Rückrufe !
Hallo @all
ich eröffne mal einen Thread in dem über die Rückrufaktionen der Auto-Hersteller informiert wird...
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Citroen & Peugeot - Ersatzteilrückruf für Querlenker: Lenkungsteil kann brechen
10.05.14 - Der Autozulieferer Federal Mogul ruft einen Vorderachs-Querlenker zurück, ein Bauteil, das entscheidend für die Fahrstabilität eines Autos ist. Bei dem als Reparaturteil für den freien Ersatzteilmarkt gebauten Querlenker wurde ein falsches Material verwendet, räumte Federal Mogul gegenüber autobild.de ein. Das kann im schlimmsten Fall zum Bruch des Teils führen, was wiederum laut dem Hersteller eine "verminderte Kontrolle" über das Fahrzeug nach sich ziehen kann – sprich: Das Auto lässt sich nicht mehr lenken.
Federal Mogul ist kein Erstausrüster des PSA-Konzerns, die Querlenker werden ausschließlich auf dem Ersatzteilmarkt ("Freier After Market"😉 angeboten. Die betroffenen Teile wurden als Reparatursatz vertrieben für die Automodelle:
• Citroën Berlingo ab 07/96
• Citroën Xsara von 04/97 bis 03/05
• Citroën ZX von 03/91 bis 02/98
• Peugeot Partner ab 04/96
• Peugeot 306 /-VAN von 04/93 bis 04/02
Die insgesamt 730 mängelbehafteten Teile wurden zwischen April 2010 und Oktober 2013 an Händler und Werkstätten in Deutschland ausgeliefert. Diese können die Teile zurückschicken und bekommen kostenlos Ersatz. Identifizierbar sind die betreffenden Produkte über den Chargencode: Federal Mogul rät dazu, alle Teile mit einem Code, der mit L, M, N, oder O beginnt, ebenfalls einzusammeln und zurückzuschicken. Der Hersteller verspricht, kostenlos Austauschteile zeitnah zur Verfügung zu stellen.
Da das Teil nur als Ersatz für defekte Querlenker dient, kann der Hersteller keine Aussage darüber treffen, wieviele der bemängelten Teile tatsächlich verbaut wurden. Der Austausch bei einem betroffenen Fahrzeug dauert rund eine Stunde, anschließend ist eine Fahrwerksvermessung fällig.
Die betroffenen Herstellernummern:
CI-WP-0158, CI-WP-0159, PE-WP-0328, PE-WP-0328P, PE-WP-0329, PE-WP-0329P, PE-WP-0330 und PE-WP-0337
Daihatsu Cuore: Defekte Servolenkung
10.05.14 - Der japanische Hersteller Daihatsu ruft 1318 Exemplare des Kleinwagens Cuore (Baureihe L276) in die Werkstätten. In Fahrzeugen, die zwischen Februar und Juli 2009 vom Band liefen, kann Kondenswasser ins Steuergerät der Servolenkung eindringen. Im schlimmsten Fall verliert der Fahrer wegen der erhöhten Lenkkräfte die Kontrolle über das Fahrzeug. Achtung: Das Anschreiben an die betroffenen Halter geht nicht auf die möglichen Gefahren ein, vielmehr ist darin nur von einer "technischen Pflege" die Rede.
General Motors: Noch mehr Mängel bei GM
19.05.14 - General Motors muss nach den tödlichen Unfällen durch defekte Zündschlösser die nächsten Mängel an seinen Fahrzeugen beseitigen. Das Unternehmen rief am Donnerstag (15. Mai 2014) weitere annähernd drei Millionen Autos wegen diverser Probleme zurück, womit die Gesamtzahl seit Jahresbeginn auf 12,8 Millionen steigt. "Die Sicherheit unserer Kunden steht im Mittelpunkt von Entwicklung und Produktion", versicherte GM-Manager Jeff Boyer in Detroit. Die Zahl der Rückrufe stieg um fünf auf 24.
Bei der Mehrzahl der neu hinzugekommenen Wagen können korrodierte Kontakte die Bremsleuchten und Fahrerassistenzsysteme wie das Elektronische Stabilitätsprogramm lahmlegen. Bei anderen Wagen gibt es Probleme mit dem Abblendlicht, den Bremsen, Scheibenwischern oder Spurstangen. GM berichtete von Unfällen mit zwei Verletzten wegen der Defekte, es habe aber keine Toten gegeben. Mit 2,7 Millionen Wagen ist auch bei diesen Rückrufen vor allem der Heimatmarkt betroffen, wo GM nun insgesamt knapp 11,2 Millionen Autos in die Werkstätten bittet. Fahrzeuge der Tochter Opel sind vom jüngsten Rückruf nicht betroffen, wie ein Sprecher auf Anfrage von autobild.de sagte. Anders ist es bei Cadillac: Beim aktuellen CTS kann der Scheibenwischer nach "einer unglücklichen Verknüpfung von Umständen" bei sehr kaltem Wetter ausfallen, bestätigte ein Sprecher von Cadillac Europe. In Deutschland müssen neun Autos in die Werkstatt, europaweit sind es 94.
