Neue Autos - Technische Rückschritte ( Preisdruck?)

Es geht um technische Rückschritte bei neuen Automodellen, die gemacht wurden um womöglich Kosten zu sparen. Schließlich ist es ja die beste Werbung für Autokonzerne wenn man hört dass firma x schonwieder mehr umsatz gemacht hat als im vorjahr. und die verschlechterten details kommen auch in autotests nicht vor. der neue golf 7 hat bei den einstiegsmodellen eine schlichte verbundlenkerhinterachse, diese version wird aber garnicht getestet. Natürlich verbessern sich Sicherheit und Spritverbrauch, aber man hört immer wieder, dass in neueren Modellen gewisse Dinge schlechter sind als in den "guten alten".
Das könnte man ja hier mal auflisten.

Zum Beispiel soll der Federungskomfort im Golf 4 besser/nicht wirklich schlechter sein als im Golf 6, selbiges hört man vom aktuellen 5er und dem 96er 5er. liegt das nur am höheren gewicht?
-bei der ersten C-Klasse (w202) war eine hochwertigere Vorderachse installiert als beim nachfolger.
- beim bmw f30 wurde im vergleich zum vorgänger etwa daran gespart dass der getränkehalter an der hinteren armauflage nicht mehr ausfahrbar, sondern fest ist
- Beim VW up! gibt es zur motorhaubenbefestigung nur eine "Stange", keine hydraulik wie im alten Lupo, ebenso betrifft das die fensterheber-komfort-betätigung.
...
Welche Beispiele fallen euch ein?

Beste Antwort im Thema

hat irgend ein normaler autofahrer überhaupt einen unterschied zwischen einer verbundlernker- und der mehrlenkerhinterachse bemerkt?

die meisten wissen noch nicht mal ob ihr auto front- oder heckantrieb hat😁

solche technischen sachen bemerken nur menschen mit "benzin im blut"

in den USA werden Jetta und Passat mit einfacherer technik und dafür mit besserer ausstattung (und das noch deutlich günstiger) verkauft.

klimaanlage, lederausstattung etc. sind für jedermann sofort erkennbar, eine mehrlenkerachse nicht😉

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Zitat:

Original geschrieben von SRAM


Daß die Leute immer so rumpfuschen müssen.

Hier werden sie geholfen:

https://www.bosch-repair-service.com/DE_de/Welcome.xhtml

(incl. 24 h service, nicht sinnloses rumgebastel)

So sieht's aus. Und das sind nicht die einzigen Anbieter. Aber trotzdem wird sich weiter die Legende halten, Autos mit Elektronik werden alle nach spätestens 20 Jahren von der Straße verschwinden, weil keiner das mehr reparieren kann.

Gruß
Michael

Zitat:

Original geschrieben von pibaer



Zitat:

Original geschrieben von Taubitz


Vor allem bei den Kleinstkindern und Säuglingen wäre bestimmt noch was herauszuholen, indem man einfach eine Lego- oder Playmobil-Steuer einführt. Ach nee, schade, geht nicht, die würde dann ja abermals die Eltern belasten.
Aber die könnten wenigstens arbeiten gehen und Lohnsteuer zahlen. Die untersten Regale im Supermarkt einräumen beispielsweise...

Danke, Michael, dafür.

Du hast mich gerade sehr, sehr zum Lachen gebracht (endlich mal jemand, der meine Ironie versteht😉)

und mir den ohnehin schon sonnigen Tag noch sonniger gemacht!

Muss noch immer lachen, weil: Ich habe das unselige Talent, mir das immer gleich bildlich en detail vorstellen zu können - oder zu müssen...😰

@sukkubus:

a) welche Marke, welcher Typ, welches Baujahr, Ident-Nr.

b) Davon abgesehen: das ist ernst gemeint von Bosch: JEDES Gerät wird repariert !

Gruß SRAM

Zitat:

Original geschrieben von pibaer



Zitat:

Original geschrieben von Kung Fu


..und eine kleine Chipfabrik, Entwickler, Programmierer mit dem passenden Knowhow nebst einer mind. 5-stelligen Summe, um ein kleines VLSI-Projekt aufzulegen. Mikrochips lann man leider nicht aus Holz schnitzen und mit einer lückenlosen Ersatzteilversorgung ist auf lange Sicht wohl nicht zu rechnen.
Irgendwelche uCs gehen seltenst kaputt und sind in der Regel jahrzehntelang verfügbar. Und selbst wenn der Hersteller den jeweiligen Chip mal abkündigt, ist der bei speziellen Anbietern noch lange verfügbar.
Das ist aber nicht das Problem des Autobesitzers, sondern des Reparaturanbieters. Ebenso wie die Programmierung, wenn überhaupt notwendig. Denn, wie gesagt, wenn überhaupt, gehen eher irgendwelche Treiberschaltungen kaputt oder normale R, L oder C.

