PRO UND KONTRA
Hallo alle miteinander,
hier möchte ich eine Ausweichmöglichkeit schaffen für alle Themen die sich nicht auf ein best. Auto beziehen sondern Grundsätzliche Meinungen zu Chinesischen Autos.
Im diese Thema kann geschimpft werden, etc..
Und die Leute die wirklich Hilfe suchen werden nicht zugemüllt.
Es ist vollständig egal ob ich einen Bentley, RR, oder einen Trabbi fahre, wenn ich ein Problem habe brauche ich nicht noch jemanden, der sagt“das habe ich von Anfang an gewusst“.
Also seid so Fair und ladet eure Meinungen bitte hier ab.
Besten Dank übrigens das Ihr euch alle im "Erfahrungsaustausch zwischen BS4 Fahrern" daran gehalten habt, keinen Beitrag zu schreiben der nur auf Hörensagen oder lesen beruht.
obeer
Beste Antwort im Thema
Willst Du uns hier missionieren ?
Jedes Kind weiß mittlerweile, das verschiedenste Bauteile aus China kommen, nix neues.
Und was hat das unsinnige iPhone mit Autos zu tun?
Gibt es etwa keine besseren Argumente als die ausgelutschten "heute -kommt-doch -eh-alles-aus-China" Aussagen, um für so einen Brilliance ( oder ähnliches) zu werben?
Diese Retorten aus der gesichtslosen chinesischen Autokultur lassen nun mal jeden Autoliebhaber kalt.
Und das deutsche Hersteller, oder italienische Designer dort mitmachen, hat mit dem riesen Markt dort zu tun. Und bestimmt nicht mit grenzenloser Begeisterung für die Technik.
Gruß
Alpenfreund
64 Antworten
Wenn dir keine chinesischen Autos gefallen dann musst du sie natürlich nicht kaufen, dazu wird man ja nicht gezwungen. Jedoch widersprichst du dir ja selber in der Tatsache, dass deutsche Unternehmen (warum auch immer) ins Ausland gehen um dort billig produzieren zu lassen. Sind das dann keine deutschen Unternehmen mehr? Wenn der Grundgedanke hinter der Firma immer noch deutsch ist warum sollte man dann da nicht kaufen?
Es ist unbestritten dass es Firmen gibt die im Ausland (zunehmend auch China) produzieren. Ich denke da z.B. an Zulieferteile, Unterhaltungselektronik, kleinere Elektrogeräte, Waren mit geringem Herstellwert, usw., Dinge eben wo dies nicht auf den ersten Blick auffällt. Jedoch ist es auch so daß dies zumeist eben keine Autos sind, diese werden in den meisten Fällen in D oder zumindest in Europa gebaut. Deshalb würde ich auch eben kein chinesisches Auto kaufen. Und bei den Produkten, bei denen ich als Laie erkennen kann daß diese aus China stammen würde ich persönlich dies auch nicht tun, zumindest dann nicht wenn ich ein EU oder D Fabrikat zur Auswahl habe und dies auch tatsächlich in D oder EU hergestellt wurde. Dafür bin ich auch bereit einen gewissen Aufpreis zu zahlen.
In Bezug auf die Optik gebe ich Dir recht, ob etwas gefällt oder nicht muß jeder für sich selbst entscheiden, das ist daher kein allgemeingültiges Kriterium. Allerdings ist es so daß mir chinesische Autos wirklich nicht gefallen (gilt auch für viele japanische Autos) und diese daher für mich nicht infrage kommen. Das mag aber jeder anders sehen.
Zitat:
Original geschrieben von Boppin B
Natürlich soll in dem Zusammenhang nicht verschwiegen werden daß es auch genügend Unternehmen gibt die aus reiner Profitsucht deutsche Standorte schließen. Es soll aber schon die eine oder andere Firma geben die erkannt hat, dass billig im Ausland produzierte Waren nicht zwingend eine zufriedenstellende Qualität aufweisen konnte...
Hmmm...
wie sagte Adam Smith einst....
Die einzige Aufgabe eines Unternehmens ist es, einen Profit zu machen.
Ich denke, dass es der absolut einzige Grund ist, warum westliche Unternehmen nach Asien auswandern.
Profitmaximierung. Es gibt nun mal keinen anderen Grund.
Unsere neoliberale Elite hat in den 70ern die Maerkte geoeffnet, damit DEREN Kapital sich frei im globalen Umfeld vermehren kann. Davon profitiert nun mal leider nicht jeder.
