Rückrufe !
Hallo @all
ich eröffne mal einen Thread in dem über die Rückrufaktionen der Auto-Hersteller informiert wird...
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Chevrolet Cruze/Orlando: Antriebswelle bricht
01.03.14 - Wegen Problemen mit der Antriebwelle ruft Chevrolet insgesamt 41 Fahrzeuge der Baureihen Cruze und Orlando zurück. Bei Autos mit 1,8-Liter-Benziner aus dem Modelljahr 2013 mit Schaltgetriebe kann die Antriebswelle während der Fahrt brechen, dann beschleunigen die Fahrzeuge nicht mehr. In der Werkstatt wird die Antriebswelle ausgetauscht, das dauert nach Angaben eines Chevrolet Deutschland-Sprechers circa eine Stunde. Das Kraftfahrt-Bundesamt ist informiert und schreibt die Halter an.
Opel GT (2007): Zündschloss legt Airbags lahm
11.03.14 - Opel wird in Deutschland etwa 1200 Autos der Baureihe Opel GT zurückrufen. Europaweit müssen 2300 Fahrzeuge in die Werkstatt. Bei dem Roadster kann der Zündschlüssel während der Fahrt in die Aus-Position springen – dann fallen mehrere elektrische Systeme aus. Unter anderem können die Airbags im Fall einer Kollision nicht auslösen. Betroffen sind ausschließlich Fahrzeuge aus dem Modelljahr 2007. In der Werkstatt wird der Zündschalter ausgetauscht, dafür veranschlagt Opel laut einem Sprecher etwa eine Stunde. Das Kraftfahrt-Bundesamt ist informiert.
Weltweit sind nach Angaben von General Motors (GM) insgesamt rund 1,6 Millionen Autos von der Rückruf-Aktion betroffen. Unfälle mit 13 Toten könnten damit in Verbindung stehen – die Front-Airbags hatten sich in insgesamt 31 gemeldeten Fällen nicht geöffnet. In Europa seien keine derartigen Vorfälle bekannt, sagte ein Opel-Sprecher.
Die gerade erst seit zwei Monaten amtierende GM-Chefin Mary Barra steht mit dem Massenrückruf vor ihrer ersten Bewährungsprobe: Modelle der Baureihen Saturn Sky und Pontiac Solstice (jeweils baugleich mit dem Opel GT), Chevrolet Cobalt und HHR, Saturn Ion, Pontiac G5 sowie der nur in Kanada verkaufte Pontiac Pursuit müssen zur Kontrolle in die Werkstatt. Bei ausgeschalteter Zündung funktionieren Airbags, Bremskraftverstärker oder Servolenkung in der Regel nicht, hatte GM eingeräumt. "Der Ruf unseres Unternehmens wird nicht von dem Rückruf selbst abhängen, sondern davon, wie wir mit dem Problem umgehen", erklärte Barra in einem Schreiben an die Belegschaft. Sie selbst stehe an der Spitze einer Arbeitsgruppe, die die Maßnahmen steuere, den Fortschritt kontrolliere und nötigenfalls korrigierend eingreife.
Opel Zafira B LPG: Flüssiggas-Zafira müssen zum Check
13.03.14 - Opel schickt 629 Zafira B der Baujahre 2010 und 2011 in die Werkstätten. Wie ein Konzernsprecher auf Anfrage von autobild.de mitteilte, könne "aufgrund einer Abweichung im Produktionsprozess der Abstand zwischen der LPG-Leitung und des Abgassystems nicht ausreichend sein." Eventuell könnte also die Kraftstoffleitung durch Hitzeabstrahlung vom Auspuffrohr überhitzen und beschädigt werden. Die Aktion läuft bereits, Opel hat die 629 Zafira-Halter sebst ermittelt und benachrichtigt. Das Kraftfahrt-Bundesamt war nicht beteiligt. Falls die Abweichung entdeckt wird, soll die Montage eines Hitzeschildes für die Kraftstoffleitung bei betroffenen Fahrzeugen rund 20 Minuten dauern.
Volvo S40/V50: Endrohrblenden fallen ab
15.03.14 - Wegen Problemen mit den verchromten Endrohrblenden ruft Volvo 2107 Fahrzeuge der Baureihen S40 und V50 mit Dieselmotor in die Werkstätten. Betroffen sind Autos der Modelljahre 2011 und 2012. Die Endrohrblenden können sich wegen Ermüdungsrissen an einer Schweißverbindung lösen und abfallen. In der Werkstatt werden die Endrohrblenden entweder mit einem zusätzlichen Schweißpunkt gesichert oder die Endrohrblenden werden ausgetauscht. Das dauert laut Volvo knapp 50 Minuten. Das Kraftfahrt-Bundesamt ist informiert und schreibt die Halter an.
