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Ölverdünnung

Themenstarteram 29. September 2010 um 15:21

Fahre CRV CTDi Bj. 3/2008. Jetzt 65000 km. Kein Kurzstreckenverkehr bei ca. 25000km /Jahr.

Erst habe ich mich gefreut, dass der Motor nie Öl verbracht, jetzt aber festgestellt, dass auf etwa 4000 km das Öl mit gut 0,75 Liter Diesel verdünnt wird, so dass der Ölstand immer weit über Maximum steht. Ab einer bestimmten Höhe wird das überschüssige Öl dann offenbar verbrannt. Laut ADAC sind bei DPF Autos Ölverdünnungen häufig, aber bis 10% nicht tragisch. Ich habe mal ausgerechnet, dass am Ende eines 20.000 km Ölwechselintervall nur noch etwa 50% Öl im Motor sind, der Rest ist Diesel oder was davon übrig bleibt.

Wer kennt das auch ober gibt es bereits Motorschäden deswegen?

Außerdem nagelt der Motor im Teillastberich und Drehzahlen bis etwa 2500/min deutlich. Sind das schon Verschleißfolgen am Zylinder?

Meine Werkstatt mimt den Ahnungslosen und rät zum Schreiebn an Honda. (Hab ich gemacht, aber noch keine Antwort)

Grüß aus Bi, Hector44

Beste Antwort im Thema

Den Dieseleintrag ins Motoröl habe ich bei mir eher dem Kurzstreckenbetrieb zugeschrieben (9000 km/Jahr).

Mit dem DPF allgemein habe ich noch gar keine Probleme gehabt. Die Regenerationszyklen bekommt man ja sehr gut mit und kann darauf achten, dass sie korrekt zu ende geführt werden.

Was ich aber erschreckend finde, ist die Tatsache, das bei Hector44 mit einer Jahresfahrleistung von 25000 km, das Dieselöl anscheinend auch nicht verdampft.

Es wird wohl das Beste sein, dass ich mich langsam mit dem Gedanken anfreunde, beim nächsten Auto wieder einen Benziner zu nehmen. :mad:

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Hallo Hector44,

das Thema bereitet mir derzeit auch ziemliches Kopfzerbrechen.

Auch bei meinem CRV i-CDTi habe ich diesen enormen Pegelanstieg beobachtet.

Der letzte Ölwechsel liegt nun gut 5 Monate zurück und ich habe mal ca. 1 Liter Öl abgesaugt, wobei der Olstand immer noch auf Maximum steht. Ich frage mich halt auch, ob das nicht später mal Folgeschäden nach sich zieht.

Man sagt, dass ab 7% Diesel im Öl mit einem stark erhöhtem Verschleiß des Motors gerechnet werden muss. In anderen Foren haben Kurzstreckenfahrer ähnliche Probleme und DPF Fahrer ebenso. Wenn der Kraftstoffverbrauch drastisch steigt und der ganze Diesel ins Motorgehäuse gedrückt wird ist der Motor ruck zuck im Eimer.

Bei Kurzstreckenfahrern steigt der Dieselanteil langsam. Bei kaltem Motor gelangt immer etwas Diesel ins Motoröl, normalerweise verdunstet der Diesel aber ab ca. 55°C und wenn der Motor warm ist > 55° reduziert sich der Dieselanteil.

Wenn aber mal locker 1-2 Liter Diesel im Motoröl rumschwabbern läufts massig an den Kolbenringen nach unten-evtl. mal Kompression testenlassen- wenn die OK ist spinnt evtl. die Motorsteuerung.

Aber normal kann das nicht sein !

Vielleicht kann der ADAC weiterhelfen? Ich habe bei meinem 2005 er absolut 0 Probleme mit Diesel im Öl.

Nach dem ich mich bisher auch über den geringen Ölverbrauch meines RD9 mit DPF gefreut habe bin ich an der Aufklärung dieser Problematik natürlich sehr interessiert.

