Spritpreis steigt und steigt...

Heute gesehen: Super E10 = 1,659 €

Laut Experten könnte 1,80-1,90 € der Liter bis Mitte das Jahres erreicht werden, wenn dann der Ölboykott gegen den Iran beginnt.

Was meint ihr, wie der Höchstpreis dieses Jahr ausfällt?

Beste Antwort im Thema

wie definiert ihr denn "dumm"?

die frage hat nen konkreten hintergrund:

ich baue gerade ein haus und war, wie viele andere auch, der meinung das die jungs vom bau nicht gerade intelligent sind.
fleissig natürlich, malocher auch klar...aber schlau?

ABER:
ich war so frei mir mal die detailbaupläne schicken zu lassen, man will ja wissen was da gemacht wird.

😕😕😕

ich als stukadierter BWL heinzfred-irgendwas, als akademiker, schlau, gebildet...total toll...habe NULL KOMMA NIX verstanden.
diese "weniger schlauen" auf der baustelle konnten mir aber die pläne erklären und mir alles zeigen.

klar kann man als halbwegs intelligenter mensch solche pläne ansatzweise lesen, wirklich verstehen kann man sie aber nicht!
(spätestens bei den statischen auflagen, bewehrung im betonguss etc., hört es echt auf!)

ich denke eher wir machen in vielerlei hinsicht was völlig falsch:

- wir haben ein schubladendenken. wer studiert hat und sich artikulieren kann...ist schlau
- wer auf dem bau steine schleppt ist dumm
- gymnasium ist schlau, hauptschule ist dumm

ich kann aus der erfahrung von vielen vorstellungsgesprächen und einstellungen nur sagen:
zeugnisse sind für den kamin. tolle noten mittels auswendig lernen kann jeder, das hat mit intelligenz mal gar nix zu tun.

unser problem ist im grunde recht einfach:

1. wir geben mehr geld für rettungswege irgendwelcher krötenwanderungen aus, als für die bildung unserer kinder
(überspitzt, ich denke aber man versteht was gemeint ist)
2. wir schaffen uns eine nebengesellschaft von hartz IV empfängern, weil wir in diesem bereich in vielen punkten einfach die augen verschliessen.
(1. es gibt tatsächlich für manche einzelfälle keinen grund zu arbeiten. die gestiegenen energiekosten und die hohen wohnkosten fressen alles weg, was man theoretisch (!) mehr hat, als ein hartzer/ 2. die regierung stockt geringverdiener auf, damit sie das leben bestreiten können. das ist NICHTS ANDERES als die subvention von unerhörten niedriglöhnen! die unternehmen freut es, der steuerzahler zahlt es...und es wird nicht weniger, sondern mehr werden /3. wir werfen alles nach 12 monaten in einen topf. wer 25 jahre eingezahlt hat, wird nach 12 monaten genauso (!) versorgt, wie jemand der nie einen finger krum gemacht hat. (ich kenne praxisbeispiele! mit 57 gekündigt, 40 jahre (!!!!) eingezahlt und steht nach 12 monaten finanziell auf der gleichen stufe wie ein 20 jähriger der keine lust hat und noch nie nen cent eingezahlt hat)/ 4. mit "integration" meinen wir immer, wer auch immer darauf gekommen sein mag, das WIR uns den gästen hin öffnen und anpassen. umgekehrt kannman das aber nicht verlangen. so nen mist gibt es NUR in deutschland. ein bekannter ist nach norwegen ausgewandert...die halten es ganz anders: der gast muss sich auch dem gastgeber anpassen. das ist auch völlig legitim, handhabt man auf jeder privaten geburtstagsfeier nicht anders! warum sollen wir denn irgendwelchen radikalen idioten ihre religionsfreiheit gewähren und zeitgleich unsere normalen gegebenheiten ändern? das konnte mir noch keiner erklären. bei der religion ist eine anpassung, natürlich nur einseitig, pflicht, bei der kulturellen integration aber nicht? ich kenne arabische menschen, die in deutschland einfach nur ihre tradition wahren (was auch ok ist), sich aber im bereich bildung gar nicht anpassen wollen. da werden mädchen von der schule fern gehalten, weil es sich ja traditionell (irgendwo in der wüste seit 500 jahren praktiziert) nicht gehört, dass frauen eine bildung erhalten. erstaunlicherweise wissen die aber im detail wie man seine "rechte" im deutschen sozialstaat durchsetzen kann. pflichten werden aber nicht auferlegt? verstehe wer will, ich nicht. das ist NICHT ausländerfeindlich gemeint, es umschreibt aber eine absurde politik. wir in deutschland lassen es zu, das eingebürgerte ausländer "traditionell" frauen von der bildung fern halten? zahlen aber alle sozialleistungen und beschweren uns über mangelnde fachkräfte? das ist BIZZAR. (es gibt statistiken dazu...bei manchen staatsangehörigkeiten liegt die hartz IV quote bei 80%! das hat sicherlich nichts damit zu tun, dass diese menschen dümmer sind, als andere!))
3. wenn wir auch nur einen bruchteil der gelder, die wir (erwiesen) für bankenrettungen in griechenland, die bevölkerung hat NICHTS davon, denen geht es mit rettungsgeldern schlechter als vorher(!!!), in unser bildungssystem stecken würden, hätten wir viele probleme gar nicht. (beispiel: mir wurde, privater kontakt, zugetragen, dass eine schule mict büchern aus dem jahrgang 1987 (!) unterrichten muss, da die benötigten 20tsd euro durch das land NRW abgelehnt wurden. in der gleichen stadt wurde zeitgleich für 120tsd euro (die sechsfache summe) eine künstlerische gestaltung eines kreisverkehrs feierlich eröffnet. da liegen, übrigens brandgefährlich, nun nen paar "design steine" im kreisverkehr...von wegen der besseren optik. (da fragt man sich echt ob unsere komunen sie noch alle stramm haben)
4. der liebe soli: die stadt dresden ist schuldenfrei. die stadt gelsenkirchen ist hoch verschuldet und schließt munter schulen, öffentliche bibliotheken usw.. ZEITGLEICH wird die stadt gelsenkirchen gezwungen, der stadt dresden "aufbauhilfe ost" zu überweisen. und jetzt wird es ganz absurd: gelsenkirchen muss dafür teure kredite aufnehmen, geht noch tiefer in die miesen und dresden darf, mangels verwendungsbestimmung des soli, mit diesen geldern erlebnisbäder bauen, die dann mangels nachfrage für nen appel und nen ei an private investoren verhöckert werden. HÄ??? wir krank muss man bitte sein um das zu rechtfertigen?

