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Parkrempler - Ist ein Gutachter angebracht?

Themenstarteram 16. April 2019 um 23:13

Hallo zusammen,

mir ist gestern beim Einparken jemand mehrfach mit geringem Tempo in die hintere Stoßstange gefahren. Zum Glück habe ich dies aus größerer Distanz beobachten können, da der Fahrer keine Anstalten gemacht hat, aussteigen zu wollen. Polizei wurde natürlich hinzugerufen um alles sauber festzuhalten.

In Folge dessen habe ich heute die Gegnerversicherung kontaktiert um sicherzustellen, dass der Unfall gemeldet wurde. Dies war natürlich noch nicht der Fall.

Die Sachbearbeiterin machte mich am Telefon darauf aufmerksam, dass Gutachterkosten bei Bagatellschäden nicht übernommen werden.

Da ich bisher noch keinen "kleiner" Unfall dieses Ausmaßes hatte, fehlt mir hier die Erfahrung. Darf ich einen Gutachter beauftragen, oder ist das nur die Masche der Versicherung um Kosten einzusparen?

Da ich mir das böse Erwachen am Ende gerne ersparen möchte, wenn Kostenpositionen gekürzt werden oder ich auf den Gutachterkosten sitzen bleibe, frage ich hier mal lieber nach Erfahrungswerten.

 

Vielen Dank zusammen!

LG

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18 Antworten

Kannst Du die Schadenhöhe beziffern? Und wieso rammt jemand mehrfach die Stoßstange?

Wenn der Jenige mehrfach auf die Stoßfänger gefahren ist, was sagt denn die Poliezei dazu.

Ist denn die Schuldfrage eindeutig? Falls ja, sofort zum Rechtsanwalt deiner Wahl und frage ihn!

Das du die gegneriche Versicherung informiert hast ist gut, jedoch jetzt ab zum Anwalt!!!

Nimm Kontakt zu einem Sachverständigen auf und besprich das genau so mit dem.

Du kannst ein Kurzgutachten machrn lassen. Das kostet weniger und der SV wird das auf den ersten Blick wohl einschätzen können was da nun in Frage kommt.

 

@NDL: zu:wieso mehrfach gerammt.

 

Nehme an derjenige war unsensibel oder ein grobmotorischer Ignorant.

Ja, das gibt es wirklich!

Mir hat auch einmal ein Lieferwagen 2x beim RückwärtsAusparken den Kotflügel eingedrückt.

Der hat einfach nicht gespürt dass da ein Hindetnis war.

Hat halt 2 Anläufe gebraucht. Vielleicht war er auch a bisserl verträumt...

Zitat:

@x-man_d schrieb am 16. April 2019 um 23:13:28 Uhr:

Hallo zusammen,

Da ich bisher noch keinen "kleiner" Unfall dieses Ausmaßes hatte, fehlt mir hier die Erfahrung. Darf ich einen Gutachter beauftragen, oder ist das nur die Masche der Versicherung um Kosten einzusparen?

Da ich mir das böse Erwachen am Ende gerne ersparen möchte, wenn Kostenpositionen gekürzt werden oder ich auf den Gutachterkosten sitzen bleibe, frage ich hier mal lieber nach Erfahrungswerten.

Vielen Dank zusammen!

LG

Um das zu Entscheiden muss ein Fachmann sich die Sache ansehen.

Lass erstmal eine Werkstatt "drüberschauen" (Kostenvoranschlag wird von VS immer übernommen).

Dann kommts noch auf den Zeitwert deines Wagens an.

Liegt der Schaden über der "Bagatellgrenze", wird meist ein Gutachten verlangt.

Den GUTACHTER suchst aber immer DU aus (als Geschädigter).

Themenstarteram 16. April 2019 um 23:44

Wow ihr seid echt schnell, vielen Dank für die Rückmeldungen.

Ja der Fahrer hat versucht sich in eine recht enge Lücke, hinter meinem Fahrzeug zu quetschen und ist dabei insgesamt dreimal beim rangieren gegen mein Fahrzeug gefahren. Seitens der Polizei wurde er lediglich mündlich verwahnt. Es ist ja auch nur ein "geringer" Schaden entstanden.

Bezüglich der Schadenshöhe würde ich sagen, dass in der Vertragswerkstatt die Stoßstange getauscht werden würde. Sind an mehreren Stellen tiefere Kratzer vorhanden. Und da die Vertragswerkstätten sich den Spaß gerne teuer bezahlen lassen, würde ich als Laie den Schaden im Bereich um die 1000€ beziffern.