Das Problem ist: Die Realität sieht anders aus.

Die Teile die OEMs verbauen sind oftmals für die OEMs gefertigt, damit gibt Bosch die Teile nicht an andere Kunden als die OEMs herraus.

Gab es schon diverse Probleme mit.

"in der Regel geht nix kaputt"... na gedacht ist es auch so, nur doof wenn was kaputt gibt und es gibt keinen Ersatz.

Zum Thema "alles reparieren" wie kommt es denn das eine Steuereinheit für einen BMW Z1 teurer ist als das Auto mit kaputter Steuereinheit.

Wer glaubt das es diese Probleme nicht gibt wird früher oder später überrascht sein.

Alleine die Preise für Repeatur oder Austausch sprengen vorallem bei alten Fahrzeugen immer den Fahrzeugwert.

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Zitat:

Original geschrieben von snooopy365


Das Problem ist: Die Realität sieht anders aus.
Die Teile die OEMs verbauen sind oftmals für die OEMs gefertigt, damit gibt Bosch die Teile nicht an andere Kunden als die OEMs herraus.
Gab es schon diverse Probleme mit.

Steuergeräte werden von diversen Anbietern repariert, die haben auch Zugriff auf die Komponenten. Selbst schon ausprobiert. Funktioniert.

Mal abgesehen davon, dass 99,9% der verbauten Elektronik letztendlich von der (Automotive-)Stange kommt. Die uCs und DSPs gibt es bei Freescale, Infineon, Atmel und wie sie alle heißen für jeden, der sie haben will.

Aber wie schon gesagt, die uCs und DSPs auf den Steuergeräten sind sowieso eher selten das Problem.

Zitat:

Original geschrieben von snooopy365


"in der Regel geht nix kaputt"... na gedacht ist es auch so, nur doof wenn was kaputt gibt und es gibt keinen Ersatz.

Das ist immer so und gerade bei mechanischen Komponenten noch schwieriger als bei reparierbarer Elektronik.

Zitat:

Original geschrieben von snooopy365


Zum Thema "alles reparieren" wie kommt es denn das eine Steuereinheit für einen BMW Z1 teurer ist als das Auto mit kaputter Steuereinheit.
Wer glaubt das es diese Probleme nicht gibt wird früher oder später überrascht sein.

Das war schon immer so und wird immer so sein. Irgendwann ist die Kiste so alt und verbraucht, dass fast jeder größere Defekt ein wirtschaftlicher Totalschaden ist. Hat mit Elektronik nichts zu tun.

Ansonsten sind die Preise für solche Reparaturen auch nicht abnorm hoch. Meiner Erfahrung nach beispielsweise Festpreise um die 400 Euro für ein defektes Motorsteuergerät. Bei 400 Euro ist man auch sonst bei mechanischen Defekten ganz schnell.

Gruß
Michael

Zitat:

Original geschrieben von pibaer


Steuergeräte werden von diversen Anbietern repariert, die haben auch Zugriff auf die Komponenten. Selbst schon ausprobiert. Funktioniert.
Mal abgesehen davon, dass 99,9% der verbauten Elektronik letztendlich von der (Automotive-)Stange kommt. Die uCs und DSPs gibt es bei Freescale, Infineon, Atmel und wie sie alle heißen für jeden, der sie haben will.
Aber wie schon gesagt, die uCs und DSPs auf den Steuergeräten sind sowieso eher selten das Problem.

Haben momentan so einen Fall im Mitsubishiforum, Starion mit Defekter ECU, das Ding wurde eingeschickt an solche ECU Experten.

Sie suchen jetzt seit 3 Monaten meine ich nach dem Fehler, der Kunde schickt jetzt eine 2. ECU hin damit sie überhaupt vergleichen können.