all diese dinge, und es sind nur beispiele, führen zu der situation die wir jetzt haben.

wer nen guten job hat und gut verdient, wird immer mehr in die abgabenmühle gedrückt. der schiebt es dann auf das erste opfer, was er sieht...die HARTZER sind schuld.....den gesamtüberblick verliert man da gerne mal bei.

mal ein beispiel der extremen art:
im jahr 2011 verdiente ich 0,32% des jahresgehaltes von herrn ackermann.
mein prozentualer steuersatz ist, abgesehen von lächerlichen 2% reichensteuer, IDENTISCH.

das ist so richtig?

mir geht es hier auch gar nicht darum gehälter anderer in frage zu stellen, dies obliegt anderen, mir geht es darum mal aufzuzeigen WARUM viele immer auf den hartzer eindreschen. ich ersticke in abgaben, über den hartzer wird in den medien groß und breit gestritten, das der doch mehr geld braucht, weil der strom teurer geworden ist.
das ist der für mich aber auch!

es liegt doch auf der hand, dass man so hass schürt, wo er gar nicht hin gehört.

zudem nehmen wir uns, natürlich, den schulden der griechen an, OBWOHL wir wisen das bis heute noch korruption und unfassbare geldverschwendung an der tagesordnung liegt, obwohl wir wissen das seit beginn des drama die griechischen schulden trotz DREISTELLIGER MILLIARDENZAHLUNGEN GESTIEGEN SIND, anstatt zu sinken.

die politik ist so diletantisch unterwegs, dass wir in einem autoforum mehr über spritpreise und soziale probleme diskutieren, als über autos.

da sollte man sich echt mal gedanken zu machen.

(by the way: ich habe persönlich, gott sei dank, keine probleme mit dem spritpreis. mir ist es, egal wie arrogant es klingen mag, sogar recht egal ob der nun 10cent mehr oder weniger kostet. das ist aber SUBJEKTIV so. mir ist die problematik an sich NICHT egal.)

