zitat:

@Friesel schrieb am 18. Oktober 2019 um 13:03:20 Uhr:


Dann kommt wieder die Aussage das 40.000 Menschen aufgrund der Abgase sterben. Wieviele sterben durch Alkohol oder Zigaretten? Und, was macht man dagegen? Richtig, man erhöht die Steuern, das wars. Ich denke man weis das letztere tödlich sind, dann verbiete sie doch einfach....

Man macht in beiden Fällen genau das gleiche. 😉

Es geht erstmal um den Schutz anderer. Der SUV-Fahrer leitet die Abgase ja auch nicht in sein Haus sondern verpestet die Luft anderer. Aus dem selben Grund gibt es an öffentlichen Orte mittlerweile überall Rauchverbot. Den Rauch selber einatmen ist am Ende die Verantwortung jedes Bürgers selber, anderere davor zu schützen die Aufgabe des Staates.

Und genau den Weg geht man sinnigerweise mit Autos in der Stadt. Die die in die Stadt fahren sind ja meist die die selber schadstoffarm am Stadtrand oder auf dem Land wohnen aber es für selbstverständlich erachten dass die Stadtbewohner die Abgase und den Lärm tolerieren müssen.

Meckern ist dabei Standard, alternative Lösungsvorschläge kommen dagegen fast nie. Man könnte auch über Citymaut, Kei-Car Vorschriften wie in Japan, generelle Fahrverbote, ein Tag gerade und ein Tag ungerade Kennzeichen und was auch immer Nachdenken.

IMHO ist der Weg zu lokal emissionsfreien und lärmarmen Fahrzeugen die zumindest innerstädtisch rein elektrisch fahren ein gut gangbarer Weg der mit keinen Einschränkungen unserer liebgewonnenen individuellen Mobilität einhergeht. Ein Schritt Richtung kleinere Autos wäre für Städte auch nicht verkehrt wenn man sich anguckt dass die meisten Vans, SUVs und sonstige große Autos trotz ihrer Größe nur 1 Person plus Handgepäck durch die Gegend fahren aber in Parkhäusern kaum mit einem Parkplatz auskommen.

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