Meine Frage: wie stelle ich den Diesel-Anteil im Motoröl am einfachsten fest? Durch Ölwechsel und chemische Analyse ist wohl kein gangbarer Weg. Viskositätsprüfung?

Nächste Frage: bei dieselverseuchtem Motoröl wird doch auch der Öldruck sinken. Wäre eine genaue Öldruckanzeige in Verbindung mit einem Ölthermometer hier als Warnung hilfreich?

Gibt es passendes Zubehör um Ölmanometer und Ölthermometer nachzurüsten?

Und dann das Wichtigste: was sagt Honda dazu? Die müssen doch bereits Langzeiterfahrung haben, der DPF im CRV/Accord läuft ja schon einige Jahre.

Und noch eine Überlegung: wäre öfteres Ölwechseln mit billigerem Motoröl hilfreich? Ich meine ein neues Motoröl kann ja gar nie so schlecht sein wie altes Motoröl mit 20% Dieselanteil?

Den Dieseleintrag ins Motoröl habe ich bei mir eher dem Kurzstreckenbetrieb zugeschrieben (9000 km/Jahr).

Mit dem DPF allgemein habe ich noch gar keine Probleme gehabt. Die Regenerationszyklen bekommt man ja sehr gut mit und kann darauf achten, dass sie korrekt zu ende geführt werden.

Was ich aber erschreckend finde, ist die Tatsache, das bei Hector44 mit einer Jahresfahrleistung von 25000 km, das Dieselöl anscheinend auch nicht verdampft.

Es wird wohl das Beste sein, dass ich mich langsam mit dem Gedanken anfreunde, beim nächsten Auto wieder einen Benziner zu nehmen. :mad:

@ Ce_eR_Vau_eR_De_9

Wenn du billiges Öl nimmst, fangen die Probleme mit dem DPF an.

Es ist bei den Honda Dieseln eher die Regel als die Ausnahme das der Ölpegel immer mehr ansteigt. Ab einem gewissen Öllevel wird der Kat in Mitleidenschaft gezogen und die Abgastemperatur zum freibrennen des DPF kann nicht mehr erreicht werden. Und natürlich die schlechtere Schmierung. Probleme mit Motorschäden (pünktlicher Ölwechsel vorausgesetzt) sind mir nicht bekannt.

Das Problem mit der Ölverdünnung sind die Nacheinspritzungen und der mittlerweile höhere Biodieselanteil im Diesel. Abhilfe soll Optimax oder Ultimate Diesel bringen.

Zitat:

Original geschrieben von onraonra

http://www.limora.com/.../functiontpl-virtueller_katalog.tpl,x-a.htm

schau mal hier gibts Teststreifen

Der Papier-Test ist nur ein Anhaltspunkt, genaue Aussagen über den Ölzustand lässt er aber kaum zu. Und Löschpapier gibt es auch günstiger zu kaufen. :-)

 

@ Nankang: Ich denke dem DPF wird das egal sein so lange das Öl aschereduziert laut C2 oder C3 ist.

Im Zweifelsfall ist mir das Wohl des Motors dann doch lieber als das Wohl des DPF. Es soll ja auch Leutchen geben die den DPF zum "Schutz gegen Alterung" im Werkzeugschrank aufbewahren und stattdessen mit einem Dummy unterwegs sind...

Zitat:

Original geschrieben von Hector44

... jetzt aber festgestellt, dass auf etwa 4000 km das Öl mit gut 0,75 Liter Diesel verdünnt wird ...

Wie hast Du das festgestellt/berechnet/gemessen/überschlagen?

Ich würde das gern für mein Fahrzeug nachvollziehen.

Danke!

Maex

Das deckt sich eigentlich sehr gut mit meiner eigenen Beobachtung.

