NGK-Zündkerzen für LPG-Fahrzeuge

Hallo Leute,

für mich stellt sich im Moment die Frage mir LPG-Zündkerzen von der Firma NGK zu kaufen. Anscheinend sollen die besser für LPG-Fahrzeuge sein und auch die Zündspule schonen. Mein Wagen hat vor ca. 4 Wochen neue "herkömmliche" Zündkerzen eingebaut bekommen. Mir wurden diese LPG-Zündkerzen hier nahe gelegt und ich wollte mich einfach mal erkundigen wer diese vielleicht schon hat. Ich habe sie im Internet für knapp 65 Euro gefunden (was ich auch schon happig finde). Vielleicht könnt ihr mir einmal eine kurze Rückmeldung geben.
Danke euch!

Gruß surfer 😉

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von SL-R129-Fan


Natürlich kann ich nach 11000 km noch keine Erfahrungsberichte zu den NGK-Kerzen beisteuern.

Na siehste, dann war Dein Vortrag im Gegensatz zu den vorangegangenen ergiebigen Erfahrungsbeiträgen Kokulorus und meine Zeilen hätten Dich nicht stören dürfen.

Mimose aber auch....🙂

Hab ich Gascharly als Melberanhänger auch schon gesagt, der hatte meine Worte ebenfalls als Angriff gewertet, was diese keinesfalls sein sollten.
Zudem habe ich absolut nichts gegen Melber und oder Gasdrive, wozu auch, es ging um Kerzen aus User- Erfahrungsberichten.

Herausgelesen habe ich aus den schön beschriebenen Erfahrungbeiträgen, daß die Qualität der Gaskerzen eine bessere als bei Serienkerzen ist.
Die Serienkerzen eine verminderte Laufleistung unter Gas haben, in den wenigsten Fällen spürbare Unterschiede im Fahrvergleich zu erkennen sind.

Dies deckt sich auch mit meinen Erfahrungen und Kundenberichten.
Bei mir sind deshalb Gaskerzen auch nicht erhältlich.

62 weitere Antworten
62 Antworten

Hallo,

ich habe vor Kurzem auf die NGK LPG Kerzen gewechselt. Die Dinger kosten im Versand bis zu 100 €, im Autoteilehandel vor Ort oft noch spürbar mehr. Ich habe sie für rund 70 € incl. Versand bekommen - also unbedingt Preise vergleichen!

Nun zum Motorlauf: Absolut keine Veränderungen. Die waren aber auch nicht zu erwarten! Und die solltest Du auch nicht erwarten - zumindest nicht, wenn Deine jetzigen Kerzen in Ordnung sind.

Die einzigen Vorteile der speziellen Kerzen für Gas sind die erheblich höhere Lebenserwartung und die Schonung der Zündanlage, weil die Zündspannung im Vergleich zu normalen Kerzen nicht so stark ansteigt.

Ich halte die Kerzen von NGK für gut, aber erwarte keine Wunder.

Gruß Michael

Im allgemeinen, bei richtiger Abstimmung ist die Vermischung von LPG besser als mit Benzin, so dass die Verbrennung vollständiger ist.
Dazu ist das stöchiometrisches Luft/Kraftstoff-Verhältnis ist anders.
(Weshalb gerade mit vielen Verdampferanlagen technisch bedingt auch eine geringere Leistung entwickelt wird. )

Bei flüssig einspritzenden Anlagen als auch bei korrekt abgestimmten Verdampferanlagen können jedoch die Serienkerzen beibehalten werden.

Angestrebt wird, den Parametern des Benzineinspritzsystems möglichst nahe
zu kommen.
Je nachdem wie eine Anlage verbaut ist gibt es jedoch Abweichungen in der LPG-Zuführung und somit Gemischbildung.

In diesen Fällen können sogenannte „Gaskerzen“ spürbare Veränderungen bewirken und nur dort.

Ein korrekter Einbau als auch Abstimmung ist Motor schonend und erspart teurere Zündkerzen. (Nicht zu vergessen, daß die Zündwilligkeit auch von der Gemischbildung abhängig ist und somit maßgeblich für die Lebensdauer grenzwertiger Zündspulen.)

Grüße

Auch wenn ich jetzt einen Spinnweben-Threat raus schreibe, bitte nicht hauen.

