Oberklasse mit günstigen Unterhalts- bzw. Reparaturkosten

Hallo!
Ich konnte in der SuFu keinen entsprechenden Thread finden, bitte:

suche leise, komfortable Oberklasse/obere Mittelklasse
für Mittel- und Langstrecke, pro Jahr ca 20000, evtl mehr
hatte mir nach Beratung hier im Forum einen Mondeo MK3 gekauft,
dessen Getriebe nun den Geist aufgab

Budget 20-25000, das schließt Reparatur und Unterhalt mit ein

Ich bitte euch um Tipps, wo Unterhalt, Ersatzteile und Reparatur in freier Werkstatt
nicht zu teuer werden
zb sollen Elektronik Fehler beim S-Benz durch die vielen Stellmotoren
ins Geld gehen

Kandidaten laut ADAC Tests (Innengeräusch)
Audi A6, A8
BMW 5, 7
Mercedes (C), E, R, S
Volvo S80
VW (Passat, CC), Phaeton
jeweils aus Innengeräusch/Kostengründen als 6 Zylinder Diesel/Benzin
auch Kombi möglich

Herzlichen Dank und liebe Grüße aus Österreich!
Mike

Beste Antwort im Thema

Oberklasse und günstige Unterhaltskosten/Reperaturkosten
schließt sich durchweg und immer aus, braucht man
gar nicht weiter zu philosophieren.
Da ich selbst einen 7er hab sprech ich nicht vom
hörensagen sondern aus Erfahrung.😁
7er, S-Klasse, A8, Phaeton, und die großen Raubkatzen
kosten im Unterhalt locker das 2fache eines Kleinwagen.

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@A346
Welche 3.0TDI hast du denn im A6 und im Pheaton mit einander verglichen? Ich bin heute den 2013er Pheaton mit 240PS Euro5 probe gefahren. Das der besser gedämmt ist als der 232PS Euro4 in meinem A6 merkte ich nur minimal.

Im Pheaton keinen, im Phaeton meinen mit Serie 240 PS (hat aber einige Pferde mehr) mit zuletzt einem Audi A6 Allroad Quattro 3.0 TDI Clean Diesel Ad Blue mit 218 PS. Davor konnte ich eine A6 Limo mit deiner Motorisierung vergleichen.

In beiden A6 war ich allerdings, über längere Stecken mit AB-Anteilen, nur Beifahrer.

Zitat:

@mike.at schrieb am 3. Mai 2018 um 06:13:04 Uhr:


Hai Martin!
Platz & schwarz ist doch fein! :-)
Da hat dein töchterl ausgezeichnet gewählt

.und das braune Leder, Klavierlack gefallen ihr auch, da kann ich mich jetzt schon auf eine Fahrzeugsuche für Sie freuen.

Gruß Martin

Hi!

Zitat:

@Knecht ruprecht 3434 schrieb am 30. April 2018 um 14:11:58 Uhr:


E38 728iA, einfach ins Profil sehen.😁
Es ist vom 7er fast schon die günstigste Art unterwegs zu sein.
Aber die Kosten könnte ich niemals stemmen, wenn ich das
ganze Jahr fahre. Die Ersatzteile sind sündhaft teuer und im
Identteilemarkt ist auch nicht alles vorhanden, somit
wieder auf den Erstausrüster zurück und Augen zu.
1 Schräglenker hinten 250€, 1 Abdeckscheibe vom Scheinwerfer
150€ (nix China), es läppert sich.😁
Wo viel dran ist geht auch viel kaputt, Motor oder
Getriebeschaden bedeuten das Armagedon.😎
Der Spritverbrauch ist auch durchweg 2 stellig und so
ergänzen sich hohe fest mit laufenden Kosten, ein
Hauptgrund warum solche Schiffe im Alter zu 90% nur
abgeritten werden, weil sich die überwiegende Klientel
das Hobby nicht leisten kann.🙄
Ich will meinen Dicken schonen und mein Geldbeutel,
deshalb spar ich mir die Kohle und ihm den bösen Winter.😁

Ich zahl für 5 Monate knapp 450€ Steuer und Versicherung,
aufs Jahr würde es ein tausender sein.
11L auf 100Km kann man sich die Spritkosten selbst ausrechnen.
Reperaturen und Wartung sind bei mir nicht so krass durch niedrige
Fahrleistung, mindestens 1000€ pro Jahr sind aber realistisch.

Auch wenn das Budget des TE ein neueres Auto hergibt, gebe ich Dir recht.
Ein 7 Jahre alter 7er wird kaum weniger Probleme machen als ein gepflegter 20-jähriger.

Oberklasse günstig gibt es beim genannten Budget ausschließlich mit einem Mercedes W126 den man im Top-Zustand einkauft und penibel pflegt.

