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Opel Zafira Tourer oder Ford Grand C-Max

Themenstarteram 11. November 2022 um 11:16

Hallo zusammen,

wir (2 Erwachsene + 2 Kinder -8+5-) brauchen ein neues Familienauto.

Durch die Kombi aus Budget, Wünschen und der Lage auf dem Gebrauchtwagenmarkt

stehen nun der Opel Zafira Tourer und der Ford Grand C-Max zur Auswahl, bei beiden die 7 Sitzer Variante

Wir suchen im ab Produktionsjahr 2017/2018 bis 20.000 Euro. Es soll ein Benziner sein, hauptsächlich Stadtverkehr plus Wochenendausflüge/Urlaub. Maximal 15.000 im Jahr, sehr großzügig geschätzt.

Jetzt hoffe ich auf das Forumswissen. Könnt ihr mir was zu den beiden Modellen sagen:

worauf wollten wir achten? Gibt's bekannte Schwachstellen? Ist der Verbrauch vergleichbar.

Beim Opel ist mir aufgefallen, dass oft 2 Vorbesitzer angegeben sind in den gefundenen Anzeigen. Wirkt etwas suspekt,

aber vielleicht wechseln andere ihre Autos einfach sehr oft ;-)

 

Ich freue mich über Input :-)

Conversable

 

 

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14 Antworten

Der Grand C Max hat Schiebetüren das ist natürlich im Alltag unschlagbar.

Kollege von mir fährt den Grand C Max und ist bisher sehr zufrieden, ihm reicht sogar der kleine Ecoboost mit 125PS obwohl er den Wagen sehr oft vollpackt.

Ich fahre den im B Max und finde ihn da auch super aber im Grand C Max wäre er mit zu klein da würde ich zum 1,5l raten. Problematisch ist das Powershift Automatikgetriebe weiß aber nicht genau bei welchen Motoren das verbaut ist.

Beim 1,0l Ecoboost ist nach 10 Jahren ein Zahnriemenwechsel fällig der mindestens 1000€ kostet, außerdem braucht er spezielles Öl. Ist nicht besonders teuer aber man darf auf keinen Fall anderes einfüllen weil das den Zahnriemen angreifen könnte.

Der Zafira ist grundsätzlich auch ein solides Fahrzeug und gerade zum Ende hin auch sehr ausgereift. Aber die Schiebetüren des Grand sind halt ein starkes Argument für Familien mit Kindern.

Am besten beide mal Probefahren und selbst entscheiden

Zitat:

@Conversable schrieb am 11. November 2022 um 11:16:01 Uhr:

 

Beim Opel ist mir aufgefallen, dass oft 2 Vorbesitzer angegeben sind in den gefundenen Anzeigen. Wirkt etwas suspekt,

aber vielleicht wechseln andere ihre Autos einfach sehr oft ;-)

-

Nö.

Das sinf ggf. Tageszulassungen oder wahrscheinlicher Leasingfahrzeuge, die meist nur 1 Jahr beim Erstbesitzer waren.

Mein Mokka ist auch so einer - 8 Monate bei Europcar - 4 Monate im Pool und dann über meinen FOH (Paketeinkauf Corsa/Astra/Mokka/etc.) bei mir.

Ich habe das auch lange gemacht - Jahreswagen gekauft und nach 2-3 Jahren wieder abgestoßen.

Der Mokka bleibt nun länger - auch aufgrund der derzeitigen Preislage.

BMW 2er Gran Tourer gäb's auch im Budget. Haben nicht alle auf dem Radar, dass BMW so ne Familienkutsche im Programm haben, daher die Erwähnung.

 

Der Vollständigkeit halber erwähne ich auch noch den Dacia Lodgy und den VW Touran.

 

Ich würde zudem, falls das Budget nicht ausgereizt werden muss, ruhig auch ein bis zwei Jahre ältere Angebote suchen. Im Wiederverkauf zählt am Ende das Alter mehr als der km-Stand, sprich bei Euren eher tiefen Fahrleistungen gewinnt Ihr mit jüngeren Fahrzeugen nichts. Und - Stw. Marktlage - es vergrössert sich so die Auswahl.

Ich war vor vier Jahren auf der Suche nach einem kompakten 7-Sitzer. In die engere Wahl kamen seinerzeit Opel Zafira C und VW Touran II, mit Ford kann ich nix anfangen.

Geworden ist es dann der Touran. Das Modell erschien mir seinerzeit im Innenraum großzügiger und konzeptionell durchdachter als der Zafira. Alles ist am richtigen Ort, nichts überrascht, insofern ist das Auto relativ langweilig, aber es funkioniert bestens. Habe den Kauf nicht bereut. Genutzt wird es als Familienkutsche für 2 Erwachsene und 3 Kinder (2, 6, 8 Jahre). Allerdings als Diesel, zur Benzin-Motorisierung kann ich nix sagen.

