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Neuer Privatwagen -

Themenstarteram 4. November 2017 um 10:20

Hi zusammen,

ich suche ein neues Auto, das meine Anforderungen zu möglichst geringen Kosten erfüllt. Bisher konnt ich mich noch nicht entscheiden, vor allem auch, weil ich mich nicht gut auskenne.

Meine Anforderungen:

1. Größe: für 2 Personen, Golf und A3 Größe hat bisher gut gereicht und wird auch in Zukunft erstmal reichen.

2. Laufleistung ca. 15-20k km im Jahr. Arbeitsweg sind ca. 8 km einfach, der Rest sind Langstrecken für Urlaub, Freunde / Familie besuchen, Ausflüge.

3. Preis sollte zw. 10k und 20k EUR liegen, würde aber auch mehr ausgeben, wenns gesamtkostentechnisch günstiger wäre.

4. Optik: Mir ist wichtig, dass mir das Auto optisch gut gefällt. Momentan würden in Frage kommen: A-Klasse, C-Klasse, 1er und 3er BMW, A3 und A4, Golf - möglichst Außenfarbe schwarz.

Andere Marken sind nicht ausgeschlossen, aber da hab ich bisher noch nicht so genau geschaut. Größere Modelle würde ich theoretisch auch nehmen, aber die werden höchstwahrscheinlich zu teuer.

5. Motorleistung: Meine Freundin hat einen A3 TFSI mit ca. 150 PS was optimal wäre, da ich aber nicht zu viel Geld fürs Auto ausgeben will, würd ich auch weniger nehmen.

Fragen, die ich momentan noch habe:

- Dieselfahrzeuge sind momentan relativ günstig oder? Kommt Diesel für mich in Frage oder schade ich dem Motor, wenn ich jeden Tag so kurze Strecken ins Geschäft fahre? Würde es sich kostenseitig überhaupt lohnen?

- Soll ich lieber ein älteres Auto nehmen oder ein Auto mit mehr km drauf und dafür beim Anschaffungspreis sparen oder lieber am Anfang mehr Geld ausgeben, um unter eine bestimmte Laufleistung bzw. Alter zu kommen und dann hoffentlich weniger Ausgaben für Reparaturen zu haben?

- Gibt es bestimmte Modelle, die zu meiner Suche passen, die erfahrungsgemäß weniger Probleme und Reparaturkosten verursachen?

- Wann sind die kompletten Kosten aus Wertverlust und Wartung + Reparatur bei einem Auto am geringsten?

In "Hilfe Ich will ein Auto kaufen - Userguide" habe ich gelesen, dass der Wertverlust nach 3 Jahren ca. linear 7,5% pro Jahr und 5% pro 10.000 km beträgt.

Weitere Tipps nehme ich gerne an.

Ich hoffe, ihr könnt mir ein bisschen weiterhelfen.

Danke schon mal

 

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16 Antworten

Zum Diesel sag ich dir: Finger weg.

Da du hauptsächlich damit zur Arbeit fährst sind 8km pro Strecke eher Selbstmord für den Diesel. Seine Vorteile wie geringerer Verbrauch und Spritpreis werden durch die Nachteile: hohe Werkstattkosten(zugesetzter Partikelfilter), Versicherung und Steuern direkt wieder aufgefressen. Da kann er im Einkauf noch so billig sein.

Nimm nen Benziner - wie du schon sagst um 150PS - mit geringem Verbrauch vielleicht auch ohne Turbo und du wirst glücklich damit. :)

P.S. Wenn dir die Hybrid-Fahrzeuge aus Asien gefallen, wäre das auch noch eine Alternative.

Wenn regelmäßig auch mal längere Strecken dabei sind, hätte ich bei einem Diesel auch keine Bedenken.

Als Jahreswagen/Gebrauchtwagen auf einem Preisniveau mit den Benzinern, folglich rentiert sich das Ganze ab dem 1. Kilometer.

