Opel Astra J 1.6 - Rückwärtsgang lässt sich nicht einlegen
Hallo Leute,
bei einem Bekannten von mir, der einen Opel Astra J 1.6 Bj 2010 (Schalter) fährt, lässt sich der Rückwärtsgang nicht mehr einlegen während der Motor läuft.Es geht nur wenn der Motor aus ist, er legt dann zuerst den Rückwärtsgang ein und startet dann den Motor, dann kann er fahren.Nun war er bei einem Freudnlichen und die haben ihm einen Kostenvoranschlag von knapp 2300€ gemacht, Kupplung wechseln komplett eben.
Er hat auf dem Tacho ca 100.000 km deshalb kann ich mir kaum vorstellen daß da schon die Kupplung runter sein soll, aber ich weiß es eben nicht.Vielleicht ist es auch nur der Geber oder Nehmerzylinder.
Habt Ihr da nen Tip für mich ??
PS. Er hat mal nen Kupplungstest im 3.Gang gemacht, als er langsam ausgekuppelt hat, hat er irgendwas metallisches vom Getriebe/Kupplung gehört und hat sich gar nicht getraut die Kupplung bis zum Ende auszukuppeln, er hatte Schiss nicht mehr vom Fleck zu kommen.Ich befürchte das sind die Kupplungslamellen...Ansonsten, so sagt er, fährt das Auto ganz normal und lässt sich gut schalten.
Mfg
ALMIR
13 Antworten
Axialspiel vom ZMS.
Wenn beim KV das ZMS dabei ist: Kröte schlucken und machen lassen.
Wenn nicht: Freie Werke suchen, die einem das günstiger machen kann.
Sofern es sich um den 116 PS-Saugmotor handelt, hat dieser kein ZMS. Wäre nochmal wichtig zu wissen, welcher Motor es genau ist.
Spontan würde ich auch auf defekte/verschlissene Kupplung tippen. Man könnte noch versuchen die Kupplung zu entlüften und die Einstellung der Schaltseile überprüfen.
Eine Kupplung in 100.000km zu verschleißen ist durchaus möglich, viele schaffen es auch eher. Ich kenne einen Corsa, der bei ca. 18.000km die erste neue Kupplung bekam. 4.000km später war diese auch wieder fertig. Er wurde von einer älteren Dame gefahren.
Die Autodoktoren hatten auch mal so einen Kunden, nur schlimmer 😁
@Andi893
Ja, Du hast natürlich Recht.
Aber ich hatte den Sauger nicht mehr auf dem Schirm.
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Genug Bremsflüssigkeit im Behälter vorhanden??
Würde es erst mit entlüften versuchen.
Kann aber auch sein, man weiß es nicht, das dein Bekannter ein Kupplungsfahrer ist.
Fuß immer auf dem Kupplungspedal, mit durchgetretener Kupplung durch eine Kurve fahren usw.??
Dann gibt die natürlich schon weit vor 100.000 km den Geist auf.
Naja, eine in Kurven voll getretenen Kupplung würde ich keine nennenswertes Verschleißverhalten zusprechen.
Zitat:
@Astradruide schrieb am 25. Mai 2020 um 12:56:13 Uhr:
Naja, eine in Kurven voll getretenen Kupplung würde ich keine nennenswertes Verschleißverhalten zusprechen.
Es gibt aber Experten die lassen die Kupplung schleifen wenn die die Kurve nach der Biegung verlassen.
Weil die Angst haben, der Motor könnte in der Kurve mit eingelegtem Gang beim durchfahren der Kurve ausgehen!!!
Schon mehrfach erlebt und dann nur noch gefragt, was der Fahrlehrer denen beigebracht hat???
Habe denen das dann abgewöhnen können und siehe da,
"Och der Motor geht ja gar nicht aus!! Ich kann ja so die Kurve durchfahren mit eingelegtem 2. oder 3. Gang??!!"
Eine Kollegin war der Brüller, Kadett D GSI mit 115 PS und es roch nur nach verbrannter Kupplung.
Dauerte ca. 30 Minuten der das aus der Birne zu hämmern.
Kein Scherz.
Und meine Cousine war auch so eine Granate.
Kadett D 1.3 mit 75 PS, Kupplung nach ca. 40.000 km Schrott.
Alles fragte sich wie die das geschafft hat??
Mit der neuen Kupplung wussten wir nach 5 Minuten Bescheid was Sache ist.
Jo, das kam mir vorhin auch in den Kopf was Du mit Kurvenschleifern meinstest. Kenn ich vorallem von Leuten die zu blöd sind in den passenden Gang runter zu schalten und so die Wandlerautomatik ersetzen 😁
Hi Leute,
also er hat einen Benziner 1.6, also einen Sauger.
Das mit dem Entlüften hat bereits vor ein paar Tagen über nen Mechaniker versuchen lassen, der sagte ihm nur, es sei wohl die Kupplung oder Geber/Nehmerzylinder.Zu diesem Zeitpunkt hat er aber noch nicht den Kupplungstest im 3.Gang gemacht, das hat er erst vor 2 Tagen gemacht und mir dann von dem Geräusch erzählt.
Getriebe ist übrigens trocken, der Mechaniker hat nebenbei noch erwähnt, daß das Ölfiltergehäuse undicht ist und dort troft Öl runter.
Mfg
ALMIR
Naja, Motorölstand (Ölfiltergehäuse) kann man nicht mit dem Problem in Verbindung bringen.
Ob eine justierung der Schaltkulisse da einen Vorteil bringt mag ich auch bezweifeln wenn es bei Motorstopp immer problemlos geht und bei Motorlauf nie. Es zu probieren wäre allerdings kein großer Akt:
https://www.motor-talk.de/.../...en-gangbarer-machen-t5068450.html?...
@almir_deZitat:
@almir_de schrieb am 25. Mai 2020 um 21:00:07 Uhr:
Zu diesem Zeitpunkt hat er aber noch nicht den Kupplungstest im 3.Gang gemacht, das hat er erst vor 2 Tagen gemacht und mir dann von dem Geräusch erzählt.
Ich frage mich immer nur, was der Test im 3. Gang im Stand bringen soll??
Wen die Kupplung komplett fritte ist, dann rutscht die Kupplung beim beschleunigen, egal ob im 1., 2. oder 3. Gang durch beim beschleunigen während der Fahrt.
Drehzahl steigt und das Auto bewegt sich nicht spürbar nach vorn.
Hi Leute,auch wenn etwas spät, aber in der Zwischenzeit vor ein paar Tagen, wurde die Kupplung getauscht.
Ich habe selbst kurz davor das Auto probegefahren und ja, die Kupplung fühlte sich wirklich defekt an, im 3 Gang spürt man beim Vollgasgeben daß sie etwas rutscht,später mit neuer Kupplung merkte ich den Unterschied sofort, da zieht das Auto kräftig und sauber ohne das irgendwas rutschte.Ich frage mich nur wieso die Kupplung so durch war, 105.000 km, aber ok, bei meinem Audi habe ich sie bei 220.000 wechseln lassen und laut dem Mechaniker war sie zwar verschlissen, aber man hätte noch ne Weile damit fahren können, ich hatte damals kein Rutschen oder Geräusche, aber die Kupplung kam ziemlich spät, deshalb entschied ich mich zum Wechsel.
Jedenfalls, Opel hatte 2200€ verlangt, ATU 1200€ und letzendlich haben wir jetzt 580€ bezahlt.180 den LUK Rep Satz + 400€ für die Arbeit, ich finde da kann man nicht meckern.
Mfg
ALMIR