Nur Pech mit Autos... als Vielfahrer zuverlässiges Auto gesucht!
Hallo,
ich habe im September einen Opal Astra Caravan Diesel 1.9 (100.000km, BJ 2005) gekauft. Nach 2 Wochen gingen Lichtmaschine+Batterie kaputt, nach ein paar Wochen nur eine Dichtung am Ölfilter?, danach irgendwann ging das Licht einfach nicht an, erst nachdem ich neu gestartet hatte... und nun steht der Wagen wieder in der Werkstatt weil er bei den ersten 3cm durchtreten der Kupplung rasselt und sich innerhalb von nur wenigen Tagen die Gänge viel schlechter schalten lassen.
Nach dem ersten hören wird ein Schaden an der Kupplung oder am Getriebe vermutet.
Ich bin den Wagen 15.000km gefahren und das nur Autobahn.
Ich habe die Nase nun gestrichen voll und will das Auto nur noch los werden. Zum Glück habe ich eine 1 Jahres Gabrauchtwagengarantie, die mir aber bei der Kupplung auch nicht helfen wird.
Bis August hatte ich einen Golf 5 Benziner 1.6, der mich ebenfalls wegen einem Getriebeschaden und defekter Lichtmaschine verlassen hat.
Ich wollte keinen Kredit aufnehmen und hatte die Hoffnung, dass der Astra noch einige Jahre ohne größere Probleme halten wird. Pustekuchen!
Ich habe keine Bock mehr, dass noch weitere Schäden auftreten.
Nun suche ich ein ZUVERLÄSSIGES Auto, wie es aussieht, was es für Schnickschnack hat ist mir egal. Es sollte ein Diesel sein, da ich viel fahre und bekannt sein für Zuverlässigkeit. Zudem sollte es 1500kg ziehen dürfen (das darf ja schon ein Golf).
habt ihr irgendwelche Tipps? Ich habe garkeine Ahnung in welche Richtung ich mich umschauen sollte.
Für den Astra habe ich 5.500€ bezahlt. Ich habe einfach nicht so viel Kohle, aber wenn ich was vernünftiges haben will muss ich wohl mehr in die Hand nehmen... Ich denke bis 10k wären drin, evtl auch 12 aber da ist echt Ende im Gelände und das Auto soll einfach lange Jahre noch halten.
Bin echt total verzweifelt 🙁
Beste Antwort im Thema
Hey Lavanda,
ich versuche mich mal an einer etwas umfangreicheren Antwort. Zunächst einmal tut es mir leid, dass du mit dem Astra so in die Sch... gegriffen hast.
Allerdings muss ich auch gestehen, dass du zu einem nicht unbedeutenden Anteil selbst Schuld trägst. Der 1.9er wurde in vielen Fahrzeugen von Fiat, Opel und Alfa verbaut und leidet überall an den selben Problemen wie bspw. die labile Lichtmaschine, je nach Ausführung defekten Drallklappen oder dem problematischen M32 Getriebe. Alles bekannte Serienfehler, die durch einige Recherche von vorn herein hätten ausgeschlossen werden können.
Das weiterhin bei einem 10 Jahre alten Fahrzeug durchaus auch Verschleißreperaturen wie Kupplung inklusive Zweimassenschwungrad (wie es beim Diesel meist der Fall ist) auftreten können, sollte dich nicht weiter überraschen.
Leider hält sich das Märchen vom unzerstörbaren Diesel in Deutschland hartnäckig, auch wenn es aus der Zeit der Saugdiesel stammt und kann weder durch anstehende Fahrverbote, noch Abgasbetrügereien aus der Welt geschafft werden.
Das Getriebeproblem des Golf 5 tritt ebenfalls des Häufigeren auf, ist alles in allem aber recht "günstig" zu beheben. Ein Bekannter von mir hat bei seinem Bora in die 800€ bezahlt.
Leider hast du nichts zu deinem Fahrprofil geschrieben, nur dass du "viel" fährst. Ich selbst fahre bei 30kkm pa einen 2 Liter Benziner mit Saugrohreinspritzung, der bei Richtgeschwindigkeit nichteinmal 8L Super braucht, mich mit BJ 06 65kkm auf der Uhr aus erster Hand knapp 5.000€ gekostet hat.
Der Empfehlung von @Emsland666 kann ich mich nicht anschließen. Gerade die D-Cat Diesel von Toyota gehören zu einer sehr von Motorschäden geplagten Baureihe. Als Benziner sind allerdings auch diese absolut zu empfehlen.
