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Omega B - X20XEV - Viel gemacht, TÜV neu, aber noch Probleme

Opel Omega B
Themenstarteram 23. Juni 2020 um 7:38

Guten Morgen,

wir haben 3 Omegas in der Familie in Betrieb. Ich habe sie alle nach Erhalt gem. den Forenempfehlungen überprüft und soweit repariert, dass man mögliche Fehlerquellen ausschließen kann.

Punkt 1:

Der Caravan (mehrere Jahre Standzeit), mein Sorgenkind, dröhnt im Schubbetrieb und vibriert (Pedale, Schaltknopf) nun bei Fahrt und im Leerlauf über das Maß hinaus. Ich kanns ja mit den anderen 2 gut vergleichen, die beide absolut ruhig laufen. Woher die Geräusche genau kommt, kann ich nicht eingrenzen. Im Vergleich zu den anderen beiden Omegas, hört er sich auch nicht gut an. Ich finde er "klingelt" im Leerlauf im vorderen Bereich (Ölwann/Getriebe). Auch dieses turbinenähnliche Pfeifen bei Fahrt/Schubbetrieb) höre ich nur beim Caravan. Ich könnte auch sagen, ab und dann höre ich ein mahlendes Geräusch (Schubbetrieb). Öle für Diff/Schaltgetriebe wurden nach meinem Wissen noch nie getauscht, falls das für die Einschätzung wichtig sein könnte.

Punkt 2:

Zusätzlich ging er gestern während einer 5 KM langen Strecke bergab (gerollt) mitten auf der Landstrasse aus. Ich konnte ihn dann nicht mehr starten, erst nach etwa 15 Minuten sprang er wieder an. Beim Beschleunigen wird er auch auffällig. Glegentlich nimmt er das Gas für 2-3 Sekunden überhaupt nicht mehr an. Ich kann das Pedal komplett durchtreten, es kommt nichts. Ein Runterschalten löst das Problem bis zum nächten Mal. Ich habe den Caravan nach der mehrjährigen Standzeit erst seit wenigen Tagen in Betrieb. Vor der Standzeit hatter diese Probleme nicht. Auch startete er vor der Standzeit immer sofort. Heute muss ich auffällig lange "orgeln", bis er anspringt.

Was wurde am Caravan genau gemacht:

- VA Querlenker, Spurstangen, Koppelstangen

- Zahnriemen, WaPu (Gates/SKF)

- VDD

- KWS/NWS (GM)

- Stoßdämpfer hinten (Optimal)

- Bremsleitungen hinten, Schläuche vorne

- Bremsscheiben/Klötze vorne hinten (ATE)

- Zündkabel (NoName), Zündkerzen, sämtliche Filter und Benzinfilter

- Blowby-System nach Anleitung gereinigt (keiner hat schwankende Drehzahlen)

- 5/30er und 5/45er Syntetik-Öl

- Rostvorsorge/Beseitigung Unterboden, Radkästen, Türen etc.

Wie könnte ich bei Punkt 1 das Problem eingrenzen oder habt ihr schon eine Vermutung? Kann ich noch weitere Infos geben? Das wäre mir erst einmal das wichtigere Anliegen, da ich Punkt 2 nicht als so schwerwiegend/kostenintensiv einschätze.

Franzisco

Bin über jede Hilfe sehr dankbar.

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25 Antworten

Moin

Glaskugel !

Punkt 1- Motorlager defekt,

aber eher das hinten unter dem Getriebe ist defekt/locker

Punkt 1- Sekundärluftpumpe Kreischt,Rohre,Schläuche davon

sollte aber nur max 1,5 Minuten Geräusche machen

Punkt 2- Kurbelwellensensor

mfg

Punkt 2. Das könnte auch ne altersschwache Kraftstoffpumpe sein.

Eine schwächelndes DIS-Modul passt auch ganz gut ins Bild.

Grüße

Themenstarteram 23. Juni 2020 um 11:38

Vielen Dank schon mal für die ersten Hinweise.