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Zitat:

zur Seite (Überholen/Gegenverkehr): hierbei ist entscheidend zu welchem Verkehrsteilnehmer. Bei einspurigen Fahrzeugen (Fahrrad, Motorrad) beträgt er mindestens 1,5 m, zu mehrspurigen Fahrzeugen mindestens 1,0 m, bei wartenden Linien- und Schulbussen mindestens 2,0 m. Der Sicherheitsabstand zur Seite ist auch von der Geschwindigkeit abhängig, da sich bei höheren Geschwindigkeiten die Spur für den Fahrer optisch verengt und da geringe Auslenkungsfehler durch die höhere Geschwindigkeit früher zu einem Verlassen der Spur führen.

Quelle: Wikipedia

BTW: Genau so habe ich es noch im letzten Jahr beim FS für Motorrad gelernt.
Also was soll das mit 2 m. Grundsätzlich ist erst einmal - auch auf die Gefahr hin, daß ich mich wiederhole - kein absoluter Abstand im Gesetz definiert.

Zitat:

Ein Autofahrer hat beim Überholen eines Radlers mindestens 1,5 Meter Seitenabstand zu halten.

OLG HAMM Az. 9 U 66/92

Wie unterschiedlich die Gerichte urteilen, kann man an dieser simplen Auflistung sehr schön erkennen; Grundtenor ist aber die besagte Entfernung von 1,5m (und nicht, wie von Dir behauptet 2m)

Aber ich klinke mich hier jetzt besser aus; es geht um Spritpreise und weniger um Seitenabstand beim Überholen....

Zitat:

Original geschrieben von ajo510


In der Theorie hast Du recht, praktisch wäre es jedoch die einfachere und bessere Lösung, wenn Mopeds 70 fahren könnten um bequem mitzuschwimmen

damit hast du nicht verstanden was ich schrieb:

Wenn Mopeds 70 fahren dürften, würden die auch mit 70 km/h in Ortschaften Autofahrer zum überholen reizen. Es ist einfach so, dass das Moped-Schild zum überholen anregt.

Das war auch der Hauptgrund, warum man für Mopeds die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h auf 45 km/h zurücknahm, da sich in der Praxis erwies, dass diese zum überholen in Ortschaften zu schnell fahren und dadurch die Autofahrer zu rasant Mopeds überholten.

Zitat:

Original geschrieben von jschie66



Zitat:

Original geschrieben von ajo510


In der Theorie hast Du recht, praktisch wäre es jedoch die einfachere und bessere Lösung, wenn Mopeds 70 fahren könnten um bequem mitzuschwimmen
damit hast du nicht verstanden was ich schrieb:
Wenn Mopeds 70 fahren dürften, würden die auch mit 70 km/h in Ortschaften Autofahrer zum überholen reizen. Es ist einfach so, dass das Moped-Schild zum überholen anregt.
Das war auch der Hauptgrund, warum man für Mopeds die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h auf 45 km/h zurücknahm, da sich in der Praxis erwies, dass diese zum überholen in Ortschaften zu schnell fahren und dadurch die Autofahrer zu rasant Mopeds überholten.

Wie kann man so schwachsinnig denken (ich meine jetzt die Herren die sich die 45Km/h ausgedacht haben)?

Ja, es gibt Leute, die auch in der 30er Zone ein 45 Km/h schnellen Roller überholen eben weil es ein Roller ist. Diese können erfahrungsgemäss zwar laut (stark beschleunigend), aber bisher immer mit gutem Sicherheitsabstand überholen.

Die Gefährdung geht aber von den Fahrern aus wo man sich fragt wie sie morgens die Tür zum rausgehen finden. Die überholen eben nicht solange man ihre Geschwindigkeit fährt, aber sie überholen wenn sie selber nicht wenigstens 50 Tacho fahren können.

Und glaube mir: ich habe schon Klappspaten neben mir am Roller gehabt die überholt hatten ohne die gestrichelte Mittellinie zu berühren und mich an den Bordstein bzw. über einen unbefestigten Seitenstreifen gedrängt hatten.

Entdrosselt gab es keine Probleme. Die Leute die eh jeden Roller überholen überholen nach wie vor mit lautem Motor und vernünftigem Abstand und die "der Innenspiegel ist zum Schminken/Rasieren" da Fraktion hat eben nicht mehr überholt.

Als Autofahrer finde ich einen Rollerfahrer vor mir auch nicht prickelnd WEGEN diesem 45 Km/h Mist.
Ich schau mir das dann erstmal an:

1. Ist es ein 25Km/h oder 45 Km/h?

25: möglichst schnell SICHER (für beide) überholen

45:
- ist es ein Zweitakt-Stinker?
==> Ja, möglichst schnell überholen (auch nur wenn es sicher für beide ist). Ist es nicht möglich notfalls die Strasse wechseln um wieder atmen zu können.