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Porsche 911 GT3: Motoren werden getauscht
19.03.14 - Nach zwei Fällen brennender Porsche 911 GT3 hat Porsche jetzt ein unzureichend verschraubtes Pleuel als Ursache ausgemacht. Der Sportwagenhersteller tauscht deshalb bei allen 785 Exemplaren des 911 GT3 (Generation 991, Modelljahr 2014) die Motoren. "Dies ist die Konsequenz aus den intensiven internen Untersuchungen, die nach den zwei Motorbränden angestellt wurden. In der Zwischenzeit hat sich bestätigt, dass die Motorschäden auf Grund einer gelösten Pleuel-Verschraubung entstanden sind. Das lose Pleuel hat das Kurbelgehäuse beschädigt, was in beiden Fällen dazu führte, dass Öl ausgetreten war und sich entflammt hatte", teilte Porsche heute (19. März 2014) mit.
Zuvor hatte Porsche alle 785 ausgelieferten 911 GT3 zurückgerufen, weil zwei Exemplare in der Schweiz und in Italien ausgebrannt waren. "Jetzt kommen in allen Porsche 911 GT3 Fahrzeugen aus dem Modelljahr 2014 – auch den noch nicht ausgelieferten – Motoren mit einer optimierten Verschraubung zum Einsatz", so Porsche.
Nissan Qashqai/Juke/Cube/NV200: Steuerriemen kann reißen
27.03.14 - Nissan ruft in Deutschland 1447 (weltweit 21.835) Autos der Baureihen Cube, Qashqai, Juke und NV200 mit 1,5-Liter-Dieselmotor zurück. "Aufgrund einer möglicherweise fehlerhaften Ausrichtung der Kraftstoffhochdruckpumpe kann es zum vorzeitigen Verschleiß des Steuerriemens kommen", erklärte Nissan.
Betroffen sind die Baureihen Qashqai aus dem Produktionszeitraum 03.09.2010 bis 11.12.2010, Juke vom 27.04.2010 bis 11.04.2011, NV200 vom 21.09.2010 bis 12.05.2011 und Cube, die zwischen dem Cube 10.11.2009 bis 02.07.2010 gebaut wurden. Laut Nissan macht sich der Defekt durch ungewöhnliche Laufgeräusche des Motors bemerkbar. Reißt der Zahriemen, stirbt der Motor plötzlich ab. In der Werkstatt wird die Kraftstoffhochdruckpumpe neu ausgerichtet und der Steuerriemen auf Beschädigung überprüft und bei Bedarf ausgetauscht. Wie lange das dauert, teilte Nissan nicht mit. Das Kraftfahrt-Bundesamt ist informiert und schreibt die Halter an.
Opel GT Roadster Update - Opel weitet GT-Rückruf aus
01.04.14 - Das Zündschloss-Debakel von General Motors betrifft mehr von der GM-Tochter Opel vertriebene Opel GT Roadster, als bislang bekannt war. Bislang war nur das Modelljahr 2007 betroffen – nun werden auch die Modelljahre 2008 bis 2010 des seitdem nicht mehr gebauten Wagens zurückgerufen, teilte ein Opel-Sprecher in Rüsselsheim mit. Auch diese Fahrzeuge brauchen neue Zündschlösser. Insgesamt gehe es um 7450 Roadster in Europa. "Darüber hinaus sind keine anderen Opel-Modelle von diesem Rückruf betroffen", versicherte Opel. Das Problem: Beim Opel GT kann der Zündschlüssel während der Fahrt in die Aus-Position springen – dann fallen mehrere elektrische Systeme aus. Unter anderem können im Fall einer Kollision die Airbags nicht auslösen. In der Werkstatt wird der Zündschalter ausgetauscht, dafür veranschlagt Opel etwa eine Stunde. Das Kraftfahrt-Bundesamt ist informiert.
In Deutschland werde Opel alle 4223 Halter eines GT Roadster schriflich informieren, sagte ein Opel-Sprecher gegenüber autobild.de. Die nötigen Teile wären ab Mai verfügbar. Er riet den Besitzern der Fahrzeuge, keine Gegenstände am Zündschlüssel zu befestigen, sondern allein den Autoschlüssel ins Zündschloss zu stecken. Weltweit sind nach GM-Angaben insgesamt rund 2,6 Millionen Autos von der Rückruf-Aktion betroffen. Unfälle mit 13 Toten könnten damit in Verbindung stehen – die Front-Airbags hatten sich in insgesamt 31 gemeldeten Fällen nicht geöffnet. In Europa seien keine derartigen Vorfälle bekannt, hieß es von Seiten Opels.
