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Probleme nach Autoverkauf - Hilfe!!

Themenstarteram 11. Juni 2018 um 12:11

Hallo zusammen!

Vor 2 Tagen habe ich meinen Polo verkauft.

Es lief alles bestens, der Vertrag (ADAC) wurde unterschrieben, das Geld komplett bezahlt, alles haben sich gefreut. Einen Tag später ruft die Käuferin an und sagt, dass es im Motorraum beim Kaltstart komisch rasselt und sie die Steuerkette vermuten. Sie würden zum VW-Händler fahren und das checken lassen.

VW sagt: unbedingt reparieren. (Was genau und zu welchem Preis weiß ich nicht mal)

Natürlich verlangt die Käuferin nun, dass ich das bezahle, und wenn nicht, das Auto zurück nehme.

Ich kenne das Geräusch. Das macht das Auto schon ewig. VW hat mir gegenüber (TÜV im Januar) nie etwas diesbezüglich geäußert, deswegen dachte ich (totaler Autolaie), dass das hält so wäre.

Deshalb habe ich das Geräusch beim Autokauf nicht erwähnt und beim Anlassen zur Probefahrt war das Auto warm und das Geräusch nicht zu hören.

Das wirft mir die Käuferin nun vor.

Ich habe eine Rücknahme des Fahrzeuges abgelehnt, da ich nicht wissentlich etwas wichtiges verschwiegen habe, geschweige denn täuschen wollte! Ich habe sogar noch angeboten, dass sie das Auto vor dem Kauf prüfen lässt. Das wollte sie nicht.

Jetzt droht die Käuferin mit rechtlichen Schritten.

Wie seht ihr meine Position?

Danke für eure Tipps!

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Zuckerkringelchen schrieb am 11. Juni 2018 um 12:11:55 Uhr:

...

Ich kenne das Geräusch. Das macht das Auto schon ewig. ... habe ich das Geräusch beim Autokauf nicht erwähnt und beim Anlassen zur Probefahrt war das Auto warm und das Geräusch nicht zu hören.

...

Nachdem das Problem wohl etwas gehäuft auftritt:

Ärgernis des Jahres 2014: Die Steuerkette ist bei den kleinen TSI-Motoren aus dem VW-Regal zu schwach. Entweder sie reißt, oder sie längt sich und springt dann über. Die Nockenwelle blockiert die Ventile, der Motor geht kaputt. Betroffen sind die 1,2- und 1,4-Liter-Maschinen.

... hat es schon ein "G´schmäckle", wenn Du den Wagen so bei der Probefahrt präsentiert hast (sprich: warmgefahren), dass das Indiz für ein sich anbahnendes Problem verschleiert wurde ;)

ob die Käuferin eine juristische Handhabe gegen Dich hat, oder ob Du sie so über den Tisch gezogen hast, dass sie nix machen kann, das kann ich nicht einschätzen ...

 

PS @ vwpassat99

klar ist das wohl ein konstruktives Problem ... aber VW hat´s (außer bei US-amerikanischen Dieselfahrern) wohl nicht so mit Kulanz ...

21 weitere Antworten
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21 Antworten

Die 1.2 rasseln doch alle beim Anlassen, bis der Öldruck aufgebaut ist.

Abperlen lassen.

Ich gehe mal davon aus, dass im Kaufvertrag vom ADAC die Gewährleistung ausgeschlossen wurde. Dann gilt "gekauft wie gesehen". Drohen kann die Käuferin viel, aber so lange du nicht vorsätzlich dir bekannte Mängel verschwiegen hast, wird sie auf dem Rechtsweg nicht viel erreichen.

am 11. Juni 2018 um 13:23

Naja du hast ja ohen Gewährleistung verkauft.

Der Käufer hat hier schlechte Karten.

Ich selbst hatte auch einen Seat Ibiza (Polo Basis) und hatte auch das Steuerkettenproblem.

Der hat auch gerasselt bei Kauf vom Händler und der meinte das sei normal.

Dann bin ich mit der rasselnden Kette 45T KM gefahren.

Erst dann hat sich das Motormanagement gemeldet und hat gesagt die Steuerzeiten stimmen nicht ( da sich die Kette zu diesem Zeitpunkt dann gelängt hatte)

Wenn du nett bist , gibst du dem Käufer aus Kulanz 300€ zurück (Reparatur hat bei mir knapp 600€ gekostet in einer freien Werlstattt (inkl. MWST. Seat / VW verlangt dafür aber sicherlich 900€.