Vielleicht sind folgende Gedanken von Euch schon verworfen worden, aber:

A) passt gem. Deinen Anforderungen der A3 der Freundin und ihr würde eine Alternative, allenfalls mit Diesel, besser entsprechen?

B) Nochmals ein Kompakter zum A3 ist doch quasi mehr vom gleichen, kleiner oder größer oder anders (SUV, Coupé, Cabrio...) vllt spannender oder im Falle eines Kleinwagens günstiger.

C) Auf 8km gewinnst Du mit 150 PS eh keinen Preis. Wenn für Langstrecken der A3 reicht, findet sich mit weniger Leistung für den AW mehr für kleineres Budget, zudem ist da der Verbrauch tendenziell tiefer.

Wenn es Premium sein soll, kann man im Kleinwagenbereich auch nach Mini schauen. In den Vorgängerreihe R56 (um 10er Jahre rum) waren die Saugbenziner (One, Cooper) sparsam und solid.

Generell passt möglichst kostengünstig und ABM-Premium nicht gut zusammen, da sind Opel, Ford, Skoda, Seat, Franzosen, Italiener, Koreaner etc die besseren Adressen.

Wenn man Richtung A3, BMW, Stern schaut wäre ein Lexus CT200h eine Alternative bei den Hybridfahrzeugen. "Nachteil" wären nur 136Ps, dafür halt sehr sparsam.

Ab BJ 2015-2016.

Zitat:

@n1c0l41 schrieb am 4. November 2017 um 10:20:26 Uhr:

Hi zusammen,

ich suche ein neues Auto, ..............................

3. Preis sollte zw. 10k und 20k EUR liegen, würde aber auch mehr ausgeben, wenns gesamtkostentechnisch günstiger wäre.

4. Optik: Mir ist wichtig, dass mir das Auto optisch gut gefällt. Momentan würden in Frage kommen: A-Klasse, C-Klasse, 1er und 3er BMW, A3 und A4, Golf - möglichst Außenfarbe schwarz.

Andere Marken sind nicht ausgeschlossen, aber da hab ich bisher noch nicht so genau geschaut. Größere Modelle würde ich theoretisch auch nehmen, aber die werden höchstwahrscheinlich zu teuer.

..............................

Danke schon mal

Ich glaube dass ich behaupten darf dass Du C-Klasse, 3er u. A4 im angepeilten Preisrahmen nicht neu bekommen wirst. Bei den anderen präferierten weiß ich es nicht.

Dann fahrt doch mit dem A3 Deiner Freundin in Urlaub und Du kaufst Dir einen kleineren ganz klar mit Benziner, den wirst Du auch wieder verkaufen können wenn mehr Kohle für ein neues Auto ausgegeben werden soll. Ups, oder wird Deine Freundin meist nicht Deine Urlaubsbegleitung sein? Eine rhetorische Frage ;)

Und Versicherung sau teuer. Wollte ich mir eigentlich zulegen..

 

Zitat:

@Kai111 schrieb am 4. November 2017 um 11:59:41 Uhr:

Wenn man Richtung A3, BMW, Stern schaut wäre ein Lexus CT200h eine Alternative bei den Hybridfahrzeugen. "Nachteil" wären nur 136Ps, dafür halt sehr sparsam.

Ab BJ 2015-2016.

Ich würde sogar zu einem Diesel raten.

Weil ihr schon einen Benziner habt, dann ist doch ein Diesel eine gute Ergänzung, damit fährt man dann die gemeinsamen langen Strecken besonders günstig.

2 Kompaktwagen finde ich ich auch nicht sehr spannend. Nimm doch etwas bewusst anderes. Z.B. ein Auto mit Schiebedach, wenn das andere ohne ist. Dann machen Autos im Sommer doppelt Spass. Oder eines mit mehr Stauraum - falls mal etwas transportiert werden soll. Oder ein kleiner SUV, da sitzt man etwas höher und die sind gebraucht später vielleicht besser wieder zu verkaufen.

