Rückrufe !
Hallo @all
ich eröffne mal einen Thread in dem über die Rückrufaktionen der Auto-Hersteller informiert wird...
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BMW Vierzylinder (N20): Bremskraftverstärker kann ausfallen
02.10.13 - BMW ruft in Deutschland 6800 Autos in die Werkstätten. Betroffen sind alle zwischen Juni 2012 und August 2013 gebauten Fahrzeuge mit dem Reihenvierzylinder der internen Bezeichnung N20. Der Motor steckt in folgenden Modellen: 125i (Drei- und Fünftürer), 320i und 328i, 520i und 528i, beim X1 und X3 in den Modellen 20i und 28i und beim Z4 im 18i, 20i und 28i. Weltweit werden 176.000 Fahrzeuge überprüft.
Sollte es zu einer Fehlfunktion des Bremskraftverstärkers kommen, kündigt sich dies durch eine zunehmend höhere Pedalkraft beim Bremsen an. Ein kompletter Ausfall der Bremse sei laut BMW aber nicht zu befürchten. Ein betroffenes Fahrzeug lasse sich unter Einsatz erhöhter Kräfte nach wie vor verzögern und abstoppen. Ursache ist ein Problem mit der Nockenwelle, über die eine Unterdruckpumpe angetrieben wird, die in der Folge ihre Arbeit unter Umständen nicht ausreichend verrichten kann. Die Nockenwelle wird von BMW überprüft und bei Bedarf nachgearbeitet. Betroffene Kunden müssen mit einem Werkstattaufenthalt von rund zwei Stunden rechnen.
Subaru Legacy/Outback: Bremsleitung rostet
08.10.13 - Subaru muss in Deutschland 12.738 Legacy und Outback wegen möglicher Bremsprobleme zurückrufen. Weltweit müssen 345.088 Fahrzeuge in die Werkstatt. Betroffen sind Fahrzeuge der Modelljahre 2004 bis 2009. "Im Bereich eines Vierfach-Bremsleitungsverteilerstücks kann es zu einer frühzeitigen Korrosion der Bremsleitung kommen. Je nach Einsatzbedingungen kann durch einen Spalt der Kraftstofftankverkleidung am Fahrzeugunterboden salzhaltiges Spritzwasser an den betroffenen Bereich der Bremsleitungen gelangen", teilte Subaru auf Anfrage von autobild.de mit.
Im schlimmsten Fall roste die Bremsleitung derart, dass es zu einer "Beeinträchtigung der Bremsleistung" komme. In der Werkstatt wird die Bremsleitung kontrolliert und mit einem speziellen Wachs koserviert. Das dauert nach Angaben Subarus 15 Minuten. Das Kraftfahrt-Bundesamt ist informiert und schreibt die Halter an.
Ford Mondeo/Galaxy/S-Max: Ventil nicht ganz dicht
15.10.13 - Rückruf für rund 3900 Ford Mondeo, Galaxy und S-Max in Deutschland. Betroffen sind Autos mit dem 2,2-Liter-Dieselmotor und 200 PS aus dem Produktionszeitraum 12. Januar 2012 bis 11. Februar 2013. Ein oder mehrere Metallringe am Einspritzventil bzw. an den Einspritzventilen können bei der Produktion des Fahrzeugs durch die Kraftstoff-Rücklauf-Leitung beschädigt worden sein. Das kann laut Ford "zu einer Undichtigkeit führen, wodurch sich im Laufe der Zeit Kraftstoff in der Mulde für das Einspritzventil im Zylinderkopf ansammeln könnte. Der in der Mulde angesammelte Kraftstoff könnte schließlich über die Rückseite des Motors ablaufen und in Kontakt mit dem Auspuff oder anderen heißen Oberflächen kommen". Im schlimmsten Fall gerät der ausgelaufene Kraftstoff in Brand.
In der Werkstatt wird die Kraftstoff-Rücklauf-Leitung kontrolliert und bei Bedarf erneuert, gleiches gilt für die Metallringe an den Einspritzventilen. Das dauert nach Angaben von Ford circa 90 Minuten. Das Kraftfahrt-Bundesamt ist informiert und schreibt die Halter an.
Falls es dir hilft ...
http://www.adac.de/.../default.aspx
und
Bieten einen sehr guten Service.
