Schäden am Hankook Ventus Prime 2 . Hankook verweigert seit über 2 Jahren eine Reklamation

Am 08.08,2013 kaufte ich über den Reifenhändler QuickReifen in 23560 Lübeck
4 Hankook Ventus Prime 2 . Im Jahre 2013 wurden die Reifen nur noch kurz gefahren.
Dann kamen Winterreifen auf das Fahrzeug.
Im Herbst 2014 zeigten sich dann schon auf der Innenseite an allen 4 Reifen Ausradierungen.
Aber immer nur auf einer bestimmten Stelle. Die gegenüberliegende Seite zeigte diese Abnutzung nicht.
Ich habe dann im Frühjahr 2015 die Spur neu einstellen lassen.
Im Herbst 2015 waren die Ausradierungen ganz extrem.
Man hat mir jetzt empfohlen, die Reifen aus Sicherheitsgründen nicht mehr weiter zu fahren.
Ebenso wurde mir mitgeteilt, dass es sich um einen Fehler bei den Reifen handelt und
ich sollte mich bei dem Hersteller melden um eine Reklamation einleiten zu können.
Als ich nach der Adresse suchten stolperte ich dann darüber, dass es wohl eine Serie gab, die nicht 100%
korrekt gefertigt wurde.
Die Firma Hankook und QuickReifen haben ein System entwickelt, welches es dem Kunden unmöglich macht, die Reifen zu reklamieren. Die Frima Hankook verlangt von mir, den Schaden über die Firma QuickReifen abzuwickeln.
Diese Firma kann sich aber angeblich nicht mehr dran erinnern, bei welchem Großhändler sie die Reifen gekauft haben. Somit konnten die Reifen nicht an Hankook zurück geschickt werden. Auch die Einschaltung eines Anwaltes konnte hier nicht weiterhelfen.
Man muss nur Ideen haben, dann kommt man mit mieser Reifenqualität und ganz miesen Kundenservice durch.

In der Anlage Bilder von dem Schaden.

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Gut, wir haben jetzt Ende 2017!!
Welche Reifen hast du im Sommer 16 und 17 gefahren??

Hankook brauchst du hier nicht schlecht Reden...
Wie bei jedem Reifenhersteller werden die Reifen über den Händler und NICHT über den Endverbraucher reklamiert.

Das sich der Händler Quer stellt, naja, kommt drauf an wann du das erste mal bei ihm warst um den "Mangel" zu reklamieren.
Der Profiltiefe, die auf den Bildern ersichtlich ist, bist du die Reifen meiner Meinung nach mehr als 20tkm gefahren, was gibts da noch zu Reklamieren, die sind abgefahren...

Der Sinn dieses Thema hier zu erstellen erschließt sich mir absolut nicht.

In diesem Sinne schöne Weihnachten

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Zitat:

@kuganeu schrieb am 25. Dezember 2017 um 15:20:30 Uhr:


das ist wieder ein Thema mit dem Motto: es sind immer andere schuld bloß nicht mein geliebtes und getuntes Auto!
der Fehler liegt zu 100% nicht an Hankook da stimmt was mit dem Sturz nicht!!
und wenn ich sehe wie stümperhaft diese Klebegewichte in den Felgen hängen,da war kein Profi dran!!
und du bist doch zig tausend km mit den Reifen gefahren da waren sie dann in Ordnung?????