Von dem Zeitpunkt der letzten Inspektion bis zu dem Zeitpunkt wo ich etwas mehr als 0,75 l Öl von meinem Motor abgezogen habe sind ca. 3600 km vergangen. Vorrausgesetzt die Werkstatt hat nicht von vornerein zu viel Öl eingefüllt. Da muß ich mal die auf der Inspektionsrechnung angegebene Ölmenge mit dem Handbuch abgleichen.

Themenstarteram 6. Oktober 2010 um 18:14

Zitat:

Original geschrieben von onraonra

Man sagt, dass ab 7% Diesel im Öl mit einem stark erhöhtem Verschleiß des Motors gerechnet werden muss. In anderen Foren haben Kurzstreckenfahrer ähnliche Probleme und DPF Fahrer ebenso. Wenn der Kraftstoffverbrauch drastisch steigt und der ganze Diesel ins Motorgehäuse gedrückt wird ist der Motor ruck zuck im Eimer.

Bei Kurzstreckenfahrern steigt der Dieselanteil langsam. Bei kaltem Motor gelangt immer etwas Diesel ins Motoröl, normalerweise verdunstet der Diesel aber ab ca. 55°C und wenn der Motor warm ist > 55° reduziert sich der Dieselanteil.

Wenn aber mal locker 1-2 Liter Diesel im Motoröl rumschwabbern läufts massig an den Kolbenringen nach unten-evtl. mal Kompression testenlassen- wenn die OK ist spinnt evtl. die Motorsteuerung.

Aber normal kann das nicht sein !

Vielleicht kann der ADAC weiterhelfen? Ich habe bei meinem 2005 er absolut 0 Probleme mit Diesel im Öl.

Hallo onraonra,

das mit dem Verdampfen von Diesel im Öl wurde mir auch von meinen Freundlichen gesagt, aber ich komme irgendwie nicht damit klar, da ich nicht weiß wie das funktionieren soll. Diesel ist ein Gemisch verschiedener Kohlenwasserstoffe mit unterschiedlichen Siedepunkten. Und nach Wikipedia liegt der Siedepunkt von Diesel zwischen etwa 150 °C und 280°C. D.h. bei 150 °C bildet sich die erste Dampfblase, bei 280°C ist der letzte Rest weg. Ich glaube aber nicht, dass im Motoröl Temperaturen über 120°C herrschen. Aus meiner früheren VW-Motortuningzeit weiß ich noch, dass bei normalen Ölen bei 140°C die Schmierfähigkeit aufhört. (Dieses "Wissen" ist allerdings 40 Jahre alt). D.h. wenn Öl im heißen Motor verdampfen soll, kann das bei "idealen Motorbetriebsbedingungen" nur in verschwindend geringen Mengen stattfinden. Ich habe jedenfalls bei meiner "Messmethode" (kalter Motor, immer am gleichen Ort vor meiner Garage) auch nach 400 km nonstop keine Absenkung des zu hohen Ölstands feststellen können.

Wer weiß mehr darüber oder hat andere Erfahrungen?

Gruß aus Bi. Hector 44

Themenstarteram 6. Oktober 2010 um 18:21

Zitat:

Original geschrieben von maex-la

Zitat:

Original geschrieben von Hector44

... jetzt aber festgestellt, dass auf etwa 4000 km das Öl mit gut 0,75 Liter Diesel verdünnt wird ...

Wie hast Du das festgestellt/berechnet/gemessen/überschlagen?

Ich würde das gern für mein Fahrzeug nachvollziehen.

Danke!

Maex

Hallo Maex, danke für Dein Interesse. Bei der letzten Inspektion wurden 0,5L Öl weniger eingefüllt. Nach meiner Messmethode - kalter Motor vor meiner Garage-, ergab das einen Ölstand von etwa 4mm unter oberer Marke. Jetzt nach 4000km Ürlaubsfahrt, fast nur längere Strecken, sind es ca 3 mm über max. Das sind grob und vorsichtig geschätzt 0,75 Liter. Vielleicht macht jemand ja mal seinen Ölwechsel selber und stellt den Ölstand jeweils nach 1 Liter Zugabe fest ( oberhalb der unteren Marke und wenn nach geraumer Zeit oder Durchdrehen des Motors wieder alles Öl unten angekommen ist.)

