Prins VSI mit Keihin ruckelt beim Umschalten Benzin auf Gas
Ich habe seit Wochen ein Problem
Bei Prins habe ich schon angefragt, aber die reagieren nicht und bei Rückfrage kommt nur die Antwort, ich soll bei meinem Thailändischen Vertragspartner nachfragen.
Nur die können kein Deutsch, English nur misserabel, und vom Problem her sagen die "Keine Ahnung"
Eingebaut ist die Anlage am Chevrolet Captiva, Bauj. 2009, C100 - 2.4 ltr.. Benziner
Die Gasanlage von Prins wurde 2011 bei einem KM Stand von 49000 eingebaut.
jetziger KM-Stand sind 137000
im Prinzip bin ich die letzten 7 Jahre problemlos mit der Gasanlage gefahren.
Letzten Dezember waren wir zu einem Kurzurlaub im Norden von Thailand und da waren es nur zwischen 0 und 10 Grad Temperaturen.
Der letzte Filterwechsel war vor ca. 2 Jahren bei KM 117000
So nun zu meinem Problem.
Seit Monaten, evtl. schleichen immer stärker, seit unserem Urlaub in Norden bei kalten Temperaturen, stottert der Motor beim Umschalten von Benzin auf Gas, bei Standgas an der Ampel oder Stau stellt der Motor sogar ab.
Aber nur wenn das Auto über Nacht gestanden ist..
Wenn ich tags fahre und das Auto nach ca. 6 bis 8 Stunden wieder starte, keinerlei Probleme beim Umschalten.
Wenn der Motor warm ist, schon gar kein Problem, einwandfreier Betrieb beim Umschalten, keinerlei ruckeln.
Habe im Internet gelesen, daß evtl. die Keihin Düsen mit Paraffin verklebt sind.
Ich habe dann Benzin in den Schlauch gegeben (gem. Anleitung im Internet) danach war das Verhalten deutlich besser.
Aber im Standgas stellte der Motor bei Wechsel von Benzin auf Gas immer noch ab.
Habe es dann mit 2-Takt Öl versucht, keine Besserung.
Habe nochmals mit Benzin gemacht, keiner Verbesserung.
Habe vorgestern 2 x mit Diesel gemacht, keine Verbesserung.
Was kann ich noch machen ?
Temperaturen derzeit morgens 29 Grad, tagsüber auch bis 35 Grad
Beste Antwort im Thema
Ein Hinweis für Nachahmer, die LPG Injektoren sind allgemein nicht für 12 Volt ausgelegt, das kann kurzzeitig mal gut gehen, besser geeignet ist z.B. eine 9Volt Batterie. Oder man schließt immer zwei Injektoren in Reiha an die 12V, dann halbiert sich die Spannung ja auch.
23 Antworten
so Anlage läuft wieder bestens.
Ich habe die Schläuche zum Rail abgeschnitten, damit ich das Rail wegnehmen und sauber machen kann.
Habe ein Benzinschlauch von ca. 1 Meter angeschlossen und das Rail in eine Aluwanne gestellt.
Mit 12 Volt Netzteil die Injektoren nacheinander getaktet, jeden so ca. 16 mal bis das Benzin im Schlauch leer war.
Habe zuvor gut 30 Minuten das Benzin im Schlauch gelassen.
Nach ca. 30 Minuten war das Benzin in der Aluwanne verdampft, zurück blieb eine gelb-goldene flüssige zähe Masse.
Und nicht wenig, und das trotz vielfachen spülens im eingebauten Zustand mit Benzin, 2-Taktöl und Diesel und nochmals Benzin.
Leider ist bei der Demontage der harten Schläuche ein Einlass Nippel abgebrochen.
Mußte dann leider den kompletten Einlass Bogen oder wie das heist, abmontieren, den alten Nippel ausbohren und neuen einsetzen lassen.
Danke hier ans Forum für die hilfreiche Unterstützung
Schön das du das Problem beheben konntest!
Wenn da so viel dreck/Parafin in den Rails war dann ist sicherlich auch der Filter dementsprechend versifft!
Ich würde diesen gleich tauschen!
Sonnst kanns sein das dass Problem wieder auftritt!
Die Montage der Düsen sollte stehen sein damit das Paraffin nach unten ablaufen kann. Falls sie nicht so montiert sind.
Neben dem regelmäßigen Filterwechsel könnte man versuchen vor dem Abschalten vom Motor auf Benzin zu fahren. In der Hoffnung das ausreichend Temperatur im rail hat das alles flüssig ist. Da kein neues LPG mehr kommt sollte nun das Paraffin abfließen und mitverbrannt werden. Beim nächsten starten ist dann dort hoffentlich weniger schmodder drin.
Das abschalten müssten man aber schon ein paar Minuten vorher machen.
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Ein Hinweis für Nachahmer, die LPG Injektoren sind allgemein nicht für 12 Volt ausgelegt, das kann kurzzeitig mal gut gehen, besser geeignet ist z.B. eine 9Volt Batterie. Oder man schließt immer zwei Injektoren in Reiha an die 12V, dann halbiert sich die Spannung ja auch.
Wenn die nicht für 12V ausgelegt sind wieso werden diese dann vom Gas STG mit 12V versorgt?
Du meinst wohl eher das nicht 12V dauerspannung angelegt werden soll!
Denn die Rails werden ja nur kurz angetaktet!
Was der TE auch gemacht hat!
Sicherlich nicht in der Frequenz aber da sollte auch nicht passieren!
@patru: Schon mal mit nem Oszilloskop gemesen? Nix 12V da... Die Benzin-Injektoren bekommen ebenfalls keine 12V, auch wenn sie dafür ausgelegt sind. Mit nem billigen Multimeter wird das natürlich nix, weil der Impuls für den Integrator zu kurz ist.
Mit 12V und einem einfachen Frequenzgenerator passiert da aber auch nix, und selbst handtaktung grillt die Injektoren nicht gleich nach 10 Versuchen. Dauerstrom ist hingegen ne dumme Idee.
Gruß
Roman
PS: Eine aufgebende Lambdasonde kombiniert mit 30tkm laufenden Iridiumkerzen erzeugt ein feines Rodeoruckeln und stotternden Leerlauf :-) Hab mein "Gasanlagenproblem" auch gerade mit 19,95 für 4 Standardkerzen gelöst. Die letzten Standardfunker haben 60Tkm gehalten bis zum ersten Ruckeln...
Jetzt habe ich doch noch einen Nachtrag.
Umschaltung im Standgas fast ruckelfrei, weiterhin ohne Probleme.
Nach Umschaltung in den ersten ca. 20 Sekunden bei erhöhtem Standgas ruckelt der Motor leicht, man meint auch da ist ein Loch und manchmal geht die MKL an.
Bei etwas mehr Gas keine Probleme und nach ca. 30 Sekunden läuft alles absolut problemlos.
@Romanl
Mit dem Oszi hab ich das Signal nicht gemessen!
An den Einspritzdüsen liegt(zumindest beim A4) 12V an und die Düsen werden masse gesteuert!
Vermutlich weil der Impuls so kurz ist werden auch die 12V nicht erreicht/sichtbar am Oszi!
Hast du auch mal bei erhöter Derehzahl gemessen bei längerer Impulszeit?
Das hatte ich auch beteits geschrieben, wenn man sie antaktet(Frequenzgenerator hat nicht jeder Daheim) und keine Dauerspannung drauf gibt passiert auch nichts!