neue abgasnorm Euro 5 ist da

neue abgasnorm Euro 5 ist da🙂 und bei der letzden asu die bei mir auf gas gemacht wurde, hab ich die grenzwerte allesamt unterschritten🙂 ach wäre das schön nochmal ne steuerbefreiung mit zunehmen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Abgasnorm
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,454358,00.html

49 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von Meik´s 190er


Bei einer AU ist das gar nicht festzustellen da diese ohne Belastung und bei warmem Motor durchgeführt wird.

Für die Einstufung ist aber ein kompletter Fahrzyklus ab Kaltstart nötig.

Aber traurig wie lange es gedauert hat sich endlich auf eine Euro5 Norm zu einigen. 🙁

Gruß Meik

Richtig! Und Ford hat zusammen mit Peugeot schon seit zwei Jahren einen Euro 5 fähigen Motor entwickelt der aber leider noch nicht zum Einsatz kommen darf...

Zitat:

Original geschrieben von Audi-gibt-Omega


@Cybertim, das mit den "alten stinkenden" Heizungsanlagen würd ich mal nicht so sehr auf die Qualität der Abgase beziehen, eher auf die Wärmedämmung des Hauses.

Das ist richtig. Wird bei der gleichen Heizungsanlage eine bessere Dämmung verwendet, sinkt der Heizstoffverbrauch und damit auch die Abgase.

Mich würde mal ein Vergleich des Prokopfverbrauchs an Kraftstoff fürs Auto und an Heizstoff interessieren...

In unserer Familie sieht das derzeit so aus:

2 Autos, je ca. 15tkm, einmal 5,5l einmal 6,5l Verbrauch im Mix. Macht pro Jahr etwa 1800l Verbrauch.

Heizöl geht für unser Haus etwa 3000l pro Jahr durch bei knapp 200qm in 2 Wohnungen. Zuzüglich Strom.

Ansonsten hab ich noch eine Untersuchung über die CO2-Produktion in Europa aus dem Jahr 1998. Dort waren rund 12% PKW+LKW, 24% Hausbrand und Kleinverbraucher, 25% Kraftwerke, 19% Industrie. Der Rest ging für sonstige Verkehrsmittel, Landwirtschaft, Verbrennung von Biomasse usw. drauf.

Gruß Meik

3000l Heizöl ist nicht wenig, auch bei 200qm Wohnfläche. Auf die Gefahr hin, "daß es sich nicht rechnet" - Solarkollektoren für Warmwasser bringen einiges. Gerade in Kombination mit einer Fußbodenheizung (die braucht weniger Vorlauftemperatur als ne Flächenheizung), sowas arbeitet bei einem Bekannten 1a - er kommt (angeblich) mit weniger als 1000l Heizöl im Jahr für ein EFH aus.

Aber in der Sache hast du recht - es macht keinen Sinn Autofahren immer drastischer mit Strafsteuern zu belegen "um CO2 zu sparen", wenn gleichzeitig heftige Potenziale nicht genutzt werden.

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Für ein Haus Bj 80 ist das sogar relativ wenig. 2 Familien inkl. Warmwasser. Hängt aber auch vom Winter ab, letztes Jahr war unser Verbrauch höher als die Jahre davor. Und bisher gabs noch keine kalten Tage und entsprechend noch wenig Verbrauch. Sogesehen spart die Klimaerwärmung auch wieder CO2 ein 😁 😁

Solarwärme wollten wir auch schonmal installieren, aber da musste selbst der Hersteller zugeben dass sich das bei uns nicht rechnen lässt. Würde eine komplett neue Heizungsinstallation mit mehreren Kreisen bedeuten. Und das für ein mässiges Sparpotential im Frühjahr und Herbst.

Wird daher leider erst dann eine ernsthafte Alternative wenn die Heizung eh erneuert werden muss. Damals hat man bei der Installation leider noch nicht an sowas gedacht.