==> Nein, bleib hinter ihm wenn er wirklich echte 45 Km/h fährt oder gar entdrosselt fährt. Sollte wirklich alles frei sein und er <=45 Km/h fahren, entspannt mit sehr grosszügigem Sicherheitsabstand überholen.

Schlimm genug dass ATU & Co 2011 noch 2-Takt Stinker verkauft hatten. Das die nicht längst verboten sind ist mir ein Rätsel. Mein 4-Takter kam ungedrosselt mit voller Beladung auch auf 63 Km/h GPS und hatte wenigstens einen Kat.

Fiel mir echt schwer den Roller von einer Werkstatt wieder drosseln zu lassen, aber ich könnte besoffen mit dem Auto mit 100 Km/h in der Stadt über mehrere rote Blitzerkreuzungen fahren und noch eine Laterne umnieten und müsste nicht soviel Strafe zahlen als wenn ein 45 Km/h Roller auch nur schneller fahren KÖNNTE.

Zumal meine Entdrosselung ein Defekt war (was bei der Straffindung ziemlich egal wäre).
Bei mir fing die Entdrosselung bei Regen an. Nach einigen Minuten Gas geben ruckte es manchmal kurz und er war entdrosselt bis zum Abstellen des Motors.
Später dann auch bei trockenem Wetter und schliesslich vom Start weg. Ursache war wohl ein lockeres/schon leicht korrodiertes Kabel an diesem schwarzen Teil (Motorsteuerungsgerät).
War schön befreit fahren zu können, aber wie gesagt zu teuer weil unsere Polizisten eigentlich nur zum Feierabend aus ihren Autos steigen oder wenn sie einen Rollerfahrer hops nehmen können.

Zitat:

Original geschrieben von picard95


...aber ich könnte besoffen mit dem Auto mit 100 Km/h in der Stadt über mehrere rote Blitzerkreuzungen fahren und noch eine Laterne umnieten und müsste nicht soviel Strafe zahlen als wenn ein 45 Km/h Roller auch nur schneller fahren KÖNNTE.

Echt? Wo wohnst du denn? Rußland? Ukraine?

Etwas überspitzt, aber um eine 2000 Euro Strafe aufgebrummt (ein Monatsnettogehalt) zu bekommen als Autofahrer muss man sich schon einiges leisten.

Als Rollerfahrer reicht eine herstellerseitige Drosselung die nicht richtig funktioniert und dann hat man als Erwachsener ein Gerichtsverfahren am Hals was die vorher besagten 6-9 Punkte in Flensburg und meist 30 Tagessätze bei "Ersttätern" ergeben.

Jugendliche kommen weitaus glimpflicher beim "1. Mal" weg.

Naja, aber über Strafe und Gesetze aufzuregen ist ziemlich blöd.

Jeder kennt die Gesetze und wenn er dagegen verstößt wird er halt damit bestraft.
Also gibt es 3 Szenarien:
- man hält sich an Gesetze
- man verstößt dagegen
- man ändert Gesetze

Aber über eine Strafe eines gültigen Gesetzes sich zu echauffieren hat keinen Nährwert.
Wer schneller als 45km/h fahren will, kann sich immer noch eine große Maschine kaufen.

Zitat:

Original geschrieben von picard95


Schlimm genug dass ATU & Co 2011 noch 2-Takt Stinker verkauft hatten. Das die nicht längst verboten sind ist mir ein Rätsel. Mein 4-Takter kam ungedrosselt mit voller Beladung auch auf 63 Km/h GPS und hatte wenigstens einen Kat.

Womit du dir selbst widersprichst...

Ein 2-Takter kommt ungedrosselt locker auf über 80 km/h.

Desweiteren gibt es Einsatzorte, an denen ein 2-Takter von Vorteil ist (zB meine Ape 50), da ansonsten bei 4-Takter der Verschleiß zu hoch wäre.

Zudem sei gesagt, dass es im höheren Preissegment 2-Takter mit Einspritzanlage UND Kat gibt, da riechst du nichts mehr davon dass es ein 2-Takter ist. Ist nur ne Preis-Nutzen-Frage und da siegt dann meist der günstigere Preis.

Zitat:

Original geschrieben von picard95


Etwas überspitzt, aber um eine 2000 Euro Strafe aufgebrummt (ein Monatsnettogehalt) zu bekommen als Autofahrer muss man sich schon einiges leisten.