Da das Fahrzeug bisher immer in der Vertragswerkstatt zur Wartung war, wird auch darauf bestanden den Schaden dort reparieren zu lassen. Den Werkstattvorschlag der Versicherung habe ich natürlich abgelehnt.

EDIT: Bezüglich der Schuldfrage. Diese ist eindeutig, da mein Fahrzeug geparkt war.

Zitat:

@x-man_d schrieb am 16. April 2019 um 23:44:16 Uhr:

Wow ihr seid echt schnell, vielen Dank für die Rückmeldungen.

Ja der Fahrer hat versucht sich in eine recht enge Lücke, hinter meinem Fahrzeug zu quetschen und ist dabei insgesamt dreimal beim rangieren gegen mein Fahrzeug gefahren. Seitens der Polizei wurde er lediglich mündlich verwahnt. Es ist ja auch nur ein "geringer" Schaden entstanden.

Bezüglich der Schadenshöhe würde ich sagen, dass in der Vertragswerkstatt die Stoßstange getauscht werden würde. Sind an mehreren Stellen tiefere Kratzer vorhanden. Und da die Vertragswerkstätten sich den Spaß gerne teuer bezahlen lassen, würde ich als Laie den Schaden im Bereich um die 1000€ beziffern.

Da das Fahrzeug bisher immer in der Vertragswerkstatt zur Wartung war, wird auch darauf bestanden den Schaden dort reparieren zu lassen. Den Werkstattvorschlag der Versicherung habe ich natürlich abgelehnt.

EDIT: Bezüglich der Schuldfrage. Diese ist eindeutig, da mein Fahrzeug geparkt war.

Dann lass mal die Vertragswerkstatt nen KV machen.

Ohne Bilder ist schwer zu erkennen,

ob das evtl. mit ein wenig Smart-Repair und Lack behoben werden kann.

Smart repair gibts nicht bei versicherungsfällen wenns um teile wie stoßstangen, türen oder kotflügel geht. Entweder komplett lackieren oder tauschen. Wenn es aber nur kratzer sind dann wird keine versicherung einen tausch für nötig halten, solang keine halter oder der kunststoff gebrochen ist.

Themenstarteram 17. April 2019 um 9:24

Danke für eure Antworten.

Werde dann mal einen Termin in der Vertragswerkstatt vereinbaren und die mal drüberschauen lassen. Sofern nötig, suche ich dann noch einen Gutachter auf.

Moin!

Das brach man aber alles nicht, wenn man selbst ausreichend Erfahrung hat und sich mit dem Unfallverursacher einigen kann.

G

@hjluecke: ch weiss was Du meinst.

Das mache ich auch gerne, allerdings nur wenn das Fzg.schon älter ist und es nicht mehr so drauf ankommt.

Hier in diesem Fall wäre gut zu wissen wie alt,,Wert, Modell usw. Der PKW des TE ist.

Da er aber immer bei der Vertr..Werke war, scheint es was edleres zu sein.

Da würde ich mich dann auch nicht unbedingt mit 50 € abspeisen lassen.

Themenstarteram 17. April 2019 um 13:02

@hjluecke: Da mir in dieser Hinsicht die Erfahrung fehlt, kommt das leider nicht in Frage. Und wenn gespachtelt werden muss und die Stoßstange lackiert wird, kommen mit Sicherheit ein paar hundert Euro mindestens zusammen.

Dazu kommt, dass der Wagen silber ist und soweit mir bekannt ist es bei silber mit ein wenig beilackieren nicht getan, und das gesamte Bauteil lackiert werden muss um keinen Farbunterschied zu erkennen.

@Mopedmongo: Es handelt sich bei meinem Fahrzeug um einen 1er BMW aus 2011.

Kannst ja mal Bilder einstellen! :)

Das hier waren 1.300,- EUR an meinem Opel Astra J 1.4T Stufenheck, BJ 2012.

Auch ein Parkrempler, Kleinbus vs. PKW. Ohne Polizei da Privat/Firmengelände, dafür später mit Anwalt...

Hinter der Stoßstange war nichts gebrochen, die Sensoren der PDC waren unbeschädigt.

Bild 1
Bild 2
Bild 3
Themenstarteram 17. April 2019 um 13:36

Sieht an meinem Fahrzeug sehr ähnlich aus. Da neben dem Kennzeichen eine „Kante“ in der Stoßstange ist, hat sich da eine tiefe Kerbe gebildet. Bilder kann ich dazu gerne später nachreichen.

Nach Rücksprache mit BMW werden die das Fahrzeug sowieso einem Gutachter übergeben, da die keinen Kostenvoranschlag ohne Gutachten erstellen wollen.

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