Gruß Meik

Zitat:

Original geschrieben von Meik´s 190er


Wird daher leider erst dann eine ernsthafte Alternative wenn die Heizung eh erneuert werden muss. Damals hat man bei der Installation leider noch nicht an sowas gedacht.

Dann ists ja gut, dass du das im Auge behältst - meine Eltern haben 1993 beim Hausbau darauf geachtet, aber sie sind seitdem nicht dazu gekommen, Kollektoren aufs Dach zu bauen und anzuschließen...

Bei mir siehts übrigens umgekehrt aus, ich habe für 30m^2 Einzimmerwohnung (BJ1968) ca. 60l Heizöl verheizt im letzten Winter (plus ca. 1600kWh Strom jährlich wegen Warmwasserboiler) aber in den letzten Jahren jeweils etwa 1400l Super durch den Auspuff geblasen - ab nächstem Jahr hoffentlich mit einem nennenswerten Anteil Ethanol.

MfG, HeRo

@Meik, aber Hallo, dann hast du in dem Haus aber heftigst Einsparpotential. Ich hab ein eigenes Projekt gemacht (massiv DH 400m² was ich hoffentlich bald umgesetzen werde)
Das soll mit rund 12.000kWh pro Jahr auskommen, also etwa knapp der Hälfte, allerdings incl. Haushaltsstrom!!!.
Hintergrund: 40cm Wand, Solarheizung, Solarwasserspeicher, Regenwasseraufbereitung, Warmwasser für Duschen, Wasch- und Spülmaschine aus Solarkreis, Sole-Wärmepumpe, kontrollierte Be-und Entlüftung mit WRG, dazu ein polnischer wasserführender Kamin für die "energienutzende Romantik"

Also hör besser nicht auf den "Heizungsfachmann" sondern nimm das bestens als Ausgangspunkt für deine eigenen Idden, sind zudem oft billiger. Langfristig günstiger sind sie auf jeden Fall.
Somit bleibt der "neue" A6 natürlich Energiefresser Nummer 1 in der Familie.

Sparpotential? Welches ohne gleich ein neues Haus zu bauen?

Die Investition muss sich schliesslich irgendwann rechnen und Nachrüstung ist leider immer teurer als wenn man das gleich beim Neubau einplanen kann. Für ein Haus Bj. 80 liegen wir vom Verbrauch auf sehr niedrigem Niveau.

Bei der Solarwärme haben die Hersteller selber gesagt dass das bei uns nicht lohnen würde. Dach steht nicht genau südlich und der Umbau der Heizungsanlage wäre recht aufwendig was die Sache leider zu teuer macht.

Was ansteht ist nächstes Jahr 6cm PU-Isolierung in der riesigen Dachfläche (1.Etage ist bereits unterm Dach). Gibt von Rigips so schöne Sandwichplatten die sich von innen direkt an die Wand schrauben lassen. Verhältnismässig günstig und scheint derzeit die beste Investition in dem Haus zu sein.

Spül- und Waschmaschine hängen schon lange am Warmwasser, ist billiger als mit Strom zu heizen.

Gruß Meik

Es gibt schon recht einfache Möglichkeiten auch bei nem alten Haus zu sparen. Bei meinen Eltern hat die DÄmmung des Daches einiges gebracht. Da das Dach eh gedeckt werden musste (wird bei dir wohl auch bald fällig sein, sind ja immerhin schon 26/27 Jahre her), haben sie gleich von außen dämmen lassen. seit dem muss in der oberen Etage nur im Bad geheizt werden. Die anderen Räume sind immer gut temperiert und müssen nur geheizt werden, wenn mal jemand länger drinne bleibt.
In meiner Wohnung habe ich die Heizkosten (und damit auch den Energieverbrauch) mit programmierbaren themostaten gesenkt. Hat eine Kostenersparnis von knapp 30% gebracht, wobei die Preise ja gestiegen sind. jetzt wird nur noch kurz vom aufstehen und am Abend geheizt. Die restliche Zeit bin ich eh nicht da.
Im Schlafzimmer hab ich ne Kältebrücke beseitigt und muss dort nur bei dauerhaften Tenmperaturen <5°C einmal pro Woche kurz heizen.
Mit ein bisschen Geld liese sich in dem Haus hier verdammt viel einsparen. Leider kassieren die Hausbesitzer hier in der Gegend lieber die Miete an Stelle zu investieren. Die Dämmung des Hauses ist eine Katastrophe...