Die Welle an Rückrufen kommt nicht von ungefähr: General Motors hat die Suche nach Mängeln in seinen Autos intensiviert, nachdem sich der Hersteller im Fall der Zündschlüssel den Vorwurf anhören muss, das Problem ein Jahrzehnt lang ignoriert zu haben. Weil der Zündschlüssel bei voller Fahrt zurückspringen kann, kam es zu Unfällen mit mindestens 13 Toten. Die US-Behörden ermitteln und GM sieht sich Schadenersatzforderungen von Unfallopfern und Autobesitzern gegenüber.
Von den nun bekanntgegebenen Rückrufen sind Wagen betroffen bis zurück ins Jahr 2004: die Limousinen Chevrolet Malibu, Saturn Aura und Pontiac G6 sowie der Sportwagen Corvette. Daneben müssen aber auch einige Zehntausend aktuelle Fahrzeuge in die Werkstätten – so der in den USA sehr beliebte Pick-up-Truck Silverado. "Dies sind Beispiele dafür, dass wir Probleme schnell aufdecken und die nötigen Maßnahmen rasch einleiten im Interesse unserer Kunden", erklärte Manager Boyer, den Konzernchefin Mary Barra im Zuge des Debakels zum Beauftragten für Fahrzeugsicherheit ernannt hatte. Die millionenfachen Reparaturen gehen bei General Motors mittlerweile kräftig ins Geld. Nachdem sich die Rückrufkosten im ersten Quartal auf 1,3 Milliarden Dollar summiert hatten, legt der Hersteller im zweiten Quartal weitere 200 Millionen Dollar (146 Millionen Euro) beiseite. Die Aktie fiel im New Yorker Börsenhandel um ein Prozent.
Chevrolet Spark: Getriebehalterung kann brechen
22.05.14 - 855 Chevrolet Spark müssen in die Werkstätten. In den Fahrzeugen des Modelljahres 2013 (VIN: -DC613512 bis -38097) wurden schadhafte Getriebehalter verbaut. Diese können durch während der Fahrt entstehende Vibrationen brechen. "Ursache ist hier ein fehlerhafter Abkühlungsprozess beim Spritzgießen des Getriebehalters", sagte ein Konzernsprecher. Schlimmstenfalls würde durch einen Bruch der Halterung der Antriebsstrang unterbrochen werden, und das Auto befände sich dauerhaft im Leerlauf. Der Eingriff dauert etwa 60 Minuten und wird im Serviceheft vermerkt. In Europa sind insgesamt 5126 Fahrzeuge betroffen. Die Halter werden mithilfe des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) ermittelt.
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Suzuki Swift: Bremsleitung defekt
27.05.14 - Suzuki ruft wegen Problemen mit der Bremsleitung in Deutschland 3687 Swift der Baujahre 2013 und 2014 zurück. "Im Rahmen der kontinuierlichen Qualitätssicherung haben Suzuki-Techniker festgestellt, dass an betroffenen Fahrzeugen zwei Bremsleitungen zu nahe am Motorlager verlegt worden sind", teilt Suzuki Deutschland mit. Dadurch können die Bremsleitungen mit dem Motorlager in Kontakt kommen und beschädigt werden. In der Werkstatt werden die Bremsleitungen auf Beschädigungen überprüft und neu verlegt oder ausgetauscht. Dafür veranschlagt Suzuki etwa drei Stunden. Das Kraftfahrt-Bundesamt ist informiert und schreibt die Halter an.
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Porsche Macan: Probleme mit dem Bremskraftverstärker
30.05.14 - Wegen Problemen mit dem Bremskraftverstärker ruft der Sportwagenbauer Porsche 2500 Geländewagen des neuen Modells Macans zurück in die Werkstatt. Bei internen Prüfungen habe sich herausgestellt, dass die Verstärker in der Anfangsphase vereinzelt bei der Montage beschädigt worden seien, teilte Porsche am 28. Mai 2014 in Stuttgart mit.