Zum KWS, der ist neu, noch keine 500 KM drin. Eine Fehlercode/die MKS leuchtet nicht.

Die Krafststoffpumpe: Kann die Werkstatt die eingebaut prüfen oder muss die ausgebaut/getauscht werden?

Das DIS....da müsste ich mal schauen, was damals war, als ich die Kabel getauscht hatte...

Punkt 1 wäre der erste Schritt das Motorlager zu prüfen? Was wäre dann dran? Ich habe von Diff, Mittellager etc. gelesen, wenn es bei anderen ähnlich brummt/vibriert...

Mit welchem Aufwand wäre der Tausch des Motorlagers (hintere) verbunden? Vermutlich für mich zuhause ohne Bühne nicht machbar?

Alle Arbeiten sind auch zu Hause in der Garage oder auf dem Parkplatz zu machen.

Ein Wagenheber und ein paar Böcke geben genügend gesicherten Raum für alle Arbeiten.

Die Motorlager sind recht simpel zu wechseln. Sowohl die vorderen als auch das hintere.

Ob sie defekt sind kann man am besten feststellen, wenn man zu zweit am FZ die Sache prüft.

Einer sitzt drinnen, betätigt die Bremse und prüft dann, im 1. Gang und im Rückwärtsgang (also unter Last) einkuppelnd ob sich der Motor in der Lagerung zu weit verwindet.

Der zweite schaut in den Motorraum auf die Lager und prüft ob sich der Motor dabei rechts oder links aus dem Lagern hebt.

Mit dem richtigen Werkzeug muß man sich, für den Zugang bei den vorderen ML, zum Wechsel, nur ein wenig Raum unter dem Wagen, zu den unteren Muttern zu verschaffen. Von oben kommt man recht gut ran. Das hintere lässt sich sehr simpel wechseln. Für alle Lager braucht man einen kleinen Wagenheber um (vorne) Motor und (hinten) das Getriebe anzuheben/abzustützen.

Die KSP ist simpel zu wechseln.

Sie ist nach 10 Jahren meist schon am Ende, wenn sie länger gehalten hat ist es ja schön, aber mit Sicherheit ist sie bei den alten Zossen meist am Ende.

Der Wechsel ist hier auch schon x mal beschrieben und bebildert worden.

Die Suche mal nutzen, um sich dazu einzulesen. Das gilt eigentlich für alle Probleme mit dem FZ. Hier ist sehr sicher alles schon mal, meist sogar x mal, beschrieben, besprochen, bebildert und meist auch auch abschließend behandelt worden.

Themenstarteram 28. Juli 2020 um 9:45

Guten Morgen,

mittlerweile wurden einige Punkte abgearbeitet, jedoch ohne Erfolg. Der Wagen springt weiterhin schlecht bzw. nur mit viel Gas an, kann in Schrittgeschwindigkeit bewegt werden, aber sobald beschleunigt werden soll, kommt keine Leistung und er geht fast aus.

Erneuert wurden bis hierher:

- Kraftstoffpunkte

- Benzinfilter

- Zündmodul (Hella)

- Zündkabel (Bosch)

Die MKL leuchtet nicht, auch ist kein Fehler gespeichert.

Im Stand läuft er ruhig und unauffällig.

Was wäre denn nun der logische Schritt, um die Ursache zu ermitteln?

Nachtag: Ein Foto von einem Bauteil, welches unter der KSP lag. Was hat das für eine Funktion?

KSP

Das sieht wie eine Schlauchlage aus.

Evtl. stimmt der Kraftstoffdruck nicht (Regelventil voll offen / Innentankschläuche undicht). Es könnte auch der DK-Poti-Stecker vertauscht sein.

Grüße

Themenstarteram 28. Juli 2020 um 10:29

Vielen Dank für deine Hinweise, berlin-paul. Die beiden Punkte müsste ich noch prüfen.

