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Ölverlust - manchmal

Themenstarteram 27. September 2006 um 20:56

Hallo zusammen,

bin vor einiger Zeit im Urlaub mal etwas flotter unterwegs

gewesen (ca. 500km mit 160-180) und danach hat mein

Ommi angefangen nach jeder etwas längeren und schnelleren

Fahrt Öl zu verlieren. Nicht übermässig, aber über Nacht,

nach dem Abstellen waren jeweils ein paar Tropfen auf einer

untergelegten Pappe.

Kurioserweise habe ich aber in den letzten 1.500km etwa einen

halben Liter Öl (10W40) verbraucht, in den 5.000km davor war

der Verbrauch praktisch nicht messbar.

Das ist deutlich mehr, als die paar Tropfen vermuten lassen.

Kann es sein, dass der Motor bei hoher Drehzahl so viel

mehr Öl verbraucht/verbrennt?

Da ich normalerweise eher gemütlich fahre, wäre mir das noch

nicht unbedingt aufgefallen.

 

So, nun aber kommts: Nun beobachte ich das ganze schon

seit einigen Wochen und jetzt ist der Ölpegel wieder konstant

und es tropft auch nix mehr.

Ein ganz geringen Ölverlust scheint aber immer noch da zu

sein, denn einigen Stellen am Motorblock sind noch frisch

eingeölt.

Nun geht aber das Rätselraten los, von wo das Öl herkommen

könnte:

Gestern habe ich nun mal die Abdeckung des Zahnriemens

abgemscht, bin aber nun auch nicht wirklich viel schlauer,

da die hintere ZR-Abdeckung nicht viel erkennen lässt.

Hinter den beiden Nockenwellenrädern ist es trocken, bei den

beiden Umlenkrollen des Zahnriemens ist auch noch nichts zu

sehen, erst hinter der Spannrolle des Zahnriemens ist es

leicht ölig. Der Riemen selbst ist aber zum Glück staubtrocken.

Der Bereich rechts von der Wasserpumpe (in Fahrtrichtung)

ist auch wieder trocken.

Richtig eingesaut ist der Bereich unterhalb der Befestigung

der Spannrolle des Keilrippriemens, etwa da, wo sich der

Justierdorn des Kurbelwellenrades befindet. Aber ein Bild sagt

mehr als die ganze Beschreibung, siehe unten..

Habt Ihr Tipps für mich wo die "Ölquelle" ist?

Grüße,

Rainer

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12 Antworten
Themenstarteram 27. September 2006 um 20:59

So, hier noch ein Bild:

Das helle rechts unten ist die Spannrolle des Keilrippenriemens,

links ist die Abdeckung des Zahnriemens zu sehen.

Oben ist es trocken und unten wirds zunehmend öliger.

Hallo ,

also wenn ich meinem über längere Strecken Vollgas fahre nimmt er auch viel Öl . Ich würde das als normal ansehen ...

Hab vor kurzem neue Schaftdichtungen usw. verbaut , im Normalbetrieb geht der Verbrauch gegen Null - nach längeren nächtlichen Vollgasfahrten fehlt dann aber schnell mal ein Liter auf 1000 km .

Deine Ölquelle wird wohl der Simmerring an der Kurbelwelle sein , ein allseits beliebtes Problem vom 2.0 16v .

Andre

Hallo Rainer,

tippe da auch auf nen Simmerring (Nockenwelle).

Hab das damals ausreichend bebildert auch hinter der Kulisse. ;)

Demontage

Montage

Vielleicht hilft's' Dir ja weiter.

 

Gruß Axcell

Wenn du einmal alles abgebaut hast, machst du am besten vorne alle 3 Dichtringe. Wenn der Wagen 10 Jahre alt ist sind die spröde.

Gruß Kalle

Hi XEV´ler

ich würde einmal die Ventildeckeldichtung kontrollieren, denn die ist bei dem BJ und KM-Leistung so langsam platt. War bei mir auch so. Ölspur war ähnlich. Schraub mal die Kerzenverkleidung ab, zieh alle Kerzenstecker ab (sind die schon ölig?), schau in die Kerzenlöcher, stehen dort Kerzen im Öl (meistens die beiden letzten)? Wenn ja hurra denn der Wechsel der Ventildeckeldichtung ist mal ne schöne unkomplizierte Arbeit und kostet nicht viel. Also mal nachschaun und berichten.