Bei Dieseln würde ich allerdings nur einen mit Euro6 und AdBlue nehmen, da wird die Auswahl wieder kleiner.

Hier gibt es eine Aufzählung der Autos, die das schon haben:

http://www.autobild.de/.../...reis-verbrauch-nachfuellen-10682469.html

Was mir so einfällt:

DS3, flink und äusserst günstig in der Versicherung - billiger als viele Benziner - hier als Cabrio:

https://www.autoscout24.de/.../...0bb2-36a3-44c8-a244-22c46105b508?...

DS4 mit Massagesitzen und Panoramascheibe:

https://www.autoscout24.de/.../...898e-739b-4914-9b5d-dfd6d414f400?...

508 mit Vollausstattung:

https://www.autoscout24.de/.../...e61e-c651-4b45-8c9e-52550b78f445?...

2008 mit Panoramadach

https://www.autoscout24.de/.../...b588-5898-4d91-b7bc-522c7a461c60?...

Bei Benzinern würde ich im Falle von Direkteinspritzern warten, bis diese über einen Partikelfilter verfügen. Die werden dann aber anfangs sicher besonders begehrt sein als Gebrauchtwagen.

Themenstarteram 12. November 2017 um 20:36

Hey, danke für eure Antworten! :)

Ich denke jetzt über folgende Alternativen nach:

1. Ihr A3 für Kurzstrecke und ein Diesel für lang.

2. Ich kauf mir ein ähnliches Auto wie sie.

3. Wir fahren die Langstrecken mit ihrem und kauf mir z. B. einen Golf mit wenig PS für die Kurzstrecken (kleiner als Golf ist mir zu klein).

Was ich noch dazu sagen muss:

Wir fahren zusammen ca. 20 -30 tsd km im Jahr, bei 16 km Arbeitsweg und ca. 250 Arbeitstagen sind das nur 4000km im Jahr, der Rest entfällt großteils auf längere Fahrten. 20km bis mehrere 100km (Österreich z. B.)

Deswegen denke ich momentan für allem über Alternative 1 nach.

Ich habe noch ein paar Fragen dazu:

- Worauf war das mit der Versicherung bezogen? Auf den Lexus oder den A3 etc.

- Was meint ihr dazu: Ich kauf mir nen Diesel, Euro 6 + Adblue. Wir fahren mit dem A3 die kürzeren Strecken und mit dem Diesel die langen.

- Wie viel km muss man fahren, damit sich ne Fahrt mit dem Diesel lohnt bzw. ihm zumindest nicht sehr schadet?

- Wie viel machen die höheren Werkstattkosten bei Diesel vs. Benzin aus?

- Eine der Fragen, die mich am meisten beschäftigt: gibt es ne Faustregel oder eine grobe Kombination aus Laufleistung und Alter, wann es am günstigsten ist sich ein Auto anzuschaffen (bezogen auf Wertverlust vs. Wartung und Reparatur). Sowas wie z. B. 3 Jahre alt und unter 100k km?

Mir gefallen wie gesagt z. B. die A3s sehr gut und ich würd dafür auch mehr bezahlen. Nur wenn ich mir dann einen kauf, dann würd ich gern wissen, wie alt, wie viel km etc. er am besten haben soll, damit ich da kein Geld verschwende.

Also danke noch mal, über weitere Hilfe freu ich mich :)

Versicherung ist beim Lexus teuer, bei allen hybridfahrzeugen sind die Einstufungen hoch.

Kannst Du immer z.b. dort nachschauen:

www.auto-ampel.de

Zum Freibrennen des Partikelfilters benötigt der Diesel eine gewisse Freibrenntemperatur. Die Diesel von Peugeot, Citroen und DS haben ein System, das eine geringere Brenntempaeratur benötigt (Eolys). Da reichen kürzere Strecken. Ansonsten würde ich sagen, 30km mindestens.