Rein rechtlich gesehen, hat der Käufer hier glaube ich ganz schlechte Karten. Vor allem weil du das durchecken ja angeboten hast , und ein ungewöhnliches Geräusch beim anmachen , musst du als Laie nicht erkennen.

ABER:

Wenn du in der Wekrstatt warst und es kommt raus, dasss du über den Mangel Bescheid wusstest, dann wird es teuer.

Dann darfst mit Sicherheit auch die Anwaltskosten etc. tragen.

Alle Angaben ohne Gewähr, da ich kein Jurist bin.

Kann nur aus Erfahrung sprechen.

PS: Ich hatte auch ein Auto von Privat gekauft, auf dass ich sehr lange gespart hat. Hat mich 17t gekostet.

Nach 3 Tagen war das Scheibedach undicht.

Der Verkäufer hat es garantiert nicht gewusst, hat mir aber trotzdem aus Kulanz 500€ erstattet.

Im Endeffekt, musst dir halt überlegen. Du hast ein defektes Auto verkauft, auch wenn du es nicht wissen konntest, wäre es fair, sich an der Reparatur zu beteiligen...

am 11. Juni 2018 um 13:25

Zitat:

@vwpassat99 schrieb am 11. Juni 2018 um 12:29:00 Uhr:

Die 1.2 rasseln doch alle beim Anlassen, bis der Öldruck aufgebaut ist.

Das erzählen Sie alle.

Auch mein Händler hat das damals erzählt mit dem Öldruck und Bla.

Komischerweise hat er nach der Reparatur nicht mehr gerasselt.

Themenstarteram 11. Juni 2018 um 13:34

Zitat:

@cwahrer schrieb am 11. Juni 2018 um 13:23:16 Uhr:

Naja du hast ja ohen Gewährleistung verkauft.

Der Käufer hat hier schlechte Karten.

Ich selbst hatte auch einen Seat Ibiza (Polo Basis) und hatte auch das Steuerkettenproblem.

Der hat auch gerasselt bei Kauf vom Händler und der meinte das sei normal.

Dann bin ich mit der rasselnden Kette 45T KM gefahren.

Erst dann hat sich das Motormanagement gemeldet und hat gesagt die Steuerzeiten stimmen nicht ( da sich die Kette zu diesem Zeitpunkt dann gelängt hatte)

Wenn du nett bist , gibst du dem Käufer aus Kulanz 300€ zurück (Reparatur hat bei mir knapp 600€ gekostet in einer freien Werlstattt (inkl. MWST. Seat / VW verlangt dafür aber sicherlich 900€.

Rein rechtlich gesehen, hat der Käufer hier glaube ich ganz schlechte Karten. Vor allem weil du das durchecken ja angeboten hast , und ein ungewöhnliches Geräusch beim anmachen , musst du als Laie nicht erkennen.

ABER:

Wenn du in der Wekrstatt warst und es kommt raus, dasss du über den Mangel Bescheid wusstest, dann wird es teuer.

Dann darfst mit Sicherheit auch die Anwaltskosten etc. tragen.

Alle Angaben ohne Gewähr, da ich kein Jurist bin.

Kann nur aus Erfahrung sprechen.

PS: Ich hatte auch ein Auto von Privat gekauft, auf dass ich sehr lange gespart hat. Hat mich 17t gekostet.

Nach 3 Tagen war das Scheibedach undicht.

Der Verkäufer hat es garantiert nicht gewusst, hat mir aber trotzdem aus Kulanz 500€ erstattet.

Im Endeffekt, musst dir halt überlegen. Du hast ein defektes Auto verkauft, auch wenn du es nicht wissen konntest, wäre es fair, sich an der Reparatur zu beteiligen...

Danke für deine ausführliche Antwort!

Ich war wegen der HU in der VW-Werkstatt, nicht wegen des Geräusches.

Ich meinte ja nur, wenn das wirklich was gravierendes gewesen wäre (denke ich mir jetzt im Nachhiein!), dann hätten die mich doch, so hoffe ich, darauf hingewiesen.

Über eine Beteiligung haben wir gar nicht gesprochen. Als ich die Rücknahme des Fahrzeuges verweigert hatte, drohte die Käuferin mit dem Anwalt. Mehr Kommunikation gab es nicht.

am 11. Juni 2018 um 13:47

Zitat:

 

Danke für deine ausführliche Antwort!

Ich war wegen der HU in der VW-Werkstatt, nicht wegen des Geräusches.