Dem TE würde ich einen Mercedes C W204 empfehlen.
Bei 20.000 - 25.000 Km p.a. natürlich mit Benzinmotor. Der 350 ist ein schön zu fahrendes, solides Auto, das in der damaligen Mittelklasse den mit Abstand besten Komfort bietet und in der Wartung in vernünftigem Rahmen bleibt.
Ist zwar kein großes Auto, bietet aber einen sehr guten Langstreckenkomfort. Dabei würde ich auf die Multikontursitze eher achten, als auf AMG-Styling.

Die obere Mittelklasse ist bei den Kosten mittlerweile nicht mehr so weit entfernt von der Oberklasse.
Einigermaßen zuverlässig und kalkulierbar sind Mercedes E und BMW 5er. Allerdings stark abhängig von der gewählten Maschine. Ich würde zu den mittleren 6-Zylindern raten.

@TE: wenn DU von 20-25 tEur schreibst, in denen der Unterhalt enthalten sein muss: wie lange?
Ich würde für Wartung, Verschleißteile und Reparaturen eines Gebrauchtwagens der besprochenen Klassen grob 800-1.000 Eur p.a. für den C, 1.000 - 1.500 für E/5er und 1.500 - 3.000 Eur für S, 7er, Phaeton kalkulieren. Man bedenke, dass hierzu auch Reifen und Kleinkram gehören.

Dies sind übrigens keine Schätzungen, sondern langjährige Erfahrungswerte. Ich fahre seit über 20 Jahren S-Klasse und hatte für meine Frau auch BMW 5er, Mercedes C u.ä. gekauft und selbst unterhalten.
Solche Autos kosten immer Geld und bei einem älteren S, bei Deinem Budget wohl ein W221, kann eine Überholung des komplexen Fahrwerks schon mal mit 140.000 Km fällig werden und 5.000 Eur kosten.

Daher muss man seriöserweise von 7er, A8, Phaeton, S, LS, XJ abraten. Das sind Autos für Leute, die wissen was sie tun und bei der Wartung recht schmerzfrei sind.
Nicht umsonst kosten diese Autos gebraucht schon nach wenigen Jahren einen Bruchteil des Neupreises.

Der C W204 higegen rollt in der für Komfortorientierte empfehlenswerten "Elegance" - Linie auf 225/17 Reifen, die günstig sind. Die Bremsen sind nichts Besonderes und kosten auch nicht mehr als bei einem Passat. Die Mercedes-Benziner benötigen sehr oft nur 10W40 Standard-Öl, Stoßdämpfer isnd konventionell und somit billig.
Ich fahre unseren 10 Jahre alten W204 nach wie vor gerne und der Wagen hat in dieser Zeit ein paar Probleme gehabt, die aber allesamt nicht sehr teuer waren.

Wenn Du für 300 Eur p.a. ein großes Auto fahren möchtest, gibt es meiner Erfahrung nach nur den Toyota Camry V6 als Alternative, welcher in Europa eher selten zu finden ist.
Noch seltener, genauso solide und für sehr entspannte Fahrer angenehm ist auch der Nissan Altima. Gut erhaltene, neuere Altimas sind allerdings in D kaum auf dem Markt.

Dass eine lückenlose, durch echte REchnugnen dokumentierte Wartungshistorie essentiell ist, muss man wohl nicht noch einmal erwähnen.
Einen C für Dein Budget dürftest Du evtl. sogar noch bei Mercedes selbst bekommen, mit "Junge Sterne Garantie".

Viel Spaß beim Suchen!
HC

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Zitat:

Wenn Du für 300 Eur p.a. ein großes Auto fahren möchtest, gibt es meiner Erfahrung nach nur den Toyota Camry V6 als Alternative, welcher in Europa eher selten zu finden ist.

300 EUR pro Jahr Vollkosten? Das wird doch nix, denn schon mit 3x tanken ist das Jahresbudget dann alle, und da sind noch weder Steuern noch Versicherung bezahlt. Beim Semesterticket => dort kann das hinkommen mit 300 EUR pro Jahr/Halbjahr und "großes Auto" (halt Bus, Straßenbahn, Nahverkehrszug).

Selbst als Wartung+Verschleißteile+Reparaturen finde ich das äußerst optimistisch bei 20 TKM/a.

Zitat:

@TE: wenn DU von 20-25 tEur schreibst, in denen der Unterhalt enthalten sein muss: wie lange?

Er hat das später nochmal konkretisiert und verändert.