Deine Logik mag für Massenfahrzeuge noch grob hinhauen, aber sobald es um mehr geht, führt es ins nix.
Schon alleine weil man im Falle von Defekten ECUs nicht mehr wie vor wenigen Jahren die ECUs tauschen kann, nein da die Wegfahrsperrencodes in der ECU abgelegt sind.
Dafür bedarf es dann einer Fahrzeugspefischen Software + Kabel und veröffentlichen Daten der Hersteller oder per Reverse Engeneering herrausgefundene Daten usw.

Zitat:

Original geschrieben von pibaer



Zitat:

Original geschrieben von snooopy365


"in der Regel geht nix kaputt"... na gedacht ist es auch so, nur doof wenn was kaputt gibt und es gibt keinen Ersatz.
Das ist immer so und gerade bei mechanischen Komponenten noch schwieriger als bei reparierbarer Elektronik.

Ich habe ne Menge Autos da, 56er BelAir, 62er Ford taunus, 92er Mazda, 93er Eclipse, 94 GM Van, 01er 206CC und nen 00er Rover 75.

Da geht öfter mal was kaputt (ingesamt betrachtet). Die mechanischen Komponenten sind dabei absoulut problemlos, weil immer reperierbar oder einfach nachzufertigen.

Elektrische Komponeten sind im Normalfall einfach "schrott", Beispiele: MAF, Leerlaufstellmotoren, ECUs mit verätzten Leiterbahnen.

Zitat:

Original geschrieben von pibaer



Zitat:

Original geschrieben von snooopy365


Zum Thema "alles reparieren" wie kommt es denn das eine Steuereinheit für einen BMW Z1 teurer ist als das Auto mit kaputter Steuereinheit.
Wer glaubt das es diese Probleme nicht gibt wird früher oder später überrascht sein.
Das war schon immer so und wird immer so sein. Irgendwann ist die Kiste so alt und verbraucht, dass fast jeder größere Defekt ein wirtschaftlicher Totalschaden ist. Hat mit Elektronik nichts zu tun.
Ansonsten sind die Preise für solche Reparaturen auch nicht abnorm hoch. Meiner Erfahrung nach beispielsweise Festpreise um die 400 Euro für ein defektes Motorsteuergerät. Bei 400 Euro ist man auch sonst bei mechanischen Defekten ganz schnell.

Du bist schnell bei 400Euro mechanischen Defekten? Nicht bei normal gewarteten Fahrzeugen, klar kann es zu Motorschäden kommen, oder zu defekten Bremsen.

Aber das sind Sachen die gut absehbar sind und wo auch klar ist wie man den Fehler reparieren kann.

Bei ECUs geht ohne Schaltplänen oder anderen ECUs zum prüfen gar nichts.

Klar ist das Problem bei exotischen Autos schlimmer als bei normalen.

Aber man kann schon gut erahnen das es wenige Fahrzeuge ab 00 überhaupt zum Oldtimer schaffen werden, einfach wegen solcher Defekte.

Ganz nebenbei sind die Werkstätten überhaupt nicht firm in solchen Sachen.

Ich bekomme es immer und immer wieder mit, so gibt es immer und immer wieder Beiträge wo Autos plötzlich doof laufen, dann gehen sie ab und an aus und dann nicht mehr an (Mitsubishi/Hyundai).

Nach etlichen hundert Euro kommt als Diagnose: spritpumpe oder Relay kaputt, das ganze wird ersetzt und es läuft immer noch nix.

Dann gibt es einige Werkstätten die einfach die Pumpen direkt verkabeln und andere Relays nutzen, weil sie sich nicht mehr weiter wissen.

Des Rästels Lösung sind allerdings in 99,965% der Fälle ausgelaufende Kondensatoren, die erst die Leiterbahnen des Stellmotors anätzen (Leerlauf scheisse), dann die Leiterbahn der Spritpumpenansteuerung erwischen (auto läuft nur ab und an bis auto läuft nicht mehr).

Wenn die Kondensatoren dann langsam völlig leer laufen ist schicht im Schacht das Auto macht keinen mux mehr auch mit "neu" verkabelter Spritpumpe.

Dann ist allerdings auch meist der Stand erreicht wo selbst die "ECU-Experten" nicht mehr viel machen können, weil die Leiterbahnen einfach völlig im Arsch sind.

Dann steht man mit einem Auto aus den späten 80ern mit 2500+ Euro Schaden (kosten einer neuen ECU). Ich kenne kein Bauteil was mechanisch diese Kosten verursachen kann.
Beim Z1 ist das Thema sogar noch schlimmer weil die Ecus nicht "teuer" sondern nicht mehr zu bekommen sind.

