Opel Grandland X Hybrid

Opel Grandland (X)

Wann bringt Opel mit dem Grandland einen Hybrit heraus

Beste Antwort im Thema

Seit Freitag habe ich den GLX Hybrid 4 und konnte am Wochenende ausgiebig testen.
Hier meine Erfahrungen:

-Prinzipiell war ich dann nach dem ganzen rumprobieren, fast nur noch im Hybrid - Modus unterwegs. Da entwickelt man dann wirklich einen Ehrgeiz besonders sparsam unterwegs zu sein. Ich hatte mit geladener Batterie meist einen Durchschnittsverbrauch von 2 bis 3 Liter / 100km. Den Stromverbrauch habe ich jetzt bei diesen Strecken nicht mehr im Kopf. Das ist aber wenig aussagekräftig, weil ich wirklich viel probiert habe und im Mittelgebirge wohne. Man kann deutlich weniger erreichen, aber auch deutlich mehr.
-Der Sport-Modus ist wirklich brachial. Wenn nach einer minimalen Gedenksekunde alle 3 Motoren laufen und ihr hohes Drehmoment auf die Straße bringen, ist die Elastizität wirklich überragend. 0-100 habe ich nicht probiert. Nur einmal von der Ampel weg Vollgas bis 70 km/h. Traktion und Beschleunigung sind wirklich top. Den Modus wird man im Alltag wahrscheinlich nie nutzen. Selbst im Hybrid-Modus ist die Beschleunigung sehr gut. Allerdings muss man sagen, dass der 1.6er Turbo unter Volllast sehr angestrengt klingt und sehr hochgedreht wird.
-Wenn man den Rückwärtsgang einlegt, fährt er ja prinzipiell erstmal elektrisch los und irgendwie muss man sich da gewöhnen dass er da den Gasbefehl minimal verzögert umsetzt.
-Der Allrad - Modus funktioniert wirklich immer, selbst mit komplett leerer Batterie --> der Benziner erzeugt in so einer (seltenen) Situation mit dem Generator den notwendigen Strom.
-Die fehlende Lenkradheizung hat mich heute früh wirklich gestört. Das erste Mal seit 6 Jahren ohne war ziemlich kalt 😁
-Bei komplett leerer Batterie funktioniert logischerweise der Electric - Modus nicht mehr. Man wählt ihn aus, er springt dann aber in den Hybrid-Modus.
-Heute bin ich bewusst mit komplett leerer Batterie auf Arbeit gefahren. Bei den 16 Kilometer (Mittelgebirge / 50% Überland, 50% Stadt / minus 100 Höhenmeter / vorausschauende Fahrweise / Heizung und Sitzheizung voll an) habe ich 5,2 Liter / 100km + 3,6kWh / 100km im Schnitt gebraucht. Da hätte ich mehr erwartet. Mal sehen wie es auf dem Weg nach Hause ist.
-Das "one-pedal-driving" ist sehr angenehm. Die Bremse habe ich eigentlich nur beim ranrollen an die Ampel gebraucht. Ansonsten war ich im "B - Modus" unterwegs und habe wenn nötig von "B" auf "D(rive)" gestellt. Also wenn ich weiter rollen wollte. So musste ich nicht mal den Fuß bewegen.
-An das ständige laden muss man sich erstmal wieder gewöhnen. Hier auf Arbeit kann ich mit 7,4 kW laden. Zu Hause hab ich ihn erstmal mit der Schuko-Steckdose und dem Mode2 - Ladekabel geladen. 2012 war ich ja auch viel mit dem Ampera unterwegs und da war ich auch sehr konsequent mit dem nachladen.
-Bei meinem Fahrprofil könnte ich eigentlich auch jeden Tag rein elektrisch auf Arbeit und zurück fahren.

Ich bin wirklich sehr angetan von dem Auto.