Da wurde wohl "iterativ" gewuchtet, d.h. solange geklebt, bis die Maschine zufrieden war.... 😁

Moin!
(...) auch ich meine, dass hier kein Mangel an den Reifen vorlag. Die Geometrie des Fahrwerks, ggf. auch die Beanspruchung durch den Fahrer, wird hier den Zustand der Reifens erbracht haben.
G
HJü

Läßt sich alles eh nicht mehr nachvollziehen, da der Omega schon letztes Jahr verkauft wurde:

https://www.motorbasar.de/...gasanlage-kopfdichtungsdefe-t5808173.html

das ist schon ärgerlich mit den reifen . . .

ich habe einmal einen satz reifen geahbt, mittlerweile ist der Hersteller wohl erstausrüster von vw . . . einen kumho . . .

ein hochgeschwindigkeitsreifen . . . eigentlich für den golf v tdi damals viel zu tuer, da von Geschwindigkeit und traglastindex weit über dem, was sie hätten haben müssen . . .

ich habe die reifen ein paar Saison gefahren und bin gut mit ihnen umgegangen, schlussendlich hat sich auf der Innenseite eines hinteren reifens die Lauffläche angefangen abzulösen, und zwar so, dass man auf das Drahtgeflecht schauen konnte.

der andere hintere reifen auf der Hinterachse, hatte an genau der stelle auch schon so anzeichen, so risse im gummi . . .

die reifen wurden nun weder auf gewicht oder auf Geschwindigkeit sonderlich bei diesem Fahrzeug beansprucht, sie waren eigentlich, wie schon geschrieben, von den Spezifikationen her überdimensioniert für dieses Fahrzeug, und dennoch, ist es am ende zu solch einem schaden gekommen .

man hätte sie wohl noch eine Saison fahren können, wenn der schaden nicht aufgetreten wäre. ich habe sie genommen und entsorgt.

seither nehme ich gern dunlop reifen. diese sind zwar ein wenig teurer, aber ich glaube hier passt die Qualität. und am ende spart man vielleicht sogar, weil sie länger halten.

viele grüße

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als kunde hat man es sozusagen in der hand, wenn ich günstig kaufe, dann kaufe ich am ende womöglich zweimal.

wenn irgendwelche billig Hersteller und billig Händler mit derartigen kundengebaren davon kommen, dann wird es halt die künftige kaufentscheidung der kunden richten, zum einen vielleicht nicht mehr eine güsntige marke zu wählen, zum anderen vielleicht auch einen anderen reifenhändler, der im falle einer Reklamation, sich kundenorientierter verhält.

viele grüße

Der Hersteller wird in so einem Fall immer gleich entscheiden.... Ich bin sicher, ein Michelin oder ähnliches Produkt hätte die Sache auch nicht besser überstanden.

das sehe ich nicht so . . .

es gibt schon nen erheblichen Qualitätsunterschied zwischen einem billig reifen und einem teurem reifen . . .

Zitat:

@rikki007 schrieb am 25. Dezember 2017 um 19:57:48 Uhr:


das sehe ich nicht so . . .

es gibt schon nen erheblichen Qualitätsunterschied zwischen einem billig reifen und einem teurem reifen . . .

Das stimmt. Meist beziehen sich die Unterschiede aber oft auf die Bodenhaftung, Abrollgeräusch, Haltbarkeit,...

Seltener sind allerdings echte Reifenschäden. Zudem zählt Hankook eher nicht zu den Billigreifen ala No-Name Made from PRC. Hat sich durchaus als Qualitätsprodukt etabliert.

naja . . .

als ich bei dem kumho hochgeschwindigkeitsreifen das Drahtgeflecht gesehen habe . . . sowas hätte nie passieren dürfen und selbst dann nicht, wenn man den reifen bis zur glatze gefahren hätte . . .

bei reifen und bremsen spare ich nicht . . . ich glaub man kann am ende mit den teuren Herstellern, wie Michelin oder dunlop wirklich was sparen, weil sie eben doch länger halten und man auch von fahren mehr Freude an diesen reifen hat .

viele grüße

Zitat:

@grilli9 schrieb am 25. Dezember 2017 um 14:29:53 Uhr:


Die sind zwar Innenkante leicht mehr abgefahren als Außen, aber auch wieder nicht so schlimm. Immerhin ist daß ja nicht auf den ersten paar 1000km so sondern die Reifen scheinen doch über mehrere 10tkm gefahren worden zu sein. (Hängt auch vom Automodel und Fahrweise ab)