Du merkst also, wenn du nicht gerade 40kkm pa mit 200 km/h über die Bahn heizt kann mit Blick in die Zukunft ein Benziner durchaus auch bei hohen Laufleistungen empfehlenswert sein.
Aus meiner Sicht sind neue Diesel etwas für Geschäftswagenfahrer, Neuwagenkäufer und Leasingnehmer, die das Fahrzeug bei Schäden einfach zum Vertragshändler schaffen können.
Das ist meine Beurteilung der Dinge, da ich ebenfalls ein kleines Vermögen in Dieselreparaturen meiner ersten beiden Fahrzeuge gesteckt habe. (Mein erstes war übrigens auch ein 1.9er Astra H)
56 Antworten
Der richtige Weg ist bei Gewährleistung und Schaden weit entfernt davon: Schaden sofort melden beim Verkäufer. Der wird sagen: Hol mal einen Kostenvoranschlag. Das machen, dann hinschicken. Und dann einigen mit dem Verköufer, wie die Kosten aufgeteilt werden.
Wenn der sagt: ach ich nehme eine gebrauchte und tausche die vor Ort, naja, dann kann er das auch. Gewährleistung ist also immer ein "das Auto irgendwie wieder hinbekommen" auf eine Art, wie der Verkäufer das für richtig hält. Nicht der Anspruch auf Neuteile in der Markenwerkstatt.
Und wenn du zurückmusst, kannst du ein Bahnticket abrechnen und Nutzungsausfall. Ein Anwalt kann dich da beraten, aber wird auch unrealistisch hohe Summen zusammenbekommen, um den Streitwert hochzubekommen. An sich sind deine Sachen da (Lichtmaschine, ZMS) Kleinkram, den man locker noch zivil regeln kann.
In dem ganzen Gebrauchtwagen-Metier profitiert man sehr von eigenem rechtlichen Basis-Wissen.
Zitat:
@lavanda schrieb am 01. März 2017 um 12:58:12 Uhr:
Die wären wohl kaum innerhalb von wenigen Tagen 500km gefahren oder? Zumal ich ja auch zurück musste.
In einem Fall von einem Freund war das ein Anruf, dann hat die Werkstatt mit dem Verkäufer telefoniert der hat dann gesagt machen wir so und das Geld hat er sich zwei Tage später nach Vorlage der Rechnung wieder geholt... Aber das war auch ein sehr guter Händler der hier um die Ecke seit Jahren einen guten Ruf hat...
In deinem Fall hätte es auch so klappen können (Cargarantie + Rest Händler) wenn er aber nichts davon weiß und auch nicht informiert wird...
99.000 km hm... wieviele Vorbesitzer hat der Wagen?
Grasoman: Auch hier wieder herzlichen Dank für die super ausführliche Nachricht 🙂 Da sieht man mal, wie unwissend und blauäugig man manchmal an die Sachen dran geht.
Ich bin beruflich auf das Auto angewiesen und da der Golf nicht mehr fuhr, brauchte ich leider ganz schnell ein Auto, da sieht man also, was dabei herum kommt.
Zu dem Tacho: Wenn da was gedreht wurde, glaube ich noch nicht mal, dass das der Händler war, sondern der Vorbesitzer. Der hat an dem Auto eh rumgefrickelt, er hat eine Freisprecheinrichtung eingebaut und einen Receiver im Handschuhfach, ich habe auf dem Dach (in der Mitte) auch so eine komische Vorrichtung für eine Fernseh? Antenne.
Der Astra hat 2 Vorbesitzer, 1. Besitzer war ein Opelmitarbeiter, was auch passt, da der Wagen zu Beginn Scheckheft gepflegt wurde bei Opel.
Und auch der km Stand hätte mich echt vorher stutzig machen müssen, denn 10.000km pro Jahr und dann ein Diesel? Wer fährt denn 10.000? Das dürfte nur Stadtverkehr sein. Dafür kauft man idR keinen Diesel.
Zu dem Kommentar "Gewährleistung überstehen", ja das sehe ich auch so! Die werden das irgendwie zusammenfrickeln.
Kommt in meinem Fall also nicht die Beweislast des Verkäufers zum Tragen? Muss er nicht eigentlich beweisen, dass die "Teile zum Verkauf iO waren"?
Und ist zumindest die Schwungscheibe nicht bei 115km etwas verfrüht?
Was mir noch einfällt, der Wagen knirscht auch seit kurzem vonre wenn ich über Huckel fahre. Sind das die Stoßdämpfer?