Durchschnittsverbrauch auf Arbeit
Leere Batterie
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Zitat:

@STdriver schrieb am 10. April 2019 um 23:43:42 Uhr:


Laut meinem Kumpel der Händler ist und mit den Schulungen mitten drin ist wäre die Gesamtleistung 300PS, aber eben nicht abrufbar.
Mmmh warten wirs ab.

Aber generell ist der Insi echt zu schwach....sieht Top aus...aber so ein Auto mit max 200PS ist ein Witz. Wollte den mir eigentlich holen....aber fast die gleichen Kosten wie ein OPC aber ca.160 PS weniger. Nein danke. Hat dann doch die Vernunft gesiegt und ich hab ein GLX bestellt.

Wenn dir dein Kumpel sagt, dass ein Insignia mit 200 PS ca. 160 PS weniger hat, als ein 325 PS Insignia OPC (A), sollte man sich fragen, ob er die meiste Zeit der Schulungen nicht doch nur am Buffet verbracht hat 😁

Vielleicht liegt es nur an mir, aber so ein quasi Allrad finde ich nicht gut. Man muss ehrlich sagen: andere Hersteller zeigen seit Jahren, wie Hybrid funktioniert.

Zitat:

@signaturv50 schrieb am 11. April 2019 um 06:51:00 Uhr:



Zitat:

@STdriver schrieb am 10. April 2019 um 23:43:42 Uhr:


Laut meinem Kumpel der Händler ist und mit den Schulungen mitten drin ist wäre die Gesamtleistung 300PS, aber eben nicht abrufbar.
Mmmh warten wirs ab.

Aber generell ist der Insi echt zu schwach....sieht Top aus...aber so ein Auto mit max 200PS ist ein Witz. Wollte den mir eigentlich holen....aber fast die gleichen Kosten wie ein OPC aber ca.160 PS weniger. Nein danke. Hat dann doch die Vernunft gesiegt und ich hab ein GLX bestellt.

Wenn dir dein Kumpel sagt, dass ein Insignia mit 200 PS ca. 160 PS weniger hat, als ein 325 PS Insignia OPC (A), sollte man sich fragen, ob er die meiste Zeit der Schulungen nicht doch nur am Buffet verbracht hat 😁

Ne das mit 160PS kam von mir du Lump... :-)
Dies mit meinem Kumpel bezog sich lediglich auf die 300PS vom Hybrid, richtig lesen nicht irgendwas hinein interpretieren. ;-)
Ja sorry hatte eben den im Kopf den ich mal gefahren bin und der hatte eben 360PS.

Zitat:

@206driver schrieb am 11. April 2019 um 08:30:37 Uhr:


Vielleicht liegt es nur an mir, aber so ein quasi Allrad finde ich nicht gut. Man muss ehrlich sagen: andere Hersteller zeigen seit Jahren, wie Hybrid funktioniert.

Ich halte von so einem misch masch so oder so nix. Elektro ist die Zukunft, aber weder als Hyprid noch mit Akkuspeicher!!!!

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Langfristig hast du sicherlich Recht. Aber in den nächsten Jahren wird ein Hybrid eine gute Lösung sein. Wenn es Kraftstoff spart, ist es eine sinnvolle Sache.
Ob man da querschnittlich über unterschiedliche Fahrprofile mit einem Hybrid besser aufgestellt ist oder mit einem Plug-In Hybrid kann man so pauschal wohl nicht sagen.

Wichtig wäre jetzt: größere Produktionskapazitäten in diesen Bereichen schaffen und dann mit großen Stückzahlen die Kosten reduzieren.

Zitat:

@STdriver schrieb am 11. April 2019 um 08:35:55 Uhr:


Ne das mit 160PS kam von mir du Lump... :-)
Dies mit meinem Kumpel bezog sich lediglich auf die 300PS vom Hybrid, richtig lesen nicht irgendwas hinein interpretieren. ;-)
Ja sorry hatte eben den im Kopf den ich mal gefahren bin und der hatte eben 360PS.

Kein Grund, hier beleidigend zu werden.