Daß da ein Unterschied von ~ 1mm entsteht kann durchaus auch in der Toleranz sein, vor allem bei bestimmten Automodellen. Bei meinem war es bei allen Reifenmarken immer mal der Fall. (Original - Ohne Tieferlegung,...)
Neue rauf und gut ist. 4 Neue wären nach der langen Zeit und Abnutzung ohnehin nicht drinn - falls die Kulant sind bekommst Du ev. mit Glück 1-2 Neue. Wegen 100.- Eur Aufstand üben, der Zweifelhaft Gerechtfertigt erscheint? Nunja- jeder wie er mag.

leicht mehr abgefahren? hast du die falschen Bilder angeguckt? Da ist ne Kante die da nicht hingehört.
Von den Bildern hätte ich gesgt: typisches Verschleißbild auf der HA eines BMW

Mal sehen ob vom Themenstarter noch was kommt

Ist doch eh alles Spekulation....

An 4 Reifen dasselbe Schadensbild an einem Reifen, der qualitativ oben angekommen ist, das ist ein Witz... Der TE ist m.E. selber Schuld daran und es wäre ihm mit einem Michelin oder Dunlop nicht besser ergangen.

Zitat:

@rikki007 schrieb am 25. Dezember 2017 um 20:23:15 Uhr:


naja . . .

als ich bei dem kumho hochgeschwindigkeitsreifen das Drahtgeflecht gesehen habe . . . sowas hätte nie passieren dürfen und selbst dann nicht, wenn man den reifen bis zur glatze gefahren hätte . . .

bei reifen und bremsen spare ich nicht . . . ich glaub man kann am ende mit den teuren Herstellern, wie Michelin oder dunlop wirklich was sparen, weil sie eben doch länger halten und man auch von fahren mehr Freude an diesen reifen hat .

viele grüße

Das Drahtgeflecht sieht man bei jedem Reifen, sobald er stark abgefahren wurde - egal ob vom Billig- oder Premiumhersteller.
Hier kommt es halt auf die Gummimischung, auf die Achsgeometrie und natürlich auch auf die Laufleistung an, wie stark sich ein Reifen abnutzt.

Vorallem bei Reifen kann man da schon sparen....

20170913-134140

Das die Reifen innen stärker abfahren als Außen ist schon klar bei einem tiefergelgten Auto.
Aber bei diesen Reifen hat sich die Innenflanke wohl teilweise verabschiedet und dann bei hohen Geschwindigkeiten nach außen geklappt.
Diese Ausradierungen sind ja nur auf knapp der Hälfte des Reifen innen. Die gegenüberliegende Seite innen ist völlig normal abgefahren. Man kann den kleinen Finger in diese Rille legen. Wenn man langsam fährt, berührt diese Stelle gar nicht mehr den Asphalt. Das kann nur passieren, wenn diese Stelle sich völlig nach Außen klappt. Mein Reifenhändler vor Ort, der auch immer die Stoßdämpfer prüft und Sturz und Spur einstellt, hatte so einen Reifenfehler noch nie gesehen.
Mir ist schon klar, dass es hier keine Neureifen gibt. Nur Hankook und der Händler wussten schon ganz genau, wie man eine Reklamation erfolgreich verhindert. Schließlich habe die ja auch miteinander telefoniert. Hankook hatte mir ja auch zuerst Kulanz in Aussicht gestellt, da ich die Reifen nach nicht einmal 2 Jahren reklamiert hatte. Nur dann kam da die Firma Quickreifen wohl auf die glorreiche Idee, zu behaupten, sie wüssten nicht mehr, von welchem Großhändler sie die Reifen geordert hätten und könnten die deshalb nicht zurück schicken. Die Reifen wurde ja auch von Quickreifen montiert und versucht gut auszuwuchten. Die vielen Gewichte könnten schon auf eine Fertigungsfehler hindeuten. Ich war ja auch dort und die Reifen wurden dort wieder demontiert und die Unterlagen ausgefüllt usw.
Ein anderer Autofahrer hatte ähnlich Probleme mit seinen Reifen. Siehe Bild.
Dieser hat dann von Hankook teilweise Ersatz bekommen und mir geraten sich dort zu melden. Ich bekam so gar den Sachbearbeiter genannt, an den ich mich wenden sollte. Der hatte sich auch umgehend bei mir gemeldet.
Als der Sachbearbeiter dann wechselte lief die Sache dann nicht mehr rund und entwickelte sich ganz merkwürdig.
Einem kommen schon Zweifel, wenn ein Reifenhändler angeblich nicht mehr weiß, wo er seine Reifen gekauft hat!
Quickreifen ist ja nun keine Hinterhofwerkstatt (hatte ich wenigstens bis dahin gedacht) wo die Unterlagen im Schuhkarton aufbewahrt werden.
Oder das waren aussortierte Reifen, die auf dubiosen Kanälen wieder in den Handel gekommen sind!

