Neues altes Thema ? Feststellbremse rechts "keine" Bremswirkung. Welche mögliche Ursache?
Hallo Ford-Gemeinde! Bin gerade dabei einen Ford Escort-Kombi 16V/90 PS von seinen Mängeln (laut TÜV) zu befreien.
Die Feststellbremse hat laut Prüfbogen auf der rechten Seite "Null" Wirkung. Laut einigen Usern könnte da der "Einsteller/Nachsteller", der Schuldige sein. Kenne so "ähnliche" Teile von diversen Opel-Modellen und die stellen eigentlich, einen gewissen Abstand zwischen Bremsbacken und Trommel, "automatisch" sicher (Abnutzungsabhängig, Belege/Trommel). Die Handbremsseile sind da über Hebel nur indirekt beteiligt, ergo sollte damit die Betriebsbremse, "automatisiert", am "Laufen"(Spiel) gehalten werden.
Bei der Fordtechnik, müsste dass doch eigentlich genauso sein, oder? Bei Opel müssen meist die Bremsseile gewechselt werden, weil ausgelängt oder ein/-gerissen.
Da ich keine Reparaturanleitung habe (das KFZ gehört einem Bekannten), habe ich auch im Moment das Problem, die Bremstrommeln, nicht abnehmen zu können. Wie ist die Zentralmutter (Nussgröße ?) gesichert? Es sieht so aus, als wenn da "um" die Mutter, eine Art Blech-Krone liegen würde.
Allerdings habe ich irgendwo gelesen, dass die "selbssichernd" wären, mit verschiedenen Gewinderichtungen (?).
Komisch finde ich auch die Angaben des benötigten Drehmoments von ca. 260 Nm, wie einige hier schrieben. Beim Opel Corsa B sind das gerade mal "24" Nm.
Wäre schön ein paar Antworten zu bekommen!
Gruß und danke im Voraus! Toyotahelferlein
18 Antworten
Danke für die Hinweise, mal schaun ob ich dass dann so hinkriege.
Allerdings ist das schon etwas verwunderlich, wenn man jedesmal die neuen Belege so bearbeiten oder gar die "alte" Trommel abdrehen muss. Wie haben die ab Werk die Trommeln drauf bekommen, "alte, schon verschissene, Bremsbacken/Trommeln verbaut? ;-))
Es ist auch bei anderen Fabrikaten manchmal etwas schwierig, aber so etwas dürfte doch nicht "normal/standart" sein.
Die Nachsteller in die kürzeste Position, die Feststellbremse gelockert und gut müsste es sein.
Gruß! toyotahelferlein
Normalerweise passt das genau. Wenns nicht passt stimmen Maße nicht, oder Dreck und Rost an den Haltern brauchen zu viel Platz, oder der Rücksteller macht Probleme.
Bremsbacken tauschen, geht nicht mit "plug and play". Das ist Mechanikerarbeit, und nur für Mechaniker, die auch einen Bremsenlehrgang absolviert haben.
Wenn man da was anpassen muss oder will, dann muss man das auch verantworten.
Der Durchmesser einer alten Trommel ist größer, als bei einer neuen. Das müsste man auch vorher mal messen, da gibts auch ein Verschleißmaß. Nur der Rand der Reibfläche hat noch den orginal Durchmesser.
Man kann auch die Bremsbacken unten an der Halterung etwas abschleifen. Das sollte man nur im Notfall machen, wenn die Maße nicht stimmen, nicht wenn man ungeduldig ist, oder zu faul die Bremse richtig sauber zu machen.
Hallo Georg, habe es jetzt geschafft und Du hast recht damit, das man an der Bremse keine Kompromisse eingehen darf. Da darf nichts schief gehen. Habe über Jahrzehnte an sehr vielen Fabrikaten und Modellen schon Bremsbacken getauscht und das war selten einfach, aber so wie hier hatte ich das noch nie erlebt. Da muss "immer" etwas Luft zwischen den Backen und der Trommel eingestellt werden können, um die Trommel ohne Probleme wieder drauf zu bekommen. Vielleicht hätte ich nicht die Zentralmutter lösen sollen, sondern wie in der Anleitung beschrieben, am Radträger hinten, die "vier" Schrauben lösen sollen.
MfG: toyotahelferlein
Zitat:
@toyotahelferlein schrieb am 10. März 2015 um 14:16:06 Uhr:
Vielleicht hätte ich nicht die Zentralmutter lösen sollen, sondern wie in der Anleitung beschrieben, am Radträger hinten, die "vier" Schrauben lösen sollen.
Das wird dann noch komplizierter, wenn das überhaupt geht.
Hast das ja auch so geschafft, freut mich.