Ich täte mir einen Touran mindestens mal ansehen, zumal es ins Budget passen würde.

Themenstarteram 11. November 2022 um 22:55

Zitat:

@Railey schrieb am 11. November 2022 um 19:58:23 Uhr:

BMW 2er Gran Tourer gäb's auch im Budget. Haben nicht alle auf dem Radar, dass BMW so ne Familienkutsche im Programm haben, daher die Erwähnung.

Der Vollständigkeit halber erwähne ich auch noch den Dacia Lodgy und den VW Touran.

Ich würde zudem, falls das Budget nicht ausgereizt werden muss, ruhig auch ein bis zwei Jahre ältere Angebote suchen. Im Wiederverkauf zählt am Ende das Alter mehr als der km-Stand, sprich bei Euren eher tiefen Fahrleistungen gewinnt Ihr mit jüngeren Fahrzeugen nichts. Und - Stw. Marktlage - es vergrössert sich so die Auswahl.

Ja, den BMW habe ich gesehen bzw. kenne ich aus dem Bekanntenkreis. Bei BMW vermuten wir allerdings einen höheren Preis bei Ersatzteilen etc. Ist da was dran?

Dacia möchte Göga auf keinen Fall. Tourans lagen immer eine Ecke höher in der Anschaffung als Opel und Ford, deswegen haben wir den aus dem Radar gelassen.

Bis jetzt waren wir darauf aus ein möglichst junges Auto zu finden. Man "hört" ja, dass wenige KM in vielen Jahren garnicht gut sind für ein Auto und somit besser ein jüngeres Auto mit mehr KM kaufen kann.

Themenstarteram 11. November 2022 um 22:58

Zitat:

@HHH1961 schrieb am 11. November 2022 um 20:35:50 Uhr:

Ich war vor vier Jahren auf der Suche nach einem kompakten 7-Sitzer. In die engere Wahl kamen seinerzeit Opel Zafira C und VW Touran II, mit Ford kann ich nix anfangen.

Geworden ist es dann der Touran. Das Modell erschien mir seinerzeit im Innenraum großzügiger und konzeptionell durchdachter als der Zafira. Alles ist am richtigen Ort, nichts überrascht, insofern ist das Auto relativ langweilig, aber es funkioniert bestens. Habe den Kauf nicht bereut. Genutzt wird es als Familienkutsche für 2 Erwachsene und 3 Kinder (2, 6, 8 Jahre). Allerdings als Diesel, zur Benzin-Motorisierung kann ich nix sagen.

Ich täte mir einen Touran mindestens mal ansehen, zumal es ins Budget passen würde.

Tourans waren immer eine Ecke teurer, deswegen hatte ich den Wagen aus der Suche raus gelassen. Werde aber nochmal schauen und vergleichen.

Zitat:

@Conversable schrieb am 11. November 2022 um 11:16:01 Uhr:

Jetzt hoffe ich auf das Forumswissen. Könnt ihr mir was zu den beiden Modellen sagen:

worauf wollten wir achten? Gibt's bekannte Schwachstellen? Ist der Verbrauch vergleichbar.

An sich sind beide in Ordnung. Der Zaifra war häufiger und das Angebot besser. Beide Modelle sind in den gewünschten Baujahren eher Auslaufmodelle und damit technisch nicht ganz auf der Höhe der Zeit gewesen.

Was die Motoren angeht:

Der 1.0 Ecoboost im C-Max ist sparsam und an sich toll. Allerdings ist der Zahnriemenwechsel sehr teuer (ich meine >1000€) und es muss unbedingt das richtige Motoröl genutzt werden. Das solltet ihr unbedingt auf dem Schirm haben. Die 1.5 Ecoboost haben m.w. auch einen guten Ruf.

Die 1.4er mit 140PS bei Opel gelten ebenfalls als passabel, sind aber nicht übermäßig sparsam. Fragt man Spritmonitor liegt der 1.4er beim Zafira bei um 7,9l. Der seltene 1.6er mit 170/200PS ist ziemlich durstig (um 10l). Auch der 136PS 1,6er will 8,3l.

Der 1.0 Ecoboost im C-Max will nur 7,1l. Der 1.5 Ecoboost will aber auch seine 8l.

Allerdings würde ich mir um die Verbräuche bei den meisten Motoren keine riesigen Sorgen machen. Die mäßigen Unterschiede sind bei eurer jährlichen Fahrleistung nicht so relevant.