Hinzu aber noch einen Nachtrag: Bin gerade mit geringem Tempo um den Block gefahren und nun leuchtet die MKL. Er ist wieder während der Fahrt/Beschleunigen ausgegangen.

Fehlercode habe ich ausgeblinkt: 0130 : Spannungskreis der Lambdasonde

Frage: Sonde raus`, neue rein oder vorab noch "Regelventil/DK-Poti-Stecker prüfen, weil das mit dem Fehlercode zusammenhängen könnte?

Ich würde mich erstmal um den evtl. vertauschten Stecker kümmern. Wenn das nichts bringt erstmal den LMM-Stecker ziehen und eine Proberunde drehen.

Grüße

Themenstarteram 28. Juli 2020 um 11:52

Von diesem Sensor/Stecker (Foto) ist die Rede, richtig?

Probefahrt ohne LMM-Stecker war schlimmer als zuvor...ruckeln, stottern, keine Gasannahme.

Nachdem ich den Drosselklappensensor gezogen und wieder aufesteckte und eine Runde drehte, war es viel besser...ich kam sogar mal über Geschwindigkeit 80, die man ohne Ruckeln durchbeschleunigen konnte, aber dennoch sporadisch Leistungsverlust und einmal ging er wieder aus.

Seltsamerweise blieb die MKL aus, den Fehler hatte ich nicht nach dem Auslesen gelöscht.

Img-20200728

Der Drosselklappen Stecker und der des NWS sind beide normal identisch und auch von der Leitungslänge in etwa gleich !

Abziehen und wieder aufstecken bringt nichts, probehalber die Stecker/Leitungen mal tauschen, damit weißt du dann ob sie verwechselt wurden.

Das mit dem LMM kommt dann erst hinterher, wen der andere Fehler ausgeschlossen wurde.

Themenstarteram 28. Juli 2020 um 19:22

@ Kurtberlin Der Stecker wurde nicht vertauscht, reicht auch nicht bis zur DK, so wie er momentan verlegt/befestigt ist. Ich habe KWS/NWS beide selbst gestauscht und das Problem war seinerzeit nicht aufgetreten. Danach habe ich die beiden (DK/NWS) Stecker nicht mehr in den Fingern gehabt. Ich denke, das können wir ausschließen.

Eben habe ich eine zweite Runde ohne LMM gedreht und dann fährt er sich katastrophal, ich komme kaum voran. Mit LMM konnte ich danach sogar auf die Landstrasse und den nächsten Ort erreichen. Sobald die Geschwindigkeit reduziert wird, ich runterschalten muss (Ortseingang) oder gar anhalten, dann krieg ich ihn nur mit Hängen und Würgen und mit sanftem Gasfuss zum Beschleunigen...er stirbt dann fast ab, ich muss das Gas komplett wegnehmen, dann bleit er an. Bergauf - keine Chance, dann bleibt er quasi stehen.

Es fühlt sich an, als ob er nicht konstant Sprit bekommt...die Richtung (Druck/Undichtigkeit), die berlin-paul erwähnte.

Das Schlauchstück, welches ich zuvor mit Bild postete...das muss doch erneuert werden oder irre ich?

Nachtrag: Drehzahlschwankungen hat er keinerlei...falls das noch ein wichtiger Hinweis sein könnte.

Mit dem vom berlin-paul erwähnten Regelventil suche ich noch...das kenn ich noch nicht.

Natürlich mußt du vorne den vollen Kraftstoffdruck haben.

Minimum LL 2,5 Bar, normal 3,0-3,5 Bar solltest du schon haben.

Natürlich mußt du vorne den vollen Kraftstoffdruck haben.

Minimum LL 2,5 Bar, normal 3,0-3,5 Bar solltest du schon haben.

Der Motor sollte mit abgestecktem LMM fast unmerklich anders fahren.

Liegt also weder am DRK-Schalter noch am LMM vermutlich also an Kraftstoffdruck.

(Die Kerzenschächte sind aber Ölfrei und trocken?)

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