LG 🙂
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...die Datenbanken von produsa sind alles andere als aktuell ... die mühselige Suche beim ADAC ist auch nicht das Gelbe (da müsste man täglich, auf gut Glück, sämtliche Marken i.d. Suchmaske eingeben) ... trotzdem thx
Toyota: Massenrückruf — Airbag löst falsch aus
19.10.13 - Toyota ruft weltweit etwa 885.000 Fahrzeuge in die Werkstätten zurück, den Großteil davon in den USA. Grund seien potenzielle Probleme mit Klimaanlagen-Kondensatoren, teilte das Unternehmen heute (18. Oktober 2013) mit. Es sei möglich, dass Wasser von den Kondensatoren auf Airbag-Kontrollmodule sickern könnte, was wiederum dazu führen könnte, dass Airbags zum falschen Zeitpunkt ausgelöst würden.
Auch die Servolenkung könne in Mitleidenschaft gezogen werden. Wegen des Kondensatorenproblems sei es zu zwei "kleinen" Verletzungen gekommen. Unfälle habe es aber keine gegeben. Betroffen sind vor allem Toyota-Fahrzeuge in den USA. Hier sollen 803.000 Autos der Modellreihen 2012 und 2013 überprüft werden, überwiegend vom Typ Camry, Camry Hybrid, Avalon, Avalon Hybrid und Venza. In Kanada sind es 44.000 Fahrzeuge, in Mexiko 10.600 und in Saudi-Arabien 9100, die in die Werkstätten müssen. Der Rest verteilt sich auf 15 Länder, Deutschland ist ist nicht betroffen.
Audi S6, RS6, S7, A8: Rissige Leitungen und Dächer
31.10.13. - Audi ruft weltweit rund 10.500 Fahrzeuge in die Werkstätten. Bei Modellen von Audi S6, RS6 und S7 können Kraftstoffleitungen Risse bekommen. Nach hohen Belastungen drohen Schwingungsbrüche, Kraftstoffaustritt ist die Folge. Die Kraftstoffleitungen werden ausgetauscht und an einem weiteren Punkt fixiert. Betroffen sind 8500 Fahrzeuge der genannten Modelle mit Benzinmotor aus dem Produktionszeitraum August 2010 bis August 2013. Die Maßnahme mit dem Kürzel 20U6 dauert etwa zwei Stunden. Aller Halter werden vom Hersteller angeschrieben, eine durchgeführte Maßnahme ist an einer Eintragung im Serviceheft zu erkennen.
Dem Audi A8 drohen Risse an höchster Stelle: Bei weltweit rund 2000 Fahrzeugen des Bauzeitraums März bis Juni 2013 können auf Grund zu hoher Spannung die Schiebedächer platzen. Für den Werkstattaufenthalt müssen Kunden circa 30 Minuten einplanen. Auch in diesem Fall werden alle Halter von Audi informiert.
BMW Vierzylinder (N20): Bremskraftverstärker kann ausfallen
31.10.13 - BMW ruft in Deutschland 6800 Autos in die Werkstätten. Betroffen sind alle zwischen Juni 2012 und August 2013 gebauten Fahrzeuge mit dem Reihenvierzylinder der internen Bezeichnung N20. Der Motor steckt in folgenden Modellen: 125i (Drei- und Fünftürer), 320i und 328i, 520i und 528i, beim X1 und X3 in den Modellen 20i und 28i und beim Z4 im 18i, 20i und 28i. Weltweit werden 176.000 Fahrzeuge überprüft.
Sollte es zu einer Fehlfunktion des Bremskraftverstärkers kommen, kündigt sich dies durch eine zunehmend höhere Pedalkraft beim Bremsen an. Ein kompletter Ausfall der Bremse sei laut BMW aber nicht zu befürchten. Ein betroffenes Fahrzeug lasse sich unter Einsatz erhöhter Kräfte nach wie vor verzögern und abstoppen. Ursache ist ein Problem mit der Nockenwelle, über die eine Unterdruckpumpe angetrieben wird, die in der Folge ihre Arbeit unter Umständen nicht ausreichend verrichten kann. Die Nockenwelle wird von BMW überprüft und bei Bedarf nachgearbeitet. Betroffene Kunden müssen mit einem Werkstattaufenthalt von rund zwei Stunden rechnen.
Tesla lehnt Rückruf nach Bränden ab: Tesla-Chef Musk bleibt stur
14.11.13 - Tesla-Chef Elon Musk sieht trotz der drei kurz hintereinander aufgetretenen Brände bei Elektroautos des Konzerns keinen Anlass für einen Rückruf in die Werkstätten. Dafür gebe es keinen Grund, sagte der Milliardär bei einer im US-Fernsehen übertragenen Veranstaltung. "Es wird definitiv keinen Rückruf geben.” Seit Oktober fingen drei Tesla-Elektrofahrzeuge vom Typ Model S Feuer. In zwei Fällen waren die Autos dabei über auf der Straßen liegende Trümmerteile gefahren, die die Akkus beschädigten. Die zuständige US-Verkehrsbehörde bekräftigte, zu dem dritten Fall weiterhin Informationen zusammenzutragen.