Der Plug-in-Hybrid ist meiner Meinung nach alles andere als eine Übergangstechnologie. Jedenfalls für große reisetaugliche Autos, mit denen man auch in Urlaub fährt.
Mit dem Grandland X Hybrid kann man im Alltag rein elektrisch pendeln und dennoch in den Urlaub ans Mittelmeer fahren. Das kann weder ein Hybrid ohne Plug-in noch ein Elektroauto. Beim Elektroauto fährt man das ganze Jahr die teuren und schweren Batterien spazieren, um damit doch nicht wirklich Langstrecken fahren zu können. Und man muss ständig den Ladezustand kontrollieren. Dazu verlieren die teuren Batterien auch noch an Ladekapazität.

Ein Plug-in--hybrid ist problemlos im Alltag. Und man kann dennoch sein Auto umsonst an Ladestationen oder am Arbeitsplatz aufladen. Wie ein reines E-Auto auch. Und das in pausenüblichen Zeitrahmen. Was nützt eine große Batterie, wenn man nur ne kleine pause machen will?

Zitat:

@signaturv50 schrieb am 11. April 2019 um 09:10:40 Uhr:



Zitat:

@STdriver schrieb am 11. April 2019 um 08:35:55 Uhr:


Ne das mit 160PS kam von mir du Lump... :-)
Dies mit meinem Kumpel bezog sich lediglich auf die 300PS vom Hybrid, richtig lesen nicht irgendwas hinein interpretieren. ;-)
Ja sorry hatte eben den im Kopf den ich mal gefahren bin und der hatte eben 360PS.

Kein Grund, hier beleidigend zu werden.

Nicht Persönlich nehmen....war als Spaß gedacht...deswegen auch die :-)
Sorry wenn es falsch rüber gekommen ist!!!!

Gruß

Zitat:

@ricco68 schrieb am 11. April 2019 um 10:32:38 Uhr:


Der Plug-in-Hybrid ist meiner Meinung nach alles andere als eine Übergangstechnologie. Jedenfalls für große reisetaugliche Autos, mit denen man auch in Urlaub fährt.
Mit dem Grandland X Hybrid kann man im Alltag rein elektrisch pendeln und dennoch in den Urlaub ans Mittelmeer fahren. Das kann weder ein Hybrid ohne Plug-in noch ein Elektroauto. Beim Elektroauto fährt man das ganze Jahr die teuren und schweren Batterien spazieren, um damit doch nicht wirklich Langstrecken fahren zu können. Und man muss ständig den Ladezustand kontrollieren. Dazu verlieren die teuren Batterien auch noch an Ladekapazität.

Ein Plug-in--hybrid ist problemlos im Alltag. Und man kann dennoch sein Auto umsonst an Ladestationen oder am Arbeitsplatz aufladen. Wie ein reines E-Auto auch. Und das in pausenüblichen Zeitrahmen. Was nützt eine große Batterie, wenn man nur ne kleine pause machen will?

Naja die Batterien und somit auch das Gewicht hat man beim Hyprid doch auch, auch wenn nicht ganz so extrem.
Und man hat wieder mehr Technik verbaut....ich weiß nicht!!! Kann mich mit dem Gedanken nicht so ganz anfreunden.
Obwohl es an sich auch eine gute Sache für mich wäre da ich eine PV Anlage Zuhause habe und somit die Kiste selbst "tanken" könnte. Wobei 7 Stunden Ladezeit an bei einer 230V Steckdose, schnell ist auch was anderes.
Dann ist ja noch die Frage des Preises.
Was soll der kosten??? Reichen da 50000€ ??
Glaube nicht oder?? Und selbst wenn wären es 7000€ Mehrkosten vom Ultimate zum Hyprid, die bei der Anschaffung oben drauf kommen. Die müssen durch Einsparung erst mal wieder rein kommen. Ich denke das ist eine Milchmädchen Rechnung.

Mich würde mal das Gesamtgewicht des GLX Hyprid interessieren.

