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Neuwagen für Fahranfänger, die x-t

Themenstarteram 31. Januar 2015 um 12:46

Guten Tag,

meine Freundin und ich sind gerade dabei die Fahrschule zu beenden und sind auf der Suche nach unserem ersten Auto. Leider haben wir weder im Familien-, noch im Freundeskreis jemanden, der sich mit Automobilen auskennt.

Ich habe mich bereits im Internet so gut es geht zu dem Thema eingelesen, lese aber hier und da teilweise auch verschiedenes. Da ich hier in diesem Forum nur positive Erfahrungen mit Hilfestellungen und Hinweisen gemacht habe, versuche ich nun hier mit diesem Thread ein bisschen mehr Licht in das Dunkle zu bringen.

Hinweise zu uns und was wir suchen:

-Sie 26, ich 24. (ist zwar off-topic, aber das Auto sollte dann auf sie angemeldet werden, da viele Versicherungen ab 25 Jahren weniger Prozente haben, oder?)

-Fahranfänger

-Kleinwagen/Kompaktklasse

-5-Türer (Kinderplanung steht bald an, da machen sich doch Türen hinten deutlich besser, oder?)

-Auto wird so wie es geplant ist vorerst NICHT für Arbeitswege genutzt, sondern nur mal um Oma zu besuchen, Getränke einzukaufen, im Sommer an den See zu fahren, vllt 1 mal im Jahr an die Ostsee etc.

-Verbrauch dürfte damit nicht DIE übergeordnete Rolle spielen

-eher Stadtverkehr als Autobahn

-Fahrschule beide im 7er Golf, sind über das Modell hellauf begeistert :-D

-Klimaanlage benötigt

-Schaltgetriebe

-Diesel/Benzin egal

-wichtig: bei dem Auto sollten selten "Kleinigkeiten" kaputt gehen, die man selber reparieren könnten, da wir wirklich handwerklich Nullen sind und für jeden Mist in die Werkstatt müssten

-PLZ 10367

-Budget ca. 6000€

-bisheriger Favorit (auch wenn er als Limousine zählt?): http://ww3.autoscout24.de/classified/263636791?asrc=st%7Cas

-vom Aussehen gefällt uns der Astra super, also soetwas in der Richtung sollte es sein.

 

Wir haben uns außerdem gedacht, dass nicht mehr als 100k km runter sein sollten (bei gut geplegten gehen wahrscheinlich auch ein paar mehr?), nicht älter als 12 Jahre und Scheckheftgeplegt.

Was könnt ihr uns raten? Welche Parameter können getrost geändert werden? Worauf ist besonders zu achten? Was hat der Astra für Tücken?

Wir sind über jede Hilfe erfreut,

LG

 

 

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14 Antworten

Also wenn ihr in absehbarer Zeit Kinder plant würde ich raten auf jedenfall eine Klimaautomatik zu wählen, so könnt ihr die Temperatur einstellen die dauerhaft gehalten wird und nicht im Wechsel Klima an und aus.

Desweiteren wäre eine Isofix Kindersitzbefestigung nicht verkehrt. Ebenso rate ich zu Xenon oder LED Licht und da Fahranfänger PDC zumindest hinten. ABS Airbag und co ist ohnehin klar,haben diese Baujahre alle.

http://suchen.mobile.de/.../196990033.html?...

http://suchen.mobile.de/.../203205910.html?...

http://suchen.mobile.de/.../199507454.html?...

http://suchen.mobile.de/.../202150155.html?...

Der Astra hat halt kein PDC das kann man aber für ca. 20 nachrüsten da findet sich bestimmt jemand der das anschließt das ist sehr einfach.

Ich würde euch dazu raten, euch zunächst mal bei den Berliner Carsharing-Dienstleistern umzuschauen. Berlin ist wie gemacht für Carsharing, und ihr braucht das Auto ja nur ganz wenig. Es stünde also viel herum. Dann achtet der Carsharing-Diensleister drauf, dass die Autos immer fit sind. Für euch ist es: reinsetzen, fahren.