Ich ärgere mich jedenfalls total dass ich so blauäugig war 🙁 Hoffentlich kriege ich diese blöde Karre repariert noch wenigstens halbwegs gut verkauft :-(
Der Zahnriemen wurde übrigens bei 90.000km gewechsellt
Zitat:
@lavanda schrieb am 01. März 2017 um 14:1:19 Uhr:
Der Astra hat 2 Vorbesitzer, 1. Besitzer war ein Opelmitarbeiter, was auch passt, da der Wagen zu Beginn Scheckheft gepflegt wurde bei Opel.
Und auch der km Stand hätte mich echt vorher stutzig machen müssen, denn 10.000km pro Jahr und dann ein Diesel? Wer fährt denn 10.000? Das dürfte nur Stadtverkehr sein. Dafür kauft man idR keinen Diesel.
Naja man kann da auch einfach mal etwas blauäugig rangehen und nachdem Namen im Brief suchen Facebook, Telefonbuch oder mit der VIN mal bei der DEKRA, TÜV, Gtü etc. Vorbeifahren was die alten Berichte sagen...
So ein Wagen geht manchmal durch sehr viele Hände bevor er wieder einen Kunden hat...
Bsp.
Wagen wurde bei einem Markehändler in Zahlung gegeben landet dann in einem Paket wird dann an einen Zwischenhändler verkauft... Landet dann bei einem Händler und der hat dann auch keine Ahnung was mit dem Wagen alles passiert ist.
Ähnliche Themen
Zitat:
@Amarok85 schrieb am 1. März 2017 um 14:11:42 Uhr:
Zitat:
@lavanda schrieb am 01. März 2017 um 14:1:19 Uhr:
Der Astra hat 2 Vorbesitzer, 1. Besitzer war ein Opelmitarbeiter, was auch passt, da der Wagen zu Beginn Scheckheft gepflegt wurde bei Opel.
Und auch der km Stand hätte mich echt vorher stutzig machen müssen, denn 10.000km pro Jahr und dann ein Diesel? Wer fährt denn 10.000? Das dürfte nur Stadtverkehr sein. Dafür kauft man idR keinen Diesel.Naja man kann da auch einfach mal etwas blauäugig rangehen und nachdem Namen im Brief suchen Facebook, Telefonbuch oder mit der VIN mal bei der DEKRA, TÜV, Gtü etc. Vorbeifahren was die alten Berichte sagen...
So ein Wagen geht manchmal durch sehr viele Hände bevor er wieder einen Kunden hat...
Bsp.
Wagen wurde bei einem Markehändler in Zahlung gegeben landet dann in einem Paket wird dann an einen Zwischenhändler verkauft... Landet dann bei einem Händler und der hat dann auch keine Ahnung was mit dem Wagen alles passiert ist.
Ja, das hatte ich auch schon gemacht, aber den 2. Besitzer hatte ich nicht gefunden, war auch ein anderer Landsmann...
Das ist echt so eine gequirrlte sch****, entschuldigt die Wortwahl! Aber ich habe die Kohle auch nicht so locker sitzen, das Auto ist nicht mal abbezahlt, hoffentlich werde ich den wieder los 🙁 Und das nicht für einen Appel und ein Ei
Die Antenne wird eine Außen-Antenne der Freisprecheinrichtung sein. Fernseh-Antenne nur, wenn es ein DVB-T-Receiver zum Einbau war. Aber wer braucht sowas für 10.000 km/Jahr?
Die Beweislast des Verkäufers kommt IMHO nicht zum Tragen.
Rund um das ZMS: einen Teil die Garantieversicherung (Arbeit +40% der Teilekosten), den Rest (60% Teilekosten) solltest du versuchen, dem Händler aufzudrücken. Aber dafür wird er dir die Verschleißteile zuschieben. Auf die gibt's eh keine Gewährleistung. Sie sind halt irgendwann verschlissen und das ist gerade jetzt. Pech gehabt sozusagen. Dafür war er mit 5500 EUR da auch ca. 20.000 EUR billiger als ein Neuwagen.
Wer beruflich auf ein Auto angewiesen ist, braucht immer einen Plan B. Zweites Auto, mal nen Mietwagen, Mobilitätsgarantie, irgendwas.
Ich will den Astra nicht schlechter machen als er ist. Den echten Zustand sieht man sowieso nur am Auto.
Knirschen beim über Huckel fahren: kann alles mögliche sein. Vom losen Wagenheber oder Ersatzrad im Kofferraum, was dann poltert, lose Batterie die poltert, bis zu Sachen im Fahrwerk. Muss man sich am Auto anschauen: erstmal alles Lose raus, dann nochmal testen, dann mal im Motorraum nach Klapperatismen suchen und und wenn dann immer noch da: dann bei einer HU-Prüfstelle auf dem Fahrwerks-Prüfstand. Kostet vielleicht 20 EUR, bringt eine gute Einschätzung.