 

bis dann und frohes schrauben

Opeltrash

Themenstarteram 28. September 2006 um 13:28

Danke schon mal für Eure Tipps!

Also die Ventildeckeldichtung scheint es nicht zu sein, denn sowohl

die Kerzenstecker als auch die Kerzen selbst sind absolut trocken.

Zu den Simmerringen:

Da ich den Weg des Öls hinter der ZR-Verkleidung nur schlecht

erkennen kann, mag ich das keinesfalls ganz ausschliessen.

Aber mir war so, als ob es hinter den Nockenwellenrädern trocken

gewesen wäre und auch hinter den beiden Umlenkrollen, die ja ca.

15cm weiter unter liegen waren noch keine Ölspuren zu erkennen.

Erst bei der Spannrolle saut es raus. Und auch auf der gleichen

Höhe ist es dann seitlich am Motorblock ölig, wie im zweiten

Bild oben zu sehen.

Von daher bin ich noch ein bisschen skeptisch.

Werde mir das Schlamassel aber nochmal genau ansehen!

Grüße,

Rainer

Hallo Rainer,

mir ging es eigentlich genauso. Hab dann auf Verdacht alles demontiert, da der Ölverlust nervte. Ging vom KW-Simmerring aus. Mit dem Simmerring Nockenwelle hatte ich nach Besichtigung nun gar nicht gerechnet. Er war's aber.

Hinterm hinteren ZR-Schutz liegt dann die ganze Wahrheit.

Sehe zu Deinen Beobachtungen erhebliche Analogien zu meinem Fall.

Sonst bleibt eigentlich nur ne Motorwäsche, um dann erst mal die frischen Ölspuren zu verfolgen.

 

Gruß Axcell

Bei mir war es auch ähnlich. Es tropfte immer ein wenig unter dem Auto wenn ich ein längeres Stück gefahren war. Allerdings kam das Öl genau unter der Kurbelwelle raus, der Rest des Grauens hat sich wohl hinter der hinteren Zahnriemenabdeckung versteckt, wie Axcell das so schön beschreiben hat. Nachdem nach Wechseln der Ventildeckeldichtung keine Besserung kam, hat mit die Werkstatt 3 neue Wellendichtringe vorne aufgeschwatzt/montiert und danach hat es noch ein paar Tage weitergetropft. Jetzt ist glücklicherweise seit ein paar Wochen Ruhe und ich hoffe daß es so bleibt... ;)

Der Fred von Axcell zu dem Thema war zum Verständnis der Lage wirklich Gold wert, auch wenn ich lange noch nicht so weit bin so viel am Motor selbst zu basteln...

@ rainer75

bei meinem war das auch so. Das Öl sammelt sich dann vorne auf dem Flansch von der Ölwanne. Es lohnt nicht dann vorne nur einen Dichtring zu machen. Das die kaputt sind, liegt am Alter.

Gruß Kalle

Themenstarteram 30. September 2006 um 11:16

Guten Morgen!

Danke für Eure Antworten, na dann wird es wohl doch einer der

Wellendirchtinge sein.

Ich muss gestehen, dass ich etwas bammel habe das selbst

zu machen, denn ein Fehler beim Einbau des ZR kann ja

üble Folgen haben.

@chelfi:

Was hat denn der Tausch der drei Ringe in der Werkstatt

gekostet?

Schönes Wochenende!

Grüße,

Rainer

Zitat:

Original geschrieben von rainer75

... Ich muss gestehen, dass ich etwas bammel habe das selbst

zu machen, denn ein Fehler beim Einbau des ZR kann ja

üble Folgen haben. ...

Moin Rainer,

anfangs hatte ich auch so ein Gefühl. Wenn man aber systematisch vorgeht, ist das überhaupt kein Problem. Erfahrungen im Schrauben hast Du ja. ;)

Hier findest Du die Anleitung zum Zahnriemenwechsel.

 

Gruß Axcell

@rainer

ich kann es leider nicht mehr genau sagen, weil ich die Rechnung nicht bei der Hand habe. Ich geh aber mit solchen Sachen nicht zu einem Autoapotheker mit Blitz *gg* sondern zu einer freien Werkstatt meines Vertrauens. Die Ringe lagen glaube ich bei 30,00 Euro und die Arbeitszeit irgendwie zwischen einer und zwei Stunden. Bei mir waren es dann deutlich unter 100,00 Euro glaube ich. Aber wenn mir die Rechnung wieder in die Hand fällt reiche ich das nach...

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