Wenn man dann noch die Sachen dazu nimmt: billiger-mietwagen.de (für günstige Angebote von Verleihern) und private Autoverleiher (quasi andere Privatleute vermieten ihre Autos stunden- oder tageweise)

https://de.wikipedia.org/wiki/Privates_Carsharing

dann kriegt man damit viel abgedeckt.

Das geht dann gut, wenn ihr euren Autobedarf (Beginn, Ende) etwas planen könnte. Es gibt dort auch viele Anbieter von Carsharing in Berlin, sodass Stationen in eurer Nähe sein sollten.

Ansonsten ist der Astra H 1.6, den ihr euch ausgesucht habt, schon recht gut. Xenon/LED wie 666Streetracee gesagt hat, finde ich Quatsch hier, ist auch sehr selten in dem Preissegment in einem unterhaltsgünstigen Auto, auch wenn es euer rausgesuchter gerade hat. Ich würde euch dazu raten, mal bei Opel einen Gw-Check damit zu machen (kostet etwa 100 EUR) und so das abzusichern. Die sollen sich dann das Auto und auch das Scheckheft genau anschauen. Auf dem Foto ist der letzte Eintrag von 2012 und ein Karosserieschtz-Service, das ist natürlich zu wenig. Die anderen Regeltermine zählen.

Alternative wäre ein junger/neuer Dacia Sandero oder junger Skoda Fabia oder Honda Jazz als Benziner mit Klimaanlage - und Parkpiepser nachgerüstet. Da gibt's Garantie, das Auto hat 5 Türen, ist ein großer Kleinwagen (so groß wie ältere Kompaktklassewagen), und es kostet nicht viel. Schaut, dass noche eine Neuwagengarantie wirkt oder zumindest 2 Jahre Gebrauchtwagengarantie (eigentlich eine Reparaturkostenversicherung) dabei sind.

Der Riesenkomfort wird das nicht, aber ein zuverlässiges Auto für 3-5 Jahre, bis dann der nächste Wechsel kommt. Wenn man sonst bei "bis 12 Jahre und bis 100.000 km" startet, werden sonst doch so einige Reparaturen kommen. Und jedes Mal mit Kostenrisiko in der Werkstatt. Und umso jünger/neuer das Auto, umso weniger Fehler kann man als total Autoblinder machen.

Ach so: und in junger Partnerschaft: klärt gleich eindeutig die Eigentumsverhältniss und Kosten fürs Auto. Auch wenn ich es euch nicht wünsche: nicht immer hält so eine Beziehung.

Ich in eurer situation wuerde einen Golf II Country kaufen. Der faellt nicht mehr im Preis und hat bereits Kultstatus in der Youngtimer Szene. Rosten tut der auch nicht und Erzatzteilpreise sind ein Witz. Auch Inspektion kostet so gut wie nix. Aber das ist halt Geschmackssache. Mazda MX 5 ist auch günstig, hat keine Probleme und macht Spass. Verschleiß hast du natuerlich immer. Carsharing ist bestimmt auch eine Option aber ich kann gut nachvollziehen wenn man sein erstes Auto kaufen will. Denk dran das das erste Auto etwas besonderes ist. Ich denke immer

gerne an meinen bunten VW Kaefer zurueck :-)

Der Astra sieht gut aus. Kontrolliert, ob das Scheckheft wirklich bis mindestens 2013 geführt wurde. Ist schon einFaceliftmodell mit einem robusten Motor. Xenon ist toll,aber bitte vor dem Kauf kontrollieren. Reparatur hierzu ist bei Opel teuer.

@ralfkoenig

Also das Xenon quatsch ist würde ich jetzt nicht pauschal sagen, meine Frau hat vor 9 Monaten Führerschein gemacht, auf nem Yeti mit Xenon. Jetzt hat sie ein Auto ohne Xenon sondern H7 und hat anfangs ziemlich probleme im dunkeln gehabt. Ich habe jetzt die neuen Phillips irgendwas (weiß jetzt die genaue Bezeichnung nicht) mit +30% mehr Licht und jetzt kommt sie damit klar. Also wenn man das Budget hat und gerade von einem Fahrzeug mit Xenon oder LED kommt sollte man darauf achten das beizubehalten. Aber das ist meine Meinung und natürlich jedem selbst überlassen.

