Opel streicht die Managergehälter zusammen
Endlich fängt mal einer an:
http://nachrichten.aol.de/.../2009050710181585862829
Hoffentlich ziehen da auch mal andere Konzerne nach, und da meine ich nicht nur Automobilkonzerne.
Beste Antwort im Thema
Nun, ich sehe halt nur, wieviel Steuern meine Frau als Selbstständige zahlt im Jahr, und weil sie sich dann nach 10 Jahren mal einen großen Kombi holt, kommen die Neider aus der Nachbarschaft und es könne nicht mit rechten Dingen zugehen und man schreit nach "sozialer Gerechtigkeit".
Oder was ich als Ingenieur im Jahr an Steuern zahlte (noch nicht fertig), also wir beide zusammen. Da geht ein sehr großes Auto jedes Jahr flöten. Ist an sich kein Problem, ohne Steuern würde Vieles ja auch nicht funktionieren, das weiß ich auch.
Nur dann noch zu kommen mit "die haben ja alle viel zu viel Geld" ist halt typisch armselig. Die Studienjahre ohne viel Euros in der Tasche sieht dann keiner. Da wird dann nur gesagt "ah, Mittelstand mit gutem Gehalt, mal 5.000 Euro mehr im Jahr Steuern zahlen, weil soziale Gerechtigkeit ist ganz wichtig".
Ich habe im erlernten Beruf mal 5,75 Euro netto gehabt, in der Schaltschrankmontage. Netto etwa 900 Euro und jeden Tag 8 Stunden gearbeitet. Das war echt toll. Ich habe was geändert daran. Und das ist wahrscheinlich das Problem.
Vielleicht hätte ich auch die Füße hochlegen sollen, weil die Kohle direkt vom Amt kommt. Und wenn demnächst für jedes Kind 500 Euro gezahlt werden sollen, freuen sich die Nachbarn meiner Eltern. Die qualmen und saufen den ganzen Tag von der Kohle, die die drei Kinder bringen.
Dann kalbt die Unterschicht ein paar mal und hat am Ende mehr übrig als jemand, der arbeitet und "Verantwortung" trägt. Der, der jeden Tag aufsteht und sich rundmacht, wird dann noch ausgelacht und es werden fröhlich Gerichtssendungen geguckt, weil GEZ-befreit.
Und das ist verkehrt. Deswegen sage ich:
Gott gibt jedem Vogel sein Futter, aber der Vogel muss es sich schon selbst holen und sich nicht ins Nest werfen lassen!
Soviel dazu.
cheerio
15 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von pibaer
Diese Weisheit stammt aber noch aus Zeiten, .... ..... Und im Management ist es eben hauptsächlich die Entscheidungsfreiheit.Gruß
Michael
Selten so mit dir übereingestimmt.
@ die anderen: Ich habe dieses Thema eröffent, weil ich der Meinung bin, wie einige hier auch, daß die astronomisch hohen Gehälter der Managementebenen grundsätzlich reduziert werden müssen. Es hat zwar der "kleine" Fliessbandarbeiter kaum was davon, aber die Verhältnismäßigkeit wird etwas besser gewahrt. Ausserdem kann man ja sagen, wenn man erstmal einen "fetten" Job inne hatte ( und da rede ich jetzt mal nicht von einer lächerlichen Jahressteuersumme in der Größenordnung eines Mittelklassewagens) der ist sich seiner Zukunftsversorgung nunmal heute so sicher, weil ihm ja nicht mehr viel passieren kann. Der kleine Mann macht einen Fehler, fliegt raus und hat schon nach 3 Monaten ein mittelgroßes Problem einen mäßigen Lebensstadart aufrecht zu erhalten.
Letztdenlich sprechen wir hier von der berühmten Schere die bekanntlich ja drocht noch weiter auf zu gehen. Und genau diese Entwicklung halte ich für höchst dramatisch.