Wird hier ganz gut erklärt:

https://www.autoteilemann.de/.../#

Ein A3 hat weder Adblue noch das Eolys-System.

Ansonsten lohnen sich Diesel sehr schnell - weil sie gebraucht günstiger als Benziner sind.

wenn man absolut regelmäßig - alle 1-2 Wochen lange Strecken fährt (nein, unter dreistellig KM ist keine lange Strecke :D), dann geht das bei Diesel auch mit dem Kurzstreckenverkehr. Wenn man aber ein halbes Jahr nur Kurzstrecke fährt... also das würde ich lieber lassen. Grundsätzlich hat ein Diesel kurzfristig keine höheren Werkstattkosten als ein Benziner solange er neu ist. Die Kosten kommen erst mittel-oder langfristig, mit Pech auch mal in Verkettung AGR defekt, dadurch DPF zu =>Turbolader

Aber dann kostet es richtig - also so ganz richtig richtig :D

Wenn man sich dann nicht darauf vorbereitet hat und zum Vertragshändler muß, bricht man bei Erhalt der Rechnung weinend zusammen.

Aus meiner Sicht spricht nichts gegen deinen Wunsch, dir einen A3 zu kaufen. Die sind zwar relativ teuer für einen Wagen der Kompaktklasse, aber das ist natürlich deine Entscheidung. Mit ca. 150 PS hast du auch genug Leistung für (fast) alle Lebenslagen.

Diesel oder Benzin? Wenn du nicht durch Umweltzonen fahren musst, kannst du auch zum Diesel greifen und die günstigen Preise ausnutzen.

Themenstarteram 2. Januar 2018 um 22:41

Hallo zusammen,

ich bins noch mal, habe mich noch nicht entschieden und ich denke immer noch über Diesel nach, da wir schon einen guten Beziner haben.

Wir würden es dann so machen, dass wir mit dem Diesel fast komplett auf Kurzstrecken verzichten und die längeren Fahrten ab 30km pro einfacher Weg mit dem Diesel fahren.

Wir würden dann wahrscheinlich alle 1-2 Wochen am WE ne längere Strecke 50km+ pro Weg fahren.

Dieser A4 hier hätte also Adblue und Euro 6 oder?

https://suchen.mobile.de/.../255127391.html?action=parkItem

Also dürfte ich damit in allen Städten parken bzw. durchfahren.

Um wie viel EUR wären denn die Reparaturkosten ca. bei einem A4 wie oben bei einem Diesel teurer als bei einem Benziner?

Schadstoffklasse 6 bedeutet, dass man dann auch die neue blaue Umweltplakette bekommen kann, oder?

Danke schon mal, euer Feedback ist sehr hilfreich

Der A4 hat Adblue und einen 12 Liter Tank dafür.

Ich würde bei einem Euro6-Diesel mit Adblue eher mit einer Verteuerung des Dieselkraftstoffs rechnen als mit Fahrverboten, aber sicher ist man bei politischen Entscheidungen nie.

die Rahmendaten des verlinkten A4 deuten auf einen ex-Mietwagen hin, denk zunächst darüber nach, ob du damit klarkommst. Außer der Aufzählung der Ausstattung gibt das Inserat ja nicht so viel her, wobei die Ausstattung für einen ex-Mieter schon angemessen gut ist, der Preis ist soweit ok.

Der Motor - ich habe den 2,0 TDI in insgesamt drei A4/A5 dieser Baureihe über ca. 370 tkm bewegt - ist problemlos. Mein derzeitiger 2,0 TDI - jetzt mit EU6 und AdBlu (10 tkm in 10 Wochen) - macht in dieser Tradition weiter. Beim A4, insbesondere bei der Limousine, ist das Platzangebot insgesamt nicht überragend, eher noch knapp unter dem A3, das muss man wissen (und damit klarkommen).

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