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Räder sind blockiert – was tun?

Hallo Leute!

Nun, mein Auto war heute auf einer Hebebühne, und mir ist folgendes aufgefallen: Zwei Räder scheinen leicht zu „stecken“, sprich, ich kann sie nicht mit Schwung ins Drehen bringen, sie bleiben sofort stehen. Handbremse natürlich nicht angezogen, auch der Gang war nicht drinnen. Ich habe die Bremsen alle neu machen lassen (Bremsscheiben, Bremsbeläge sowie neue Schutzbleche für die Bremsscheiben) und es scheint hier einen Zusammenhang zu geben.

Des weiteren kommt von einem dieser Räder während der Fahrt ein Geräusch, es klingt nach einem Schleifen von irgendeinem Teil auf der Bremsscheibe. Dazu muss ich sagen, dass das Fahrzeug rund ein halbes Jahr gestanden ist. Bevor es zum Stehen kam, lies ich die oben genannten Teile tauschen.

Zuerst dachte ich, durch das Stehen hätte sich Rost gebildet, und dieser würde dieses „Schleif“-Geräusch verursachen. Ich kenne das nämlich von meinem Restaurierungsobjekt, ein Mercedes /8, den ich oft hin und herschiebe, und der dabei ein ähnliches Geräusch macht, da seine Bremsscheiben komplett verrostet sind und er 20 Jahre lang auf derselben Stelle stand.

Ich habe auf der Bremsscheibe eine Spur entdeckt, jemand meinte zu mir, das wäre „Metall auf Metall“ gewesen, also die Bremsscheibe scheint zerkratzt zu sein. Wodurch könnte das entstanden sein? Können Bremsen zu „fest“ montiert sein, was auch das Rad zum Stecken bringen würde?

Und: Jemand sagte mir, die Bremsscheibe mir der Kratzspur (welche sich allerdings am äußerstes Rand befindet) kann nicht mehr verwendet werden und gilt als schwerer Mangel. Stimmt das?

 

Vielen Dank!

Beste Antwort im Thema

geil, /8 "restaurieren", aber nicht wissen, wie man eine (neu!) gemachte bremse nach 6 monaten gängig bekommt...:D

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Zuerst einmal würde mich interessieren wer die ganzen Sachen Repariert hat. War das eine Fachwerkstatt oder du oder einer deiner Kumpels? Wenn es eine Fachwerkstatt war, würde ich die aufsuchen.

Dann ist 6 Monate stehen lassen für ein Auto und seine Bremsanlage nichts. Davon geht nichts kaputt, es sei denn es wäre vorher schon angeschlagen gewesen.

Und wenn du schon die Radbolzen nicht lösen kannst, dann frage ich mich ob du das nicht lieber lassen sollst und vorallem, mit welchem Drehmoment wurde das angezogen?

Bitte unterlasse es irgendwelche Fette in die nähe deiner Bremse zu bringen. Ich bezweifle das du die Bremsen zerlegen und nur die nötigen Stellen mit den richtigen Mitteln fetten kannst. Am Ende ist dann Fett auf der Scheibe oder den Belägen, du fährst und willst bremsen und nichts geht mehr.

Aber wie meine Vorredner sagten, ohne Fotos und vermutlich auch ohne das Auto anzuschauen, wird das einfach nichts

geil, /8 "restaurieren", aber nicht wissen, wie man eine (neu!) gemachte bremse nach 6 monaten gängig bekommt...:D

Zitat:

@SS. schrieb am 28. September 2017 um 21:01:29 Uhr:

Woher kommst du? Vielleicht ist ein User hier aus deiner Umgebung der dir praktisch helfen kann.

Aus der Wiener Umgebung, ich weiß nicht, ob sich da ein User finden lassen wird…

Zitat:

@der_Nordmann schrieb am 28. September 2017 um 21:09:56 Uhr:

Wie restaurierst du deinen /8 ?

Machst du da alles selber, oder lässt du den restaurieren?

Gruß,

der_Nordmann

Ich zerlege ihn nur und schreibe mir alles auf, wie was gemacht wurde mit Fotos und allen Teilen in entsprechenden Behältern oder mit entsprechenden Markierungen, Karosseriearbeiten, Lackierung und sowie alle komplizierteren Sachen überlasse ich einem Fachbetrieb, der aber ziemlich weit entfernt ist (zu weit für meinen Mazda) und der auch zu teuer für meinen Mazda ist, da dort jede Reparatur den Wert meines Mazdas übersteigt. (des weiteren habe ich das Geld nicht, ich habe nicht für die Restaurierung zweier Fahrzeuge gespart)

Zitat:

@Bochumer81 schrieb am 28. September 2017 um 21:27:30 Uhr:

Wenn eine Bremse schleift und man den Bremssattel runter hat, kann man auch vorsichtig einen Blick unter die Manschette des Kolbens werfen.