Die Folge: Betroffene Kunden müssen unter Umständen beim Bremsen fester durchtreten als mit einem voll funktionsfähigem Hilfsmittel. Auch die verringerte Funktion entspreche aber noch den gesetzlichen Vorgaben, betonte ein Sprecher. In Deutschland ist ihm zufolge etwa ein Viertel der 2500 ausgelieferten Fahrzeuge betroffen. Alle Besitzer der zu prüfenden Macan würden direkt von ihrem zuständigen Händler kontaktiert. Die kostenlose Prüfung nehme nur wenige Minuten in Anspruch.
Ford: Rückruf für über eine Million Pkw
02.06.14 - Nach dem Autobauer General Motors hat jetzt auch Konkurrent Ford in Nordamerika mehr als eine Million Fahrzeuge in die Werkstätten gerufen. In Deutschland sei nur eine ganz geringe Zahl betroffen, sagte eine Ford-Sprecherin am Freitag in Köln. Nähere Details konnte sie zunächst nicht nennen.
Zuvor hatte der Autokonzern in den USA mitgeteilt, dass von der Rückrufaktion die Marken Escape, Mercury Mariner und Explorer betroffen seien. Hintergrund sind mögliche Probleme mit der Lenkung. Aber auch die Autos anderer Marken möchte Ford gerne in der Werkstatt sehen. So sind knapp 200.000 Besitzer von Taurus-Fahrzeugen in den USA und Kanada aufgerufen, wegen möglicher Korrosion tätig zu werden. Außerdem könnte es bei knapp 85.000 Autos der Marken Fusion, Milan, Zephyr und MKZ zu Problemen mit rutschenden Fußmatten und dadurch klemmenden Pedalen kommen.
General Motors: Neue Rückrufe — Airbags und Gurtstraffer versagen
Die Rückrufserie bei GM nimmt kein Ende. Gleich vier Baureihen ordert der US-Hersteller aktuell in die Werkstätten. Betroffen ist auch der Chevrolet Cruze
11.06.14 - Kurz nach der öffentlichen Abrechnung von GM-Chefin Mary Barra mit firmeninternen Schlampereien startet der Autobauer vier neue Rückrufe. Betroffen sind insgesamt 89.100 Wagen. Das gab der Opel-Mutterkonzern kürzlich in Detroit bekannt. Bei Pick-up-Trucks können die Warntöne für die geöffnete Fahrertür oder das Nicht-Anschnallen ausfallen; bei diversen Pkw-Modellen wie dem kompakten Chevrolet Cruze können Airbags oder Gurtstraffer bei einem Unfall versagen. Bei einem Unfall wurde der entsprechende Fehlercode im System nachgewiesen. Chevrolet in Deutschland war am 10. Juni 2014 noch nicht bekannt, ob auch in Deutschland zugelassene Fahrzeuge betroffen waren. Das teilte ein Sprecher autobild.de auf Anfrage mit.
General Motors hat damit seit Jahresbeginn 34 Rückrufe angestoßen mit weltweit 15,9 Millionen Wagen, davon 13,9 Millionen in den USA. Am prominentesten ist der Fall der defekten Zündschlösser, die während der Fahrt in die Ausgangsstellung zurücksprangen, wodurch der Fahrzeugmotor bei voller Fahrt absterben kann. Dadurch wurden in verschiedenen Fällen auch Airbags, Bremskraftverstärker und Servolenkung abgeschaltet. Dieser Rückruf betrifft auch Autos von Opel: In Deutschland müssen 4223 Opel GT in die Werkstatt. Nach Firmenangaben kamen durch Unfälle wegen der Zündschloss-Panne 13 Menschen ums Leben. US-Verbraucherschützer gehen von mehr als 300 Toten aus.
Die defekten Zündschlösser waren seit mehr als zehn Jahren bekannt, der Rückruf erfolgte aber erst Anfang dieses Jahres. Firmenchefin Barra hatte am vergangenen Donnerstag (5. Juni 2014) einen Untersuchungsbericht vorgelegt, der ein "Muster von Inkompetenzen und Versäumnissen" offenbarte, wie sie selbst sagte. 15 Mitarbeiter wurden gefeuert. Barra hat sich nach ihrem Amtsantritt im Januar Sicherheit der Wagen auf die Fahnen geschrieben. Sie lässt die Modellreihen systematisch überprüfen, wodurch sich die hohe Zahl an Rückrufen erklären lässt. Bereits am Donnerstag hatte sie angekündigt, dass weitere Autos in die Werkstätten müssten.