Musk sagte, das Brandrisiko beim Model S sei fünf Mal geringer als bei einem herkömmlichen Benziner. Zugleich bezeichnete er den Kurseinbruch der Tesla-Aktie an der New Yorker Börse als "etwas störend". Das Papier hat seit dem 1. Oktober fast 30 Prozent an Wert eingebüßt, nachdem es in den neun Monaten zuvor rasant zugelegt hatte. Am Dienstag (12. November 2013) gaben die Anteilscheine an der Nasdaq fast fünf Prozent nach auf 137,80 Dollar. Im nachbörslichen Handel legten sie jedoch nach Musks Äußerungen 1,7 Prozent zu.
Subaru Trezia: Servolenkung kann ausfallen
14.11.13 - 943 Subaru Trezia müssen in die Werkstätten. Das Steuergerät für die elektrische Servolenkung wird ausgetauscht. Aufgrund eines Produktionsfehlers kann die Servounterstützung ausfallen, für den Austausch müssen betroffene Halter circa 90 Minuten einplanen. Der Rückruf hat die Aktionsnummer "SA201304". Die Fahrzeuge mit dem Mängel stammen aus dem Produktionszeitraum 2011, es sind aber nicht alle Modelle betroffen. Die Halter werden vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) informiert. Europaweit müssen 4018 Fahrzeuge zum Check. Die Fahrzeuge werden nicht gekennzeichnet, jeder Subaru-Partner oder Subaru Deutschland könne aber Auskunft darüber geben, ob ein Trezia an der Aktion teilgenommen hat.
VW Tiguan/Amarok/DSG: Schwarzer Tag für Volkswagen
15.11.13 - Volkswagen ruft international 800.000 VW Tiguan aus dem Bauzeitraum Anfang 2008 bis Mitte 2011 in die Werkstatt. Allein in Deutschland geht es um etwa 147.000 Autos. Auslöser ist eine mangelhafte Schmelzsicherung, die zum teilweisen Ausfall des Lichts führen kann. Laut Volkswagen drohe kein Komplettausfall – es gehe nur um "einzelne Lichtfunktionen", und es sei "sichergestellt, dass die Fahrzeugkontur jederzeit erkennbar" bleibe. Der Fahrer erhalte einen Hinweis in der Instrumententafel. Abhilfe soll eine neue Sicherung "mit robusterer Oberflächenbeschichtung" schaffen, der Werkstattaufenthalt dauere "nur wenige Minuten". Die betroffenen Fahrzeughalter werden vom Hersteller informiert.
Volkswagen Siebengang-DSG: Probleme mit synthetischem Getriebeöl
Darüber hinaus meldet VW, freiwillig einen Ölwechsel für weltweit alle Fahrzeuge mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe DQ200 anzubieten, die mit synthetischem Öl befüllt sind. Ein Sprecher sagte, es gehe um 1,6 Millionen Autos über fünf Konzernmarken hinweg – VW, Audi, Skoda, Seat und Volkswagen Nutzfahrzeuge (VW Caddy). Beim DSG schlägt sich Volkswagen seit geraumer Zeit mit Problemen herum. In China und Südostasien habe VW beobachtet, dass es beim Siebengang-DSG mit synthetischem Getriebeöl zu "elektrischen Fehlfunktionen in der Stromversorgung des Getriebes" kommen kann – "insbesondere unter dem Einfluss von feucht-heißen Klimabedingungen bei gleichzeitigem Einsatz im verschärften Stop-and-go-Betrieb". In China, Japan und Australien gab es deshalb schon groß angelegte DSG-Rückrufe. Der Einsatz eines mineralischen Getriebeöls soll diese Probleme nun verhindern. Volkswagen schreibt weltweit alle Halter von Fahrzeugen mit DQ200-Getriebe mit Synthetikölbefüllung an und bittet zum Öltausch in die Werkstatt.
Noch ein Rückruf: VW Amarok mit Kraftstoff-Leck
Auch 239.000 VW Amarok müssen zum Check: Am 2,0-Liter-TDI kann die Kraftstoffleitung undicht sein.