Möchte jemand ausrechnen, wie teuer Strom, Erdgas und Heizöl werden müssen um die gleichen Steuern je Kilo CO2 wie auf Superbenzin zu haben? Dann lohnen sich Ausgaben für Energiesparen auf einmal. Die Mehreinnahmen müssten nur Aufkommensneutral sein, z.B. Senkung der Rentenbeiträge (würde Angestellte bevorzugen) oder Absenkung der MWST auf Lebensmittel (entlastet bevorzugt sozial Schwache weil hoher Anteil an Lebensmitteln an Gesamtausgaben)

Ein Bekannter von mir hat in seinem Haus eine Heizung, die von einem Wärmetauscher betrieben wird, der wiederum mit einer geothermischen Anlage zusammenhängt. Da ist ein U-förmiges Rohr ca 100 m tief in den Boden eingelassen, das im Sommer zum Kühlen und im Winter zum Heizen benutzt wird. Die Warmwasserversorgung wird über Solarzellen gemacht. Außer einem Kamin im Wohnzimmer, der vor allem als Zierde befeuert wird, braucht der keine fossilen Brennstoffe zum Heizen. Find ich gut.

Hi,

dann hat er ne Erdwärmepumpe. Das Ding braucht Strom, um zu funktionieren. Trotzdem ne klasse Sache, da nur ein Teil der Energie so eingebracht werden muß und der Rest aus der Erde kommt. Zusammen mit ner Solaranlage wirds noch interessanter.

Grüße Dirk

Das in Kombination mit nem Warmwasserspeicher (zusätzliche Sonnenenergie und man kann die Heizanlage (eigntlich ja Klimaanlage) wenns net ganz ungünstig läuft ohne externe Energiequelle betreiben. Bleibt nur der Strom für Kühlschrank und Co...

Zitat:

Original geschrieben von Audi-gibt-Omega


Das merkwürdige an der E5 und E6 -Norm ist, es gibt keine Obergrenzen für CO2 pro km. Drängt sich geradezu der Schluß auf: grüne Welle für Energieverschwendung - wir sind ja sauber. Pervers, wie ich meine.

Tzz, was soll denn das heissen?

CO2 hängt direkt mit dem Spritverbrauch zusammen. Und Sprit wird bei uns in Europa ohnehin horrend besteuert. Also da nun nochmal was auf die KFZ Steuer drauf zu legen, das wäre ja wohl ein Unding. Ausserdem würden Hersteller wie Porsche, bei denen die Autos eben grundsätzlich viel verbrauchen, dann einfach nichts mehr für sauberere Autos machen, sie würden dann ja ohnehin nur Euro4 bekommen, wegen dem Verbrauch.
Mal ganz davon abgesehen, dass sparsamere Autos komplexer sind und darum eine besch... Energiebilanz haben. Beste Energiebilanz bzw. "lifetime energy usage" hat soweit ich weiss der Jeep Wrangler. Deutlich besser als bei den gehypten Hybrid-Fahrzeugen.

Zitat:

Original geschrieben von Siebzigfahrer


Außer einem Kamin im Wohnzimmer, der vor allem als Zierde befeuert wird, braucht der keine fossilen Brennstoffe zum Heizen. Find ich gut.

Der verbrennt Öl im Kamin zur Zierde? 😉 😁

(Okay, könnte ja so ein Gas-Pseudo-Kamin sein hehe)

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