Zitat:

@hoodywoody schrieb am 31. Januar 2015 um 12:46:31 Uhr:

Guten Tag,

-wichtig: bei dem Auto sollten selten "Kleinigkeiten" kaputt gehen, die man selber reparieren könnten, da wir wirklich handwerklich Nullen sind und für jeden Mist in die Werkstatt müssten

-PLZ 10367

-Budget ca. 6000€

 

Wir sind über jede Hilfe erfreut,

LG

Für Euch kommt eigentlich nur ein Neuwagen in Frage, ansonsten werdet ihr ("handwerkliche Nullen", niemand der Ahnung von Autos hat im Freundeskreis) einfach ständig gnadenlos abgezockt werden.

Beim Neuwagen haltet ihr einfach den Service ein alles andere ist sowieso "Garantie"

Ich hab mir jetzt mal erlaubt bei "mobile.de" als Limit 7000 Euro einzusetzen und geschaut was es so gibt:

-Mitsubishi Space Star

-Dacia Sandero

-Dacia Logan

-Skoda Citygo

-Suzuki Alto

-Citroen C1

-Chevy Spark

Echte "Neuwagen" sind dabei aber nur der Spacestar (5Jahre Garantie) und der Sandero (3 bzw 4 Jahre Garantie). Das andere sind eben Vorführer bei denen die Neuwagengarantie schon teilweise abgelaufen ist.

Beide haben 5 Türen der Sandero ist aber deutlich grösser (ungefähr Golf - Grösse) und auch mit Kindern noch geeignet.

Zwischen diesen Autos müsstet ihr Euch also entscheiden, alles andere ist einfach Schwachsinn wenn ihr im Freundeskreis keine Autofraks habt.

Sorry wenn ich das so knallhart sage, aber vergesst es mit Astra und Co., wenn ihr an den falschen gerät (und die Branche ist voll von schwarzen Schafen) merkt der sofort was Sache ist und dreht euch für viel geld einen "Blender" an. Lasst Euch auch nicht von Dingen wie "Gebrauchtwagengarantie" blenden die hilft Euch nicht weiter wenn etwas kaputt ist.

Hoffe geholfen zu haben!

Also auf jeden Fall sollte man nicht unbedingt von Privat oder beim "Fähnchenhändler" kaufen wenn man gar keine Ahnung hat, aber ein junger Gebrauchter von einem seriösen Autohaus sollte da auch wenig Risiko sein.

Zitat:

@666Streetracer schrieb am 31. Januar 2015 um 21:17:57 Uhr:

Also auf jeden Fall sollte man nicht unbedingt von Privat oder beim "Fähnchenhändler" kaufen wenn man gar keine Ahnung hat, aber ein junger Gebrauchter von einem seriösen Autohaus sollte da auch wenig Risiko sein.

Seh ich ein klein wenig anders.

Erstens ist der "seriöse" Händler nicht so leicht zu erkennen. Hinter den strahlendsten Glitzerfassaden der Hochglanz - Premiumautohäuser stecken oft ausgekochte Schlitzohren.

Zweitens wissen die "seriösen Händler" doch oft überhaupt nicht was für eine Vorgeschichte das Fahrzeug hatte. Die werden in Zahlung genommen und dann weiterverkauft. Ich finde es oft erschreckend was die "seriösen" Händler eigentlich über ihre eigenen Autos wissen.

Dazu kommt noch dass der"Markenhändler" oft zu Preisen verkauft die 20% über den Marktpreisen liegen. Weil sie genau auf ahnungslose Opfer spekulieren die lieber "zum seriösen Autohaus" gehen und dann etwas mehr zahlen und sich grössere Sicherheit erwarten. Aber der Abstand zu günstigen Neuwagenangeboten wird dann plötzlich sehr gering...

Auf "Gebrauchtwagengarantien" bzw die gesetzliche Gewährleistung bei Gebrauchtwagen sollte man übrigens nicht viel geben. Die bringen in der Regel nichts, da muss der Käufer schin nachweisen können das ein mangel bereits bei Kauf bestand aber nicht zu erkennen war.