Warum sollte denn ein Unternehmen auch sagen..."ach was, Schorsch, dieses Jahr machen wir mal etwas weniger Profit", damit wir unseren Konkurrenten den Vortritt lassen koennen".
Deswegen schuettel ich auch immer meinen Kopf, wenn jede Produktivitaetssteigerung in einem Deutschen oder westlichen Unternehmen mit Applaus gefeiert wird.
Unter dem Strich bedeutet das nun mal meistens den Verlust von Arbeitsplaetzen in irgendeinem Hochlohnland.
Handelsschranken haben schon immer geholfen, den Normalbuerger zu schuetzen. Das hat in Babylonien und im alten Aegypten schon funktioniert.
Natuerlich sind Handelsschranken dem Gierhalsunternehmer ein Dorn im Auge. Von wirklich freien Maerkten profitieren allerdings wirklich nur diejenigen, die so oder so schon viel haben. Der Normalbuerger hat gar nichts davon...nix....
Innerhalb der EU und durch den Euro haben zwar deutsche Unternehmen profitiert (keine Wechselkurse, keine Grenzen), der Buerger aber nicht (20% Reduzierung der Realloehne)
China die Schuld zu geben, fuer die aktuelle globale Misere (egal in welcher Branche), ist ziemlich kurzsichtig.
Wie waere es denn gewesen, wenn wir gar nicht reihenweise Unternehmen in China gegruendet haetten?
Dann waere China heute nicht dort, wo sie sind.
Weiterhin haetten noch mehr arme wuerstchen in der westlichen Welt einen Job (mit vernuenftiger Entlohnung).
Ja, die Wirtschaft wuerde langsamer wachsen oder auch mal stagnieren...aber was solls. Dieser kranke Irrglaube, dass alles immer extrem wachsen muss, ist Irrsinn. Das einzige, was unaufhaltsam waechst, sind die Schuldenberge. Ein krankes Wirtschaftssystem, was nur durch auf pump finanzierten Konsum waechst, ist so oder so nicht nachhaltig.
Natuerlich muessten wir wieder mehr fuer einen Fernseher oder eine Waschmaschine zahlen.
Das ist mir aber auch Wurst...denn die Wahrscheinlichkeit, dass so ein Geraet dann auch mal wieder 15 Jahre haelt und nicht nach 2 Jahren auseinanderfaellt, ist ungleich groesser.
Das hat nichts damit zu tun, dass ich den Chinesen keine Qualitaetsprodukte zutraue....sie produzieren halt dass, was ihnen vorgegeben wird.
Warum sollte man aber in den Chefetagen eines Unterhaltungselektronikherstellers, Autoherstellers etc. Wert darauf legen, dass das Produkt lange haelt. Das will man sicherlich nicht.....es soll konsumiert werden (am besten auf pump), damit der Rubel rollt. Qualitaetsprodukte sind da eher hinderlich, weil sie zu lange halten und der Kunde am Ende ja noch zufrieden damit sein koennte.
In den 70ern und 80ern waren z.B. meine Eltern im Stande, alle vier Jahre einen Neuwagen zu kaufen, ohne auch nur einen Pfennig zu finanzieren. Der Neuwagen wurde mit dem Restwert des alten und dem Ersparten bezahlt.
Damals war die Wirtschaft aber auch in einem Stadium, wo es noch echte beduerfnisse gab.
Heute wird es schwer, von echten Beduerfnissen zu sprechen, wenn jeder 3 Fernseher, 5 Computer und einen Zweit-o. Drittwagen hat.
Alles auf PUMP, damit der Rubel rollt und dieser Zwang, die Wirtschaft wachsen zu lassen, keinen Daempfer bekommt. Und Beduerfnisse muessen kreiert werden. Dann kommen da so Dinge wie Ipad und co heraus..Dinge, die man ja unbedingt zum ueberleben braucht.
China kam da doch nur recht. Da kann man noch viel billiger produzieren und die Wirtschaft kann noooooch weiter wachsen.
Und jetzt, wo China selbstbewusster wird, da schreien die westlichen , imperialistischen Elitemaechte auf.
Also bitte nicht zu maechtig werden, liebes China, damit wir Euch noch weiter ausnutzen koennen und ihr das gar nicht merkt.