Ich hatte bei NGK nachgefragt, warum LPG-Kerzen für LPG-Autos besser seien. Dazu erhielt ich als Antwort:
LPG LaserLine Zündkerzen sind Doppel-Edelmetall-Zündkerzen, die eigens für den Einsatz in gasbetriebenen Motoren entwickelt wurden. Die Verbrennung von Gas unterscheidet sich wesentlich von der Verbrennung von Benzin und erfordert so speziell auf diese Bedingungen abgestimmte Zündkerzen.
Gas-Luft-Gemische sind schwerer zu entflammen. Mehr Zündspannung ist erforderlich und das Ausfallrisiko der Zündspulen steigt. Dem wirkt eine schlanke Mittelelektrode mit aufgelasertem Iridium-Chip entgegen, die mit weniger Zündspannung auskommt. Zudem ist der Elektrodenabstand auf geringe 0,8 mm voreingestellt.
Bei der Verbrennung von Gas entstehen höhere Temperaturen. Herkömmliche Elektroden- und Gehäusematerialien nutzen sich schneller ab. Nicht so Iridium, das auf der Mittelelektrode von LPG LaserLine Zündkerzen zum Einsatz kommt. Zum gleichen Zweck verfügt die Masseelektrode über einen eingearbeiteten Platinchip.
Eine Spezial-Beschichtung schützt das Gehäuse der Zündkerze vor Korrosion. Ein Kupferkern in der Masseelektrode unterstützt die optimale Wärmeableitung.

Sind das alles Aussagen, die korrekt sind?
Denn soweit ich weiß, verbrennt LPG NICHT heißer als Benzin, nur länger.
Ist das Ausfallrisiko der Zündspulen wirklich höher bei normalen Kerzen und LPG?

Ich habe seit 3.000 km neue Zündspulen drin und muss meine Zündkerzen demnächst prüfen und ggf. ersetzen.
LPG 1 würden 127 Euro kosten, die BKR6EQUA nur 60 Euro (8 Stück.)

ich gehe davon aus, dass Du einen 4.2 Liter hast? Nimm die normalen NGK`s, es gibt keine probleme mit den Kerzen;

Lediglich VAG hatte Probleme mit den Spulen!

Ähnliche Themen

Zitat:

Original geschrieben von flitzer_wi



Sind das alles Aussagen, die korrekt sind?
Denn soweit ich weiß, verbrennt LPG NICHT heißer als Benzin, nur länger.
Ist das Ausfallrisiko der Zündspulen wirklich höher bei normalen Kerzen und LPG?

Ich habe seit 3.000 km neue Zündspulen drin und muss meine Zündkerzen demnächst prüfen und ggf. ersetzen.
LPG 1 würden 127 Euro kosten, die BKR6EQUA nur 60 Euro (8 Stück.)

Diese Aussagen klingen plausibel und sind nachvollziehbar.

Dennoch, ich empfehle meinen Kunden Serienkerzen, zumal meine Einstellungen korrekt sind, also nicht abweichen.

(Vielleicht gibt es ja da noch einen Umterschied zwischen gasförmiger Einblasung und flüssiger Einspritzung ?)

Wenn ich eine neue Batterie brauche, kaufe ich meist die billigste.
Eine teure hätte in 2 Jahren auch im Sammelvolumen nachgelassen, muss aber nocht etwas länger herhalten.
So erhalte ich für den Preis einer teuren oft 2 bilige Batterien und habe somit alle 2 Jahre und etwas länger jeweils unverbrauche Sammler.

Wenn man also alle 30.000 die Serienkerzen wechselt, haut es zwar in Raten in den Geldbeutel, aber, diese sind zwischendurch frisch.
Langjährige Erfahrungen damit bestätigen.

In diesem Sinne.....

Schön gesagt, ICOMworker! 😎

Bei der dritten Gas inspektion drehte mir die Werkstatt die meinen Wagen( Opel Zafira) auf Gas umgerüstet hat(FrontGas), Lpg Zündkerzen an. Bis dahin fuhr der Wagen mit normalen Kerzen und ca 70Tkm problemlos gefahren und nach ca 3400km blieb der Wagen einfach stehen. Also den Wagen abgeschlept zur nächsten Opel Werkstatt.Diagnose lambdasonde
natürlich gleich Bank1 und Bank2 gewechselt.Fehler nach wie vor bestehend Wagen läuft unruhig verbrennug zur Mager .......
Anschliessend die Zündkerzen raus normale wieder rein seit dem keine probleme mehr toi toi toi
Laut Aussage der Werkstatt Zündkerzen eher für Cng und nicht für Lpg geeignet obwohl es ganz groß drauf steht.

Aufgrund der ca. um 5kV erhöhten Zündspannung bei LPG im Vgl. zu Ottosprit wurden die 6 Bosch-Kerzen durch speziell für LPG geeignete NGK-Zündkerzen im Rahmen des Einbaus einer BRC P&D (Einzelheiten siehe Bytomski-Monster-Thread) empfohlen und eingebaut.

Einbau erfolgte direkt beim BRC-Generalimporteur durch Kfz-Meister und LPG-Experten in einen ca. 16 J alten SL280, Baureihe R129. Seit 11000 km LPG-Betrieb keine Probleme. LL der Kerzen wird auf ca. 40000 km anvisiert.