Man muß bei diesem ganzen Thema mal betrachten, daß irgendwelche integrierte Schaltkreise oft speziell für einen bestimmten Zweck gefertigt werden! Geht es da um eine USB 2.0-Schnittstelle, dann wird das Ding aufgrund der schieren Masse irgendwann unglaublich billig und noch sehr lange verfügbar sein!
Geht es aber um einen "Custom-Chip" für z.B. BMW, dann schaut's mau aus, denn der wird nicht auf Halde produziert!
Für den Hersteller war das ein einmaliger Auftrag!
Und einen ausgelaufenen Elko wird eine Autowerkstatt kaum diagnostizieren: Die haben das Know How dazu gar nicht!
Die arbeiten auf "Modulebene", was heißt: mit dem einen Steuergerät funktioniert es, mit dem anderen nicht. Das war's auch schon. Das defekte Steuergerät wird niemals jemand nochmals zerlegen und reparieren: Das ist heute vollkommen unwirtschaftlich!
Außerdem gab's in der Auto-Industrie noch nie Elektroniker, die sich mit Problemen auf dieser Ebene befasst hätten... (Zumindest nicht auf der Ebene, mit der der Kunde konfrontiert ist).
Und klar: Auch elektronische Bauteile altern! Heute geben schon reihenweise alte Commodore C64, nachdem sie jahrzehnte im Keller lagen, Rauchzeichen von sich, wenn sie wieder eingeschaltet werden, weil da chemische Prozesse abgelaufen sind, die diverse Chips zerstört haben!

Nur mal so

so long...

Grundsätzlich liegt die lebensdauer dieser Chips bei etwa 25-30 Jahren, das ist kein Geheimnis. Das schlimme ist eben das man nichts dagegen tun kann. Weg ist weg. Es wird sicher hier und da ein paar Ausnahmen geben die auf vielleicht 35 Jahre kommen, aber auch dann ist irgendwann schluss. Bei Unterhaltungselektronik interessiert es ausser im Falle vom C64, oder auch klassikern wie dem Gameboy oder dem NES keinen, beim Auto wird das ganze irgendwann ein Problem. Sind es in den 80er und 90er Jahren "nur" die Motorsteuergeräte, so sind es heute dutzende für alles mögliche inkl. dem ganzen OBDII Müll. Dazu kommt noch das die Chips vor 20 Jahren relativ grob gebaut wurden, heutzutage haben wir ganz andere Strukturbreiten und aufgrund von Kostendruck keine Reserven. Die Wahrscheinlichkeit das ein heutiges Auto relativ früh aufgrund der Elektronik aufgibt ist ungleich höher als vor 20 Jahren. Was früher ein direkter Weg vom Schalter zum Licht beispielsweise war lief später über ein Relais (guter fortschritt) und heute über ein Steuergerät (rückschritt) das gleich noch einen Lichtsensor oder eine coming home funktion usw. integriert hat.
Oder auch der Tacho: früher rein mechanisch, heute nur noch komplett digital, dazu manipulierbar über die OBD Schnittstelle. Wozu braucht eine geschwindigkeitsanzeige kontakt zum Bordnetz? Alles nur unausgereifter Rückschritt.

Euer Fehler ist, daß ihr Elektronik an der hardware festmacht.

Das ist völlig irrelevant. Wenn ein solches Gerät ersetzt werden muß, dann nimmt man eben ein frei programmierbares und nutzt dieses.

Die Frage ist eben, was man will:

muß die Transistorzündung aus 1973 wieder mit einem 2N3055 bestückt werden oder tuts ein moderner Vergleichstyp ? Oder darf ich gar ein kontaktlose Zündung einbauen ? Oder gar ein modernes Motorsteuergerät aus dem Sportregal ?

Darf das Motorsteuergerät eines M1 nur mit Originalteilen wiederaufgebaut werden ? Reicht es, wenn ich einen Emulator ins alte Gehäuse einsetze ? Oder mach ich nicht lieber Nägel mit Köpfen und bau ein modernes Steuergerät ein, das aus dem Motor bei höherer Zuverlässigkeit auch noch mehr rausholt ?

