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Navi für Auslandsstrecken

Themenstarteram 28. September 2017 um 18:22

Hi!

Ich wollte mich mal wegen einem Navi erkundigen.

Nächstes Jahr möchten ein Kollege und ich eine Tour nach Skandinavien machen. Dafür bräuchte ich ein Navi.

Ich hatte an ein TomTom gedacht, da das für mich bis jetzt echt das "bessere" war, aber ich höre immer und immer mehr, dass Garmin doch eher die bessere Entscheidung wäre.

 

Welche Erfahrungen habt ihr mit Navis? Welches würdet ihr empfehlen?

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23 Antworten

Zitat:

@Vulkanistor schrieb am 28. September 2017 um 22:23:31 Uhr:

Habe mein ehemaliges Garmin Zumo,nachdem es mich ein weiteres Mal zuviel fehlgeleitet hat, an eine Friedhofsmauer geklatscht.

Danach war's kaputt. Bereue ich bis heute nicht.

Bemerkenswert, dass du es sogar an passender Stelle entsorgt hast. :)

TomTom hat da viel kaputt gemacht. Mit TomTom zog "billigbillig" in die Outdoor-Navigation ein und Garmin sah sich gezwungen, dagegen zu halten.

Deswegen gibt es kein wirklich gutes Motorradnavi mehr. Heute wäre niemand mehr bereit, >1000€ für sowas zu bezahlen.

Also mein TomTom Autonavi hat bis jetzt in ganz Europa einschliesslich Schweden und Norwegen sowie in Neuseeland tadellos funktioniert. Die Software im Motorradnavi ist identisch.

Über Amerika, Afrika und Australien kann ich keine Aussage machen.

Das Garmin hat meiner Meinung nach nur einen Vorteil:

Man kann die Routenplanung besser offline am Rechner machen. Ist auf Reisen im Ausland von Vorteil, wenn man kein Gratisinternet oder nur einen teuren Roamingvertrag zur Verfügung hat.

Ansonsten unterscheiden sie sich mehr in der grafischen Oberfläche und etwas im Bedienkonzept. Das ist aber Geschmacksache. Meistens bevorzugt man das, was man gewohnt ist oder was einem persönlich besser liegt.

Das ist immer so. Beim Handy ist die Welt in iPhone und Android geteilt, bei Kameras streitet man sich, ob Nikon oder Sony die besseren Spiegelreflexe baut. Und ein paar Leute sind stolz darauf, keinen der beiden Platzhirsche zu haben, sondern was ganz Tolles abseits des Mainstreams zu besitzen.

Mit meinem TomTom V40 bin ich zufrieden. Es kann die übelsten Regenschauer ab (ist allerding auch ein wenig beschützt von der Frontscheibe), die Navigation ist so lala (es mag Autobahnen, nimmt dafür gewaltige Umwege in Kauf. Gibt man ein: "kurvenreiche Strecke" kurvt man ewig rum, bevor man ankommt...anscheinend kann man das regeln, habe aber das entsprechende Untermenü nie gefunden...bei "kürzester Strecke" nimmt es auch gerne mal (auf Sardinien) Wanderwege aus Sand und Geröll)...aber immerhin, man kann einfach ins Blaue fahren und kommt doch ans Ziel. Mein Kumpel wollte das neue V400 schon an die Wand klatschen: Das ist zwar heller und hat bessere Grafik, aber leider auch einen Bug. Tippt man ein Ziel ein und "los geht's" kommt nämlich keine Route zustande...obwohl das im Handbuch genau so erklärt ist.

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 28. September 2017 um 21:08:03 Uhr:

Da bin ich mir nicht so sicher. Bei der Robustheit. Mein Garmin ist mir schon mal mit Schwung ein ganzes Stockwerk auf einer Steintreppe runtergefallen. Ohne Schaden. Ich denke, dass das Tomtom das nicht so wegsteckt.

Mein TomTom Rider 2 saß auf meiner BMW, als sie in einer Böschung einschlug. Die BMW war hinterher reif für den Abdecker, das Navi habe ich anschließend beim Nachfolgemopped weiterverwendet.

Wenn ihr mich fragt, dann ist das hardwareseitig gehupft wie gesprungen. Die ersten Generationen TTR hatte Probleme mit der Halterung, die ist manchmal kaputtgeschüttelt. Garmins hatten andere Zicken. Grundsätzlich ist der Platz auf einem Motorrad bei Wind und Wetter ein relativ hartes Leben für so ein armes kleines Stück Unterhaltungselektronik.