Zitat:

SL-R129-Fan

Einbau erfolgte direkt beim BRC-Generalimporteur durch Kfz-Meister und LPG-Experten in einen ca. 16 J alten SL280, Baureihe R129. Seit 11000 km LPG-Betrieb keine Probleme. LL der Kerzen wird auf ca. 40000 km anvisiert.

Es kommt dabei nicht darauf an wer glorreich wen aus dem Dreck zieht oder diese NKG einbaut. Auch ist mit NKG kein verpfuschter Einbau zu retten und es geht nicht hervor was nun tatsächlich in Deinem Falle NKG bewirkt hat , nach einem Refit.

Es gibt tatsächlich spürbare Unterschiede, aber nur dort, wo die Gemischaufbereitung aufgrund mangelhafter Einstellung dies fordert.
Man kann also damit korrigieren, je nachdem ob eine Anlage zu fett oder zu mager läuft gibt es Erfolg oder Misserfolg.
Z.B. falsche Düsengrößen oder träge Gas-Ventile und sonstige Anlage bedingten Mankos spielen dabei eine Rolle.

Man kann ein Pferd auch von hinten satteln, logisch.

Jetzt dürfen wir nicht vergessen, daß vorgefertigte Software nicht nur einer fahrzeugspezifischen Anpassung bedarf, sondern dazu auch abhängig vom Einbau und verwendete Komponenten sind.

Führen wir uns jetzt vor Augen, daß hier ein GasBauer mit einer Einstellfahrt schlechthin dort redigiert, wo ein ganzes Ingenieurteam etwas länger strickt, wird ein teilweiser Verkaufserfolg von Gaskerzen klar.

Übrigens, Zündsysteme sind nicht gernzwertig und halten LPG aus.
Defekt geht, was ohnehin bereits eine Schwäche hat.

Es gibt keinen Unterschied wenn die Gemischaufbereitung unter Einbezug von LPG-Eigenschaften stimmig ist.

Stimmt nisch Herr Kollege, jedenfalls nicht ganz!
Es gibt Fahrzeuge wie den BMW Minni, den PT Cruiser, etc (sind identische Turbomotoren) die laufen explizid nur mit den Serienkerzen auf Benzin (kein umgerüsteter Wagen), mit den anderen Kerzen hat der Motor Beschleunigungsaussetzer!
Meine Erfahrung "Nur Serienkerzen verwenden, egal ob Benzin oder Gasbetrieb"!

Sorry, hatte ich etwas anderes ausgedrückt ?

Nein, Du hast dasselbe gesagt.

Auch ich habe dmalas mit Elch I keinen Unterschied zwischen „Gas-“ und Serienkerzen festgestellt. Der Umrüster von Elch II hat vor zwei Jahren Gaskerzen reingedreht, demnächst ist Wechsel fällig (vorsichtshalber nach 30 Tkm wg. viel Kurzstrecken), und es werden die normalen Volvo-Kerzen für Nichtturbos reinkommen (drei Masse-Elektroden und übrigens ziemlich preisgünstig).

Hatte bei meinem Ex-Vectra B ebenfalls NGK Gaskerzen. Kein Unterschied zu Serienkerzen, aber eine höhere Standzeit. Diese ist jedoch den Preisunterschied effektiv nicht wert. Wenn man gut an die Kerzen kommt kein Grund das teure Geraffel einzubauen.

Im Audi jetzt sind die NGK ebenfalls drin, aber nur weil mein Schrauber mir was besonders gutes tun wollte. Schadet nicht, aber obs nützt weiss der Geier.

Ich hatte mit den VW Serienkerzen immer wieder Probleme im Passat. Die Kerzen waren nach max 15tkm fertig und ich hatte Zündaussetzer. Die Gaskerzen von NGK habe ich jetzt nach 75tkm provisorisch gewechselt. Die Kontakte waren noch recht weit abgebrannt, aber keine Zündaussetzer. Meine Frau fährt fast 1000km Arbeitsweg in der Woche, da gehe ich kein Risiko ein.

Ich hatte bis heute mit den LPG Kerzen keine Probleme. 4-facher Preis bei 5x längerer Lebensdauer passt für mich.

Zitat:

Original geschrieben von riedochs


Ich hatte mit den VW Serienkerzen immer wieder Probleme im Passat. Die Kerzen waren nach max 15tkm fertig und ich hatte Zündaussetzer. Die Gaskerzen von NGK habe ich jetzt nach 75tkm provisorisch gewechselt. Die Kontakte waren noch recht weit abgebrannt, aber keine Zündaussetzer.

Sehr ungewöhnlich.

Wenn Du meine Texte richtig gelesen hast, würde Dir klar sein, daß die Verbrennung nicht stimmt.

Dein bisheriges Glück, daß dieser Motor die höheren Verbrennungstemperaturen durch magere Einstellung ausgehalten hat, Frauen nunmal vernünftiger fahren und die NGK-Kerzen etwas mehr aushalten.

Deine Antwort
Ähnliche Themen