PS: Bei beiden Modellen gab es auch sehr seltene LPG-Motoren. Damit kann man gut sparen. Im Fall des Zafira auch ausreichend kräftig. Aber da einen Wagen finden...

 

Zitat:

Beim Opel ist mir aufgefallen, dass oft 2 Vorbesitzer angegeben sind in den gefundenen Anzeigen. Wirkt etwas suspekt,

aber vielleicht wechseln andere ihre Autos einfach sehr oft ;-)

Nö. Das liegt oft eher an den Absatzstrategien. Es gibt Hersteller mit hohen Neuwagenrabatten für Privatkunden (z.B. Hyundai/Kia) die dann oft nur 1 Vorbesitzer haben. Andere Marken hauen viele Tageszulassungen raus. Wieder andere setzen stark auf Gewerbeleasing und gerade manch deutsche Hersteller viel auf Jahreswagen oder Vorführer. Letztere Punkte sind m.w. bei Opel noch recht oft der Fall. Man findet viele Fahrzeuge (noch extremer bei VW) die 7-9 Monate auf Mitarbeiter liefen oder 3-6 Monate auf ein Autohaus. Es kann sein, dass das bei Ford etwas anders war und z.B. Mitarbeiter mehr auf andere Fahrzeuge gelenkt wurden.

Das würde passen. Also Familien die einen Vorführer oder Jahreswagen kaufen und ihn nach ca. 4 Jahren wieder wechseln.

Zitat:

@Conversable schrieb am 11. November 2022 um 22:55:08 Uhr:

Ja, den BMW habe ich gesehen bzw. kenne ich aus dem Bekanntenkreis. Bei BMW vermuten wir allerdings einen höheren Preis bei Ersatzteilen etc. Ist da was dran?

Ja, ein Stück weit schon. Allerdings hält sich das in meinen Augen in Grenzen. Bei den normalen Verschleißteilen sollte der Unterschied bei einer Wartung in der freien Werkstatt eher geringfügig sein. Musst du zu BMW in die Markenwerkstatt und besondere Teile tauschen lassen, kann das deutlich teurer werden. Allerdings dürfte das nicht allzu oft der Fall sein.

Zitat:

Bis jetzt waren wir darauf aus ein möglichst junges Auto zu finden. Man "hört" ja, dass wenige KM in vielen Jahren garnicht gut sind für ein Auto und somit besser ein jüngeres Auto mit mehr KM kaufen kann.

Es sollte passen. Bei sehr wenigen Kilometern wäre die Frage ob der Wagen nur rumstand oder er ein reines Kurzstreckenfahrzeug war. Bei einem noch recht jungen Auto ist das nicht so wild, aber einen großen Vorteil sehe ich da nicht.

Themenstarteram 12. November 2022 um 11:49

Zitat:

@Abkueko schrieb am 12. November 2022 um 09:49:31 Uhr:

Zitat:

 

Was die Motoren angeht:

Der 1.0 Ecoboost im C-Max ist sparsam und an sich toll. Allerdings ist der Zahnriemenwechsel sehr teuer (ich meine >1000€) und es muss unbedingt das richtige Motoröl genutzt werden. Das solltet ihr unbedingt auf dem Schirm haben. Die 1.5 Ecoboost haben m.w. auch einen guten Ruf.

Die 1.4er mit 140PS bei Opel gelten ebenfalls als passabel, sind aber nicht übermäßig sparsam. Fragt man Spritmonitor liegt der 1.4er beim Zafira bei um 7,9l. Der seltene 1.6er mit 170/200PS ist ziemlich durstig (um 10l). Auch der 136PS 1,6er will 8,3l.

Der 1.0 Ecoboost im C-Max will nur 7,1l. Der 1.5 Ecoboost will aber auch seine 8l.

Allerdings würde ich mir um die Verbräuche bei den meisten Motoren keine riesigen Sorgen machen. Die mäßigen Unterschiede sind bei eurer jährlichen Fahrleistung nicht so relevant.

Die Frage mit dem Verbrauch kommt daher, dass aktuell mein Mann das Familienauto fährt. Skoda Octavia Diesel mit 98% Langstrecke und da ist er sehr sparsam. Kurzstrecke verträgt der nicht und schluckt da auch sehr ordentlich. Da ich nun das Familienauto fahren soll anstatt eines Kleinwagens interessiert mich der Verbrauch weil sich da was ändern wird mit dem neuen Wagen.