Diesen Beitrag find ich klasse,ich bin von dieser Technologie als Übergangslösung überzeugt

Der Hybrid beim DS7 Crossback kostet in F 54.300 Euro. In D etwas weniger,weil F höhere Umsatzsteuer hat. Daher tippe ich beim Grandland Hybrid hier auf nen Preis von unter 50000 Euro.

Mit der Förderprämie von 3000 Euro würde ich auf knapp unter 45000 Euro tippen.

Ja. ein Plug-in-Hybrid hat auch Zusatzgewicht und Zusatztechnologie. Aber erstens entlädt sich der Tank des Benziners nicht mit der Zeit von alleine, wenn er nicht gebraucht wird und zweitens verlängert sich die Lebensdauer des Benzinmotors dann. Batteriezellen entladen sich dagegen auch bei Nichtgebrauch und sie die Ladekapazität nimmt mit dem Alter ab. Damit auch die Reichweite, Beim Plug-in-Hybrid spielt ein geringer Reichweitenverlust der Akkuzelle eigentlich keine Rolle. Dann benutze ich eben den Benzinmotor etwas länger.

Zitat:

@ricco68 schrieb am 11. April 2019 um 11:29:56 Uhr:


(...)die Ladekapazität nimmt mit dem Alter ab.

Wurde das anhand eines Chevy Volt nicht schon widerlegt? Gab es da nicht mal einen Dauertest in den USA?

Ja, wenn man die Batterie immer im optimalen mittleren Ladezustand hält, dann lebt sie länger. Aber auch nicht ewig. Aber dann muss man eben ständig nachladen, weil die Batterie sich ja auch im Stand selbst entlädt. Und man nützt weniger von der schweren Batterie.

Die Garantien für die Batterien sehen ja erst einen Ersatz vor, wenn die Batterie weniger als 70 oder 80 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität erreicht.

Beim Hybrid weniger bis kein Problem. Bevor sie sich tief entlädt, springt der Benziner ein.

immerhin gibt´s bei (gm)opel schon 7 jahre erfahrung mit pluginhybridrangeextendedreinelektrofahrzeugen. aber vielleicht ist das für (psa)opel nicht mehr interessant. da gibts allerdings andere foren die wesentlich aktiver sind....

Stufe 0: Konventionelles (Verbrenner-)Fahrzeug mit Standard-Autobatterie
Stufe 1: Selbstladender Hybrid
Stufe 2: Plug-In Hybrid (PHEV)
Stufe 3: Batterie-Auto (BEV)

Mit jeder Stufe mehr Batterie an Bord, mehr Gewicht/mehr Kosten allein von dieser Position her.

Ist deswegen die Mitte/Stufe 2, der PHEV "das Beste" (?)
Hier habe ich mehr Batterie und quasi zu beobachten/auch mehr Verbrenner an Bord als bei Stufe 1.

Also "2-fach teurer" als der selbstladender Hybrid/Stufe 1.
Und womöglich nur minimal günstiger als ein BEV/Stufe 3.

Ich habe zudem die Wartungskosten/Aufwand von 2 Systemen mit allen seinen Vor- und eben Nachteilen.
Will ich das in Zukunft, stellt das für mich Fortschritt da ?

Beim selbstladenden Hybrid (sage ich mir).
Das ist noch "überschaubar" in Kosten, Bewährtheit seit Jahrzehnten und holt aus dem ebenfalls um so bewährteren (Verbrenner-)System noch entsprechende effizienz heraus.

Ich ballere mir aber nicht xxx-kg Batterie an Bord. Zusätzlich zu einem kompletten konventionellen-Antriebssatz => PHEV.

Sollte es sich mir leistbar/sonstwie (ökologisch/ökonomisch) vertrebar sein - würde ich Stufe 2 daher überspringen !
Stufe 3, konsequent 1 Antriebssystem an Bord, das bis dahin sich bewährt hat, inkl. Infrastruktur.

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