Ist da Rost, ist das schleifen erklärt. Ansonsten neben den Führungen der Bremsklötze auch mal die Bolzen testen, auf den der Bremssattel gelagert ist.

Oder halt testen lassen.

Danke, werde ich mir merken!

Zitat:

@Benzli2013 schrieb am 28. September 2017 um 21:58:06 Uhr:

Zuerst einmal würde mich interessieren wer die ganzen Sachen Repariert hat. War das eine Fachwerkstatt oder du oder einer deiner Kumpels? Wenn es eine Fachwerkstatt war, würde ich die aufsuchen.

Dann ist 6 Monate stehen lassen für ein Auto und seine Bremsanlage nichts. Davon geht nichts kaputt, es sei denn es wäre vorher schon angeschlagen gewesen.

Und wenn du schon die Radbolzen nicht lösen kannst, dann frage ich mich ob du das nicht lieber lassen sollst und vorallem, mit welchem Drehmoment wurde das angezogen?

Bitte unterlasse es irgendwelche Fette in die nähe deiner Bremse zu bringen. Ich bezweifle das du die Bremsen zerlegen und nur die nötigen Stellen mit den richtigen Mitteln fetten kannst. Am Ende ist dann Fett auf der Scheibe oder den Belägen, du fährst und willst bremsen und nichts geht mehr.

Aber wie meine Vorredner sagten, ohne Fotos und vermutlich auch ohne das Auto anzuschauen, wird das einfach nichts

Eine Werkstatt in der Nähe, die aber keine offizielle Werkstatt ist. In den letzten vier Jahren wurden alle Reparaturen dort durchgeführt, und es gab eigentlich nie Probleme. Der Mechaniker ist sehr freundlich und hat auch für praktisch alles die notwendige Ausrüstung, deshalb bin ich immer dort hingegangen, weil es in der Umgebung einfach nichts anderes gab.

Die Bremsen waren schon immer ein Problem. Neu gemacht wurden: Bremsscheiben, Bremsbeläge, neue Schutzbleche, Bremsleitungen, neue Bremsflüßigkeit. In der Praxis hat das Fahrzeug keine Probleme mit dem Bremsen, es bleibt extrem schnell stehen, auch ohne ABS. Am Messgerät bei der Überprüfung sah es immer anders aus, wobei ich mich frage, ob diese Geräte nicht vielleicht für moderne Fahrzeuge konzipiert sind, und mein Fahrzeug halt an der Grenze der möglich erreichbaren Bremskraft eines 1991 erbauten Fahrzeuges angelangt ist, und die Werte schlicht nicht mit einem neuen Fahrzeug verglichen werden können.

Mein Mechaniker hatte bereits alles probiert, und es war natürlich etwas besser als vorher, aber letztendlich war auch er ratlos. Er wusste nicht, was man noch alles tun könnte, schließlich waren eigentlich alle Teile neu.

Das ändert natürlich nichts daran, dass zwei Räder etwas ungnädig sind und bei einem sogar offensichtlich irgendwas drauf schleift.

Welche Räder sind das denn? Die hinteren oder die vorderen? Bei den hinteren kann es auch an der Handbremse liegen.

Grüße

Zitat:

@kat2 schrieb am 29. September 2017 um 14:30:42 Uhr:

Welche Räder sind das denn? Die hinteren oder die vorderen? Bei den hinteren kann es auch an der Handbremse liegen.

Grüße

Vorne links und hinten rechts.

Das wäre ein Bremskreis wenn ich mich jetzt nicht komplett irre.

 

Evtl gibt es ein Problem in der "Ansteuerung" und nicht an der Bremse selber.

Sprich, es fällt der Druck nicht weit genug an und der Klotz bleibt an die Scheibe gedrückt.

 

Hat der Wagen ABS?

So wie es sich hier dastellt, hast du wenig bis keine Ahnung von Bremsen. Von daher, Finger weg und ab in die nächste Werkstatt.

Dein Alltagswagen ist wichtiger als der /8.

Sollte dir da Geld fehlen, lass den /8 erst ein mal stehen. Das sollte ein Hobby sein. Und Hobbys müssen au h mal warten können.

Gruß,

der_Nordmann

Keine Ahnung, keine Kohle, alles zu teuer, Auto wird von der illegalen Hinterhofwerkstatt repariert (ich nehme an "ohne Rechnung") - das passt nicht gut zusammen.

