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Rückwärts ausparken

Themenstarteram 29. Febuar 2020 um 10:20

Hallo, wie würdet ihr folgenden Unfallhergang Versicherungstechnisch in Österreich beurteilen?

Grünes Auto fährt rückwärts aus länger Hauseinfahrt -> zufahrt zu zwei Häusern

(grüner Pfeil Fahrtrichtung rückwärts)

Gelbes Auto fährt rückwärts aus kürzer Hauszufahrt/Parkplatz vom Haus.

Beide Autos touchieren.

Grünes Auto wird eher seitlich beschädigt. Rücklicht rechts und Stoßstange rechts beschädigt.

Gelbes Auto Stoßstange hinten + Rücklicht beschädigt.

Beide waren im langsamen Tempo rückwärts unterwegs.

Grünes Auto hat sich auf links konzentriert da dort ein Zaun + Schnee ist und nach rechts eigentlich genügend Platz vorhanden ist und nur eine kurze Parkplatz ausfahrt.

Gelbes Auto hat nur in den rechten Spiegel geschaut.

Vielen Dank für eure Einschätzung.

LG

Ausparken rückwärts
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16 Antworten

Puuh, keine Ahnung, ob in Ö. die selben rechtlichen Vorraussetzungen vorherrschen...

Aber das klingt doch ziemlich offensichtlich erst mal nach einer 50:50 Schuldzuweisung würde ich jetzt mal aus dem Bauch heraus sagen... (beide Teilnehmer haben die erforderliche Sorgfalt vermissen lassen)...

Moin!

Gibt es da keine Straße, dann wäre es für beide Fahrzeuge auf dem Privatgrundstück. Also 50:50.

G

Wie hjluecke schon schreibt. Privatgelände oder Parkplatz. Hohe Vorsicht. Beide fahren ist gleich 50:50. Beide nicht aufgepasst.

 

Ausnahmen: Nur einer fuhr.

Einer Betrunken. Absicht im Spiel. Hohe Geschwindigkeit welche der Situation nicht angepasst gewesen wäre.

Themenstarteram 29. Febuar 2020 um 13:57

Zitat:

Wie hjluecke schon schreibt. Privatgelände oder Parkplatz. Hohe Vorsicht. Beide fahren ist gleich 50:50. Beide nicht aufgepasst.

 

Ausnahmen: Nur einer fuhr.

Einer Betrunken. Absicht im Spiel. Hohe Geschwindigkeit welche der Situation nicht angepasst gewesen wäre.

Vielen Dank für eure Antworten.

 

Es waren beide gleich langsam unterwegs, die linke Strasse ist eher eine öffentliche Gemeindestraße/Zufahrtsstrasse zu 2 Häuser, rechts der Parkplatz aus dem das gelbe Auto kam eher ein Privatparkplatz/Zufahrt zur Garage von einem Hause.

 

Ich tendiere auch auf die 50:50 Variante.

Wenn das grüne Fahrzeug auf einer öffentlichen Straße unterwegs war und das Gelbe von einem Parkplatz kommt, dann meine ich, dass dem gelben Fahrzeug mehr Schuld zugetragen werden könnte.

Zu Österreich kann ich nicht viel sagen, in Deutschland würde ich sagen: jeder zahlt seinen Schaden selbst, keiner wird in der Versicherung hochgestuft, Rücklicht und Smart Repair kostet nicht viel.

Schusselig waren beide - Schwamm drüber.

Man kann eventuell ausrechnen lassen ob es sich überhaupt lohnt das zu melden bzw. Die vers. In Anspruch zu nehmen.

Sb + die rückstufung kann um einiges mehr kosten für beide als wenn jeder einfach seinen Schaden selbst reguliert.

50:50 würde in Deutschland die Schuldfrage für beide Seiten lauten.

Daher ist die Aussage vom Bmwler10000 [und einiger anderer] durchaus vernünftig und richtig:

"... die Rückstufung kann um einiges mehr kosten für beide, als wenn jeder einfach seinen Schaden selbst reguliert."

Zitat:

@tomold schrieb am 29. Februar 2020 um 18:44:41 Uhr:

Zu Österreich kann ich nicht viel sagen, in Deutschland würde ich sagen: jeder zahlt seinen Schaden selbst, keiner wird in der Versicherung hochgestuft, Rücklicht und Smart Repair kostet nicht viel.

Schusselig waren beide - Schwamm drüber.

Das wäre sicher eine Möglichkeit.

Je nach Schadenhöhe und "Nettigkeit" wäre jedoch: jeder bekommt die hälfte seiner Schäden von der gegn. Versicherung erstattet, beide werden hochgestuft, Rücklicht und fachmännische Reparatur kosten schnell vierstellig... durchaus nicht unwahrscheinlich.

Nur, um hier den nächsten Mythos gleich im Keim zu ersticken, dass 50:50 bedeutet, jeder würde seinen Schaden selber tragen... Davon gibt es im Vers.Bereich schon genügend.

Zu Unfallschäden kann ich nur folgendes hinzufügen. Vor einigen Jahren hatte ein junges Mädchen mir die Vorfahrt genommen. Mein Versicherungsvertreter meinte, dass die Versicherungen sich absprechen, wer wieviel an wem zahlen muss, oder sich die Kosten teilen.

Zitat:

@audi5506 schrieb am 2. März 2020 um 18:46:15 Uhr:

Zu Unfallschäden kann ich nur folgendes hinzufügen. Vor einigen Jahren hatte ein junges Mädchen mir die Vorfahrt genommen. Mein Versicherungsvertreter meinte, dass die Versicherungen sich absprechen, wer wieviel an wem zahlen muss, oder sich die Kosten teilen.

Das halte ich für ein Gerücht!

Meine Versicherung hatte bei einem Einparkunfall an die Unfallgegnerin 50% gezahlt und die Gegenseite war auch damit einverstanden.

Ich kämpfe seit nunmehr 18 Monaten vor Gericht um meine 50% von der gegnerischen Versicherung(All Secur) zu bekommen!

Es hängt nur von der Versicherung und deren Mitarbeiter. Ich hab auch Erfahrungen mit der Allianz gemacht. Da hatte eine Frau meinen Wagen beim ausparken gerammt. Ein Gutachter kam von der Allianz, war im ersten Blick nicht so angetan, aber er hat alles gewissenhaft aufgenommen und eine Woche später hatte ich mein Geld auf dem Konto.

Zitat:

@audi5506 schrieb am 2. März 2020 um 18:46:15 Uhr:

Zu Unfallschäden kann ich nur folgendes hinzufügen. Vor einigen Jahren hatte ein junges Mädchen mir die Vorfahrt genommen. Mein Versicherungsvertreter meinte, dass die Versicherungen sich absprechen, wer wieviel an wem zahlen muss, oder sich die Kosten teilen.

Und da hätten wir wieder eines dieser schwachsinnigen Märchen...

Zitat:

@guruhu schrieb am 3. März 2020 um 07:49:59 Uhr:

Zitat:

@audi5506 schrieb am 2. März 2020 um 18:46:15 Uhr:

Zu Unfallschäden kann ich nur folgendes hinzufügen. Vor einigen Jahren hatte ein junges Mädchen mir die Vorfahrt genommen. Mein Versicherungsvertreter meinte, dass die Versicherungen sich absprechen, wer wieviel an wem zahlen muss, oder sich die Kosten teilen.

Und da hätten wir wieder eines dieser schwachsinnigen Märchen...

Das hat mir mein Anwalt aber auch erzählt!!!

Ich vermute mal wenn die sowas machen, nur um die Belastungen insgesamt besser aufzuteilen.

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