Als Rollerfahrer reicht eine herstellerseitige Drosselung die nicht richtig funktioniert und dann hat man als Erwachsener ein Gerichtsverfahren am Hals was die vorher besagten 6-9 Punkte in Flensburg und meist 30 Tagessätze bei "Ersttätern" ergeben.

Du vergleichst hier Birnen mit Äpfeln, einmal schreibst du vom Bussgeld für Pkw fahrer und dann von Tagssätzen beim Rollerfahrer, die Tagessätze sind aber Geldstrafen welche sich aus dem Strafgesetzbuch ( StGB) ergeben

Die Höhe des einzelnen Tagessatzes bemisst sich nach den sozialen Verhältnissen des Täters und variiert zwischen einem und 30.000 € (vor dem 4. Juli 2009: 5.000 €). Grundlage ist das Nettoeinkommen.

Bussgelder sind hingegen nicht nach dem Nettoeinkommen gestaffelt.

Zitat:

Original geschrieben von jschie66


Ich berufe mich mit der Angabe von 2 Metern Abstand auf gängige Gerichtsurteile, dass 2 Meter Abstand zu Zweirädern einzuhalten sind, ansonsten hat der Autofahrer keinen ausreichenden Sicherheitsabstand eingehalten.

Darin wird einhellig festgestellt, dass ein Zweirad das auf Landstraßen fährt durch Fahrtwind des Überholenden und Windböen um 1 Meter von der Fahrtrichtung abweichen kann. Daher gelten da 2 Meter Sicherheitsabstand die einzuhalten sind.
Auch in Ortschaften werden diese 2 Meter Abstand in meisten Fällen als nötig angesehen, da durch Schreck etc ebenfalls Einspurige Fahrzeuge um 1 Meter von der Fahrtrichtung abweichen können.

Urteile nun rauszusuchen ist mir zu aufwendig. Einfach mal Googeln...

... da es nur wenige Fahrbahnen gibt, die breiter als 3,50 Meter sind (1 Meter Abstand des 2-Rad-Fahrers zum Fahrbahnrand + 0,50 Meter Fahrzeugbreite + 2 Meter Sicherheitsabstand), ergibt sich daraus dass man Überholspur zu nutzen hat.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheitsabstand

Zitat:

Den Sicherheitsabstand im Straßenverkehr definiert man zur Seite (Überholen/Gegenverkehr): hierbei ist entscheidend zu welchem Verkehrsteilnehmer. Bei einspurigen Fahrzeugen (Fahrrad, Motorrad) beträgt er mindestens 1,5 m, zu mehrspurigen Fahrzeugen mindestens 1,0 m, bei wartenden Linien- und Schulbussen mindestens 2,0 m. Der Sicherheitsabstand zur Seite ist auch von der Geschwindigkeit abhängig, da sich bei höheren Geschwindigkeiten die Spur für den Fahrer optisch verengt und da geringe Auslenkungsfehler durch die höhere Geschwindigkeit früher zu einem Verlassen der Spur führen.[/quote
Per dieser Definition beträgt Mindestabstand zu Zweirädern in Ortschaften 1,50 Meter, mit steigender Geschwindigkeit des Überholenden mehr (meine genannten 2 Meter).

Schön und gut. Mein Posting bezog sich jedoch hauptsächlich darauf, dass du behauptet hast, zweirädrige Kfz dürfen nur unter Ausnutzung einer Überholspur überholt werden, im Unterschied zu Radfahrern.

Und diese Behauptung ist schlichtweg falsch.

Es wird zwischen Fahrrädern und motorisierten Zweirädern ( Kfz ) diesbezüglich nicht unterschieden. Es gilt der einzuhaltende Seitenabstand, einigen wir uns auf 1,5 bis 2 Metern. Da gibts wohl unterschiedliche Urteile.

Gruß Andreas

Zitat:

Original geschrieben von Hannes1971


Tja Leute. So hart das mit den steigenden Spritpreisen nun mal ist, eines sollte jedem klar sein: die Zeiten dauerhaft billigen Öls sind vorbei und kommen nicht wieder. Wie sollte es auch sein, dass ein endlicher Rohstoff bei sinkenden Fördermengen und steigenden Bedarfen (Stichwort: Motorisierung Chinas und Indiens...) billiger wird? Auch Reduzierungen der Steuerlasten etc. würden diesen Trend nur kurzfristig dämpfen. Dadurch würde nur die Zeit verzögert (bzw. der Leidensdruck vermindert) endlich mal echte Alternativen zum Verbrennungsmotor (bzw. für Kraftstoffe auf Mineralölbasis) zu entwickeln...