Wir waeren heute noch in der Lage, alles....aber auch ALLES in einem Hochlohnland wie Deutschland zu produzieren. Diese Unternehmen koennten trotzdem wachsen und auch Profit machen ...ja, man muesste die Spekulationsgier und die Zockerei eindaemmen (was ja u.U. noch vernuenftig ist) aber es wuerde funktionieren.
Ich nenne immer gerne das Beispiel von Trigema, einem deutschen Textilhersteller, der nach wie vor in Deutschland herstellt und in der Lage ist, die Produkte guenstiger anzubieten, als andere Markenhersteller, die in China, Vietnam etc. produzieren.
The Moose
Kontra:
- langweiliges Design, schlecht kopiertes Design
- schlechte Qualität
- enormer Wertverlust, unverkäuflich als Gebrauchter
- nicht vorhandenes Händlernetz mit kompetenter Werkstatt und Ersatzteillager
- schlechtes bis nich vorhandenes Image
Ansonsten wurde schon alles angesprochen. Würden die Chinesen am Weltmarkt mit fairen Mitteln agieren und ihre eigenen Autos, Produkte designen und entwerfen, wären sie mir viel sympatischer. Was China in der Welt aufführt, vor allem in Afrika, Südamerika und den finanziell schwachen Ländern ist eine unart. Es ist an der Zeit die Chinesen in die Schranken zu weisen.
Und ja auch wenn der Chinesische motor-talk Propagandaminister jetzt wieder zuschlägt, es ist unser gutes Recht die Chinesen wegen Kinderarbeit, Geburtenkontrolle, massiver Umweltverschmutzung, Zensur im Internet und den Medien, niederprügeln von Tibetanischen Mönchen und Massenexekutionen zu verurteilen. Bei anderen Ländern wird das doch genauso gemacht.
In Deutschland wird sogar wegen Atommeiler gestritten die bei weitem sicherer sind als die Chinesischen. Also bitte lasst die Kirche im Dorf 😉
Es geht nicht darum, es den Chinesen nicht zu vergönnen. Ich finde die Chinesische Kultur faszinierend und vergönne es jedem der vom Rad aufs Motorrad und vom Motorrad aufs Auto umsteigt. Ob das die Chinesische Führung mag sei mal dahingestellt.
Tipp: Einfach mal nach Stichwörtern China, Wirtschaftskriminalität, Spionage, Rolle in Afrika usw googlen 😉
Zitat:
Original geschrieben von amgolfV
Tipp: Einfach mal nach Stichwörtern China, Wirtschaftskriminalität, Spionage, Rolle in Afrika usw googlen 😉
du hast die weißen Engelsflügelchen für die Amerikanische Wirtschaft, Geheimdienst und Außenpolitik vergessen. (nur der Ordnung halber)
obeer
Na, unterm Strich glaub ich doch daß es für den Normalbürger reizvoller ist in den USA zu leben als in China...
Zitat:
Original geschrieben von obeer
Hallo alle miteinander,hier möchte ich eine Ausweichmöglichkeit schaffen für alle Themen die sich nicht auf ein best. Auto beziehen sondern Grundsätzliche Meinungen zu Chinesischen Autos.
Im diese Thema kann geschimpft werden, etc..
Und die Leute die wirklich Hilfe suchen werden nicht zugemüllt.
Es ist vollständig egal ob ich einen Bentley, RR, oder einen Trabbi fahre, wenn ich ein Problem habe brauche ich nicht noch jemanden, der sagt“das habe ich von Anfang an gewusst“.
Also seid so Fair und ladet eure Meinungen bitte hier ab.Besten Dank übrigens das Ihr euch alle im "Erfahrungsaustausch zwischen BS4 Fahrern" daran gehalten habt, keinen Beitrag zu schreiben der nur auf Hörensagen oder lesen beruht.
obeer
Hallo obeer
Ich melde mich gerne auf Deine Anfrage bin der TE Bs6 sandra7643.
Habe viel zu erzählen ,werde morgen etwas länger schreiben .
Habe jetzt 4 Jahre Erfahrung mit meinem Bs 6 und bin heute wie damals sehr zu frieden.
Ich werde bei Fragen gerne behilflich sein, also dann bis morgen LG sandra7643.
Eigentlich reicht es doch schon, dass die Chinesen die grosse Mehrheit verschiedenster Alltagsartikel produzieren und kopieren (kaum ein Kleidungsstück, welches nicht Made in China ist, kein Automodell, das nicht aus China stammt). Chinesische (fahrbare) Autos brauche ich nun wirklich nicht auch noch.