Gruß aus Bi. Hector 44

Themenstarteram 6. Oktober 2010 um 18:34

Zitat:

Original geschrieben von Hector44

Fahre CRV CTDi Bj. 3/2008. Jetzt 65000 km. Kein Kurzstreckenverkehr bei ca. 25000km /Jahr.

Erst habe ich mich gefreut, dass der Motor nie Öl verbracht, jetzt aber festgestellt, dass auf etwa 4000 km das Öl mit gut 0,75 Liter Diesel verdünnt wird, so dass der Ölstand immer weit über Maximum steht. Ab einer bestimmten Höhe wird das überschüssige Öl dann offenbar verbrannt. Laut ADAC sind bei DPF Autos Ölverdünnungen häufig, aber bis 10% nicht tragisch. Ich habe mal ausgerechnet, dass am Ende eines 20.000 km Ölwechselintervall nur noch etwa 50% Öl im Motor sind, der Rest ist Diesel oder was davon übrig bleibt.

Wer kennt das auch ober gibt es bereits Motorschäden deswegen?

Außerdem nagelt der Motor im Teillastberich und Drehzahlen bis etwa 2500/min deutlich. Sind das schon Verschleißfolgen am Zylinder?

Meine Werkstatt mimt den Ahnungslosen und rät zum Schreiebn an Honda. (Hab ich gemacht, aber noch keine Antwort)

Grüß aus Bi, Hector44

Nachtrag zu meinen Beitrag.

Die Vorschläge zum häufigeren Ölwechsel sind vielleicht richtig und gut gemeint, aber ich habe dieses Auto auch unter Berücksichtigung der zu erwartenden Betriebskosten ausgewählt, und wenn es da in der technischen Beschreibung heißt, Ölwechsel (bei normalen Betriebsbedingungen) alle 20.000 km dann ist das eine verbindliche Angabe und Zusage. Und solange Honda nicht den zusätzlichen Ölwechsel bezahlt, bleibe ich beim Normaintervall.

Da ich noch gut 6 Monate Vollgarantie habe und die Probleme mit dem Öl nachweisbar gemeldet habe, werde ich kurz vor Ablauf der Garantie die Kompression prüfen lassen (mal sehen, wo das am neutralsten geht, auch wenns was kostet) und bei Abweichungen entsprechend beanstanden.

Außerdem bin ich gespannt auf die Antwort meines Schreibens an Honda Deutschland. 14 Tage werde ich mich noch gedulden.

Hector 44

Mal eine Frage,

wer kann unterscheiden ob der Motor Öl verbraucht, oder das Diesel im Öl verdunstet.... Oder wer garantiert das der Motor kein Öl verbraucht, sondern der Ölstand nur nicht fällt weil es einen Dieseleintrag ins Motoröl gibt?

Letzlich kann das nur eine Motorölanalyse Klarheit schaffen. Allerdings solange es keine Motorschäden gibt, scheint alles OK.

Grüße

Jörg

Zitat:

Original geschrieben von Hector44

...

Da ich noch gut 6 Monate Vollgarantie habe und die Probleme mit dem Öl nachweisbar gemeldet habe, werde ich kurz vor Ablauf der Garantie die Kompression prüfen lassen (mal sehen, wo das am neutralsten geht, auch wenns was kostet) und bei Abweichungen entsprechend beanstanden.

...

Das kannst du dir eigentlich sparen. Bevor durch die schlechtere Schmierung die Kolben/Zylinderwandungen derart in Mitleidenschaft gezogen wurden das dies sichtbar wäre, haben längst alle Lagerstellen gefressen.

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