Ich meinte ja nur, wenn das wirklich was gravierendes gewesen wäre (denke ich mir jetzt im Nachhiein!), dann hätten die mich doch, so hoffe ich, darauf hingewiesen.

Über eine Beteiligung haben wir gar nicht gesprochen. Als ich die Rücknahme des Fahrzeuges verweigert hatte, drohte die Käuferin mit dem Anwalt. Mehr Kommunikation gab es nicht.

Ich hatte wie gesagt das gleiche Problem.

Alle haben immer gesagt , ach das sei normal wegen dem fehlenden Öldruck beim anmachen beim 3 Zylinder.

Tja und irgendwann mal meinte dann meine Werkstatt, das sei doch die Steuerkette.

Bin aber dann 15Tkm weiter gefahren bis dann irgendwann die Motorwarnleuchte anging und die Kette gelängt war. (das hätte auch schief gehen können , wenn sie gerissen wäre)

"Ich war wegen der HU in der VW-Werkstatt, nicht wegen des Geräusches.

Ich meinte ja nur, wenn das wirklich was gravierendes gewesen wäre (denke ich mir jetzt im Nachhiein!), dann hätten die mich doch, so hoffe ich, darauf hingewiesen."

Wenn das Teil aber nur im kalten Zustand rasselte, haben die bei VW doch nichts davon gehört.

War der Motor vor der Probefahrt denn warm oder kalt?

Ergänzung: Gerade erst gelesen, dass der Motor warm war. So ohne guten Grund, warum der warm war, und in Kenntnis der rasselnden Geräusche beim Kaltstart könnte man der Verkäuferin tatsächlich etwas unterstellen. Dabei muss sie nicht zwingend die Ursache der Geräusche kennen, es reicht, wenn sie zur Verheimlichung der Geräusche die Kiste vorher warm gefahren hat.

Weil es halt so ist, siehe den anderen Beitrag weiter oben, wo nach Kauf 45 Tkm so gefahren wurden. Soll jetzt jeder mit dem leichten Startrasseln seine Kette tauschen lassen?

Eigentlich müsste VW dazu verpflichtet werden!

Zitat:

@cwahrer schrieb am 11. Juni 2018 um 13:25:11 Uhr:

Zitat:

@vwpassat99 schrieb am 11. Juni 2018 um 12:29:00 Uhr:

Die 1.2 rasseln doch alle beim Anlassen, bis der Öldruck aufgebaut ist.

Das erzählen Sie alle.

Auch mein Händler hat das damals erzählt mit dem Öldruck und Bla.

Komischerweise hat er nach der Reparatur nicht mehr gerasselt.

Zitat:

@Zuckerkringelchen schrieb am 11. Juni 2018 um 12:11:55 Uhr:

...

Ich kenne das Geräusch. Das macht das Auto schon ewig. ... habe ich das Geräusch beim Autokauf nicht erwähnt und beim Anlassen zur Probefahrt war das Auto warm und das Geräusch nicht zu hören.

...

Nachdem das Problem wohl etwas gehäuft auftritt:

Ärgernis des Jahres 2014: Die Steuerkette ist bei den kleinen TSI-Motoren aus dem VW-Regal zu schwach. Entweder sie reißt, oder sie längt sich und springt dann über. Die Nockenwelle blockiert die Ventile, der Motor geht kaputt. Betroffen sind die 1,2- und 1,4-Liter-Maschinen.

... hat es schon ein "G´schmäckle", wenn Du den Wagen so bei der Probefahrt präsentiert hast (sprich: warmgefahren), dass das Indiz für ein sich anbahnendes Problem verschleiert wurde ;)

ob die Käuferin eine juristische Handhabe gegen Dich hat, oder ob Du sie so über den Tisch gezogen hast, dass sie nix machen kann, das kann ich nicht einschätzen ...

 

PS @ vwpassat99

klar ist das wohl ein konstruktives Problem ... aber VW hat´s (außer bei US-amerikanischen Dieselfahrern) wohl nicht so mit Kulanz ...

Werkstätten wittern seit Längerem schon immer gute Geschäfte, wenn jemand ein Auto neu erworben hat und und wegen irgendeinem Kleinkram da ankommt.

Ich werde hier für niemanden Partei ergreifen, so langsam bekomm ich aber auf den ganzen VW-Müll auch einen Hass.

Letztens ein Interessent für so ein Steuerkettenvehikel "Ich habe gehört, die Ketten gehen kaputt".........

Meine Antwort als freier, unabhängiger Händler darauf: "Wenn Sie Angst davor haben, warum schauen Sie sich dann ein solches Fahrzeug an?".

