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Offroad-Camping-fähiges Auto mit Stauraum

Themenstarteram 18. Januar 2023 um 23:23

Hi liebe Experten,

meine Name ist Pascal, ich bin neu hier und grundsätzlich alles andere als ein Auto Experte!

Der Grund warum ich mich hier angemeldet habe, ist weil ich eure Expertise erbitte.

Meine Frau und ich haben uns ein Dachzelt gekauft (Hartschale). Wir waren bereits im Oktober in Holland damit unterwegs und es war genial. Einziges Manko, das Platzangebot. Aktuell fahre ich einen Seat Leon 5F ST Kombi Baujahr 2017. Grundsätzlich hat der durchaus Stauraum, aber wir haben einen Hund (Australien Shepherd) und planen sogar noch zukünftig einen zweiten anzuschaffen. Da wir gerne unsere Urlaube fortan für längere Rundreisen mit dem Dachzelt planen wollen (dieses Jahr 3 Wochen Schweden), muss also ein Auto her mit viel Stauraum. Doch das ist nicht unbedingt das einzige. Ich (hauptsächlich) würde mir gerne wünschen flexibel mit der Art der Bodenbeschaffenheit zu sein. Sprich ich möchte mir keine Sorgen machen müssen, wenn es mal bergauf geht oder ich die Forstwege in Schweden befahren möchte (egal ob nass oder trocken). Es muss aber auch nicht gleich die Dicke G-Klasse sein, die ich mir eh nie leisten kann ??.

Kurz zusammengefasst:

Budget: Bis c.a 18.000€, je nachdem wie viel der Verkauf des Seat‘s einbringt

Zustand: Gerne gebraucht, sollte allerdings nicht unbedingt 150.000 km gelaufen haben

Extras: Anhängerkupplung, Dachreling, Stauraum und wenn möglich Geländetauglich

Nach meiner Recherche hatte ich mich zunächst total auf den Land Rover Discovery 3/4 festgefahren. Nach einigen Austauschen, wurde ich dann allerdings in vielerlei Hinsicht belehrt, dass das nicht unbedingt die beste Wahl wäre.

Seit dem der raus ist, bin ich etwas verloren was meine Suche angeht.

Vielleicht hat hier jemand ja eine Idee.

Gleich vorweg, wir haben uns auch nach Umbauten für Camper oder Camper selber umgeschaut, uns aber aus aktuell verschiedenen Gründen dagegen entschieden.

Ich danke euch für eure Hilfe im Voraus! ??

Lg

Pascal

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18 Antworten

Mitsubishi Pajero lang oder ein L200 mit Hardtop zum Beispiel?

Eines ist klar, was du dir vorstellst, geht in die Richtung echter Geländewagen, die Kosten sind deutlich höher, günstige Gute wird man nicht finden, da selbst im Schrottzustand sehr interessant für den Export...

Mir fällt spontan der Toyota Landcruiser ein, ist wohl Banchmark weltweit was Zuverlässigkeit und Beliebtheit angeht ...

Stellt sich die Frage ob sich das für ein paar Wochen Urlaub wirklich lohnt? Der Haben will Faktor ist bei dem Wagen schon enorm ... aber Schweden, da kommt man sehr weit mit einem normalen PKW, also Aufgaben für einen echten Geländewagen hat man wohl weniger ... Selbst die unterste Straßenkategorie sind in S oftmals Schotterwege ...

Persönlich würde ich bei Van´s, Hochdachkombis vorbeischauen ... Die meistern bereits die hunderten km feinste Autobahn wesentlich sparsammer.

Themenstarteram 19. Januar 2023 um 9:49

Zitat:

@Badland schrieb am 19. Januar 2023 um 07:26:59 Uhr:

Mitsubishi Pajero lang oder ein L200 mit Hardtop zum Beispiel?

Den Pajero find ich auch cool, den ich hatte auch auf dem Schirm, hatte aber allerdings mit meinen Suchkriterien aktuell nichts gefunden.

Bei dem weiß ich auch nicht wie das da allgemein mit Ersatzteilen ist, weil die Produktion für den ja, meines Wissens nach eingestellt wurde.