Das das kostet ist selbsterständlich. Und die Höhe der Kosten wird davon abhängen, ob man noch ein Gerät zum auslesen (oder die Funktionstabellen) hat, dieses prophylaktisch hat auslesen lassen, oder der Programmierer von vorne anfangen darf (wobei die meisten Ersatzgeräte erstaunlicherweise zumindest den Notlauf ohne weiteres hinbekommen).

Und die tatsächlichen Ersatzteilkosten bei mechanischen Teilen sind teilweise sehr hoch, insbesondere bei Nachfertigungen ordentlicher Qualität. Beschafft mal eine Nockenwelle für ein Modell der 70er Jahre......da wirds schon richtig knapp und teuer.

Gruß SRAM

Zitat:

Original geschrieben von snooopy365


Haben momentan so einen Fall im Mitsubishiforum, Starion mit Defekter ECU, das Ding wurde eingeschickt an solche ECU Experten.
Sie suchen jetzt seit 3 Monaten meine ich nach dem Fehler, der Kunde schickt jetzt eine 2. ECU hin damit sie überhaupt vergleichen können.

Deine Logik mag für Massenfahrzeuge noch grob hinhauen, aber sobald es um mehr geht, führt es ins nix.

Ist bei mechanischen Komponenten ganz genauso.

Zitat:

Original geschrieben von snooopy365


Schon alleine weil man im Falle von Defekten ECUs nicht mehr wie vor wenigen Jahren die ECUs tauschen kann, nein da die Wegfahrsperrencodes in der ECU abgelegt sind.
Dafür bedarf es dann einer Fahrzeugspefischen Software + Kabel und veröffentlichen Daten der Hersteller oder per Reverse Engeneering herrausgefundene Daten usw.

Haben die Reparatur-Service-Anbieter.

Zitat:

Original geschrieben von snooopy365


Ich habe ne Menge Autos da, 56er BelAir, 62er Ford taunus, 92er Mazda, 93er Eclipse, 94 GM Van, 01er 206CC und nen 00er Rover 75.
Da geht öfter mal was kaputt (ingesamt betrachtet). Die mechanischen Komponenten sind dabei absoulut problemlos, weil immer reperierbar oder einfach nachzufertigen.
Elektrische Komponeten sind im Normalfall einfach "schrott", Beispiele: MAF, Leerlaufstellmotoren, ECUs mit verätzten Leiterbahnen.

Elektrische Komponenten wie Stellmotoren gibt es nicht erst seit 2000.

Und wie problemlos ist es, wenn etwas komplexere mechanische Teile aus Motor, Getriebe oder Fahrwerk kaputtgehen? Dann geht auch das Gesuche los oder aufwändiger Nachbau oder mehr oder weniger gut passender Ersatz.

Zitat:

Original geschrieben von snooopy365


Du bist schnell bei 400Euro mechanischen Defekten? Nicht bei normal gewarteten Fahrzeugen, klar kann es zu Motorschäden kommen, oder zu defekten Bremsen.

400 Euro kostet heute schon bei vielen Autos allein die Inspektion. Und schon 08/15-Dinge wie Bremsenwechsel rundherum sprengen dieses Budget locker.

Zitat:

Original geschrieben von snooopy365


Aber das sind Sachen die gut absehbar sind und wo auch klar ist wie man den Fehler reparieren kann.

Also gerade die Fehlersuche bei mechanischen Komponenten kann ebenfalls sehr lange dauern und aufwändig sein. Unbekannte Geräusche irgendwo sind so ein Klassiker, der zur tagelangen, aufwändigen Suche führen kann.

Zitat:

Original geschrieben von snooopy365


Bei ECUs geht ohne Schaltplänen oder anderen ECUs zum prüfen gar nichts.

Mit ein wenig Erfahrung geht auch da wie bei jedem anderen elektronischen Gerät in Abhängigkeit vom Fehlerbild jede Menge.

Zitat:

Original geschrieben von snooopy365


Aber man kann schon gut erahnen das es wenige Fahrzeuge ab 00 überhaupt zum Oldtimer schaffen werden, einfach wegen solcher Defekte.

Wem dem so wäre (was ich nicht glaube), dann läge das an den fehlenden Kenntnissen der Schrauber. Autos werden nun mal wie die meisten anderen Produkte komplexer und da muss man sich auch mal etwas weiterbilden. Das ist alles kein Hexenwerk.