Allerdings ist es schon so, dass der Westen nicht ganz unschuldig ist (Doppelmoral). Die meisten Hersteller lassen ihren Elektroschrott in China produzieren. Apple ist das beste Beispiel dafür. Jeder muss so ein "dämliches" I-Phone haben, dabei unterstützt der Käufer damit Kinderarbeit, miserable Arbeitsbedingungen und ein undemokratisches und menschenfeindliches Staats-System.
Also ein Chinesen-Auto kaufe ich mit Sicherheit nie. Lieber gehe ich nur noch zu Fuss oder fahre Fahrrad.
Das Auto ist der Inbegriff von Freiheit und Unabhängigkeit. Zuerst soll China einmal seinem Volk diese Freiheiten zukommen lassen. Dann können sie von mir aus unsere Autos kopieren.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Thread zu nichts führen wird..
Das ist schon extra ein Thread der für etwas Offtopic ist, aber trotzdem soll das hier insgesamt über chinesische Autos sein.
Aber dieses "kopier" Image gehört ja zu China wie Autos zu Deutschland 😛 Dass in China Produkte kopiert werden ist wohl klar, aber zu sagen dass China alles kopiert hat was sie herstellen ist doch lächerlich. Der Brilliance wurde beispielsweise von einem italienischen Designer entworfen und BMW arbeitet mit Brilliance zusammen, jetzt noch zu sagen, dass sie von BMW dies und das hinterrücks "kopiert" haben ist doch nur noch lächerlich. Wenn sich Autos in bestimmten Gesichtspunkten manchmal ähnlich sehen heißt es doch noch nicht, dass gleich ein Plagiat vorliegt.
Vor kurzem war auch ein Blogartikel darüber, ob der Polo das gleiche Heck hat wie der 1er BMW...
Man kann schon sagen daß der größere Teil chinesischer Autohersteller keine Scheu davor hat Designelemente oder auch (fast) ganze Autos zu kopieren. Egal ob Mini, Audie, Mercedes, Smart oder was auch immer, viele chinesische Hersteller nutzen Designelemente und Formesprache die ihnen nicht zustehen, haben zudem auch keinerlei Unrechtsbewusstsein. Das trifft nicht auf jede einzelne Marke zu, aber eben auf die Mehrheit. Natürlich sind auch viele andere Dinge betroffen, aber wie oben schon geschrieben soll es ja hier vornehmlich um Autos gehen. Und soweit ich das hier erkennen kann soll es ja um alle Marken gehen...und nun hätte ich gerne Argumente weshalb man sich Fahrzeuge von Herstellern kaufen sollte die einfach nur dreist kopieren, und denen Patente und Rechte anderer völlig wurst sind. So wird einem das Land nicht eben sympatischer.
Wie gesagt, nicht alle China-Marken sind gemeint, aber untenstehender Link zeigt doch recht deutlich daß viele chinesischer Hersteller glauben, daß sie sich alles erlauben können:
Zitat:
Original geschrieben von carisim
Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Thread zu nichts führen wird..
...
Wenn du dich nicht für dieses Thema interessierst bzw. deine Meinung fest ist, dann frage ich mich warum du immer noch in dem Forum anderen Leuten den Tag verderben willst anstatt einfach in dein Golf IV zu gehen und dich dort fachkundig mit Gleichgesinnten austauschst?
Zitat:
Original geschrieben von amgolfV
Kontra:
- langweiliges Design, schlecht kopiertes Design
- schlechte Qualität
- enormer Wertverlust, unverkäuflich als Gebrauchter
- nicht vorhandenes Händlernetz mit kompetenter Werkstatt und Ersatzteillager
- schlechtes bis nich vorhandenes ImageAnsonsten wurde schon alles angesprochen. Würden die Chinesen am Weltmarkt mit fairen Mitteln agieren und ihre eigenen Autos, Produkte designen und entwerfen, wären sie mir viel sympatischer. Was China in der Welt aufführt, vor allem in Afrika, Südamerika und den finanziell schwachen Ländern ist eine unart. Es ist an der Zeit die Chinesen in die Schranken zu weisen.
Und ja auch wenn der Chinesische motor-talk Propagandaminister jetzt wieder zuschlägt, es ist unser gutes Recht die Chinesen wegen Kinderarbeit, Geburtenkontrolle, massiver Umweltverschmutzung, Zensur im Internet und den Medien, niederprügeln von Tibetanischen Mönchen und Massenexekutionen zu verurteilen. Bei anderen Ländern wird das doch genauso gemacht.
