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Räder sind blockiert – was tun?

Hallo Leute!

Nun, mein Auto war heute auf einer Hebebühne, und mir ist folgendes aufgefallen: Zwei Räder scheinen leicht zu „stecken“, sprich, ich kann sie nicht mit Schwung ins Drehen bringen, sie bleiben sofort stehen. Handbremse natürlich nicht angezogen, auch der Gang war nicht drinnen. Ich habe die Bremsen alle neu machen lassen (Bremsscheiben, Bremsbeläge sowie neue Schutzbleche für die Bremsscheiben) und es scheint hier einen Zusammenhang zu geben.

Des weiteren kommt von einem dieser Räder während der Fahrt ein Geräusch, es klingt nach einem Schleifen von irgendeinem Teil auf der Bremsscheibe. Dazu muss ich sagen, dass das Fahrzeug rund ein halbes Jahr gestanden ist. Bevor es zum Stehen kam, lies ich die oben genannten Teile tauschen.

Zuerst dachte ich, durch das Stehen hätte sich Rost gebildet, und dieser würde dieses „Schleif“-Geräusch verursachen. Ich kenne das nämlich von meinem Restaurierungsobjekt, ein Mercedes /8, den ich oft hin und herschiebe, und der dabei ein ähnliches Geräusch macht, da seine Bremsscheiben komplett verrostet sind und er 20 Jahre lang auf derselben Stelle stand.

Ich habe auf der Bremsscheibe eine Spur entdeckt, jemand meinte zu mir, das wäre „Metall auf Metall“ gewesen, also die Bremsscheibe scheint zerkratzt zu sein. Wodurch könnte das entstanden sein? Können Bremsen zu „fest“ montiert sein, was auch das Rad zum Stecken bringen würde?

Und: Jemand sagte mir, die Bremsscheibe mir der Kratzspur (welche sich allerdings am äußerstes Rand befindet) kann nicht mehr verwendet werden und gilt als schwerer Mangel. Stimmt das?

 

Vielen Dank!

Beste Antwort im Thema

geil, /8 "restaurieren", aber nicht wissen, wie man eine (neu!) gemachte bremse nach 6 monaten gängig bekommt...:D

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Hallo Leonam,

du schreibst ja viel, aber leider auch sehr unpräzise. Zudem fehlen Fahrzeugdaten und die vielen Fotos.

Daher rate ich dir zum Werkstattbesuch. Da sollten sie dann noch mal schauen.

 

Gruß

Zitat:

@Golfschlosser schrieb am 27. September 2017 um 18:14:28 Uhr:

Hallo Leonam,

du schreibst ja viel, aber leider auch sehr unpräzise. Zudem fehlen Fahrzeugdaten und die vielen Fotos.

Daher rate ich dir zum Werkstattbesuch. Da sollten sie dann noch mal schauen.

 

Gruß

Um genau zu sein, war ich auch in einer Werkstatt – bei der alljährlichen Überprüfung um genau zu sagen, jedoch konnte mir niemand sagen, was los war. Ich wusste von dem Problem bereits bescheid, auch bei der vorherigen Überprüfung wurde ich darauf aufmerksam gemacht. (das Fahrzeug bestand des Test damals nicht und wurde somit nicht gefahren)

Werkstattbesuche kann ich mir um ehrlich zu sein nicht leisten, daher bin ich hier, um zu versuchen, selber, und mit hoffentlich eurer Hilfe, auf die Idee zu kommen, was das sein könnte.

Fahrzeugdaten: Mazda 626, Baujahr 1991

Fotos … nun, von was denn genau? Es lässt sich eigentlich nicht wirklich etwas erkennen. Von Außen schaut alles normal aus (bzw. von der Innenseite des Rades auch). Lediglich die Kratzspur an der Bremsscheibe ist zu erkennen, leider habe ich sie nicht fotografiert, als das Auto auf der Hebebühne war. :(

Ohne Fotos kann man da nichts sagen, Leider.

Es könnte vieles der Fall sein.

Wenn du die Bremsen nicht selbst gewechselt hast dann würde ich das einfach beanstanden und gut is.

Zitat:

@Leonam schrieb am 27. September 2017 um 18:19:59 Uhr:

 

Werkstattbesuche kann ich mir um ehrlich zu sein nicht leisten, daher bin ich hier, um zu versuchen, selber, und mit hoffentlich eurer Hilfe, auf die Idee zu kommen, was das sein könnte.

Räder runter und Fotos einstellen, da geht kein Weg dran vorbei.

Ob man das aus der Ferne richten kann, bleibt aber fraglich.

Servus,

normal fahren und danach die nackten Naben berühren. Sie sollten die annähernd gleiche Temperatur haben. Was fährt, lenkt, federt und bremst braucht keine Sonderbehandlung.

werni883

Wahrscheinlich sind durch die lange Standzeit die Beläge nicht mehr gängig. Aufmachen, reinigen, Führungsflächen reinigen und je nach Hersteller mit geeignetem Mittel fetten. Oder das von der Werkstatt erledigen lassen. Hab ich auch grad hinter mir, da gingen die Beläge der Vorderbremse nicht mehr von selbst zurück.