Toyota: Rückruf wegen defekter Airbags — Airbag-Probleme dauern an
12.06.14 - Ein Rückruf von 2013 bereitet Toyota erneut Sorgen: Bereits überprüfte Autos müssen noch einmal zum Austausch des Airbags in die Werkstatt.
Der weltgrößte Autobauer Toyota weitet einen 2013 gestarteten Rückruf wegen defekter Airbags aus. Der japanische Konzern meldete dem Verkehrsministerium in Tokio am 11. Juni 2014, dass zusätzlich rund 648.000 Autos in die Werkstätten geholt würden. Betroffen seien 20 Modelle, darunter der Corolla. In einem Fall sei ein Brand im Wageninneren in Folge des Defekts gemeldet worden, hieß es. Wegen eines Produktionsfehlers bei den Airbags des gemeinsamen Lieferanten Takata mussten Japans Autobauer im vergangenen Jahr mehr als 3,5 Millionen Wagen zurückrufen. Am stärksten betroffen waren Toyota, Honda und Nissan. Ob auch in Deutschland zugelassene Fahrzeuge vom neuen Rückruf betroffen sind, konnte Toyota auf Anfrage von autobild.de noch nicht sagen.
In Deutschland mussten vor knapp einem Jahr insgesamt 62.000 Toyota-Fahrzeuge zur unfreiwilligen Kontrolle. In der Werkstatt wurde das Modul des Beifahrerairbags überprüft und bei Bedarf ausgetauscht. Das dauerte laut Toyota je nach Modell zwischen einer und 2,5 Stunden. Ein Toyota-Sprecher erläuterte am 11. Juni, dass diejenigen Autos, deren Airbag bereits ausgetauscht wurde, nicht betroffen sind.
Alle anderen Fahrzeuge jedoch, bei denen die Airbags zwar überprüft, aber darüber hinaus nichts unternommen wurde, müssen nun zwecks Austausch erneut in die Werkstätten. Ob darüber hinaus weitere Fahrzeuge betroffen sind, ist bisher noch nicht erkannt. Toyota erwartet eine Klärung in den nächsten Tagen. In der EU waren vom ursprünglichen Rückruf rund 660.000 Toyota betroffen, ca. 80.000 bekamen bisher einen neuen Airbag.
Chevrolet Camaro: Neue Zündschlossprobleme
15.06.14 - Schon wieder sorgt die Zündung bei General Motors für Ärger. Der Opel-Mutterkonzern ruft weltweit mehr als eine halbe Million Chevrolet Camaro der aktuellen Baureihe in die Werkstätten. Es bestehe die Gefahr, dass das Knie des Fahrers an den Schlüssel stößt und der Wagen während der Fahrt ausgeht. GM berichtete am 13. Juni 2014 von drei Unfällen mit vier Leichtverletzten, die darauf zurückzuführen sein könnten. Das Problem sei jüngst bei Tests mit dem Musclecar entdeckt worden, hieß es. Nun wird der Schlüssel geändert.
GM kommt seit Monaten nicht aus den Schlagzeilen heraus, weil das Unternehmen fehlkonstruierte Zündschlösser in 2,6 Millionen älteren Wagen ein Jahrzehnt lang ignoriert hatte. Bei Unfällen starben nach Firmenangaben 13 Menschen; Verbraucherschützer kommen auf weit höhere Zahlen. Erst unter der Ägide der neuen Konzernchefin Mary Barra räumte GM den Mangel ein. Nach einer firmeninternen Überprüfung folgte eine Welle an weiteren Rückrufen wegen anderer Probleme. Neben dem Chevrolet Camaro startete GM drei weitere Rückrufe wegen anderer Mängel. So gibt es bei der mittlerweile abgestoßenen Marke Saab Probleme mit den Sicherheitsgurten im 9-3 Cabriolet. Die Zahl der seit Jahresbeginn von Rückrufen betroffenen Wagen steigt damit weltweit auf fast 16,5 Millionen, davon 14,4 Millionen in den USA.
Airbag-Rückruf ausgeweitet — Neue alte Airbag-Probleme
24.06.14 - Erneuter Massenrückruf in der Autoindustrie: Nach dem weltgrößten Autobauer Toyota muss auch die japanische Konkurrenz einen im vergangenen Jahr 2013 gestarteten Rückruf wegen defekter Airbags ausweiten. Allein Honda holt weltweit rund 2,03 Millionen Autos unter anderem des Modells Fit (heißt in Deutschland Jazz) in die Werkstätten. Davon entfallen rund 1,02 Millionen Wagen auf Nordamerika, 666.000 auf Japan und 154.000 auf Europa. Erst kürzlich hatte Branchenführer Toyota zusätzlich rund 648.000 Autos in die Werkstätten gerufen. Auch Nissan und Mazda folgten der Entscheidung und riefen jetzt Autos zurück. Auf Nachfrage von autobild.de gab ein Mazda-Sprecher an, dass in Deutschland insgesamt 20.312 Mazda6 aus den Baujahren 2002 und 2003 zur Überprüfung müssen. Nissan will dpa-Angaben zufolge 128.000 Autos checken.