Wir entscheiden uns bewusst für einen Benziner wegen den Kurzstrecken. Allerdings gibt es im Bekanntenkreis seit 7 Jahren einen Ford S-Max der zu 98% Kurzstrecken fährt und da gab es noch nie Probleme deswegen. Gehen die neueren Dieselautos doch gut auf Kurzstrecken?

Vielen Dank für die Infos zu den Motoren. Reicht der 1.0 beim vollgeladenen Auto oder wird es da sehr träge? Haben die anderen Motoren alle keinen Zahnriemen? Da wir selber eh keine Ahnung von Autos haben sind wir sehr treue Werkstattkunden. Uns ist wichtig, dass der neue Wagen lange Zeit große Probleme zu fahren ist und werden ihn auch "aufbrauchen" und nicht in ein paar Jahren wieder verkaufen.

Sollte man in dem Fall eher zu jüngeren Wagen greifen oder nicht. Und max wieviele KM auf dem Tacho sind da noch in Ordnung?

 

 

Zitat:

@Abkueko schrieb am 12. November 2022 um 09:49:31 Uhr:

Zitat:

Beim Opel ist mir aufgefallen, dass oft 2 Vorbesitzer angegeben sind in den gefundenen Anzeigen. Wirkt etwas suspekt,

aber vielleicht wechseln andere ihre Autos einfach sehr oft ;-)

Nö. Das liegt oft eher an den Absatzstrategien. Es gibt Hersteller mit hohen Neuwagenrabatten für Privatkunden (z.B. Hyundai/Kia) die dann oft nur 1 Vorbesitzer haben. Andere Marken hauen viele Tageszulassungen raus. Wieder andere setzen stark auf Gewerbeleasing und gerade manch deutsche Hersteller viel auf Jahreswagen oder Vorführer. Letztere Punkte sind m.w. bei Opel noch recht oft der Fall. Man findet viele Fahrzeuge (noch extremer bei VW) die 7-9 Monate auf Mitarbeiter liefen oder 3-6 Monate auf ein Autohaus. Es kann sein, dass das bei Ford etwas anders war und z.B. Mitarbeiter mehr auf andere Fahrzeuge gelenkt wurden.

Das würde passen. Also Familien die einen Vorführer oder Jahreswagen kaufen und ihn nach ca. 4 Jahren wieder wechseln.

Die 1.5 Ecoboost haben durchaus Ihre Probleme bei Ford. Im Cmax Forum gibt es hier einen eigenen sehr umfangreichen Thread mit Motorschäden bei diesem Motor. Ich selbst hatte auch einen, nach 5,5 Jahren und rund 43.000km. Ob das jetzt aber tatsächlich einen Serienfehler ist, mag ich nicht beurteilen. Der Ältere 1.6 Ecoboost meine ich war standfester. Der Grand Cmax ist ansonsten ein super Auto und ich würde es ohne Motorschaden heute noch fahren.

Der BMW 2er GT hat eigentlich einen soliden Ruf, ich würde ihn diesbezüglich mind. gleich gut wie Opel und Ford einstufen. Bei den monatl. Gesamtkosten gem ADAC ist der Ford zumal mit dem 1 L Motor günstiger als BMW und Opel (in der Reihenfolge).

 

BMW hat Steuerkette, Ford Zahnriemen, Opel hat Steuerkette ausser beim 1.8 L. Bei den Diesel ist es tw anders, aber die sind bei Euren Fahrleistungen wohl nicht wirtschaftlich und noch weniger kurzstreckentauglich als Benziner.

 

Hohen Kurzstreckenanteil würde ich grob bei unter 5 tkm / J annehmen.

 

Natürlich spürst Du bei den schwächeren Motoren hohe Zuladung eher, vorallem an Steigungen. Aber grundsätzlich sind alle Motorisierungen zumindest ausreichend.

Der touran ist vielleicht etwas teurer, aber das kommt beim Wiederverkaufswert ein wenig zurück. Zum anderen sind Ersatzteile teilweise deutlich günstiger weil es eben absolute Massen ware ist. Grad im Vergleich zum Opel.

Und VW repariert dir jeder.

 

Beim Gran Tourer aufpassen mit den Kartuschen der haubendämpfer vom fussgangerschutz. Wenn die abgelaufen sind gibts kein TÜV

Zitat:

@Conversable schrieb am 12. November 2022 um 11:49:56 Uhr:

Wir entscheiden uns bewusst für einen Benziner wegen den Kurzstrecken. Allerdings gibt es im Bekanntenkreis seit 7 Jahren einen Ford S-Max der zu 98% Kurzstrecken fährt und da gab es noch nie Probleme deswegen. Gehen die neueren Dieselautos doch gut auf Kurzstrecken?

