Neuwagen Einfahrzeit
Hallo,
so weit ich weiß sagt Mercedes, dass man die ersten 1500 km mit unterschiedlichen Drehzahlen fahren soll. Vollgas soll weitestgehend vermieden werden. Ebenso Kickdown. Eigentlich selbstverständlich.
Wegen besserer Materialien, größerer Paßgenauigkeit bei der Herstellung und sehr guten Ölqualitäten sollen laut Werk 1500 km ausreichen.
Frage an die Experten: wie fahrt Ihr Eure Neuwagen ein? Ist es sinnvoll vor dem ersten Kundendienst einen außerplanmäßigen Ölwechsel durchzuführen wegen des Abriebs der Neuteile?
Gruß H.
26 Antworten
Einfahren ?
Hallo,
ich mache es exakt wie UWBOR und nutze auch die 460km von Sifi nach Dortmund. Habe nun die subjektive Erfahrung von über 10 Fahrzeugen und meine das schonend eingefahrene Fahrzeuge (die ersten 1500 km) nach insgesamt 7,5 - 10 tkm mehr Leistung haben, insgesamt ruhiger laufen und nur soviel Öl verbrauchen wie angegeben.
Frage von Hermann 123:
Wielange fährst du deine Autos im Schnitt?
Antwort:
Neuwagen bisher immer 3 Jahre.
Dorf
Zitat:
Original geschrieben von DORF
Frage von Hermann 123:
Wielange fährst du deine Autos im Schnitt?Antwort:
Neuwagen bisher immer 3 Jahre.Dorf
Kommt drauf an, wie ich mit dem Teil zufrieden bin.
BMW 525TDS Touring fuhr ich als Zweitwagen seit 10/1997, leider hat sich da jetzt das Automatikgetriebe verabschiedet. Jetzt bin ich am überlegen, ob ich das nochmal reparieren lass...
MB C200K T seit 12/2004 bis ca. 10.2006, dann weicht er einer M-Klasse. Der ist dann erst mal für 4 Jahre geleast, dann mal schauen was passiert.
Zitat:
Original geschrieben von Rudlof.D
Hi,
1500 Km mit max.3000 RPM.Danach langsam die Drehzahlen auf der BAB steigern und bei 3000 km erstmalig was geht.
Und ansonsten immer behutsam warmfahren.
Jetzt nach 57000 km noch nicht einen Tropfen Öl verbraucht.
Rudolf
Dieses Einfahrprozedere halte ich für empfehlenswert und in den meisten Fällen auch für praktikabel.
Meine bisherigen Fahrzeuge haben es mir mit geringem Kraftstoff- und Ölverbrauch gedankt.
Mein Fiat Uno hat auf 120.000 km keine Nachfüllmengen zwischen den Ölwechselintervallen benötigt und laut Werkstatt befand sich der Motor auch zum Zeitpunkt des Verkaufs nach 6 Jahren in einem Top-Zustand.
Im übrigen stehen ähnliche Einfahrhinweise bei VW/Audi in der Betriebsanleitung. Sicherlich nicht ohne Grund.
Gruß
Prinzipal
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Bei Auslieferung meines W211 wurde mir gesagt, ich solle nur die ersten 500km nicht wie die Sau fahren. Und das nicht wegen dem Motor sondern w/ Getriebe etc.
Das gleiche wurde mir auch gesagt als ich meinen Porsche gekauft habe.
Und diese Aussage hat mir auch mein Cousin (Motorenentwickler) auch bestätigt.
Moderne Motoren müssen nicht mehr vorsichtig eingefahren werden. Ich habe mich immer daran gehalten (bis 500km keine lange Strecken mit Vollgas) und hatte bis jetzt nie Probleme gehabt.
Ich kann mich sogar an einem Interview des zuständigen Leiters für Motorenbau und Entwicklung bei MB erinnern. Er meinte dass man die Motoren überhaupt nicht mehr einfahren muss und auch sofort Vollgas fahren kann.
Alles andere sind Stammtisch-Weisheiten.
Jeder tue es, wie er meint, dass es richtig ist. Dies gilt natürlich auch für die "Mehrheit" (auch hier im Forum), die da meint, es etwas behutsamer angehen zu lassen. Diese Gruppe als Stammtischler zu diffamieren ist kein guter Stil!!!
Gruß Uwe
Zitat:
Original geschrieben von calligoul
Alles andere sind Stammtisch-Weisheiten.
Genau,
da du ja die Weißheit mit Löffeln gefressen hast muß das so sein.
Nur komisch das der nette Herr in Sifi bei meiner Abholung
ganz was anderes erzählt hat.
