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Pendlerauto 120 Km am Tag

Themenstarteram 18. Mai 2015 um 21:22

Hallo ich suche ein Pendlerauto bis 8000 Euro.

Mein täglicher Arbeitsweg beträgt zusammen 100km Autobahn und 20km Landstraße.

Ich fahre durchschnittlich 130 km/h auf der Autobahn.

Das Auto sollte bei der Geschwindigkeit, einen relativ niedrigen Spritverbrauch haben.

Es sollte mich mindestens 4 Jahre sicher und zuverlässig zur Arbeit bringen und mindestens 4 Sitzplätze haben. Am liebsten sollte er so lange wie möglich halten und einen Tempomat besitzen. Grüne Umweltplakette wäre von Vorteil.

Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.

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24 Antworten
am 18. Mai 2015 um 21:31

Wenn du nicht schneller als 130 fährst und auch sonst anspruchslos bist käme sogar ein Modell als (so gut wie) Neuwagen in Frage: Vom alten Modell des renault Twingo finden sich noch vereinzelt Neuwagen mit Tempomat und guter Ausstattung, zb.: http://ww3.autoscout24.de/classified/271041260?asrc=st|as&testvariant=articles_mixed&tierlayer=st

Bei den Gebrauchtwagen rate ich zu einem zuverlässigen Diesel, Toyota iQ / Yaris / Auris sind in der Hinsicht wohl die besten.

Guten BMW E39 suchen und auf Autogas umrüsten.

Zitat:

@Stratos Zero schrieb am 18. Mai 2015 um 21:31:15 Uhr:

Bei den Gebrauchtwagen rate ich zu einem zuverlässigen Diesel, Toyota iQ / Yaris / Auris sind in der Hinsicht wohl die besten.

Darf ich fragen, von wo diese Erkenntnis stammt? Warum ist ein Peugeot oder Renault Diesel schlechter? Was spricht gegen einen zuverlässigen Diesel von Fiat (z.B. Punto, Bravo)? In welchen Bereichen machen die 1.6er TDI aus dem VAG Konzern Probleme?

am 19. Mai 2015 um 9:59

Ein Auto besteht ja nicht nur aus einem Motor, wenn du Modelle kennst, bei denen seltener Defekte auftreten als Toyota kannst du sie gernen nennen.

Tja, und welche Statistik will man hierzu dann heranziehen? Ich halte hier überhaupt nichts von Pauschalierungen, schon gar nicht bei Gebrauchtwagen, wo es meiner bescheidenen Meinung nach primär mal auf den Wartungszustand ankommt (bekannte Problemfälle mal außen vor).

Ein Mazda 2/3 ist sicher nicht schlechter als ein vergleichbarer Toyota. Und ich denke auch nicht, dass beispielsweise ein Fiesta oder Focus wirklich schelchter sein wird. Und ja, Ersatzteilpreise und Versorgung sollte man auch berücksichtigen bei einer solchen Fahrleistung.

Ich würde mir wegen der Garantie auch die Koreaner anschauen (i30 / Ceed)

Themenstarteram 19. Mai 2015 um 22:42

Danke für die Antworten.

Der Twingo ist nicht schlecht aber mir persönlich zu klein. Den Toyota Auris finde ich nicht schlecht. Die Bmw weiß ich nicht so richtig ob sich das bei so einem altem Auto noch lohnt es auf Gas umzurüsten.

Hab mich auch mal umgeschaut was haltet ihr von denen?

Alfa 159

Alfa 147

Seat Leon

Skoda Octavia

Opel Astra

Gruß Jan

Der 159er ist eigentlich das einzige Fahrzeug der Mittelklasse hier. Das Teil ist schwer und wird dementsprechend schon mehr verbrauchen als etwa ein Leon.

Der Octavia ist für das Alter zu teuer. Der 147er schaut ganz nett aus, bei Alfa muss man halt schon wissen, dass man so ein Fahrzeug auch vom Bauchgefühl haben will. Händlerdichte ist bei weitem nicht so groß wie bei den "deutschen" Herstellern und auch Ersatzteile können schon mal etwas teurer sein.

Den Leon sehe ich nicht, es ist wohl 2x der Alfa verlinkt.

Der Astra ist grundsätzlich ein recht gutes Aut, auch der Preis scheint ok zu sein. Beim Leon sind sowohl der 2.0 TDI (140PS) mit serienmäßigem DPF als auch der 1.9L TDI (105PS) recht unproblematisch. Ich würde da halt schauen, dass ich schon einen CR TDI (1.6er bzw. 2.0er) erwische. Die sind doch etwas laufruhiger.

Der Astra und die Alfas haben alle den selben tollen Fiat-Diesel Motor.

Ein sehr problemloser Geselle wenn man ihr gut wartet und pflegt (Ölwechsel, Zahnriemenwechsel,...).

Einzig absolute Kurzstrecke kann er nicht ab, dies scheint hier aber ja nicht gegeben zu sein.

Die beiden Alfas an sich sehen gut aus und sind wirklich empfehlenswerte, schöne Autos.