L200 sagt mir gerade gar nichts, muss ich mir mal anschauen :)

Themenstarteram 19. Januar 2023 um 9:53

Zitat:

@tartra schrieb am 19. Januar 2023 um 08:58:04 Uhr:

Eines ist klar, was du dir vorstellst, geht in die Richtung echter Geländewagen, die Kosten sind deutlich höher, günstige Gute wird man nicht finden, da selbst im Schrottzustand sehr interessant für den Export...

Mir fällt spontan der Toyota Landcruiser ein, ist wohl Banchmark weltweit was Zuverlässigkeit und Beliebtheit angeht ...

Stellt sich die Frage ob sich das für ein paar Wochen Urlaub wirklich lohnt? Der Haben will Faktor ist bei dem Wagen schon enorm ... aber Schweden, da kommt man sehr weit mit einem normalen PKW, also Aufgaben für einen echten Geländewagen hat man wohl weniger ... Selbst die unterste Straßenkategorie sind in S oftmals Schotterwege ...

Persönlich würde ich bei Van´s, Hochdachkombis vorbeischauen ... Die meistern bereits die hunderten km feinste Autobahn wesentlich sparsammer.

Ja, da hast du natürlich recht, ob sich der Aufwand für ein paar Wochen Urlaub im Jahr lohnt. Bei Schweden soll es insgesamt ja nicht nur bleiben, bergige Regionen sind ebenfalls zu häufe auf unserer Reiseziel Liste. Nächstes Jahr soll es zum Beispiel nach Andalusien. Das Auto würde mir auch beim MTB sport helfen, um auch mal an stellen mit dem Auto zu kommen wo man sonst vielleicht eher nicht so gut hochkommt. Ist aber eher weniger ausschlaggebend , sondern eher ein netter Nebeneffekt.

Evtl. muss ich mir dann doch nochmal Gedanken wegen eines Vans oder Kombi mit Hochdach machen. Andernfalls muss das Budget angepasst werden.

Danke für deine Antwort! :)

Ich will jetzt keine Werbung machen oder etwas verkaufen, erwähne es aber trotzdem.

Es lohnt sich, mal einen Offroad-Trainingstag zu buchen. Um das Fahren in schwerem Gelände zu üben. Das natürlich nicht mit der jetzigen Kiste, sondern mit dem später gekauften Fahrzeug.

Der Veranstalter gibt aber natürlich auch Tipps zum Kauf von Fahrzeug und Zubehör.

Es gibt mehrere Veranstalter und mehrere Gelände ("Offroad-Parks"), je nachdem in welcher Region man wohnt. Beispielhaft hier noch ein Link:

www.offroad-akademie.eu

Themenstarteram 19. Januar 2023 um 11:42

Zitat:

@Deloman schrieb am 19. Januar 2023 um 10:36:40 Uhr:

Ich will jetzt keine Werbung machen oder etwas verkaufen, erwähne es aber trotzdem.

Es lohnt sich, mal einen Offroad-Trainingstag zu buchen. Um das Fahren in schwerem Gelände zu üben. Das natürlich nicht mit der jetzigen Kiste, sondern mit dem später gekauften Fahrzeug.

Der Veranstalter gibt aber natürlich auch Tipps zum Kauf von Fahrzeug und Zubehör.

Es gibt mehrere Veranstalter und mehrere Gelände ("Offroad-Parks"), je nachdem in welcher Region man wohnt. Beispielhaft hier noch ein Link:

www.offroad-akademie.eu

Hi,

danke auch für den Hinweis hier. Ich hab tatsächlich das Glück jemanden zu kennen der ehemaliger offroad-Rennfahrer war und mittlerweile selbstständig mit Anbauteilen für Off-roader ist. Der kann mir wenn es dann soweit ist sicherlich auch helfen. Sein Auto hätte ich auch gerne :D der fährt einen schönen Rubicon in einer Sonderlackierung / Ausstattung.

Dann lass ihn doch auch das Auto aussuchen. Es macht ja schon einen Unterschied, ob man nur einen Feldweg fährt oder in die Karpaten möchte, wo 30 km im Umkreis wirklich keiner zum Helfen kommt.

Bezüglich Schweden bestätige ich gern, dass es keinen legalen Bedarf für ein höhergelegtes Allrad-Auto gibt. Alles, was man legal befahren darf, benötigt bestensfalls etwas mehr Bodenfreiheit.