Ob auch BMW vom wiederholten Airbag-Rückruf betroffen ist, sei noch unklar, sagte ein Sprecher der Marke am 23. Juni 2014 gegenüber autobild.de. Aktuell würden die kritischen Bauteile auf Wunsch der US-Verkehrsbehörde NHTSA auf Mängel überprüft. Bei Toyota war in einem Fall ein Brand im Wageninneren in Folge des Defekts gemeldet worden. Wegen eines Produktionsfehlers bei den Airbags des gemeinsamen Lieferanten Takata mussten Japans Autobauer 2013 bereits mehr als 3,5 Millionen Wagen in die Werkstätten holen. Am stärksten betroffen waren Toyota, Honda und Nissan.
Mazda6: Erneuter Airbag-Rückruf — Defekte Beifahrer-Airbags
24.06.14 - Wegen Problemen mit dem Beifahrerairbag wurden ab April 2013 viele japanische Autos zur Übeprüfung in die Werkstätten gerufen. Dabei waren in Deutschland 5219 Mazda6 der Baujahre 2002 und 2003 betroffen. Etwas mehr als ein Jahr später kommt es zu einem erneuten Rückruf. Ein Konzernsprecher bestätigte auf Anfrage, dass nun insgesamt 20.312 Mazda6 der gleichen Generation überprüft werden müssen. Mazda wird die Halter ermitteln lassen und per Post informieren. Das Problem beruht auf einem Produktionsfehler in den Airbags des Zulieferers Takata, der die gesamte japanische Autoindustrie mit Teilen versorgt. Auch Modelle von anderen Herstellern sind betroffen, allein Honda ruft weltweit über zwei Millionen Autos zurück.
Honda: Weiterer Airbag-Rückruf — Defekte Beifahrer-Airbags
24.06.14 - Wegen Problemen mit dem Beifahrerairbag wurden seit April 2013 viele japanische Autos zur Überprüfung in die Werkstätten gerufen. Honda ruft nun in einer zweiten Welle über zwei Millionen Fahrzeuge weltweit zurück. In Deutschland müssen bei 34.389 Autos die Beifahrer-Airbags ausgetauscht werden. Betroffen sind nur Modelle der angegebenen Baujahre: Honda Accord (Baujahr 2003), Civic (2001-2003), CR-V (2002-2003), Jazz (2002-2003) und Stream (2001-2003). In wenigen Fällen sind in der Vergangenheit Airbags ohne erkenntlichen Grund explodiert. In einem Toyota kam es dabei zu einem Brand. Honda wird die Fahrzeughalter ermitteln lassen und postalisch benachrichtigen.
Nissan: Erneuter Airbag-Rückruf — Defekte Beifahrer-Airbags
26.06.14 - Wie bereits am Montag (23. Juli 2014) bekannt wurde, müssen die großen japanischen Autobauer über zwei Millionen Autos zurückrufen. Davon ist auch Nissan Deutschland betroffen: Bei 3050 Pkw aus Yokohama müssen hierzulande die Airbags ersetzt werden. Betroffen sind viele verschiedene Baureihen: Nissan Almera (N16), Navara (D22), Pathfinder (R50), Patrol (Y61), Terrano II (R20), Tino (V10), X-Trail (T30) und Maxima (A33). Autosdieser Baureihen, die zwischen 29. Mai 2000 und 24. November 2003 gebaut wurden, brauchen einen neuen Airbag auf der Beifahrerseite. Ursache ist eine Fehlkonstruktion beim japanischen Groß-Zulieferer Takata. In mehreren Fällen waren in der Vergangenheit Airbags plötzlich und ohne Grund ausgelöst und hatten dabei mindestens einmal einen Brand in einem Auto ausgelöst. Details zu Verletzungen sind derzeit nicht bekannt, angeblich sollen aber in einigen Fällen scharfkantige und glühende Metallteile in der Fahrgastzelle umhergeschleudert worden sein. Auch Mazda muss in Deutschland rund 20.000 Autos zum Airbag-Umtausch rufen.