Wie wärs mit 6 Wochen morgens Zeitungen austragen gehen (vor der Arbeit oder vor der Schule) oder einem ähnlichen Nebenjob, und dann mal eine "offizielle", freie Werkstatt (so mit Meister und Rechnung) drüberschauen lassen? Oder das Geld vom Strichachtkonto borgen, und dank Nebenjob wieder auffüllen...?

Themenstarteram 5. Oktober 2017 um 20:29

Keine Sorge, ich habe Arbeit, und richtig, ich werde das Fahrzeug ab jetzt wieder in eine richtige Werkstatt bringen, dazu muss ich allerdings sagen, dass gerade hier in Wien die Werkstätte mindestens genauso pfuschen wie die "Hinterhofwerkstätten", tatsächlich hatte ich anfangs solche besucht, aufgrund der Ahnungslosigkeit der Mechaniker, der Unfreundlichkeit sowie der Tatsache, dass man mich auch abzockte, habe ich das Auto künftig bei einem Mechaniker den ich kennengelernt hatte reparieren lassen, der bis jetzt alle Arbeiten gut durchführte und mit dem es jahrelang nie Probleme gab. Dennoch frage ich mich, ob er diesmal nicht einen Fehler gemacht hat.

Ich habe das Fahrzeug aufgebockt und alle Räder runtergenommen, und auch Fotos geschossen. Die Bremsbeläge schleifen an den Scheibenbremsen. Wie gesagt wurden diese erst montiert. Die Frage ist, ob das jetzt ein Fehler von dem Mechaniker ist und der irgendwas falsch montiert hat, oder ob die Bremsen einfach nicht zurückgehen.

Jetzt hatte es geregnet, und von einem Tag auf den anderen (!) war plötzlich eine Menge Flugrost auf den Bremsen. Als ich mir die Bremsen einen Tag davor angeschaut hab, war nichts. Die Beläge schleifen so stark an den Scheiben, dass durch das Drehen mit der Hand der Flugrost runter ging.

So viel zum ersten Problem.

Das zweite Problem: Irgendwas machte ja Geräusche wenn ich gefahren bin, und ich habe eine Spur von der Felge auf der Scheibenbremse gefunden. Es schaut aus, als wäre die Felge falsch montiert worden, und wäre dann mit der Scheibe in Berührung gekommen. Das könnte die Geräusche erklären. Ich habe auch ein Bild von der Felge reingestellt.

Img-5092
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+7

Die Bilder sagen irgendwie gar nix aus.

 

Die Felge hat blanke Stellen, entweder hat sie gut angelegen oder war nicht richtig fest und hat gescheuert. Komisch finde ich, das es nicht gleichmäßig ist.

 

Das sich Rost nach Regen bildet ist normal und geht schnell. Ob er beim drehen wieder abgeht, habe ich noch nie probiert.

Moin, die Beläge sind neu , denke ich mal. wenn die anfangs ( etwas ) schleifen ist normal, kann sein das ( vorne ) die Kolben schwergängig sind . Hinten wirkt die Handbrese direkt auf dem Kolben ? dann muß das Handbremsseil korrekt eingestellt werden ( ist zumindest bei meinem Gd so ) auch hier sicherstellen das die Kolben leichtgängiig sind. Informieren ob die zurückgedreht werden.

Die Felge liegt ganz normal an der Nabe / Bremsscheibe an denke ich, fest war sie ja wohl.....?

Was für ein Mazda ist das genau GE ???

Themenstarteram 5. Oktober 2017 um 20:52

Zitat:

@Bochumer81 schrieb am 5. Oktober 2017 um 20:44:40 Uhr:

Die Bilder sagen irgendwie gar nix aus.

Die Felge hat blanke Stellen, entweder hat sie gut angelegen oder war nicht richtig fest und hat gescheuert. Komisch finde ich, das es nicht gleichmäßig ist.

Also sie waren mehr als fest (ich hatte Schwierigkeit, die Felgen überhaupt runterzubekommen, sie waren geklebt und ich musste sie locker machen und das Auto dann ablassen um die Räder überhaupt abzubekommen). Ich frage mich allerdings, ob sie vielleicht falsch angeschraubt waren, sprich, die Räder nicht gerade gesessen sind, und somit unrund gelaufen sind. Übrigens, nachdem Querlenker getauscht wurden, habe ich die Spur noch nicht einstellen lassen. Kann das eine Rolle spielen? (andererseits hatte das Auto diese Probleme auch schon davor, als die Spur richtig eingestellt war).