Ein dritter Rückruf am selben Tag betrifft den Pick-up VW Amarok: Bei weltweit 239.000 Amarok (in Deutschland 12.359 Fahrzeuge) mit 2,0-Liter-TDI kann die Kraftstoffleitung undicht sein. Dies habe die Qualitätssicherung "im Rahmen der kontinuierlichen Fahrzeugfeldbeobachtung" festgestellt, teilte nun Volkswagen Nutzfahrzeuge mit. Hier finden Sie mehr Infos zum aktuellen Rückruf VW Amarok!
Nissan Qashqai, Murano, X-Trail: Bei denen kann es flutschen
15.11.13 - Bei diversen Nissan-Modellen kann bei Betrieb unter hoher Last auf rutschiger oder schlechter Fahrbahnoberfläche das Schubgliederband des CVT-Getriebes kurzzeitig durchrutschen. Deshalb ruft Nissan Fahrzeuge des Typs Qashqai und Qashqai+2 (Baujahr 1. Dezember 2006 bis 15. Mai 2012), X-Trail (29. November 2006 bis 9. September 2011) und Murano (Z50: 5. August 2003 bis 3. September 2008; Z51: 23. Juni 2008 bis 25. Dezember 2010) zu einer Serviceaktion in die Werkstätten. Denn: Treten diese Betriebsbedingungen häufiger auf, könne es zu Abrieb am Schubgliederband kommen, was Vibrationen, verminderten Vortrieb oder das Aufleuchten der Motorkontrollleuchte zur Folge haben könne, so Nissan.
Die nötige, etwa 15-minütige Neuprogrammierung des CVT-Steuergeräts könne im Rahmen der nächsten Wartung vorgenommen werden. Weltweit sind 273.624 Fahrzeuge (Deutschland: 15.513) Fahrzeuge von der Serviceaktion betroffen.
Nissan Murano und Pathfinder: Gestörtes Motormanagement
15.11.13 - Nissan ruft Fahrzeuge der Modelle Cabstar, Murano, Navara und Pathfinder zurück. Ursache der Aktion ist eine Fehlfunktion des Abgastemperatursensors. Wie eine Sprecherin gegenüber autobild.de bestätigte, kann das Motormanagement aufgrund der Störung grundlos die Motorleistung reduzieren, um vermeintliches Überhitzen des Turboladers zu verhindern.
Weltweit sind 42.590 Fahrzeuge vom Rückruf betroffen, in Deutschland müssen 2721 Autos zum Sensortausch in die Vertragswerkstatt. Die Modelle: Navara D40 und Pathfinder R51, Bauzeitraum 10. April 2012 bis 1. März 2013; Cabstar F24, Bauzeitraum 16. April 2012 bis 13. März 2013; Murano Z51, Bauzeitraum 20. Juli 2012 bis 16. Januar 2013.
Porsche Cayenne: Kraftstoffanzeige defekt
27.11.13 - Porsche ruft in Deutschland wegen einer fehlerhaften Kraftstoffanzeige 294 Cayenne (weltweit 1302) zu einer Serviceaktion in die Werkstätten. Betroffen sind sämtliche Cayenne-Modellvarianten, die zwischen 27. Mai und 16. Juni 2013 produziert wurden. Schuld ist der "Geber für den Kraftstoffvorrat", der falsch eingestellt wurde. Das kann dazu führen, dass von der Tankanzeige ein zu hoher Wert angezeigt wird – im schlimmsten Fall bleibt das Fahrzeug mit leerem Tank liegen. In der Werkstatt wird eine neue Software aufgespielt, dafüt veranschlagt Porsche circa 30 Minuten Arbeitszeit.
Ford C-Max: Waschdüsen überhitzen
29.11.13 - Ford ruft wegen einer möglichen Überhitzung der beheizbaren Waschdüsen in Deutschland 35.000 C-Max zu einer Servieaktion in die Werkstätten. Auslöser für die Überhitzung ist eine magelhafte Abdichtung der Heizelemente. So könne Wasser oder Streusalz eintreten und zu einem Defekt der Waschdüsen führen. Dabei könne es zu Schäden am Düsengehäuse und am Windlaufgrill kommen, es droht eine Geruchsbelästigung und im schlimmsten Fall Rauchentwicklung.
Betroffen sind C-Max, die zwischen 1. Januar 2007 und 30. September 2010 gebaut wurden. In der Werkstatt werden neue Waschdüsen mit einer überarbeiteten Konstruktion und einer zusätzlichen Sicherung verbaut. Dafür sind circa 30 Minuten Arbeitszeit eingeplant, Ford informiert die Halter schriftlich.