Die gerade erst seit zwei Monaten amtierende GM-Chefin Mary Barra steht mit dem Massenrückruf vor ihrer ersten Bewährungsprobe: Modelle der Baureihen Saturn Sky und Pontiac Solstice (jeweils baugleich mit dem Opel GT), Chevrolet Cobalt und HHR, Saturn iOn, Pontiac G5 sowie der nur in Kanada verkaufte Pontiac Pursuit müssen zur Kontrolle in die Werkstatt. Bei ausgeschalteter Zündung funktionieren Airbags, Bremskraftverstärker oder Servolenkung in der Regel nicht, hatte GM eingeräumt. "Der Ruf unseres Unternehmens wird nicht von dem Rückruf selbst abhängen, sondern davon, wie wir mit dem Problem umgehen", schrieb Barra an die GM-Belegschaft.
Jeep Grand Cherokee: Rost am Bremskraftverstärker
05.04.14 - Chrysler muss weltweit fast 870.000 Geländewagen zurückrufen. Grund dafür sind Korrosionsprobleme am Bremskraftverstärker. Betroffen sind die Fahrzeuge Jeep Grand Cherokee und Dodge Durango. Der Durango wird in Deutschland nicht angeboten. Von den etwa 160.000 Fahrzeugen, die außerhalb Nordamerikas betroffen sind, fahren etwa 4000 Jeep Grand Cherokee der Modelljahre 2011 bis 2014 in Deutschland. Dies bestätigte ein Konzernsprecher Autobild.de. Kunden in den USA hatten moniert, dass bei ihren Fahrzeugen das Bremspedal nur unter großer Anstrengung durchzutreten sei. Daraufhin ergab eine interne Untersuchung, dass bei den genannten Modellen die Bremskraftverstärker aufgrund einer fehlenden Abdeckung rostanfällig sind.
Die rostenden Stellen können wiederum wasserdurchlässig werden, woraufhin Regenwasser in den Bremskraftverstärker gelangen kann. Mit kritischen Folgen, sobald das eingedrungene Wasser gefriert. Das kann den Verstärker beschädigen, was wiederum die Bremsfunktion stark beeinträchtigen kann. Sollte kein Wasser eingedrungen sein, funktioniert der Bremskraftverstärker auch bei äußerlicher Korrosion einwandfrei. Trotzdem besteht ein Risiko, weshalb beschädigte Verstärker im Rahmen des Rückrufs ausgetauscht werden. Unabhängig vom Beschädigungsgrad erhalten alle Modelle eine Abdeckung, die die Bremsanlage in Zukunft vor Spritz- und Regenwasser schützen soll. Die betroffenen Fahrzeughalter werden zusammen mit dem Kraftfahrtbundesamt ermittelt und in den kommenden Wochen angeschrieben. Der Austausch ist kostenlos. Die voraussichtliche Dauer des nötigen Werkstattaufenthalts wurde zunächst nicht mitgeteilt.
Neben Chrysler macht der US-Autohersteller General Motors gerade mit einem besonders massiven Rückruf von sich reden. Der Hersteller musste wegen defekter Zündschlösser und anfälliger Servolenkungen rund vier Millionen Fahrzeuge zurückrufen.
Opel Ampera: Tagfahrlicht streikt
09.04.14 - Opel ruft 1523 Fahrzeuge der Baureihe Ampera zurück. "Aufgrund eines Software-Fehlers kann es bei einigen Ampera dazu kommen, dass sich die Positionslichter nicht einschalten und das Tagfahrlicht beim Fahren vom Dunkeln ins Helle nicht automatisch aktiviert wird", teilte Opel mit. Betroffen sind Ampera der Modelljahre 2012 und 2013. In der Werkstatt wird laut Opel wird das Steuergerät für die Beleuchtung neu programmiert. Dafür veranschlagen die Rüsselsheimer circa zwei Stunden. Das Kraftfahrt-Bundesamt ist informiert und schreibt die Halter an.
Toyota: Neuer Massenrückruf - Fünffach-Schaden bei Toyota
09.04.14 - Toyota ruft erneut weltweit massenhaft Fahrzeuge in die Werkstätten. Insgesamt sind 6,39 Millionen Autos mit 6,58 Millionen Schäden betroffen – an einigen Autos gebe es gleich mehrere defekte Bauteile, teilte der japanische Autobauer am 9. April 2014 mit.