Zitat:

Original geschrieben von snooopy365


Ganz nebenbei sind die Werkstätten überhaupt nicht firm in solchen Sachen.
Ich bekomme es immer und immer wieder mit, so gibt es immer und immer wieder Beiträge wo Autos plötzlich doof laufen, dann gehen sie ab und an aus und dann nicht mehr an (Mitsubishi/Hyundai).

Genau das kenne ich noch von meinem ersten Auto mit Vergaser. Die Werkstatt war ebenso ratlos.

Zitat:

Original geschrieben von snooopy365


Dann steht man mit einem Auto aus den späten 80ern mit 2500+ Euro Schaden (kosten einer neuen ECU). Ich kenne kein Bauteil was mechanisch diese Kosten verursachen kann.

Motor- oder Getriebeschäden? Die gehen locker weit darüber hinaus. Und wie gesagt: 2500 für eine ECU sind die Ausnahme, die Regel sind deutlich weniger als 500 Euro für die Reparatur.

Gruß
Michael

Zitat:

400 Euro kostet heute schon bei vielen Autos allein die Inspektion. Und schon 08/15-Dinge wie Bremsenwechsel rundherum sprengen dieses Budget locker.

Zitat:

Original geschrieben von snooopy365


Aber man kann schon gut erahnen das es wenige Fahrzeuge ab 00 überhaupt zum Oldtimer schaffen werden, einfach wegen solcher Defekte.

Zitat:

Wem dem so wäre (was ich nicht glaube), dann läge das an den fehlenden Kenntnissen der Schrauber. Autos werden nun mal wie die meisten anderen Produkte komplexer und da muss man sich auch mal etwas weiterbilden. Das ist alles kein Hexenwerk.

400€ können für eine Inspektion wirklich draufgehen, bei meinem Ibiza wollte das Autohaus ~430€ für die grosse inspektion nach 3 jahren inkl. vorgeschriebenem (sinnfreien) Bremsflüssigkeitswechsel bei nichtmal 15.000km (der Ibiza ist eher ein Stehzeug als ein Fahrzeug).

Alles sinnfrei. Eine Inspektion darf nicht mehr als 99€ kosten ohne Material.

Ich denke auch das kaum ein Fahrzeug ab BJ. 2000 die 30 Jahre Grenze erreicht, bestenfalls Kleinwagen oder Kompaktklasse, ein BMW 7er z.B. garantiert nicht. Die alten fahren heute noch, die neuen haben mehr Technik und Funktionen als das Space Shuttle. Ab einem Alter von 15 Jahren steigen die Kosten so enorm an das alle ins Ausland oder in die Presse gehen werden.

Zitat:

Original geschrieben von wazzup


Grundsätzlich liegt die lebensdauer dieser Chips bei etwa 25-30 Jahren, das ist kein Geheimnis. Das schlimme ist eben das man nichts dagegen tun kann. Weg ist weg. Es wird sicher hier und da ein paar Ausnahmen geben die auf vielleicht 35 Jahre kommen, aber auch dann ist irgendwann schluss.

25-30 Jahre? Dann habe ich hier ja nur Ausnahmen herumstehen und -liegen. 😉

Real halten ICs viele Jahrzehnte, bis jetzt ist bei mir noch keiner ausgefallen. Eher gehen Kondensatoren kaputt, Lötstellen werden "kalt", mal geht auch ein Widerstand kaputt oder Potis verdrecken. Aber ICs? Die halten ewig, weitaus länger als mechanische Bauteile aus Kunststoffen oder Gummi beispielsweise.

Zitat:

Original geschrieben von wazzup


Bei Unterhaltungselektronik interessiert es ausser im Falle vom C64, oder auch klassikern wie dem Gameboy oder dem NES keinen, beim Auto wird das ganze irgendwann ein Problem. Sind es in den 80er und 90er Jahren "nur" die Motorsteuergeräte, so sind es heute dutzende für alles mögliche inkl. dem ganzen OBDII Müll. Dazu kommt noch das die Chips vor 20 Jahren relativ grob gebaut wurden, heutzutage haben wir ganz andere Strukturbreiten und aufgrund von Kostendruck keine Reserven. Die Wahrscheinlichkeit das ein heutiges Auto relativ früh aufgrund der Elektronik aufgibt ist ungleich höher als vor 20 Jahren. Was früher ein direkter Weg vom Schalter zum Licht beispielsweise war lief später über ein Relais (guter fortschritt) und heute über ein Steuergerät (rückschritt) das gleich noch einen Lichtsensor oder eine coming home funktion usw. integriert hat.
Oder auch der Tacho: früher rein mechanisch, heute nur noch komplett digital, dazu manipulierbar über die OBD Schnittstelle. Wozu braucht eine geschwindigkeitsanzeige kontakt zum Bordnetz? Alles nur unausgereifter Rückschritt.

