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Spur selbst einstellen - Reifen VR außen abgefahren (Trakrite)

Themenstarteram 12. Juli 2020 um 0:10

Hallo, ich bräuchte bitte mal nen Rat bei einer Verständnis Frage bzgl DIY Spureinstellung.

Chrysler 300M BJ 2004 mit 1,8t Gewicht und Frontantrieb bei 200PS Benziner.

Reifen Vredestein Quadrac 3 (ja es ist Juli) auf breiten 245mm / 40 / 18" Felgen.

Die Lenkung befindet sich vor der Achse, also zur Front hin.

Reifendruck 2,5 Bar rundum.

Besitze das Auto 3 Jahre und hatte soweit keine Probleme mit den Reifen.

Dann habe ich den Spurstangenkopf VL getauscht (die eingeschraubte Länge des alten Spurstangenkopf ausgemessen und den neuen dann eingebaut), weil der dann doch ausgeschlagen wurde.

Das Lenkrad steht danach etwa 1cm nach rechts beim geradeaus fahren).

Nun ist der Reifen VR nach nur 500km Autobahn abgefahren.

Jetzt komme ich zum Punkt.

Mittels einer Trakrite Platte habe ich ermittelt, dass beim Reifen VR 1° TOE OUT angezeigt wird.

VL wird nur 0,5° angezeigt.

Berücksichtigt das Tool jetzt die Lenkung vor oder nach der Achse? Macht das einen Unterschied?

Soll ich die linke oder rechte Spurstange verlängern?

In einem anderen Forum habe ich gelesen, dass man nach dem Prüfen des rechten Rades das linke verstellen soll?!

Nun, ist das Rad außen abgefahren, das Rad ist in Fahrtrichtung vorne zu weit nach innen. Richtig?

Also muss diese Spurstange VR weiter raus. Oder doch VL wie im anderen Forum geschrieben? Scheint ja physikalisch interessant aus.

Das Lenkrad würde doch dann aber noch weiter rechts stehen - nicht?

 

Jetzt ist es dunkel und ich kann eh nichts machen, vielleicht kann ich mir viel Anstrengung morgen ersparen, daher frage ich jetzt hier.

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41 Antworten

Hallo, sicher könntest Du die Spur selbst einstellen, aber ob deine Korrekturversuche passen kannst du dann auch wieder nur anhand des Verschleißbildes beurteilen, ergo besser in eine Werkstatt und die Spur sauber einstellen lassen. Da eh erst mal das Lenkrad geradegestellt werden muss dürfte das etwas mehr Arbeit bedeuten als nur das eine Rad einzustellen. Dürfte unterm Strich billiger werden als der zu erwartende Reifenverschleiß bis die Spur passt.

am 12. Juli 2020 um 0:35

Wenn aussen abgefahren, dann Rad weiter raus stellen, also mehr in Richtung GERADEAUS.

Dadurch verändert sich auch die Lenkradposition beim fahren.

 

Wenn Du genug Platz am Rad hast, klemme doch easy 2 lange Wasserwaagen an die Felgen und messe den Abstand dazwischen.

Nichts anderes macht die Maschine beim vermessen.

Vorlauf, Nachlauf und Sturz kannst Du leider damit nicht prüfen.

Um den Sturz zu prüfen bräuchtest Du eine empfindliche digitale Wasserwaage oder einen empfindlichen digitalen Winkelmesser.

 

Wir haben früher die Spur mit der Hand justiert, ziemlich genau sogar.

Je länger die beiden Wasserwaagen, desto genauer.

 

Wenn beide gemessenen Werte identisch sind, stehen beide Räder parallel.

Nun kann man ggf. etwas Korrekturspur dazu geben, weil ein Fronttriebler die Achse nach vorne zieht und die beiden Räder somit in Abhängigkeit der Lage beider Spurstangen (vor.dem Rad oder hinter dem Rad) die gerade Stellung verlassen, daher die Korrektur.

Fachwerkstatt macht das unter 100 Euro. Selbst kann man bei heutigen Autos nicht mehr viel machen.

Mit viel Übung und probieren kriegst du das auch hin, früher stellten wir die Spur sogar mit Hilfe einer Schnur ein die man um das gesammte Fahrzeug zog.

Ich empfehle dir auch den Spurstangenkopf VR noch zu tauschen und dann den Rest einer Fachwertkstatt machen zu lassen, dann aber bitte mit min. zwei Reifen vorne die OK sind.