Mercedes W204 => finde ich prinzipiell einen überlegenswerten Tipp für ihn, ja. Auch wenn ich deine Zahlen heute so nur noch für schwer erfüllbar halte und eher für Vergangenheitswerte halte:

Zitat:

Ich würde für Wartung, Verschleißteile und Reparaturen eines Gebrauchtwagens der besprochenen Klassen
* grob 800-1.000 Eur p.a. für den C,
* 1.000 - 1.500 für E/5er und
* 1.500 - 3.000 Eur für S, 7er, Phaeton kalkulieren.

In über sieben Jahren mit meinen Phaeton habe ich für Wartung, Verschleißteile und Reparaturen sowie neuen Reifen deutlich unter 10.500 Euro, also noch nicht einmal die als Minimun angesetzen 1.500 p. A. aufgewandt.
3.000 Euro p.A. werden hierfür mit Sicherheit bei keinem Phaeton durchgängig notwendig sein. Oder doch, wenn jedes Jahr über 100.000 km abgespult werden...

Und ja, meine Phaeton haben immer bekommen was sie benötigen. Sogar noch etwas mehr.

Hi!

Zitat:

@Grasoman schrieb am 6. Mai 2018 um 17:21:25 Uhr:



Zitat:

Wenn Du für 300 Eur p.a. ein großes Auto fahren möchtest, gibt es meiner Erfahrung nach nur den Toyota Camry V6 als Alternative, welcher in Europa eher selten zu finden ist.

300 EUR pro Jahr Vollkosten? Das wird doch nix, denn schon mit 3x tanken ist das Jahresbudget dann alle, und da sind noch weder Steuern noch Versicherung bezahlt. Beim Semesterticket => dort kann das hinkommen mit 300 EUR pro Jahr/Halbjahr und "großes Auto" (halt Bus, Straßenbahn, Nahverkehrszug).

Selbst als Wartung+Verschleißteile+Reparaturen finde ich das äußerst optimistisch bei 20 TKM/a.

Wartung natürlich.
War das so schwer zu verstehen?

Zitat:

@Grasoman schrieb am 6. Mai 2018 um 17:21:25 Uhr:



Zitat:

@TE: wenn DU von 20-25 tEur schreibst, in denen der Unterhalt enthalten sein muss: wie lange?

Er hat das später nochmal konkretisiert und verändert.

Mercedes W204 => finde ich prinzipiell einen überlegenswerten Tipp für ihn, ja. Auch wenn ich deine Zahlen heute so nur noch für schwer erfüllbar halte und eher für Vergangenheitswerte halte:

Keineswegs.
Wer fahren kann, bekommt das hin.

Den C habe ich 2008 gekauft und wir fahren ihn immer noch.

Die Probleme heute sind:
- Elektronik
- verstellbare / hydropneumatische Fahrwerke
- gewaltige Motorleistungen auf dem Antriebsstrang
- schlechtere Qualität, Optimierung der Produkte auf 3 Jahre Leasing und danach 2 Jahre Gebrauchtwagengarantie, sprich ab 5 Jahren wird´s teuer.
- Downsizing der Motoren um realitätsferne Verbrauchsmessungen zu treffen.
- kürzere und mit weniger Sicherheitsreserven beaufschlagte Entwicklungszyklen.
- Einparmaßnahmen an allen Ecken.

Wenn ich mir ansehe, was ein Mercedes C 450 AMG für 80.000 Eur für ein Blender-Schrotthaufen ist, wird mir schlecht.
Dabei ist MB noch eine Marke mit einem im Ansatz vorhandenen Anspruch, einigermaßen langlebige Autos zu bauen.
So etwas kaufe ich nicht mehr ohne 10 Jahre ausgedehnte Garantie.

Ich komme auch wunderbar mit einem Japan-Reimport eines Mercedes 560 SE W126 zurecht.

Der W222 war meine letzte neue S-Klasse.
Wenn ein S 500 nun über einen aufgeladenen Reihensechszyklinder verfügt und trotzdem mehr kostet als der V8 davor, bin ich nicht mehr dabei.

Solange ich noch arbeiten muss, kann ich derartige Billigtechnik auch für die Hälfte des Kaufpreises woanders erwerben.
Wegen des Bling-Bling habe ich den S nicht gekauft, sondern wegen des unerreichten Reisekomforts, der in nicht unerheblichem Maße auf das Konto des V8 geht, auch wenn dieser nun auch ein aufgeladenes Downsizing-Aggregat ist.
Ich werde einfach keine 130.000 Eur für eine 6-Zylinder Limousine bezahlen.

Zitat:

@Grasoman schrieb am 6. Mai 2018 um 17:21:25 Uhr:



Zitat:

Ich würde für Wartung, Verschleißteile und Reparaturen eines Gebrauchtwagens der besprochenen Klassen
* grob 800-1.000 Eur p.a. für den C,
* 1.000 - 1.500 für E/5er und
* 1.500 - 3.000 Eur für S, 7er, Phaeton kalkulieren.

Gruß,
HC

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