Bild-1

Zitat:

@rikki007 schrieb am 25. Dezember 2017 um 20:23:15 Uhr:


naja . . .

als ich bei dem kumho hochgeschwindigkeitsreifen das Drahtgeflecht gesehen habe . . . sowas hätte nie passieren dürfen und selbst dann nicht, wenn man den reifen bis zur glatze gefahren hätte . . .

bei reifen und bremsen spare ich nicht . . . ich glaub man kann am ende mit den teuren Herstellern, wie Michelin oder dunlop wirklich was sparen, weil sie eben doch länger halten und man auch von fahren mehr Freude an diesen reifen hat .

viele grüße

Mir ist auch einmal bei einem Kamho Hochgeschwindigkeitsreifen die gesamt Lauffläche weg geflogen.
Die waren noch relativ neu. Guckte auch das Drehgeflecht raus. Die habe ich dann gleich alle 4 weggeschmissen.

Zitat:

@cdfcool schrieb am 25. Dezember 2017 um 17:33:23 Uhr:



Zitat:

@kuganeu schrieb am 25. Dezember 2017 um 15:20:30 Uhr:


das ist wieder ein Thema mit dem Motto: es sind immer andere schuld bloß nicht mein geliebtes und getuntes Auto!
der Fehler liegt zu 100% nicht an Hankook da stimmt was mit dem Sturz nicht!!
und wenn ich sehe wie stümperhaft diese Klebegewichte in den Felgen hängen,da war kein Profi dran!!
und du bist doch zig tausend km mit den Reifen gefahren da waren sie dann in Ordnung?????

Da wurde wohl "iterativ" gewuchtet, d.h. solange geklebt, bis die Maschine zufrieden war.... 😁

Genau das war Quickreifen in Lübeck. Hatte die immer als Profi in Erinnerung. War vielleicht eine Fehleinschätzung. Oder das waren aussortierte Reifen, die auf dubiosen Kanälen wieder in den Handel gekommen sind! Denn andere Fahrer hatte mit den Reifen aus dem Jahrgang ja auch Probleme!
Ich habe ja auch gleich bei den ersten Anzeichen nach knapp 3 Monaten das komplette Fahrwerk neu vermessen und einstellen lassen. Man sucht zuerst den Fahler ja bei sich bzw. seinem Auto. Es wurde aber nicht besser, eher nahm diese Erscheinung immer schneller ihren Verlauf. Fehler im Sturz zeigen eine Abfahren auf der gesamten Innenseite des Reifen und nicht nur auf der Hälfte des Reifens. Das deutet einwandfrei auf einen Fertigungsfehler hin, der bei höheren Geschwindigkeiten auftritt. Und das kann ja auch einmal passieren. Deshalb gewährte Hankook bei dem Reifentyp ja auch großzügig und unbürokratisch Kulanz. Wenigstens, bis der Sachbearbeiter wechselte!

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