Neues Auto für Österreicher
Einen wunderschönen Guten Abend aus den verregneten Österreich,
da mein jetziges Auto beim ein Komplettschaden ist, suche nun für mich ein neues Auto, welches meinen Bedürfnissen entsprechen würde.
Ich fahre üblicherweise etwas in der Stadt (hier aber auch Autobahn), sonst mache ich sehr häufig am Wochenende Ausflüge (dann auch bis zu 300-400km) und dann meistens auch einmal/zweimal im Jahr eine 1200km Fahrt.
Komme dann vielleicht im Schnitt im Jahr so auf die 10.000km
Im Auto würde ich gerne Android Auto/Apple CarPlay, Parksensoren und mind. 100PS haben wollen. Dabei wären auch geringe Wartungskosten und ein halbwegs zuverlässiges Auto auch super. Wenn das Auto recht Wertstabil bleiben könnte und das Auto durch ein Automatikgetriebe abgerundet werden konnte, würde ich es finden.
Von der Größe her darf es gerne etwas in Richtung Limo sein. Ich hab im Moment weder Frau, noch Kind - aber das kann sich schnell ändern und zumindest bisschen was hin und her transportieren will ich auch können. Ich fahre immerhin immer wieder auch Langstrecken und habe fast immer Beifahrer bei mir.
Preislich würde ich ungern über 22.000€ gehen wollen.
Was könnt ihr mir hier empfehlen?
Seat Leon, Ford Focus, Mazda 3?
Freue mich auf eure Vorschläge.
35 Antworten
Ich würde einfach mal beim Händler des Vertrauens nach den Kosten eines Kupplungswechsel fragen. Dann kann man ja selbst bestimmen, ob einem die Antwort gefällt und zwischen DSG, CVT und Handschalter entscheiden.
Grüße,
Zeph
Nur zum Vergleich: Mein Nachbars Auris MMT von 2008 kostete in Frankfurt 800 €. Er hält etwa 130 000 km, aber es kommt darauf an, wie und wo man ihn fährt. Genau wie die Kupplung im Schaltgetriebe. Einige neue Fahrer mit Schaltgetriebe können die Kupplung weit unter 70 000 km abnutzen. Mein Kollege Opel Astra 2017 1.0L turbo Schaltgetriebe Kupplung plus Kupplungszylinderwechsel kostete €1500 in Germersheim. Die Hydraulikleitung der Kupplung ist undicht.
Als ich bei meinem Ford-Händler wegen einem Kupplungswechsel nachgefragt habe, war die offizielle Aussage: "Wissen wir nicht, mussten wir noch nie machen!"
Im weiteren Gespräch stellte sich dann heraus, dass ein Kupplungswechsel beim nassen DKG nicht vorgesehen sei und im Falle eines Defekts nur das gesamte Getriebe getauscht werden könne. Den Preis erspar' ich euch. Jedenfalls ist das keine Technologie die man unter der Haube haben will, wenn man vor hat das Auto über 150.000km wirtschaftlich und risikofrei zu bewegen.
Beim trockenen DKG rechne ich mit 1500-2000€, ausgehend davon dass beim Handschalter der Wechsel schon auf 1000—1500€ kommt.
Und wie häufig sind bis 150.000km Defekte bei nassen DKG/DSG? Pech kann man immer haben, auch mit einem Motorschaden. Auch ein Wandler kann einen Getriebeschaden haben, was dann entsprechend teuer ist. Ja, Defekte kommen bei allen Bauteilen vor, ich versteh es noch, wenn jemand sagt mir ist der Ölwechsel alle 60.000km zu teuer (ist jetzt zumindest bei den neuen DSG auch 120.000km), aber auf die Gesamtkosten des Fahrzeugs gerechnet...
Und ich kenne dagegen genug, die mit einem Handschalter nicht umgehen können und da beispielsweise nach 50.000km eine neue Kupplung gebraucht haben - das kann mit Automatik und auch mit DSG normal nicht passieren.
Gerade z.B. bei VW/Skoda/Seat gelten die nassen DSG durchwegs als robust und wenig defektanfällig, einzig der Schaltkomfort leidet teilweise mit dem Alter (insbesondere dann, wenn der Ölwechsel nicht planmäßig gemacht wurde/wird).
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Zitat:
@DerDukeX schrieb am 3. Januar 2022 um 11:45:47 Uhr:
Und wie häufig sind bis 150.000km Defekte bei nassen DKG/DSG?
Häufiger als beim Toyota Hybridantrieb.
Von den 6 Millionen Hybridfahrzeugen der 2010; 3. und 2016; 4. Generation habe ich noch nie ein Getriebeproblem gehört, weil sie so einfach sind.
Aber Sie sollten versuchen, wie CVT-Laufwerk, können Sie es hassen, wenn Sie wie Maniac fahren. Es ist für entspanntes Cruisen und ein sorgenfreies Auto gemacht.
Golf/Leon, i-30, Fous DKG haben eher das traditionelle Gefühl eines Schaltgetriebes, schalten aber schneller, und der Mazda 3 ist sanfter beim Schalten. Das Schaltgefühl des Mazda 3 ist auch nach 200.000 km immer noch leichtgängig, da der Drehmomentwandler des 6-Gang-Getriebes sehr verschleißarm ist. Da TE nach der Zuverlässigkeit fragt, empfehle ich nur Mazda 3, Corolla und Civic mit Automatik. Für Schaltgetriebe, alle sind anständig, aber wahrscheinlich Hyundai i-30 1,5 DPi ist die beste, es hat sowohl Port-und Direkteinspritzung wie D4-S Corolla 2.0L 180PS und GTI.