In Deutschland umfasst der Rückruf 92.338 Fahrzeuge: Bei rund 86.800 Toyota Yaris und Urban Cruiser (Fertigungszeitraum Januar 2005 bis August 2010) kann es demnach Probleme an den Sitzschienen (8700) oder einem Befestigungspunkt der Lenksäule (78.100) geben. Bei 5400 RAV4 und Hilux (Juni 2004 bis Dezember 2010) sei ein Bruch im Fahrzeugkabelbaum nicht auszuschließen.
Bislang 1000 Fälle, aber keine Unfälle
Die betroffenen Bauteile würden geprüft und falls nötig kostenlos ausgetauscht, teilte Toyota Deutschland mit. Der Werkstattaufenthalt dauere zwischen einer halben Stunde und vier Stunden. Die betroffenen Fahrzeughalter würden angeschrieben. Insgesamt gehe es weltweit um fünf Bauteile, 27 Toyota-Baureihen würden zurückgerufen. Bislang seien von den betroffenen Baugruppen gut 1000 Fälle gemeldet worden, hieß es. Unfälle habe es aber in diesem Zusammenhang keine gegeben. Insgesamt seien 6,76 Millionen einzelne Bauteile betroffen, geht aus einer Toyota-Mitteilung hervor. Da aber in einigen Autos mehrere dieser Teile verbaut sind, liege die Zahl der Fahrzeuge, die in die Werkstätten müssten, bei 6,58 Millionen.
BMW Sechszylinder: 489.000 BMW müssen in die Werkstatt
13.04.14 - BMW ruft fast eine halbe Million Autos mit Sechszylinder-Motoren in die Werkstätten, etwa 10.800 davon in Deutschland. Bei den betroffenen Modellen könne eine Schraube brechen und in seltenen Fällen den Motor beschädigen, erklärte ein Konzernsprecher am 11. April 2014. Am stärksten betroffen sind China und die USA mit knapp 390.000 Autos – weltweit müssen insgesamt rund 489.000 Wagen zum Check, die zwischen September 2009 und November 2011 gefertigt wurden. Unfälle habe es durch die möglichen Defekte bislang nicht gegeben, teilte BMW mit.
In Deutschland kommen die Motoren in den Baureihen 1er, 3er, 5er, 6er, 7er, X3, X5, X6 und Z4 zum Einsatz, sagte ein BMW-Sprecher auf Anfrage von autobild.de. Die Kunden könnten ihre Wagen weiter fahren, sollten beim Aufleuchten von Warnlampen aber die nächste Werkstatt verständigen. Das Kraftfahrt-Bundesamt sei informiert, die Halter würden von BMW angeschrieben. Der Werkstattaufenthalt für den Austausch der betroffenen Bauteile dauere rund vier Stunden.
LMC-Wohnmobile:Gefahr abstürzender Hubbetten
02.05.14 - Der Wohnmobilhersteller LMC Caravan ruft mehrere Hundert vollintegrierter Reisemobile in die Werkstätten. Bei den betroffenen Fahrzeugen können die Halteschrauben der Hubbetten abbrechen. Das hat unter ungünstigen Umständen zur Folge, dass ein unter dem Dach des Wohnmobils befestigtes Hubbett auf den Fahrer fällt, eventuell sogar während der Fahrt. Der Reisemobilhersteller hat die Problematik freiwillig beim Kraftfahrtzeugbundesamt (KBA) registriert.
Betroffen von dem Rückruf sind europaweit 446 sogenannte vollintegrierte Reisemobile der Modellbezeichnungen Liberty, I650, I630, I670, I710, I730 sowie I730-OG. In Deutschland müssen 228 dieser Fahrzeuge in die Werkstätten. Alle betroffenen Wohnmobile entstanden zwischen dem 1. Februar 2010 und dem 31. Dezember 2011. In der Werkstatt werden die Schrauben der Hubbett-Halterung ausgetauscht, was zwischen vier und sechs Stunden dauert.
Auch die Hersteller TEC und Eura Mobil sind laut dem Portal Autoservicepraxis.de von der Rückrufaktion betroffen. Zunächst lagen autobild.de dazu jedoch keine detaillierten Informationen vor.