Ja und nein. Moderne Autos halten "schlechte" Behandlung besser aus als früher. Auch ein Diesel geht nicht sofort kaputt - aber sinnvoll ist es nicht. Auf Dauer sind doch eher Probleme zu befürchten. Noch dazu haben Diesel eine längere Warmlaufphase in denen sie einen deutlich erhöhten Verbrauch haben. Gerade auf der Kurzstrecke ist das natürlich ungünstig. Außerdem kann es Probleme mit dem Partikelfilter geben. Der braucht einfach gelegentlich hohe Abgastemperaturen die man im Stadtverkehr nie schafft.

Benziner erscheint mir in eurem Fall eindeutig sinnvoller.

Zitat:

Reicht der 1.0 beim vollgeladenen Auto oder wird es da sehr träge?

Das ist immer Ansichtssache. Bei diesen Vans kann man meist ca. 10-20PS Mehrbedarf im Vergleich zum Kompaktmodell einkalkulieren um vergleichbare Fahrleistungen zu schaffen. Von der Variante mit 100PS würde ich die Finger lassen. Hängt in meinen Augen auch stark an der Nutzung. Im Stadtverkehr ist es ziemlich egal. Auf der Autobahn vollbeladen sind die 125PS natürlich nicht gerade üppig aber es geht noch. Besonders schnell werdet ihr dann aber nicht mehr unterwegs sein. Für die gelegentliche Urlaubsfahrt sehe ich da kein Problem (sofern ihr nicht noch zusätzlich einen Anhänger ziehen wollt). Solltet ihr eher genügsame Fahrer sein geht das schon. Spaß kommt da eher nicht auf. Wenn ihr oft lange Strecken mit viel Beladung fahrt oder es euch wichtig ist höhere Geschwindigkeiten zu fahren, dann solltet ihr nach einem stärkeren Modell schauen. Da du vornehmlich von Kurzstrecke schriebst, dürfte der mit 125PS noch ausreichen.

Zitat:

Haben die anderen Motoren alle keinen Zahnriemen?

Ich glaube Opel und BMW haben Steuerkette.

Ging hier um was anderes: Eine Steuerkette soll für gewöhnlich ein Autoleben lang halten. Tut sie es doch nicht wird das übrigens auch teuer... aber die 1.4er Opel-Motoren (von den betreffenden BMW-Motoren habe ich nicht genug Ahnung) sind da m.w. weitestgehend unauffällig.

Zahnriemen müssen gelegentlich gewechselt werden. Beim 1.0 EB im C-Max alle 10 Jahre oder 240tkm. Bei den meisten Autos kostet das einen mittleren dreistelligen Betrag und geht in den allgemeinen Aufwendungen für Wartung unter. Bei speziell diesem Motor ist die Konstruktion sehr aufwendig und man liest von Kosten zwischen 1000 und 1500€. Das ist nicht schlimm... ich schreibe es nur dazu damit man das im Hinterkopf hat. Logischerweise sind das Kosten die ihr einmal in der Gesamtnutzungsdauer des Autos haben werdet.

Zitat:

Sollte man in dem Fall eher zu jüngeren Wagen greifen oder nicht. Und max wieviele KM auf dem Tacho sind da noch in Ordnung?

"Jünger" geht ja kaum. Länger als bis 2019 wurden die nicht gebaut. Die maximale Laufleistung ist glaub ich eher egal, da ihr kaum Benziner mit enormer Laufleistung finden werdet. Der Durchschnittsfahrer fährt wie ihr knapp 15tkm. Laufleistungen weit drüber sorgen dafür, dass manche Verschleißreparaturen nach wenig Zeit fällig werden. Laufleistungen weit drunter bringen nichts, da auf Kurzstrecke die Autos übermäßig beansprucht werden.

Jenseits der 100.000km würde ich bei einem so jungen Auto schon deutliche Preisabschläge fordern... aber das findet man als Benziner fast gar nicht.

Hi,

der 125PS Ecoboost Motor ist baugleich mit dem 100PS Ecoboost Motor. Die 25 zusätzlichen PS werden durch eine Boost Funktion erreicht, das heißt bei Vollgas erzeugt der Turbo einen höheren Ladedruck.

Ansonsten entspricht die Leistungsentfaltung dem der 100 PS Variante, ist sicher mal ganz hilfreich wenn man überholen muss aber dauerhaft sollte man das nicht nutzen ( weiß auch gar nicht ob das geht oder ob der Booster immer nur kurz möglich ist)

Wie gesagt ich persönlich würde beim einem großen Van tendenziell den etwas größeren Motor nehmen. Oder halt mal eine längere Probefahrt mit 4 Personen machen.

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