Und dass Öl ein endlicher Rohstoff ist, der früher oder später einmal zur Neige geht, ist ja auch erst seit mindestens 40 Jahren bekannt...

Oh mann...war zwischenzeitlich echt ne Qual sich durch den Thread zu wühlen...

Rechnen wirs mal durch, ob es wirklich so schlimm ist wie ständig dargestellt.

Spritpreis alt: 1,50€
Spritpreis neu1: 1,55€
=Steigerung: 3,33%
Spritpreis neu2: 1,90€
=Steigerung: 26,66%
monatliche km: 500
Verbrauch: 7,5L
Belastung pM alt: 56,25€
Belastung pM neu1: 58,25€
Mehrbelastung pro Monat: 1,875€

Belastung pM neu2: 71,25€
Mehrbelastung pro Monat: 15,00€

Aber warum steigen denn die Spritpreise ständig? Natürlich ist es so, dass die Mineralölkonzerne Geld verdienen wollen, ebenso will der Staat sein Stück vom Kuchen abhaben. ABER - letztendlich tragen die Bürger die Hauptschuld daran. Schaut euch doch mal um, was aus Deutschland geworden ist (und das ist nicht negativ gemeint!!!)

Wir haben KFW40 Häuser mit Wärmepumpen und Solardächen und minimalstem Ölverbrauch.
Wir haben statt 15 Liter Verbrauch im alten Opel Senator 3.0i jetzt lustige kleine Stadtflitzer mit 5 Litern Verbrauch.

Wenn ich in Deutschland Geld mit Erdöl machen will, muss ich die Preise hochhalten, da der Verbrauch ständig abnimmt. Es ist etwas schwierig, genau Zahlen zum Ölverbrauch in Deutschland zu finden, da diese irgendwie für die breite Masse nicht zugänglich sind. Falls hier jemand einen Premiumzugang bei destatis hat - dort soll es eine Statistik geben. Laut Schätzungen ist der Ölverbrauch in Deutschland seit 2002 (also seit 10 Jahren) um 19% gesunken. Soll heißen - eine Steigerung des Ölpreises (oder für unseren hier diskutierten Spritpreis) um 19% ist demnach vollkommen nachvollziehbar.

Ziehen wir uns doch mal die genauen Zahlen...
Spritpreis 2002 (Super): 1,09€
Spritpreis heute (rund): 1,65€
Das sind 51,3% Preissteigerung.
Durchschnittliche Inflationsrate der letzten 10Jahre: ~2%
Das entspricht also 20% Preissteigerung die der Inflation gedankt sind. Dazu noch die 19% durch den gesenkten Verbrauch - kommen wir insgesamt auf 39% berechtigte Spritpreiserhöhung.

Es fehlen also 12,3% Preissteigerung, die wir hier in Deutschland mehr bezahlen, obwohl es eigentlich nicht nötig sein sollte. Das entspricht bei 10 Jahren also 1,23% pro Jahr. Das wiederum entspricht aus meiner Sicht einer ziemlich klaren Umsatzsteigerung der Konzerne, die ja wiederum auch erhöhte Kosten haben. Addiert man dazu noch den Faktor "Krisenregion Iran/Irak/Afghanistan" kommt man schnell zu der Erkenntnis, dass es nicht unbedingt die Ölkonzerne sind, die hier allein die Verantwortung tragen. Natürlich sind die eine starke Lobby, den es wahrlich nicht schlecht geht. Aber alles in allem sind sie Unternehmen, die ihr Produkt nach den Gesetzen des Marktes verkaufen.

Diejenigen die sich jetzt fragen, wieso ich den Ölpreis ignoriere - der hat erfahrungsgemäß in den letzten Jahren ganz klar gezeigt, dass er nur bedingt ein Indikator für steigende Sprit/Heizölpreise ist.

Viel entscheidender ist die Nachfrage. Je weniger von einem Produkt verkauft wird, desto höher wird der Preis. Sollte irgendwann der Punkt kommen dass die Ölresserven der Erde knapp werden, dann wird es sogar so sein, dass Sprit ein "exklusives" Gut wird - und für den Normalverdiener damit zum Luxus. Das ist immer so gewesen und wird auch immer so sein.

Ich will hier keine Lanze für die Ölkonzerne brechen - hier gehts einfach nur um Marktwirtschaft. Ich vereinfache das Bild mal noch.