Aston Martin: Probleme mit dem Gaspedal
06.05.14 - Aston Martin ruft den Großteil seiner seit Ende 2007 gebauten Autos zurück. Bei den weltweit exakt 17.590 Fahrzeugen könne der Hebel des Gaspedals brechen und so das Unfallrisiko erhöhen, teilte Aston Martin mit. Der Rückruf findet sich inzwischen im Register der NHTSA. Betroffen sind demnach unter anderem die Modelle DB9, DBS, V8 Vantage, Rapide und Virage. In Deutschland müssen 2926 Fahrzeuge der oben genannten Baureihen in die Werkstatt. Der Rückruf betreffe Fahrzeuge, die zwischen dem 11. November 2007 und dem 31. Dezember 2013 gebaut wurden, sagte eine Konzernsprecherin.
Hintergrund sei, dass ein chinesischer Zulieferer für ein Bauteil minderwertiges Plastik von seinem eigenen Lieferanten bekommen habe und dies statt des Originalmaterials verwendet habe. Dies wurde dann in Großbritannien verbaut. Das Unternehmen will künftig wieder auf englische Zulieferer zurückgreifen. In der Werkstatt wird der fehlerhafte Hebel des Gaspedals ausgetauscht, bei Fahrzeugen mit Linkslenker der Bereich des Fußraum-Scheuerblechs überprüft und bei Bedarf nachgearbeitet. Der ganze Vorgang dauert maximal eine Stunde Das Kraftfahrt-Bundesamt ist informiert, Aston Martin schreibt die Halter in Deutschland an.
Honda CR-V: Bremsscheiben sind zu klein
07.05.14 - 1431 deutsche Honda CR-V der aktuellen Generation müssen in die Werkstatt, weil falsche Bremsscheiben verbaut worden sind. Durch eine Verwechslung wurden bei 20 Fahrzeugen anstatt der vorgesehenen 17-Zoll-Bremsscheiben kleinere Bremsen eingebaut. Die benutzten 16-Zoll-Scheiben können bei starker Beanspruchung schneller überhitzen. Weil die Bremsbeläge eine geringere Auflagefläche auf den kleineren Scheiben haben, ist die Bremsleistung zusätzlich beeinträchtigt. In der EU sind 80 Fahrzeuge mit fehlerhaften Bremsen ausgeliefert worden, insgesamt sind 8308 Fahrzeuge von dem Rückruf betroffen und müssen kontrolliert werden. Da die Verwechslung der Bremsscheiben im Honda-Werk im englischen Swindon passierte, das Fahrzeuge für die EU und die Republik Südafrika herstellt, können dorthin ausgelieferte CR-V ebenfalls betroffen sein.
Betroffene Modelle haben einen Dieselmotor und wurden zwischen 18. Dezember 2012 und 20. März 2013 gebaut. Die Rückrufaktion läuft seit März diesen Jahres, die Fahrzeughalter wurden über das Kraftfahrtbundesamt ermittelt und angeschrieben. In der Werkstatt werden die Bremsen kontrolliert und bei Fehlbestückung die Scheiben und Beläge ausgetauscht. Die Prüfung bei Fachhändler dauert etwa eine halbe Stunde. Falls ein Austausch notwendig sein sollte, beträgt die Dauer des Werkstattaufenthalts maximal 90 Minuten. Die Aktion läuft bereits seit März 2014.
General Motors: Weitere Rückrufe in den USA
07.05.14 - Fast 60.000 Limousinen der Marke Saturn müssen in die Werkstätten. Grund: defekte Automatikgetriebe. Es kam deshalb in den vergangenen sieben Jahren nach Angaben von General Motors zu 28 Unfällen mit vier Verletzten. Betroffen sind Fahrzeuge, die vom 24. April 2006 bis 31. Oktober 2007 gebaut worden sind. Die Problematik ist möglicherweise schon länger bekannt. Das erinnert an das Verzögerungs-Debakel, das GM Anfang des Jahres mit defekten Zündschlössern erlebte.
Am 6. Mai 2014 wurde auf der Webseite der NHTSA (US-Verkehrssicherheitsbehörde) ein Rückruf für 56.214 US-amerikanische und 3414 kanadische Saturn Aura mit Viergang-Automatikgetriebe veröffentlicht. Darin heißt es sinngemäß: "In den betroffenen Fahrzeugen kann es zu einem Bruch des Schaltzugs kommen. Sofern dies während der Fahrt geschieht, ist es dem Fahrer nach dem Anhalten nicht möglich, in den Parkmodus der Gangschaltung zu schalten oder den Zündschlüssel abzuziehen. Es besteht das Risiko, dass das derart ungesicherte Fahrzeug jederzeit unbeabsichtigt losrollen kann. Dies erhöht das Verletzungsrisiko für aussteigende Passagiere und Passanten." Die Fahrzeughalter werden von General Motors benachrichtigt.