Daher, wenn das Geld auch für einen einfachen Neuwagen (Sandero, Spacestar) reicht:

Finger weg vom Gebrauchtkauf, wenn wirklich null Ahnung vorhanden ist wie in diesem Fall

Zitat:

Ich hab mir jetzt mal erlaubt bei "mobile.de" als Limit 7000 Euro einzusetzen und geschaut was es so gibt:

-Mitsubishi Space Star

-Dacia Sandero

-Dacia Logan

-Skoda Citygo

-Suzuki Alto

-Citroen C1

-Chevy Spark

Ist dann aber alles als Neuwagen unter 7000 EUR ohne Klimaanlage. Und da sagte er: Kleinwagen/Kompakltklasse, Klimaanlage wird benötigt, 5 Türen sollen es sein.

Was beim wirklich neuen Sandero (beim Händler bestellt) auch noch drauf kommt: Überführung ca. 800 EUR. Und Listenpreis. Dacia ist da ziemlich sozialistisch unterwegs mit einheitlichem Verkaufspreis. Auch die anderen Neuwagenhändler haben gern noch sowas.

So sieht die Liste dann also in etwa aus mit 5 Türen und Klimaanlage und bundesweit der günstigste Preis bei mobile.de:

Kleinstwagen, die er eigentlich nicht wollte, weil er sie als für sich zu klein einschätzt mit 5T, Klima:

Skoda Citigo - ab 8000 EUR

Suzuki Alto - ab 8000 EUR

Citroen C1 - ab 9000 EUR

Chevy Spark - ab 9400 EUR

Kleinwagen mit 5T, Klima

Mitsubishi Space Star - ab 7800 EUR

Skoda Fabia - ab 8000 EUR

Dacia Sandero - ab 8500 EUR - da muss ich meinen Tipp dann schon überdenken

Kompaktklasse, 5T, Klima

Dacia Logan - ab 9300 EUR

In den Null-Euro-Basislackfarben. Denn auch die "Sonderfarben" kosten ja schon wieder um die 400 EUR mehr.

Da Autoblinde aber in der Regel nicht bundesweit kaufen sollten, sondern bei einem lokalen Händler im Umkreis, wird es eher nochmal ein Stück teurer. Was man sieht: mit echten 6000 EUR kommt man bei seinen Wünschen dann nicht aus. Auch das große Abenteuer EU-Auto ist IMHO nicht so wirklich empfehlenswert als Auto-Nichtauskenner, wenn nciht ein Händler alle Formalitäten schon erledigt hat und das Auto hier schon steht.

Was aber tatsächlich lohnenswert sein kann: eben doch z.B. 8500 bis 9000 EUR ausgeben und das quasi mit den gesparten Kosten der nächsten Jahre "verrechnen". Ggf. lassen sich noch Kompromisse finden mit sehr jungen Gebrauchten. Etliche davon haben aber Zusatuausstattung und sind so wieder teurer.

So gesehen sieht der 6-jährige Astra H für 5000 EUR schon wieder ganz passabel aus. :-) Man weiß halt nicht, was noch kommt. Immerhin: etwas Polster für Reparaturen schafft der gesparte Anschaffungspreis schon mal. Es sollte sich doch ein guter Bekannter und Autoauskenner (mit Sachverstand) finden, der sich zumindest für die Begutachtung von 3-5 lokalen Autos mal aufraffen kann, auch wenn er vielleicht danach keinen weiteren Auto-Support leistet.

Insofern: vergleicht ruhig ein bisschen die Angebote - und immer zu Endpreisen fertig zugelassen und mit der Ausstattung, die ihr euch vorstellt.

@ hoodywoody

Der Titel der Threads ist falsch. Müsste eigentlich "Erstes Fahrzeug für Fahranfänger" lauten, da es in euerem Budget keine Neuwagen gibt. ;)

Ansonsten läuft eigentlich alles auf einen beliebigen Kleinwagen oder ein Fahrzeug der Komapktklasse hinaus.

