Schalten ohne Kuppeln

Hallo Leute!
Stellt Euch mal vor, ich habs gestern am späten Nachmittag endlich mal geschafft, mein Motorrad wieder aus der Garage zu zerren und ne kleine 300-km-Tour runterzureißen... 😁
Geil wars und das Wetter war traumhaft.

Nach ner Weile is mir eingefallen, dass in nem anderen Fred hier mal darüber gesprochen wurde, dass es bei sequentiellen Getrieben möglich ist, ohne Kuppeln zu schalten.

Das hab ich dann auch mal ausprobiert, hat auch geklappt, aber nur dann, wenn die Drehzahl bei höchstens 3.000 U/min war. Bei höheren Drehzahlen ging das net, da hat sich der Schalthebel net mal bewegen lassen. Mit Gewalt wollt ichs dann auch net probieren, zum Schluss geht noch was kaputt... 🙁

Jetz ma meine Frage: Is das normal, dass man ohne Kuppeln nur bei niedrigen Drehzahlen schalten kann oder funktioniert das bei meinem Motorrad nicht?
Bei mir hats bei niedrigen Drehzahlen beim hoch- und runterschalten meistens geklappt, aber auch nicht immer. Ich weiß aber nicht warum... 😕

Ich hab jedes mal brav das Gas weggenommen, einmal gings, das nächste mal nicht. Finde aber keinen Unterschied...

Wär super wenn mich da mal jemand aufklären könnte. 🙂

Gruß
Bönry

16 Antworten

lol...irgendwie muss das moped doch kaputt zu kriegen sein....

Also beim Runterschalten sollte man das besser mal nicht ausprobieren! Denk dran, dass bei solchen Aktionen das Hinterrad zu stehen kommen kann. Beim Raufschalten funktioniert das ganze wohl am Besten, wenn man keine Last auf dem Getriebe hat. Also man eine Gasstellung wählt, bei der man weder durch Beschleunigen Last vom Motor auf das Getriebe gibt, noch im Schiebebetrieb den gegensätzlichen Zustand hat. Ob solche Experimente unbedingt gut fürs Getriebe sind...? Alternativ gibt es auch so Sachen wie Zündunterbrecher und automatische Kupplung, wie sie wohl auch im Rennsport eingesetzt werden.

Schalthebel vorbelastenbis zum Anschlag, Gas weg, kräftig rauf drücken, fertig. Ist aber nicht unbedingt auf Dauer zu empfehlen.

Beim Runterschalten kannst Du die Experimente ruhig lassen. Funktioniert nicht gut und ist auch sinnlos!
Beim Hochschalten musst Du schon in der Beschleunigungsphase vor dem Schalten den Schalthebel belasten. Sobald Du dann das Gas weg nimmst flutscht der nächste Gang rein und zwar butterweich mit etwas Übung!

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Bei manchen Motorrädern steht (nicht ohne Grund!) in der Bedienungsanleitung das das Schalten ohne Kupplung zu unterlassen ist.

Bollo

wo soll auch der Sinn dabei sein (mal abgesehen von nem Vollcrosser im Renneinsatz)? wenn Du schneller werden willst kauf Dir ne Mopede mit mehr Leistung....so einfach ist das.

Zu dem Thema hatten wir schon mal einen Thread hier:

http://www.motor-talk.de/showthread.php?threadid=1152602

Zitat:

Original geschrieben von twelferider


Zu dem Thema hatten wir schon mal einen Thread hier:

http://www.motor-talk.de/showthread.php?threadid=1152602

zu welchem Thema nicht?

Da finden sich bestimmt noch welche, manchmal hilft auch die Suchfunktion.

Also um eines noch anzumerken,meines Wissens nach ist diese Art zu schalten BESSER für Getriebe UND Kupplung,solange man es richtig machst...

Da die Kupplung nicht benutzt wird kann sie nich verschleißen und wenn geschaltet gehen die Gänge leichter rein als mit Kuppeln,deshalb ist das auch schonender.
Das kann man auch hören wenn man die Kupplung benutzt und es immer klack macht beim schalten.

Über dass Thema gab es ja nun schon etliche Disskusionen. Obs nun Sinn macht ist mir dabei eigendlich egal. Macht Motorradfahren an sich überhaupt Sinn? ;-)
Ich fahr schon seit Jahren fast nur so, einfach weil es mir spass macht und habe bisher noch keine besonderen Verschleisserscheinungen an meinen Maschienen bemerkt.

Wenn nun jemand dass Gefühl hat er tut seinem Mopet damit weh oder es will nicht so recht funktionieren, dann kann mans ja einfach lassen! Denn wirklich brauchen tut mans ja nicht, aber es macht laune! Genau wie das Motorradfahren an sich! ;-)

Genauso dachte ich eben auch. Die Schaltvorgänge waren wirklich leise und wenns geklappt hat, sind die Gänge auch knackig reingeflutscht. Und das tolle is, dass man nur ne sehr geringe Zugunterbrechung hat.
Okay, dass mit dem "ohne Schalten" beim Runterschalten werd ich dann in Zukunft besser lassen. Denn das mit dem blockierenden Hinterrad hab ich auch bemerkt und danach hab ich nur noch mit Kupplung runtergeschalten.

Ich hab jetzt mal in meiner Bedienungsanleitung nachgesehen und da steht nirgends was drin, dass man nicht ohne Kuppeln schalten soll. Das is mir noch nie aufgefallen. Ich mein, ich werd wohl auch in Zukunft die meiste Zeit die Kupplung benutzen, aus Gewohnheit. Aber es is schon interessant zu wissen, dass es auch ohne geht und der Aspekt mit dem geringeren Verschleiß is für mich als Laie auch bis zu einem gewissen Grad nachvollziehbar.

Mir gings mit diesem Fred auch nur um die Systematik, warum es einmal klappt und dann wieder nicht. Aber das wäre dann ja auch geklärt. 😉

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von Börnybärchen81


Ich hab jetzt mal in meiner Bedienungsanleitung nachgesehen und da steht nirgends was drin, dass man nicht ohne Kuppeln schalten soll.

In Deiner Bedienungsanleitung steht auch nicht drin, dass Du das Bremsen mittels Einführen einer Stahlstange in das rotierende Rad unterlassen sollst.....trotzdem machst Dus nicht. Aber was solls....mach was Du willst....

Dann kannst Du ja auch die Kupplung im PKW schonen. Außer beim Anhalten und Anfahren braucht man die ja auch nicht. 😁

Bollo

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