Es gibt meines Erachtens einen Unterschied in der Philosophie zwischen Garmin und TomTom: TomTom ist super, wenn es darum geht, schnell eine tolle Strecke zu fahren. TomToms sind leicht zu bedienen und laufen stabil. Wenn es darum geht, Touren am PC vorzuplanen und am Navi nachzufahren, haben Garmins ihre Stärken. Sie werden alle mit einem - in der Bedienung recht sperrigen - Routenplanungsprogramm ausgeliefert, das dieselben Karten auf dem PC benutzt wie auf dem Navi. Dadurch, so schwören Garmin-Nutzer, sei immer gewährleistet, dass man genau die Tour abfährt, die man am PC geplant hat. Für TomTom gibt es frei verfügbare Routenplaner, die ähnlich gut funktionieren. Ein echter Vorteil von Garmin ist die gute Kartenausstattung, Standard sind 43 Länder. Man solle grundsätzlich darauf achten, ein Gerät mit Lifetime-Support zu kaufen, so dass Kartenupdates nichts kosten, die gehen nämlich sonst ins Geld.

Ansonsten würde ich 250 bis 300 Euro einkalkulieren und gucken, was man dafür bekommt. Teurer muss das heute nicht mehr sein.

Zitat:

@TDIBIKER schrieb am 29. September 2017 um 13:08:12 Uhr:

Mit meinem TomTom V40 bin ich zufrieden. Es kann die übelsten Regenschauer ab (ist allerding auch ein wenig beschützt von der Frontscheibe), die Navigation ist so lala (es mag Autobahnen, nimmt dafür gewaltige Umwege in Kauf. Gibt man ein: "kurvenreiche Strecke" kurvt man ewig rum, bevor man ankommt...anscheinend kann man das regeln, habe aber das entsprechende Untermenü nie gefunden...bei "kürzester Strecke" nimmt es auch gerne mal (auf Sardinien) Wanderwege aus Sand und Geröll)...aber immerhin, man kann einfach ins Blaue fahren und kommt doch ans Ziel. Mein Kumpel wollte das neue V400 schon an die Wand klatschen: Das ist zwar heller und hat bessere Grafik, aber leider auch einen Bug. Tippt man ein Ziel ein und "los geht's" kommt nämlich keine Route zustande...obwohl das im Handbuch genau so erklärt ist.

Alter, wenn du nach dieser Mängelliste noch zufrieden sein kannst, bist du ganz schön schmerzfrei! ;):D

Das ist, wenn man wo wohnt, wo es egal ist, weil, in alle Richtungen nett.

:D

Zitat:

@Vulkanistor schrieb am 28. September 2017 um 22:23:31 Uhr:

Habe mein ehemaliges Garmin Zumo,nachdem es mich ein weiteres Mal zuviel fehlgeleitet hat, an eine Friedhofsmauer geklatscht.

Danach war's kaputt. Bereue ich bis heute nicht.

Welches Modell war das? Und wie oder warum hat es Dich fehlgeleitet? Navigationsfehler sind nämlich eigentlich über Jahre die typische Eigenart diverser TomTom-Modelle. Garmin wird von den Garmin-Nutzern in der Regel trotz der zumindest früher nicht ganz so schicken Darstellung wegen der weit zuverlässigeren Navigation geschätzt.

Als ich in Firmenfahrzeugen TomTom nutzen mußte, haben mich die Mistdinger mit den diversen Navigationsfehlern regelmäßig verrückt gemacht. Als ich 2014 ein sehr teures Premium-TomTom erbte war ich im Nachhinein gar nicht so unglücklich, als es während der Fahrt vom Lenker fiel. Es hatte sich aus dem originalen TomTom-Bike-Halter gelöst und zersprang in tausend Bruchstücke beim Aufprall auf dem Asphalt (von Garmin gab es für das Zumo 210 und 220 anfangs eine Charge an Halterungen, die fehlerhaft waren und teilweise aufgingen. Ich hatte mal ein gebraucht gekauftes Zumo 220, das bei 120 km/h fliegen gegangen war (Garmin hat viele Navis über die Garantie ersetzt, aber nicht alle). Äußerlich übel verkratzt, aber absolut zuverlässig).

 

Gruß Michael

Zitat:

@tourio schrieb am 30. September 2017 um 09:11:21 Uhr:

 

Alter, wenn du nach dieser Mängelliste noch zufrieden sein kannst, bist du ganz schön schmerzfrei! ;):D

Schmerzfrei weiss ich nicht (verdammter Ischias-Nerv :D), aber im Gegensatz zu vielen recht anspruchslos.

Ich "brauche" (aber braucht man's wirklich?) ein Navi wenn's regnet, dunkel ist, die Beschilderung fehlt...und da funktioniert es und bringt mich ans Ziel. Ist recht einfach zu bedienen. Brauche ich ne Tanke oder ein Hotel, findet es das auch. Hat 250 Euro gekostet und updates gibt's immer noch - kann also nicht meckern.

Edith: Es sitzt auch sehr solide in der Halterung...

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