Da ihr in Berlin wohnt, würde ich eher zu einem Kleinwagen tendieren (Stichwort Parplatz). Ein konkretes Beispiel? Ein Ford Fusion mit 1.4l-Motor (baugleich ist übrigens der alte Mazda 2) würde schon mal ganz gut passen. Hat ausreichend Platz, 5 Türen, gute Übersichtlichkeit und ist hinsichtlich Unterhalt/Wartung im grünen Bereich.

Die hier genannten Xenon-Scheinwerfer sind übrigens überflüssig. Bei H1, H4 oder H7 kaufe ich an der Tanke eine neue Birne und wechsel die in 5 Minuten aus. Bei Xenon darf ich dagegen direkt in die Werkstatt fahren und richtig viel Geld auf den Tisch legen.

Beispiel 1

Beispiel 2

Beispiel 3 mit LPG

Gruß

Frank

Themenstarteram 1. Februar 2015 um 11:28

Wow, mit so vielen und vorallem ausführlichen Antworten habe ich nicht gerechnet, vielen lieben Dank schonmal dafür.

Und ja, das Neuwagen im Titel ist mir nur so rausgerutscht, wunder mich selber gerade darüber, dass das da steht :-D

Dass es für das Budget schwer wird einen Neuwagen zu finden ist mir klar, hier wurde ja auch noch einmal super vorgerechnet, was die günstigsten Varianten mit Klima und 5 Türen kosten würden. 9k sind schon ein bisschen über unserem Budget, was entweder heißt dass wir noch ein paar Monate sparen oder eben auf einen gebrauchten zurück greifen.

 

Lohnt es sich in dem Fall, dass wir wirklich einen gebrauchten kaufen einen Gebrauchtwagencheck zu machen? Klingt jedenfalls für mich nach einer Option. Die sind ja sowohl bei TÜV/DEKRA als auch in Werkstätten möglich. Gibt es da eine Option die man bevorzugen sollte?

 

Und generell, kann man sagen dass manche Hersteller in Sachen Reparaturen/Verlässlichkeit deutlich anderen hinterherhängen? Zum Beispiel der hier erwähnte Ford Fusion, der sich angeblich super macht was Verschleiß etc angeht.

Oh man, das scheint ja echt alles deutlich komplizierter zu werden als gedacht. An sich klingt die Idee Neuwagen mit Garantie etc schon gut, aber ist es den Aufpreis wirklich wert?

Zur Not muss ich nochmal alle möglichen Personen im Verwandtenkreis durchgehen und nicht doch überlegen ob sich jemand bei einer Besichtigung mit auf den Weg macht und seine Meinung dazu abgibt. Über den Tisch gezogen werden möchte ich natürlich nicht, aber wenn ich hier höre was auf mich zukommt, ohoh :-D

Trotzdem noch einmal vielen Dank, ich werden auf jedenfall weiterhin die Augen offen halten und vielleicht hat ja hier jemand noch die ein oder andere gute Idee :-)

Zitat:

@hoodywoody schrieb am 1. Februar 2015 um 11:28:49 Uhr:

Wow, mit so vielen und vorallem ausführlichen Antworten habe ich nicht gerechnet, vielen lieben Dank schonmal dafür.

Lohnt es sich in dem Fall, dass wir wirklich einen gebrauchten kaufen einen Gebrauchtwagencheck zu machen? Klingt jedenfalls für mich nach einer Option. Die sind ja sowohl bei TÜV/DEKRA als auch in Werkstätten möglich. Gibt es da eine Option die man bevorzugen sollte?

Also Hollywood ich wollte Dir jetzt keine Angst machen.

Einen Gebrauchtwagen kaufen - auch als "Ahnungsloser" heisst jetzt bestimmt nicht automatisch betrogen zu werden.

Aber Du weisst selber wie es läuft, heutzutage stirbt leider in allen Bereichen der "ehrliche" Kaufmann immer mehr aus, es zählt "billig billig billig" und damit das funktioniert muss wieder an anderer Stelle gespart werden, und oft passiert es dadurch das "Ahnungslose" abgezockt werden.