Das gerne zitierte Jedermannsrecht hat nichts, wirklich nichts mit der Benutzung von Kraftfahrzeugen zu tun. Und im übigens gibt es ein gesetzlich zementiertes Gelände-Fahrverbot (terrängkörningslag und terrängkörningsförordning), das sogar auf eigenem Grund und Boden Wirkung entfaltet.

Edit: auch für Andalusien oder allgemein Spanien würde ich mich an Stelle des TE erst einmal vergewissern, was man da darf. Ich kenne einen Teil Andalusiens (die Alpujarras) ganz gut, wunderbare Gegend, auch schön bergig. Aber alles, was legal befahrbar ist, bis in die Höhenlagen bei Capileira oder die Auffahrt zum Mulhacén mit Ziel Pradollano, erfordert aus eigener Erfahrung keinen Allrad. Dort wo man den benötigt, würde ich mich fragen, ob ich da als Tourist überhaupt hin darf....

Ford Transit findet man gelegentlich mit Allrad,da hast natürlich Platz satt

Ansonsten T5 oder Vito ne Nummer kleiner

Für letztere gibts auch nen Haufen Zubehör,sei es für Offroad oder Camping

Sofern Geld iregndwie ein rolle spielt, kann ich nur empfehlen zu überlegen, wieviel Offroad muss es nun wirklich sein ...

Die VW Busse sind ein schönes Beispiel, Frontkratzer haben bereits ihren Preis, aber die 4Motion Versionen :eek:.... ich würde das nur zahlen, wenn man es wirklich braucht ...

Mit Allrad ist das so eine Sache. Man braucht eigentlich auch eine Sperre, denn wenn sonst ein Rad durchdreht, haben die drei anderen auch keine Kraft mehr.

Dann kann man auf den Allrad-Antrieb auch gleich verzichten.

Da kommt es auf das verwendete Allrad-System an. Manchmal hat man auch elektronische Sperren. Eine Antischlupfregelung (ASR), bei mir im ESP-Programm integriert, hilft viel. Mechanische Sperren sind aber natürlich besser.

Mit guten Reifen, reichlich Bodenfreiheit, einem guten Fahrer und einem guten Beifahrer als Einweiser (auch sehr wichtig!) ist man schon sehr gut unterwegs.

Ich bin schon ohne Allrad bei viel Schnee und auf Schotter unterwegs gewesen, das hat auch immer gereicht. Man muss nur wissen, wie man sich hilft, sich aus der Patsche zu ziehen. Allrad-Antrieb erleichtert allerdings vieles und erhöht die Fahrstabilität, aber 99% im Gelände geht auch ohne Vierrad.

Zitat:

@tartra schrieb am 19. Januar 2023 um 08:58:04 Uhr:

 

Stellt sich die Frage ob sich das für ein paar Wochen Urlaub wirklich lohnt? Der Haben will Faktor ist bei dem Wagen schon enorm ... aber Schweden, da kommt man sehr weit mit einem normalen PKW, also Aufgaben für einen echten Geländewagen hat man wohl weniger ... Selbst die unterste Straßenkategorie sind in S oftmals Schotterwege ...

In Schweden hatte ich auf der E45 Richtung Norden eine Umleitung die etwas geschottert war, sonst sehen die Strassen Baustellen aus wie die in Deutschland. Da kam ich mit meinem Serien Ducato-Campingbus locker durch.

Allrad wird höchstens in Südost Europa Richtung Rumänien, Bulgarien und Balkan interessant. Sonst ist Allrad nur eine willkommene Traktionshilfe.

Themenstarteram 19. Januar 2023 um 20:17

Hallo alle zusammen,

vielen Dank für die zahlreichen Kommentare! Viele haben mir schon sehr geholfen und dafür gesorgt das Ganze aus einer anderen Sicht zu betrachten.

Ich werde mich dann nochmal umschauen und zumindest wert auf die bodenfreiheit legen! Und natürlich Stauraum.

Du kannst kannst auch ein normales Auto legal höher legen und AT (All Terrain) Reifen aufziehen, dass bringt schon einiges mehr an Traktion als ein 2WD mit Strassenbereifung.

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