Ja, seit den Pferdekutschen ist alles nur noch unausgereifter Rückschritt. 😉

Gruß
Michael

Zitat:

Original geschrieben von SRAM


Das ist völlig irrelevant. Wenn ein solches Gerät ersetzt werden muß, dann nimmt man eben ein frei programmierbares und nutzt dieses.

LOL Wenns so einfach wäre, würden sich die Hersteller nicht Millionen für die Entwicklung von Custom-Chips ausgeben müssen. Mit irgendwelchen freiprogrammierbaren Standard-Chips kommt man heute aber nicht mehr weit. Das ging noch Anfang der 90er, wo man die ersten Controller-ICs für die Zündung auch im Fernseher fand. Inzwischen ist viel passiert. Heute reichen da weder die Integrationsdichte noch sonstige Hardwareanforderungen aus. Allein die Platinen mit neuen passenden Hardware-Schnittstellen für die jeweilige Motorsensorik zu entwickeln und herzustellen, würde den Rahmen sprengen.

Dabei ist das noch gar nichts gegen die Entwicklung der zig Seiten langen Software, ohne die die Chips nicht laufen. Da schreibt man nicht mal eben ein paar Zeilen in BASIC "Hello, World!", wie du dir das anscheinend vorstellst. Das sind Mannjahre Entwicklungszeit und nochmal soviel an Testmustern, QA etc. Für das Geld bekommt man mehrere Neuwagen - also ein aussichtsloses Unterfangen.

Sorry aber die Zeiten sind längst vorbei, in denen man alles reparieren kann. Das ist leider nur noch ein Traum. Der Trend zur Wegwerftechnik wird sich auch auf unabsehbare Zeit fortsetzen. Die Kunden wollen es ja nicht anders.

Zitat:

Original geschrieben von wazzup

Zitat:

400€ können für eine Inspektion wirklich draufgehen, bei meinem Ibiza wollte das Autohaus ~430€ für die grosse inspektion nach 3 jahren inkl. vorgeschriebenem (sinnfreien) Bremsflüssigkeitswechsel bei nichtmal 15.000km (der Ibiza ist eher ein Stehzeug als ein Fahrzeug).

Und wieso ist deiner Meinung nach ein Bremsflüssigkeitswechsel nach 3 Jahren "sinnfrei"?

Zitat:

Original geschrieben von Kung Fu



Zitat:

Original geschrieben von SRAM


Das ist völlig irrelevant. Wenn ein solches Gerät ersetzt werden muß, dann nimmt man eben ein frei programmierbares und nutzt dieses.
LOL Wenns so einfach wäre, würden sich die Hersteller nicht Millionen für die Entwicklung von Custom-Chips ausgeben müssen. Mit irgendwelchen freiprogrammierbaren Standard-Chips kommt man heute aber nicht mehr weit.

Das Gleiche gin mir beim Lesen von SRAMs Beitrag auch durch den Kopf.

Nur ein Beispiel:

Bosch setzt in den Steuergeräten für Otto-Motoren eigene Klopfregel-ICs ein, die von Bosch selbst entwickelt und produziert (!!!) werden. Auf dem freien Markt sind die nicht verfügbar. Man müsste also erst mal anfangen, eine Klopfregelung mit Hard- und Software von Grund auf neu zu entwickeln.

Zitat:

Dabei ist das noch gar nichts gegen die Entwicklung der zig Seiten langen Software, ohne die die Chips nicht laufen. Da schreibt man nicht mal eben ein paar Zeilen in BASIC "Hello, World!", wie du dir das anscheinend vorstellst.

Alleine die SW-Dokus umfassen mehrere tausend bis zig-tausend Seiten.

Zitat:

Das sind Mannjahre Entwicklungszeit und nochmal soviel an Testmustern, QA etc. Für das Geld bekommt man mehrere Neuwagen - also ein aussichtsloses Unterfangen.

Selbst das reicht bei Weitem nicht! Für ein neu zu entwickelndes Steuergerät dürften zweistellige Millionenbeträge realistischer sein.

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