Und ja leider gerade auch bei den "Seriösen"...

Ich hab nichts mit Dacia zu tun aber ich sage ehrlich:

Es ist eigentlich meiner meinung nach schwer da noch Argumente für einen Gebrauchten zu finden, gerade wenn Dein bester Kumpel kein Schrauber ist dann ist der Mehrpreis Ruckzuck egalisisiert nach den ersten zwei oder drei Reperaturen oder nur grösseren "Wartungen".

Eine "Klimaanlage" in deutschen Gefilden finde ich immer gnadenlos überschätzt. Warum:

Es dauert eine Zeit bis die kühlt, in der Zeit hockst Du in deiner Blechbüchse und darfst die Fenster nicht öffnen. (ich nehm an ihr werdet in Berlin Laternenparker sein, richtig?)

Dann sagtest Du noch ihr werdet eher Kurzstrecken fahren, da bringt Dir die Klima nicht viel.

Lieber Fenster herunterkurbeln und Luft rein lassen, ist auch viel gesünder als krankmachende Klima - Keimschleudern.

Wenn es denn Klima sein muss bist Du bei einem EU - Wagen Dacia Sandero bei 8500 Euro, Überführung kommt da keine mehr dazu.

Nachteil: mehrere Monate Wartezeit.

Vorteil: Europaweite Garantie

Du hast 3 jahre lang keine Sorgen, solang Du die Wartungsintervalle einhältst (das würdest Du ja bei deinem Gebrauchten auch machen wenn Du kein Selbstschrauber bist)

Der Wertverlust bei diesen Kisten ist relativ gering.

Bei einem Gebrauchten dagegen, sagen wir Golf, was bekommst Du da für 8500 Euro?

Da bekommst Du ein 5 Jahre altes Fahrzeug mit 80 000 km oder mehr. Wahrscheinlich stehen dann schon bald die ersten teuren Wartungen an. Nach 3 Jahren kannst Du Glück haben und Du kannst ihn noch gut verkaufen. Vielleicht ist aber auch ein teures Teil kaputt gegangen (soll vorkommen bei Autos über 100 000 km) Dann hast Du statt vielleicht 2000 Euro beim Sandero plötzlich fast alles verloren.

Also, daher mein Tipp:

Neuwagen statt Gebrauchten.

Zitat:

@hoodywoody schrieb am 1. Februar 2015 um 11:28:49 Uhr:

Wow, mit so vielen und vorallem ausführlichen Antworten habe ich nicht gerechnet, vielen lieben Dank schonmal dafür.

 

Lohnt es sich in dem Fall, dass wir wirklich einen gebrauchten kaufen einen Gebrauchtwagencheck zu machen? Klingt jedenfalls für mich nach einer Option. Die sind ja sowohl bei TÜV/DEKRA als auch in Werkstätten möglich. Gibt es da eine Option die man bevorzugen sollte?

Kann man machen, klar.

Eher wohl beim TÜV, Werkstätten mir angeschlossenen haben ein Interesse Dir ein Auto zu verkaufen, die machen dann die Autos oft viel schlechter als sie in Wahrheit sind.

Alles eine Vertrauenssache.

Jetzt kommt aber das grosse ABER:

Auch so ein TÜV-ler ist nur ein Mensch und hat keine Röntgenaugen. Er kann nur das beurteilen was er sieht. Jedes Auto unterliegt dem ersten Tag an dem Verschleiss, der TUEV - Meister muss jetzt beurteilen wie sich der Verschleiss (oder auch Schäden) den er sieht in Zukunft auswirken wird.

Da gibt es dann oft sehr subjektive Meinungen von "das schaut aber noch sehr gut aus bis "da muss aber dringend etwas gemacht werden". Selbst erlebt, gleiches Fahrzeug, gleicher TUEV, zwei verschiedene Meister, zwei vollkommen unterschiedliche Beurteilungen...

Daher:

Nicht zu viel erwarten von diesen "Gebrauchtwagenchecks", sie bieten Dir kaum Sicherheit was spätere Mängel die auftreten können betrifft!

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