Man muss sich aber darüber im klaren sein, dass die Wartungskosten beim 159 auf Niveau eines 3er BMW oder eines Audi A4 sind (gleiche Fahrzeugklasse eben). Viele denken sich so "och, ein billiger Italiener, sieht top aus"...und dann kommt der Unterhalt.

Er ist da nicht irgendwie abnormal teuer aber eben auf dem Niveau der deutschen Konkurrenz, selbes gilt für den 147 (hier wären A3 und Golf als Vergleich heranzuziehen).

Wenn man sich das leisten kann hat man ein wunderbares, emotionales Auto was einem sicher viel Freude machen wird.

Der Astra ist auch OK, hat aber eine AHK. Ich würde, wenn ich die Möglichkeit haben, ein Auto ohne AHK einem auto mit AHK vorziehen.

Ne AHK bedeutet nämlich erhöhten Verschleiß im kompletten Antrieb wenn sie häufig benutzt wurde.

Der Octavia wird im Auftrag angeboten. Das machen Händler um die gesetzliche Gewährleistung zu umgehen (und das wiederum tun sie weil sie dem Auto nicht zutrauen die 6 Monate problemlos zu laufen oder weil sie Mängel verbergen).

Hier steht aber was von Garantie und wenn es für den Wagen tatsächlich eine Garantie gibt wäre der Wagen trotzdem, dass er im Auftrag ist, interessant.

V.a. gut ist hier, dass er keinen DPF hat und somit schon mal ein potentieller Problememacher raus fällt.

MfG

Themenstarteram 20. Mai 2015 um 6:54

Danke für die Antworten.

Hier ist nochmal der Seat Leon

Seat Leon

Mir wäre für den Preis der Octavia zu alt. das Teil hat bereits 9 Jahre am Buckel. Von wo hier eine Garantie kommen soll (bei einem "Privatverkauf") und 9 Jahren Laufleistung erschließt sich mir nicht.

Der Nachfolger des 147 (Guilietta) sollte aber ebenfalls in Betracht gezogen werden. Wenn man denn nun nicht unbedingt auf Alfa steht, dann ist ein Fiat Bravo sicherlich genau so zu empfehlen. Die Dieselmotoren sollten da problemlos sein, einzig bei den Benzinern gabs Probleme mit dem Opel-M32-Getriebe.

Zitat:

@DerDukeX schrieb am 20. Mai 2015 um 06:55:37 Uhr:

Die Dieselmotoren sollten da problemlos sein, einzig bei den Benzinern gabs Probleme mit dem Opel-M32-Getriebe.

Beim Astra H hängt das M32 Getriebe an den Turbobenzinern und an allen Dieseln mit 6 Gängen, der verlinkte ist also auch betroffen. Darum würde ich den ausschließen.

Danke für die Info. Beim Bravo hat Fiat wohl bei den 1.6er MJTD wieder auf eigene Getriebe zurück gegriffen.

Hi,

ganz klaro, die Alfa's, sind im Bereich Preis/Leistung & Ausstattung

ganz vorne.

Die DieselMotoren sind ja für ihre unverwüstlichkeit bekannt, ebenso

für ihre Spritzigkeit sowie Sparsamkeit.

Auch die Zuverlässigkeit lässt keine Wünsche offen, Rost ist eh kein

Problem, da Vollverzinkt, selbst der 147er.

Warten können die Fahrzeuge jede "FIAT" oder gar freie Werkstatt,

da die DieselMotoren u.a. auch bei Opel (Vectra, Insignia, etc.) verbaut

wurden.

Der 159er ist "schwer", aber im Vergleich zu einem 3er, A4, doch wieder

auf gleichem Niveu und ein Verbrauch von 6 bis 7 L ist hier eher die Regel.

Wie schon hier oft gesagt wurde, die "aktuellen" Alfa's leiden immer

noch unter dem schlechten Image der 70ziger Jahre, obwohl

viele "Fachzeitschriften" in auch als gebrauchten empfehlen.

Aber, es geht einfach nicht in die Köppe rein, viel lieber holt mann

sich einen aus dem VAG od. BMW Konzern, die durchaus mehr

Probleme (auch mit den Motor "Turbo") haben, als Alfa.

Zudem sind die Alfa's in der Wartung bei weitem nicht so teuer,

wie oft behauptet wird, eher im Gegenteil, durch die "Gleichheit"

der Teile (Bosch, etc.) sind sie durchaus preiswert.

Grüße

Der Leon dürfte hier wohl noch den alten Pumpe-Düse TDI haben, genau genommen wohl den PPD-TDI (mit Piezo Einspritzung). Dieser Motor machte quer durch die Bank sehr häufig Probleme mit verkokten PPD-Elementen. Das hatte teils massiven Leistungsverlust usw. zur Folge. Da gabs dann die möglichkeit der Ultraschallreinigung (mehrere Hundert Euro beim Freundlichen, nur kurze Besserung) oder den kompletten Tausch der PPD-Elemente (deutlich vierstelliger Betrag).

Wenn Leon, dann mit normalem 2.0 TDI und 140PS oder schon mit neuem Motor. Ab etwa 03/2009 (Produktion) wurde beim 170PS TDI von PPD auf CR umgesetellt, beim 140PS TDI passierte das wohl erst 2010.

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