Ich habe 2010 10 Äpfel zum Preis von 10 Euro verkauft. (Preis pro Apfel: 1€)
2011 wollen die Leute weniger Äpfel essen, weil Birnen gesünder sind. Ich schaffe es also nur, 8 Äpfel zu verkaufen. Wie schaffe ich es jetzt, meinen Vorjahresumsatz von 10€ zu erreichen? Ich erhöhe die Preise um 25% (Preis pro Apfel 1,25€). Dann kann ich meine Äpfel auch wieder für 10€ verkaufen.
Da ich aber ein börsennotiertes Apfelunternehmen bin, muss ich auch zuschauen, dass ich meinen Umsatz steigere. Folglich erhöhe ich den Apfelpreis nicht um 25% sondern um 30%. (Preis pro Apfel 1,30€). Jetzt kommt es noch härter für mich und meine Apfelfabrik, meine Mitarbeiter streiken - und wollen 5% mehr Lohn. Wir einigen uns nach zähen Verhandlungen auf 2,5% Lohnsteigerung. Die muss ich ja jetzt irgendwie wieder reinkriegen. Hmm - das ist einfach, ich erhöhe den Preis um weitere 2,5% auf insg. 32,5% (Preis pro Apfel: 1,33).

Apfelpreis 2010: 1,00€
Apfelpreis 2011: 1,33€

Ja, man sollte Äpfel nicht mit Birnen vergleichen - aber Nachfrage regiert nunmal den Markt.

Ganz durch bin ich noch nicht - kommen wir zum letzten Punkt.

Je größer die produzierbare Menge eines Produktes ist, desto günstiger kann es verkauft werden. Soll auf mein Apfelbeispiel angewendet heissen: Solange ich nachwachsende Massen an Apfelbäumen habe, kann ich die Preise relativ niedrig halten, da ich meinen Umsatz mit einer Vielzahl von Äpfeln machen kann. Fällt jetzt eine Insektenplage über 80% meiner Apfelbäume her und vernichtet die Ernte - dann wird der Apfel ein rares Gut - und ich kann ihn nur teuer verkaufen um damit noch Gewinn zu machen. Gleiches gilt natürlich auch für den Ölpreis/Spritpreis. Suggeriere ich der Weltöffentlichkeit Knappheit habe ich freies Spiel bei der Gestaltung des Preises. Und da die Welt im Moment noch abhängig vom Öl ist, fällt mir das natürlich noch leichter. BTW - ähnlich verhält es sich auch mit den Pharmakonzernen. Eine drohende Epidemie und damit verbundene (suggerierte) Knappheit von Medikamt XY ist das Traumszenario für jeden Pharmakonzern. (ich sage nur Schweinegrippe und Vogelgrippe, beides in der Tat gefährliche Krankheiten, aber nicht wie in der Öffentlichkeit/Medien kundgetan von epischem Ausmaß)

Zitat:

Original geschrieben von Hannes1971


Tja Leute. So hart das mit den steigenden Spritpreisen nun mal ist, eines sollte jedem klar sein: die Zeiten dauerhaft billigen Öls sind vorbei und kommen nicht wieder. Wie sollte es auch sein, dass ein endlicher Rohstoff bei sinkenden Fördermengen und steigenden Bedarfen (Stichwort: Motorisierung Chinas und Indiens...) billiger wird?

So würde man für jedes andere Produkt argumentieren, aber nicht für Öl.

Der Ölpreis richtet sich ja eben nicht nach Angebot und Nachfrage, sondern nach gan anderen Gesichtspunkten:

* Hurrikan Katrina: Preis steigt von 50 auf 70 Dollar

* Iran baut Atombombe, Anschläge im Irak: Preis rauf auf 100 Dollar (bei gleichzeitiger Erschließung neuer Quellen)

* Spekulationsgeschäfte: Preis rauf auf 140 Dollar

* Angst vor weniger Verbrauch : Preis fällt auf 30 Dollar

* Erwartung der Konjunkturerholung: Preis rauf auf 80 Dollar

* Bürgerkrieg in Lybien: Preis rauf auf 120 Dollar (Für Öl welches in der Nordsee gewonnen wird)

Spannend ist ja, dass wenn besagte Ereignisse enden, der Preis so hoch bleibt wie er dann ist.

Genau wie an der Tankstelle: Zu Ostern 10 ct rauf, nach Ostern 4 ct runter. Begründung: Scheich Ali hat ne Erkältung und der Osterhase fährt kein Auto.