Das Auto ist keine blöde Karre: es ist ein Auto, das repariert werden muss. Und dessen Historie mal hinterleuchtet werden sollte. Und sein Zustand realistisch eingeschätzt.
Zitat:
Der Zahnriemen wurde übrigens bei 90.000km gewechsellt
Und Jahr? Und Wechselintervall? Außerdem braucht sowas erstmal Vertrauen in den km-Stand an sich. :-) Mit einer Rechnung/Beleg hättest du immerhin noch ein Datum dazu.
Nächste HU - wann fällig? Letzte HU? Mängel/Hinweise auf dem Blatt aufgeführt?
Zitat:
Vom Verkauf zurücktreten geht in so einem Fall nicht oder?
Das geht erst nach 3 fehlgeschlagenen Reparaturversuchen des Verkäufers - da kommt es dann drauf an, wie man zählt. Oder auch vorher, aber nur wenn du dir mit ihm finanziell einig wirst. Als Vorschlag kannst du es anbringen, Anspruch hast du IMHO nicht. Sonst: Anwalt mal befragen mit allen Detaildokumenten.
Die Antenne kann auch CB- Funk gewesen sein, sehr beliebt bei unseren osteuropäischen Nachbarn, was allerdings auch nichts Gutes für den Kilometerstand bedeutet...
Rücktritt kannst du nur erreichen wenn du einen falschen Tachostand beweisen kannst... Diese 3 Fache Nachbesserung bezieht sich nur auf 1! Fehler der nicht behoben werden kann.
Fahr mal mit deinem Brief und Schein zur nächsten DEKRA/TÜV etc. Prüfstation und frag...
Ansonsten musst du da wohl durch.
Danke euch! Also was das genau für eine Antennenvorrichtung ist kann ich nicht sagen, müsste ich nochmal genau gucken. Auf jeden Fall wurde nachträglich eine Freisprechanlage eingebaut und im Handschuhfach ist ein Recevier, als ich da mal ein Kabel reingesteckt habe gabs einen Kurzschluss im Auto...
Vorbesitzer ist Osteuropäer gewesen.
So ein Teil und dann wenig gefahren ist echt etwas merkwürdig :-/ Wobei ich jetzt nicht sagen kann welcher Besitzer wie viel gefahren ist.
Der Zahnriemen wurde 2015 (also nach 10 Jahren gewechselt).
Dem Tacho mal auf den Zahn zu fühlen ist echt eine gute Idee. Ich werde erstmal den Vorbesitzer anschreiben, wobei ich wenn überhaupt-dem unterstelle was gedreht zu haben...also wird das wohl ins Leere laufen. und eben zur DEKRA fahren. Geht das so einfach? Also einfach Brief und Schein einpacken, dahin und nachfragen?
Die letzte HU/AU war im Juni 2016, km Stand 97.553, da war alles in Ordnung und das Auto gehörte dem Vorbesitzer.
Würde man das hochrechnen, kämen 10.000km pro Jahr gutl hin
Zitat:
@lavanda schrieb am 01. März 2017 um 16:35:59 Uhr:
Die letzte HU/AU war im Juni 2016, km Stand 97.553, da war alles in Ordnung und das Auto gehörte dem Vorbesitzer.
Würde man das hochrechnen, kämen 10.000km pro Jahr gutl hin
DEKRA gibt die nicht raus aber vielleicht schaut mal ein netter Prüfer ob es da etwas gibt was nicht stimmen kann... Einfach fragen die Herren sind meist hilfsbereit wie lange nun welche Organisastion diese Berichte aufbewahrt weiss ich leider nicht... der TÜV Nord gibt dir aber die Daten auch schriftlich gegen Gebühr nun musst du nur herausfinden bei welcher der Organisationen der Wagen war.
Wenn du nun eine klare Bestätigung hast das was nicht stimmt musst du eh andere Maßnahmen ergreifen... Aber dazu erst was wenn du Informationen hast.
Bsp. TÜV NORD
Zitat:
Zweitschriften von Untersuchungsberichten dürfen nur an Personen ausgegeben werden, die dazu berechtigt sind:
Fahrzeughalter zum Zeitpunkt der Untersuchung
aktueller Fahrzeughalter
Händler, in dessen Fahrzeugbestand sich das Fahrzeug befindet
Person, die in einer entsprechend richterlichen Anordnung genannt ist
Behörde (Straßenverkehrsamt, Polizei, Gericht, Staatsanwaltschaft)
Edit:
Bevor du dir nun zuviel Hoffnungen machst oder extreme Abneigung zu deinem Auto entwickelst.