Ja so ist das, alle anderen sind Dumm,
nur du nicht!
Ich mach es so, wie es DC am liebsten möchte. Die ersten 1500 sind halt noch Schonfrist für den Wagen. Danach werden 500 km gefahren um den Wagen langsam an seine Grenzen zu bringen. Wie lange ich den Wagen fahre kan ich noch nicht sagen. Mindestens 4 Jahre und danach kriegt ihn wahrscheinlich meine Frau. Wenn nicht wird er abgegeben und der nächste Besitzer wird froh sein das ich den Motor nicht sofort hochgedreht habe. Klar wird man in der ersten Zeit auch bei Vollgas keine großen Schäden haben aber nach einigen Jahren wird es sich doch bemerkbar machen. Nun gibt es natürlich auch Leute die sich für jeden Dreck bei DC beklagen ob gerechtfertigt oder nicht. Denen ist natürlich egal ob der Motor nach der Leasingzeit oder Verkauf noch hält oder nicht. Ist ja dann nicht mehr ihr Schaden. (!!!)
Zitat:
Original geschrieben von calligoul
Bei Auslieferung meines W211 wurde mir gesagt, ich solle nur die ersten 500km nicht wie die Sau fahren. Und das nicht wegen dem Motor sondern w/ Getriebe etc.
Das gleiche wurde mir auch gesagt als ich meinen Porsche gekauft habe.
Und diese Aussage hat mir auch mein Cousin (Motorenentwickler) auch bestätigt.
Moderne Motoren müssen nicht mehr vorsichtig eingefahren werden. Ich habe mich immer daran gehalten (bis 500km keine lange Strecken mit Vollgas) und hatte bis jetzt nie Probleme gehabt.
Ich kann mich sogar an einem Interview des zuständigen Leiters für Motorenbau und Entwicklung bei MB erinnern. Er meinte dass man die Motoren überhaupt nicht mehr einfahren muss und auch sofort Vollgas fahren kann.
Alles andere sind Stammtisch-Weisheiten.
Mir wurde im März 2003 in Rastatt empfohlen, den A 190 die ersten 1000 bis 1500 Kilometer mit maximal 2/3 der Höchstdrehzahl und wenn möglich ohne Vollgas zu fahren. So ziemlich die gleiche Empfehlung bekam ich im Januar dieses Jahres auch in Neckarsulm. Bei der Abholung eines Golf IV im Frühjahr 2001 in Wolfsburg auch eine ähnliche Empfehlung.
Insgesamt sind sich die Herstellung in den Stammtischweisheiten ziemlich einig.
Gruß
Prinzipal
P.S.
In einem Fernsehbeitrag über die Werksabholung bei Porsche wurde ebenfalls eindeutig auf die Einfahrphase hingewiesen.
Zitat:
Original geschrieben von Sippi-1
Genau,
da du ja die Weißheit mit Löffeln gefressen hast muß das so sein.Nur komisch das der nette Herr in Sifi bei meiner Abholung
ganz was anderes erzählt hat.Ja so ist das, alle anderen sind Dumm,
nur du nicht!
Sippo-1,
Ich habe niemanden als Dummen bezeichnet. Wenn jeder seiner Meinung vertritt dann ist das gut so. Wenn aber jemand nur etwas behauptet weil die Freundin der Oma seines Freundes das auch gesagt hat dann handelt es sich dabei um heisse Luft.
Was Dir bei Übergabe des Fahrzeuges erzählt wurde ist mir sowas von scheissegal !!!
Ich glaube eher Leuten die echtes Fachwissen haben als irgendeinen hergelaufenen Verkäufer bzw. Aushilfskraft die mir das Auto übergeben hat. Deswegen gehe ich ja auch zum Arzt wenn ich was habe und nicht zum Bäcker.
Soll halt jeder glauben was er will. Ich habe mich immer daran gehalten und nie Probleme gehabt.
Für mich wäre es wichtig, wie der Herr Chef-Motorenentwickler heißt und der genaue Wortlaut seiner Aussage. Unbestritten ist, daß sich die sehr fein bearbeiteten Metallflächen des Zylinders erst auf die jeweiligen Kolbenringe einschleifen müssen. Die Lager der Kurbelwelle sollten sich auch erst einlaufen. Der allerwichtigste Punkt: Ein neuer Kolbenboden ist metallisch. erst nach einigen Stunden Laufzeit bildet sich ein natürlicher dunkler Belag, welcher den Motor vor partieller Überhitzung bei längerem Vollgas (Kolben/Zylinder) und gegebenenfalls "Klemmer" bewahrt.