Beim Öl werden die Preise nicht durch Angebot und Nachfrage bestimmt, sondern durch die Börse. Aber wir fanden ja den Kapitalismus alle so toll. Dann darf jetzt auch keiner weinen, wenn dieser sein wahres Gesicht zeigt.

Und solange mich morgens auf der Bahn noch 95% der Autos mit Geschwindigkeiten jenseits der 120km/h überholen, ist der Benzinpreis noch zu billig.

Oh man macros_1102, von Wirtschaft und Verstehen von Zusammenhängen hast du nur begrenzt Ahnung. Was hast du für eine Ausbildung wenn ich fragen darf?

Die Entwicklung des Benzinpreises ist viel komplexer als das du hier in der Lage wärst, es umfassend darzustellen.

1.
Zu Zeiten deines Opel Senators war der Ölpreis unter 10$, heute ist er über 100$. Tendenz steigend.

2.
Die Steuern auf Benzin haben sich zum Beispiel auch massiv erhöht. Seit 1999 gibts neben der Mineralölsteuer z.B. die Ökosteuer obendrauf.

3.
Vor 20 Jahren war die Mehrwertsteuer bei 14%, heute bei 19% und die kommt nämlich am Schluß auf jeden Liter mit drauf.

In Wahrheit ist der Aufwand für Benzin, den jeder von uns treiben muß, sogar gesunken. Die Arbeitszeit pro Liter wurde immer weniger!
"Seit 1960 bis heute haben sich die Kraftstoffpreise zwar mehr als vervierfacht, gleichzeitig haben sich aber die Brutto-Monatsverdienste z.B. im produzierenden Gewerbe in etwa verzehnfacht. So musste ein Arbeiter in Deutschland im Jahr 1960 für den Kaufpreis eines Liters Normalbenzin etwa 14 Minuten arbeiten;heute sind es gut 4 Minuten." Link

Man muß eben genau hinschauen um bestimmte Sachen auch zu verstehen und nicht alle Märchen glauben.
Die Wahrheit ist: Der Spritpreis suggeriert uns nur eine exorbitante Belastung, das stimmt aber nicht! Der Liter Benzin ist relativ sogar billiger geworden und das trotz erhöhter Steuer auf den Sprit!

Wir dürfen aber getrost davon ausgehen, daß dies in Zukunft anders sein wird. Der Ölpreis wird schneller steigen als unsere Löhne. Dies ist bei wachsender Nachfrage und geringerem Angebot nun mal der Fall. Und daß das Öl irgendwann mal alle ist, sollte ja eigentlich auch der letzte Idiot wissen.

Übrigens weiß jemand noch wie teuer die Autos um 1ß70 waren?

Zitat:

Original geschrieben von zille1976


Beim Öl werden die Preise nicht durch Angebot und Nachfrage bestimmt, sondern durch die Börse. Aber wir fanden ja den Kapitalismus alle so toll. Dann darf jetzt auch keiner weinen, wenn dieser sein wahres Gesicht zeigt.

Natürlich hat die Nachfrage und das Angebot einen direkten Einfluss auf den Ölpreis, dieser wird an den Rohstoffbörsen auch so gehandelt. Problematisch ist natürlich dabei das Spekulanten hier auch Geld verdienen wollen und Ölkontingente möglichst günstig kaufen und dann teuer wieder verkaufen wollen.

http://www.onvista.de/.../kurs?ID_NOTATION=8328001&PERIOD=1#chart

Zitat:

Und solange mich morgens auf der Bahn noch 95% der Autos mit Geschwindigkeiten jenseits der 120km/h überholen, ist der Benzinpreis noch zu billig.

Sehe ich genauso wir haben uns vom Öl selbst abhängig gemacht, eine 5% Steigerung des Preises bedeutet das wir uns jährlich auf eine Verteuerung von ca. 10c/p.a. einstellen können. Demnach schätze ich das wir 2015 an der 2 € Grenze ankommen werden, dann gibt es wieder wie damals bei der 2 DM Grenze einen Riesenaufschrei.

Änderungen im Fahrverhalten oder beim Autokauf ? Fehlanzeige es sind ja die andern Schuld das der Sprit so teuer ist........

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster


Demnach schätze ich das wir 2015 an der 2 € Grenze ankommen werden, ...

Da halte ich dagegen. 😁

Das kommt eher. Entweder nächstes oder gar schon dieses Jahr!