Zitat:

@GD_Fahrer schrieb am 5. Oktober 2017 um 20:45:41 Uhr:

Moin, die Beläge sind neu , denke ich mal. wenn die anfangs ( etwas ) schleifen ist normal, kann sein das ( vorne ) die Kolben schwergängig sind . Hinten wirkt die Handbrese direkt auf dem Kolben ? dann muß das Handbremsseil korrekt eingestellt werden ( ist zumindest bei meinem Gd so ) auch hier sicherstellen das die Kolben leichtgängiig sind. Informieren ob die zurückgedreht werden.

Die Felge liegt ganz normal an der Nabe / Bremsscheibe an denke ich, fest war sie ja wohl.....?

Was für ein Mazda ist das genau GE ???

Beläge sind ebenfalls neu, ja. Vielleicht bin ich also seitdem sie montiert wurden einfach nicht genug gefahren, ich bin vielleicht ein paar hundert Kilometer seitdem gefahren. Wie die Handbremse funktioniert, habe ich nicht nachgeschaut, aber auch bei der gab es schon seit immer Probleme, ihre Wirkung ist sehr schwach und die genaue Ursache konnte bis jetzt von keiner Werkstatt gefunden werden, außer "das Auto ist alt".

Ist ein Mazda 626 Diesel Comprex, BJ 1991. Ich will ihn wegen der Rarität des Comprex behalten.

Themenstarteram 5. Oktober 2017 um 20:59

Nachtrag: Ich habe auch eine Reifen- / Felgengröße drauf montiert, die nicht original ist. Ist sicher eine Erwähnung wert. Folgendes sind bzw. waren schon drauf auf allen 4 Rädern: 185 65 R15

In der Tür ist bei den Werten für den Reifendruck folgendes angegeben: 195 65 R14

Mir hat es immer gewundert, dass ich die originalen Radkappen, welche ich für mein Auto kaufen wollte und ewig suche, nie in 15" gefunden habe, somit dürfte diese Frage geklärt sein.

Ich muss die Reifen tauschen, da sie Risse haben (obwohl erst 4 Jahre alt), daher denke ich, wieder kleinere Felgen mit kleineren Reifen zu montieren. Meine Felgen schauen übel aus, ziemlich verrostet. Neue wären keine schlechte Sache.

Womöglich haben diese Falschen Maße auch irgendwas damit zu tun?

Mit der handbremse wird das so sein wie ich vermute, ist ein altbekanntes Mazda Problem, die Konterlager sind festgegammelt und wenn Du jetzt neue Klötze drauf machst, dann muß die Handbremse zwingend über diese Stellen eingestellt werden und zwar jede Seite für sich....ferner kann es sein das die Kolben nicht mehr ganz zurückgedreht werden können, dann sind neue Beläge "zu dick" ....Vorne dürften dieKolben auch fest sein, Sattel ab,

zwischen Kolben und Zange einen alten Bremsbelag oder Stück gerades Holz legen so das der Kolben etwa 1 cm rausgefahren werden kann, innen die Bremse drücken bis Du wieder Druck hast, dann wie vorher schon beschrieben, vorsichtig die Manschette anheben und nach Rostspuren schauen, hast Du eine feste Rostnarbe hilft hier nur ein Sattel oder Kolben tausch oder mit sehr feinem Schmirgelleinen und Öl die Rostnarbe am Kolben beseitigen, der Kolben muß dazu aber raus ! ( 400er aufwärts ) vllcht geht es aber auch wenn Du etwas Bremsenfett unter der Manschette aufrägst, und den Kolben wie beschreiben mehrmals rein und rauspumpst. ( rein sollte mit einer Schraubzwinge und einem Stück Holz zwischen Zwinge und Kolben klappen.

Zitat:

@Leonam schrieb am 5. Oktober 2017 um 20:59:24 Uhr:

Nachtrag: Ich habe auch eine Reifen- / Felgengröße drauf montiert, die nicht original ist. Ist sicher eine Erwähnung wert. Folgendes sind bzw. waren schon drauf auf allen 4 Rädern: 185 65 R15

In der Tür ist bei den Werten für den Reifendruck folgendes angegeben: 195 65 R14

Mir hat es immer gewundert, dass ich die originalen Radkappen, welche ich für mein Auto kaufen wollte und ewig suche, nie in 15" gefunden habe, somit dürfte diese Frage geklärt sein.

Ich muss die Reifen tauschen, da sie Risse haben (obwohl erst 4 Jahre alt), daher denke ich, wieder kleinere Felgen mit kleineren Reifen zu montieren. Meine Felgen schauen übel aus, ziemlich verrostet. Neue wären keine schlechte Sache.

Womöglich haben diese Falschen Maße auch irgendwas damit zu tun?

Schau in Dein Papier dort stehen die Größen drin...

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