In Deutschland wird sogar wegen Atommeiler gestritten die bei weitem sicherer sind als die Chinesischen. Also bitte lasst die Kirche im Dorf 😉Es geht nicht darum, es den Chinesen nicht zu vergönnen. Ich finde die Chinesische Kultur faszinierend und vergönne es jedem der vom Rad aufs Motorrad und vom Motorrad aufs Auto umsteigt. Ob das die Chinesische Führung mag sei mal dahingestellt.
Tipp: Einfach mal nach Stichwörtern China, Wirtschaftskriminalität, Spionage, Rolle in Afrika usw googlen 😉
Hmm..
gut, ich bin zwar kein chinesischer Propagandaminister (Propaganda gibt es natuerlich nicht in den USA 🙄) aber ich denke, das dieser Beitrag an Vorurteilen gar nicht mehr zu uebertrumpfen ist.
Falls Dir ein Herr Milton Friedman bekannt sein sollte, dann solltest Du Dich jetzt mal warm anziehen 🙂
Milton Friedman war der "Ökonom und Prediger" der vielen auf diesem Planeten diesen Neoliberalen Schwachsinn eingebläut hat, der uns nun alle zur Schuldenkrise gebracht hat (EU, USA).
Er hat nicht nur seine Studien in Makroökonmie (Volkswirtschaft) betrieben - dabei ausführlich Anleihen beim Sklavenhandel und dessen Funktionsweise genommen, sondern wie viele neoliberale Prediger in den 80 Jahren in den USA und anderswo dem Volk eingebläut , ihr müßt wie die Sklaven für "Handelswaren" schuften die ihr nicht besitzt, die euch aber teuer zu stehen kommen, wenn ihr das eigene Brot kaufen wollt.
Er hat den Staat nicht respektiert, ja verteufelt, als Inbegriff des Bösen - die "Märkte" wobei er wohl eher Sklavenmärkte meinte .. regeln das schon selber ..."!
Er ist maßgeblich für den ungezügelten Finanzmarkt zuständig, für die Ausbeutung der Menschen, und letztlich durch seine Predigten für den jetzt stattfindenden Crash! Reallohnverluste in der westlichen Welt sind auf seine Theorie des freien Kapitals zurueckzufuehren, da ja die jammernden Manager nun in China viel Geld verdienen (chinesische Manager sind auch dabei), was sich im grunde dan ja komparative Vorteile schimpft.
Er war sicherlich nicht dumm, aber er war ein Fanatiker. Produzieren, Produzieren -Gewinne machen selbst wenn die Menschen verhungern! Und wohin Fanatismus fuehrt, hat uns auch schon ein Oesterreicher in den 30ern des letzten Jahrhunderts vor Augen gefuehrt.
Was er mit der Makroökonomie zu tun hat? Ziemlich viel - er hat sie solange durch den Fleischwolf gedreht bis er rausgefunden hat das Null Lohn und Sozialkosten natürlich das Optimum einer Produktionswelt sind - Sklaven brauchen doch kein Essen und Kleidung - oder wie dachtest Du eigentlich das die Politik auf die Idee gekommen ist das man immer nur die Löhne und Sozialkosten auf Null senken muss um "zu wachsen"?
Also Ich würde sagen - er hat mit der heutigen Wirtschaft sehr viel zu tun - ohne seine fanatischen Predigten wäre die Welt ein wenig ruhiger - die Finanzmärkte kontrollierter und die meisten Crashs wären wohl ausgeblieben!
Und genau das passiert heute noch in einigen wenigen Staaten. Der Finanzmarkt ist kontrolliert und der Crash ist bisher auch ausgeblieben...in China.....nicht in der EU und nicht in den USA.
Einen Kritikpunkt lasse ich aber gelten:
Man kann sich nie sicher sein, was fuer Daten die chinesische Regierung uns vorhaelt. Sie wird uns nur das zeigen, was sie uns zeigen will.
Ich befuerworte den Kommunismus nicht, ich kann aber auch akzeptieren, dass der Kapitalismus (zumindest in der kranken Form wie wir ihn gerade sehen) auch nicht funktioniert. Interessant auch, dass es viele Oekonomen so sehen (Milton Friedman natuerlich nicht) und man weiss, dass unendliches Wachstum von Kapital (durch Produktivitaetssteigerung) gar nicht moeglich ist (das hat man auch 1972 schon in dem Buch "Limits of growth" niedergeschrieben).