Wie sieht der Wagen den von innen aus? Pedale abgenutzt? Schaltknauf blank? Sitz vom vielen aus und einsteigen an den Wangen aufgerauht? Wie alt sind die Reifen Winter&Sommer? Knöpfe Aufdruck weg?
Zitat:
@Amarok85 schrieb am 1. März 2017 um 16:49:52 Uhr:
Zitat:
@lavanda schrieb am 01. März 2017 um 16:35:59 Uhr:
Die letzte HU/AU war im Juni 2016, km Stand 97.553, da war alles in Ordnung und das Auto gehörte dem Vorbesitzer.
Würde man das hochrechnen, kämen 10.000km pro Jahr gutl hinDEKRA gibt die nicht raus aber vielleicht schaut mal ein netter Prüfer ob es da etwas gibt was nicht stimmen kann... Einfach fragen die Herren sind meist hilfsbereit wie lange nun welche Organisastion diese Berichte aufbewahrt weiss ich leider nicht... der TÜV Nord gibt dir aber die Daten auch schriftlich gegen Gebühr nun musst du nur herausfinden bei welcher der Organisationen der Wagen war.
Wenn du nun eine klare Bestätigung hast das was nicht stimmt musst du eh andere Maßnahmen ergreifen... Aber dazu erst was wenn du Informationen hast.
Bsp. TÜV NORD
Zitat:
Zweitschriften von Untersuchungsberichten dürfen nur an Personen ausgegeben werden, die dazu berechtigt sind:
Fahrzeughalter zum Zeitpunkt der Untersuchung
aktueller Fahrzeughalter
Händler, in dessen Fahrzeugbestand sich das Fahrzeug befindet
Person, die in einer entsprechend richterlichen Anordnung genannt ist
Behörde (Straßenverkehrsamt, Polizei, Gericht, Staatsanwaltschaft)
Edit:
Bevor du dir nun zuviel Hoffnungen machst oder extreme Abneigung zu deinem Auto entwickelst.
Wie sieht der Wagen den von innen aus? Pedale abgenutzt? Schaltknauf blank? Sitz vom vielen aus und einsteigen an den Wangen aufgerauht? Wie alt sind die Reifen Winter&Sommer? Knöpfe Aufdruck weg?
Ich muss sagen, der Wagen ist von innen als auch außen tip top für 12 Jahre. Kaum etwas abgenutzt. Wirklich top gepflegt.
Du hast km-Stände auf:
* jedem HU-Bericht
* jeder Werkstattrechnung
* im Service-Heft
* auf Aufklebern/Anhängern im Auto
* in den Steuergeräten, z.B. in alten FreezeFrames oder in unabhängigen Zählern, wo der Tachofälcher nur eine bestimmte Menge erwischt, wenn er sich doof anstellt
Es hilft nicht gegen jeden Tachobetrug, aber ist mit relativ wenig Aufwand zu checken. Gutachter können auch eine Vibrationsanalyse des Motors machen.
Ein Osteuropäer, der zwischen DE und Heimatland auch nur paarmal im Jahr hin und herfährt, hat schon einige 1000 km drauf, und dann kommt das normale ja dazu. Meine Skepsis steigt da eher.
DEKRA: Kann man hinfahren. Sinnvoller (weil vor Gericht besser verwertbar) ist dann ein Kfz-Gutachter. Der will aber auch bisschen Geld für deine Arbeit sehen: Recherchen, Tests, Sichtprüfungen am Auto. Der Gutachter schreibt aber letztlich nur Papier, er streitet nicht für dich.
Schau mal im Schein nach allen Vorbeseitzern. Oder gibt es nur einen? Wenn es mehrere gibt, rufe die mal an und frage nach den Kilometerständen. Kostet ja nichts 🙂
Meiner Meinung nach solltest du davon absehen jetzt Geld in Gutachten oder irgendwelche ominösen Untersuchungen zu stecken so lange du keine weiteren Indizien hast auf die du aufbauen kannst. Ich habe auch so meine Zweifel das der Astra H wie z.B. Porsche Betriebsstundenzähler in irgendwelchen Bauteilen versteckt hat...
Vielleicht hast du einfach nur ein schlecht gepflegtes Fahrzeug gekauft und dazu noch Pech, klar ist die Vorstellung schön das ding dem Händler wieder auf den Hof zu stellen aber so einfach wird das nicht.