Ein "G'schmäckle" hat die Sache nur dann, wenn die Verkäuferin wissentlich ein Problem verschwiegen oder verschleiert hat oder hätte. Nach Aussage der TE wusste sie jedoch nicht, dass das Rasseln beim Kaltstart auf ein schwerwiegendes Problem hindeutet.

Es gibt ja auch Geräusche beim Kaltstart, die harmlos sind (z.B. klappernde Hydrostößel). Als Privatverkäufer braucht man nicht zwangsläufig den Sachverstand, harmlose von nicht harmlosen Geräuschen auseinander halten zu können.

Ob das jetzt 100% fair ist, darüber kann man streiten. Die Verkäuferin kann ja anbieten, aus Kulanz einen Teil der Reparaturkosten zu übernehmen. Müssen tut sie das aber nicht.

Der Polo meines Sohnes ,Bj.2009,120 Tkm,wurde vor zwei Jahren auch mit diesem Steuerkettenrasseln an seinen besten Kumpel trotz meiner Warnung verkauft.

Was passierte? Der Kumpel fuhr mit dem 60-PS Teil zur Autobahn und wollte den Wagen mal richtig ausfahren.

Da steckte der Motor seine Pleuelstangen durch-Totalschaden.

Ich hab das Auto dann an einen Aufkäufer noch einigermaßen günstig verkauft.

D.

Zitat:

@Zuckerkringelchen schrieb am 11. Juni 2018 um 12:11:55 Uhr:

Hallo zusammen!

Vor 2 Tagen habe ich meinen Polo verkauft.

Es lief alles bestens, der Vertrag (ADAC) wurde unterschrieben, das Geld komplett bezahlt, alles haben sich gefreut. Einen Tag später ruft die Käuferin an und sagt, dass es im Motorraum beim Kaltstart komisch rasselt und sie die Steuerkette vermuten. Sie würden zum VW-Händler fahren und das checken lassen.

VW sagt: unbedingt reparieren. (Was genau und zu welchem Preis weiß ich nicht mal)

Natürlich verlangt die Käuferin nun, dass ich das bezahle, und wenn nicht, das Auto zurück nehme.

Ich kenne das Geräusch. Das macht das Auto schon ewig. VW hat mir gegenüber (TÜV im Januar) nie etwas diesbezüglich geäußert, deswegen dachte ich (totaler Autolaie), dass das hält so wäre.

Deshalb habe ich das Geräusch beim Autokauf nicht erwähnt und beim Anlassen zur Probefahrt war das Auto warm und das Geräusch nicht zu hören.

Das wirft mir die Käuferin nun vor.

Ich habe eine Rücknahme des Fahrzeuges abgelehnt, da ich nicht wissentlich etwas wichtiges verschwiegen habe, geschweige denn täuschen wollte! Ich habe sogar noch angeboten, dass sie das Auto vor dem Kauf prüfen lässt. Das wollte sie nicht.

Jetzt droht die Käuferin mit rechtlichen Schritten.

Wie seht ihr meine Position?

Danke für eure Tipps!

Die alt bekannte Leier.

Ließt man hier im Forum fast täglich. Sowohl aus Käufer wie aus verkäufersicht.

Hier gilt immer: Priavtkauf ist eben KEIN Händlerkauf. gewährleistung usw. ist damit raus. Gerade bei den vorgedruckten kaufverträgen ist das Safe. Genau für soclhe Fälle sind die ja gedacht.

Dir kann ich sagen: lass ihn reden. Ignoranz ist das beste. Sollte tatsächlich etwas von seinem anwalt kommen hast Du noch genug zeit zu reagieren. mit 99,9%iger Sicherheit wird da aber nix kommen. Was sollte da auch kommen? Du hast Ihn ja nicht wissendlich etwas verschwioegen und er hat auch noch Probe gefahren. Irgendwelche Ansprüche muß er VORHER stellen. Im nachhinein geht da (fast) nix.

Dem Käufer kann ich nur sagen: PP (persönlcihes pech) Er hat das Auto von einem privaten Laien gekauft und hat somit keinen Anspruch auf irgendwelches Fachwissen. Er hat eine Probefahrt gemacht und hat nix festgestellt Also gekauft wie gesehen.

Er hat eine Probefahrt gemacht, aber der Motor war warm. Also kein Kaltstartrasseln.

Selbst wenn etwas vom Anwalt kommt, kann man das getrost ignorieren, wenn man mit sich selbst im Reinen ist...

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