So‘n Sch... hab ich auch schon mal gemacht. Korrigieren würde ich nur da, wo es los war, also vorne links. Nach deiner Beschreibung steht das Rad vorne links zu weit raus, deshalb musst du das Lenkrad weiter rechts drehen um geradeaus zu fahren.

Da die Anlenkung vor der Achse sitzt (richtig?), muss der Spurstangenkopf links ein bißchen reingedreht, die Spurstange also verkürzt werden.

Drehen, fahren, drehen, fahren, bis das Lenkrad wieder so steht, wie es vorher war. Dann sollte das eigentlich hinhauen.

Ansonsten schließe ich mich aber den Vorrednern an, die Achse korrekt einzustellen erspart die Experimente mit abgefahrenen Reifen.

Statt in die Werkstatt zu gehen, spiele doch einfach weiter an den Spurstangen .............Die Reifenhersteller freuen sich ...................

MfG kheinz

Man tankt jedes Jahr für hunderte/tausende Euronen, da würde an dieser Stelle nicht sparen, sondern das fachmännisch einstellen lassen.

Allein der jetzige Schaden (abgefahrener Reifen) hat doch schon den Sparversuch zunichte gemacht.

...zumal, wenn bereits Lehrgeld bezahlt wurde.

Die Einstellung der Achsgeometrie verschlingt weniger Kosten als ein Reifen oder eine Tankfüllung.

Ich finde die Ambition des TE gut. Wenn er sich hierbei übt, lernt er etwas sogar viel.

Schade, dass es Zeitgenossen gibt deren Motivation das mies machen ist. Jeder wie er mag und wo er sein Geld ausgibt ist auch seine Wahl.

Nach Adam Riese kann nur die Seite mit der getauschten Spurstange die verstellte Seite sein.

Wenn er das an einer Landmaschine übt, teile ich Deine Meinung aber doch nicht an einer Karre die knapp zwei Tonnen wiegt, um uns damit dann mit 200 Km/h entgegen zu kommen.

Derartige Basteleien sollten unter Strafe stehen.

Themenstarteram 12. Juli 2020 um 12:03

Leute, ich fahre ein US-Auto (!) bei der man ein Spezialwerkzeug braucht, um die vergammelten Einstellbuchsen drehen zu können. Und wie oft bitte liest man, dass die Werkstätten selbst nicht richtig einstellen, nachher dies und das nicht stimmt. ALLES kann man selber machen, ob es länger dauert? NA UND? Ich WILL es selbst machen! Das Lehrgeld zahle doch gott sei dank ICH selbst und nicht ihr? Ich tanke übrigens für 36 Euro VOLL.

10 Antworten und 3 brauchbare. Danke an Uwe.Pampus, Genie21 und SETRAundMACAN.

Wer jemals eine Achsvermessung mit einem entsprechenden Gerät durchgeführt hat, weiß, dass so was zuhause Pi mal Daumen nichts wird.

Dazu sind die Toleranzen viel zu gering und die durch Zufall zu erwischen ist ungefähr so wahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto.

Ich habe selber schon versucht, beim Wechsel von Spurstangen alles genau so einzustellen wie vorher. Und trotzdem stand die Spur bei der Vermessung meilenweit daneben.

Aber ich weiß natürlich auch, dass die Pfuscher hier in der Überzahl sind. Also: Viel Spaß beim Murksen!

Ich würde erstmal nur versuchen an der neuen Spurstange Änderungsversuche zu starten. Bei der alten scheint ja zumindest das Verhältnis Lenkrad-Radstellung zu passen.

Zitat:

@menotu schrieb am 12. Juli 2020 um 12:03:28 Uhr:

Leute, ich fahre ein US-Auto (!) bei der man ein Spezialwerkzeug braucht, um die vergammelten Einstellbuchsen drehen zu können. Und wie oft bitte liest man, dass die Werkstätten selbst nicht richtig einstellen, nachher dies und das nicht stimmt. ALLES kann man selber machen …

Die Erfahrung hab ich leider auch gemacht und manche Werkstätten rechnen auch gern mal Sachen ab, die nicht gemacht wurden

Wegen der Einstellung einer Seitenscheibe beim Cabrio nach einem Unfallschaden (Garantiefall) war ich zweimal bei der Niederlassung und hab es dann am Ende selbst gemacht. Mein Fazit: Ich kann es besser als die Mechaniker dort.

Beitrag editiert, bitte beim Thema bleiben, Zimpalazumpala, MT-Moderator

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