Neben der Zustimmung zum Posting von @birscherl noch eine Ergänzung:

So eine "Kratzspur" kann auch durch einen Fremdkörper kommen, der sich zwischen Belag und Scheibe klemmt. Das könnte zum Beispiel ein (sehr) kleines Steinchen gewesen sein. So lange die Bremsscheibe in der entstandenen Nut ihre Mindestdicke nicht unterschreitet, ist das kein Problem.

Es könnte aber auch sein, dass der Belag gebrochen ist. Aber das fällt ja auf, wenn man die Beläge zum gängig machen der Führungen in der Hand hat...

Zitat:

@birscherl schrieb am 27. September 2017 um 21:44:10 Uhr:

Wahrscheinlich sind durch die lange Standzeit die Beläge nicht mehr gängig. Aufmachen, reinigen, Führungsflächen reinigen und je nach Hersteller mit geeignetem Mittel fetten. Oder das von der Werkstatt erledigen lassen. Hab ich auch grad hinter mir, da gingen die Beläge der Vorderbremse nicht mehr von selbst zurück.

Muss ich von der Bremsanlage irgendetwas abbauen, um sie gründlich reinigen zu können? Weil falls ja müsste man die Bremsen dann wieder entlüften, wenn ich mich nicht irre? Ich frage, weil mich deine Wortwahl ("Aufmachen") verwirrt hat. :)

Zitat:

@hk_do schrieb am 27. September 2017 um 22:31:24 Uhr:

Neben der Zustimmung zum Posting von @birscherl noch eine Ergänzung:

So eine "Kratzspur" kann auch durch einen Fremdkörper kommen, der sich zwischen Belag und Scheibe klemmt. Das könnte zum Beispiel ein (sehr) kleines Steinchen gewesen sein. So lange die Bremsscheibe in der entstandenen Nut ihre Mindestdicke nicht unterschreitet, ist das kein Problem.

Es könnte aber auch sein, dass der Belag gebrochen ist. Aber das fällt ja auf, wenn man die Beläge zum gängig machen der Führungen in der Hand hat...

Das mit dem Stein hatte ich dem Prüfer vorgeschlagen, der bei meinem Wagen die Inspektion gemacht hat, er stritt das jedoch ab. Er meinte, die Spuren auf der Bremsscheibe wären ganz klar "Metall auf Metall" und daher "Zum Wegwerfen, weil schwerer Mangel". Er war mir extrem unsympathisch und ich hab bemerkt, dass mein alter Mazda neben den Ferraris und Maseratis, die dort im Hof herumfuhren, wohl nicht besonders gut ankam, wie jedes Mal wenn ich zur Überprüfung muss.

Ich wollte heute übrigens Fotos machen, habe es aber nicht geschafft, ein einziges Räder abzumontieren. Ich konnte die Muttern mit aller Kraft einfach nicht locker machen. Ich habe etwas Kriechöl reingesprüht und werde es morgen wohl wieder probieren.

Kriechöl ist für vieles gut, aber hat an Radbolzen und Bremsen nichts zu suchen.

Ich denke eher das die Bremskolben nach der Standzeit fest sind.

Ich würde das eine Werkstatt erledigen lassen. An Bremsen spielt man nicht rum, wenn man keine Ahnung davon hat. Das Gangbarmachen hat bei meinem Auto kürzlich ca. 40 € gekostet, da ist in dem Fall gut investiertes Geld.

Entlüften müsstest du beim Ausbau der Bremsbeläge nicht. Je nach Auto werden die Kolben aber unterschiedlich zurückgedrückt oder -gedreht, da solltest du schon wissen, was du tust und vor allem wie.

Also ich würde nichts davon alleine machen außer die Bremsen zu reinigen und eventuell zu fetten, beim Kriechöl habe ich aufgepasst, dass es nicht irgendwo reinrinnt.

Eigentlich wollte ich nur die Räder abmontieren mit der Absicht Fotos zu schießen und sie hier reinzustellen. Es gibt eigentlich nur eine Werkstatt in der Nähe, und ich befürchte, dass dort vielleicht sogar die Bremsen falsch montiert wurden. Ansonsten gibt es noch eine Mazda Niederlassung, dort kostet die Stunde aber 130€, die kann ich mir leider nicht leisten, und will ich auch nicht, nachdem ich dort mehrmals bereits angezockt wurde.

Daher hoffte ich auf eine Ferndiagnose von euch, um dass das in der Werkstatt in meiner Nähe auch so mitzuteilen. Leider hat der Besitzer dort nie Lust irgendwelche Diagnosen zu machen. Er arbeitet so, dass man ihm sagt, was zu tun ist, und er macht es dann. Ja, richtig erkannt, es ist keine echte Werkstatt (er hat trotzdem eine Hebebühne und das ganze Equipment), eine andere Wahl habe ich aber leider nicht.

Woher kommst du? Vielleicht ist ein User hier aus deiner Umgebung der dir praktisch helfen kann.

Wie restaurierst du deinen /8 ?

Machst du da alles selber, oder lässt du den restaurieren?

Gruß,

der_Nordmann

Wenn eine Bremse schleift und man den Bremssattel runter hat, kann man auch vorsichtig einen Blick unter die Manschette des Kolbens werfen.

 

Ist da Rost, ist das schleifen erklärt. Ansonsten neben den Führungen der Bremsklötze auch mal die Bolzen testen, auf den der Bremssattel gelagert ist.

 

Oder halt testen lassen.

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