Diese schlauen Menschen machen sich naemlich schon jetzt Gedanken darueber, was nach dem Kapitalismus kommt.
Der Zynismus auf beiden Seiten ist allerdings kaum zu uebertreffen.
Der Westen hasst den Kommunismus (in China?) und China hasst den Westen (Kapitalismus?, Meinungsfreiheit?) und beide machen Milliardengeschaefte miteinander.
Wenn es um das gute alte geld geht, darf man halt seine Prinzipien gerne mal ueber Bord werfen.
Wenn Du also China so hasst, warum gibtst Du Dir dann nicht die allergroesste Muehe, chinesische Produkte zu umgehen?
Das ist mit Arbeit verbunden....das stimmt.
Aber das ist wie mit dem Vegetarier, der zwar kein Fleisch isst, aber dafuer Schuhe und Guertel aus Leder traegt....und ich glaube, dass Tier hat sich dafuer nicht freiwillig die Haut vom Koerper ziehen lassen.
Ist diese zynische Welt nicht schoen? Konsequentes Verhalten sieht anders aus....aber dazu muesste man ja erst einmal einen standpunkt vertreten und daran festhalten und im schlimmsten falle ist das ja noch mit "Change" verbunden. Und "resistance to change" ist sehr verbreitet, weil man eben nicht gerne seine Komfortzone verlassen moechte.
genau aus diesem Grunde leben wir heute in dieser scheinheiligen Maerchenwelt.
Bis dann
The Moose
Zitat:
Wie gesagt, nicht alle China-Marken sind gemeint, aber untenstehender Link zeigt doch recht deutlich daß viele chinesischer Hersteller glauben, daß sie sich alles erlauben können:
Ist ja echt dreist, wie die alles kopieren. Dass es so extrem ist, habe ich gar nicht gewusst. 😰
Zitat:
Ich befuerworte den Kommunismus nicht, ich kann aber auch akzeptieren, dass der Kapitalismus (zumindest in der kranken Form wie wir ihn gerade sehen) auch nicht funktioniert. Interessant auch, dass es viele Oekonomen so sehen (Milton Friedman natuerlich nicht) und man weiss, dass unendliches Wachstum von Kapital (durch Produktivitaetssteigerung) gar nicht moeglich ist (das hat man auch 1972 schon in dem Buch "Limits of growth" niedergeschrieben).
Diese schlauen Menschen machen sich naemlich schon jetzt Gedanken darueber, was nach dem Kapitalismus kommt.
Ach komm.... wie oft wurde der Kapitalismus von den linken Genossen schon totgeredet und sein Ende prophezeit.
In der Schweiz haben wir sogar eine Lachnummer-Partei (nennen sich Jungsozialisten und SP) die die "Überwindung des Kapitalismus" ins Parteiprogramm aufgenommen hat.
Fakt ist: Es geht der Weltbevölkerung durchschnittlich viel besser in einem kapitalistischem System als in jedem anderen (bestes Beispiel sind die arbeitsscheuen und halbschlauen Occupy-Demonstranten, deren täglich Suppe, Brot und Hanf wohl der kapitalistische Staat bezahlt - im Kommunismus würden diese Gesellen wohl in den Knast oder die Klapsmühle wandern ) . Die Lebenserwartung der Menschen steigt und steigt. Selbst die Chinesen können sich mittlerweile ein Auto leisten. Sicher gibt es auch Verlierer, aber die gab es im Kommunismus noch viel mehr. Nur lebten/leben diese in kommunistischen Ländern meistens nicht (mehr) lange.
Der Antwort von cactusami gibt es nichts mehr hinzuzufügen.
Und ich weiss nicht ich angesprochen war aber ich "hasse" China nicht. Solche Unterstellungen lenken natürlich vom eigentlichen Thema ab.
Wenn es geht, kaufe ich auch kein "made in china".
Eigentlich traurig, dass die Massenexekutionen, Inhaftierungen von unangenehmen Persönlichkeiten, Zensur, Zusammenknüppeln von Tibetanischen Mönchen, Kinderarbeit, Schlachten von Hunden, Klimaverseuchung, uvm nicht einmal erwähnt wird. Lässt man seine Prinzipien etwa schnell mal vergessen wenn es um Chinesische Propaganda und billige Waren geht? 😉
Ebenso die dreisten Kopien, minderwertigen Autos scheinen kein Thema zu sein. Ein Renault in dieser Qualität würde in Grund und Boden zerredet werden.