Narrenfreiheit für Radfahrer?

Guten Abend,

ich möchte meinem Ärger doch etwas Luft.

Wir haben mal wieder Sommer und sind wieder viele viele Radfahrer unterwegs. Heute erlebte ich ein Sache, die mich doch sehr nachdenklich macht.

Eine Kreuzung , Autoamel und Radfahrerampel ( Fahrradweg vorhanden). Ich fuhr hinter einem in der rechten Spur, der abbiegen wollte. Der Radfahrer fuhr trotz ROT weiter, nur durch eine Vollbremsung des Vodermanns und eines Ausweichmanöver meinerseits wurde ein Unfall vermieten ( Man bedenke, was wäre wenns zu Unfall gekommen wäre und der Radler nicht versichert wäre). Doch die Hohe ist, dass 2 Wagen weiter eine Polizeistreife gefahren ist, die nicht mal den Anstand hatte den Radfahrer zu verfolgen & verwarnen. Ich habe die gleich zur Rede gestellt, es kam aber ein Spruch wie " machtlos".

Wie oft kriege ich es mir, dass Radfahrer auf der Straße fahren obwohl Radweg vorhanden ist , es bilder sich ellend lange Staus etc. Es ist einfach nur frustrieren. Wenn ich Mütter sehe, die mit Kleinkinder auf 3 spurigen Straßen fahren OHNE HELM.... Also irgendwas läuft hier doch falsch oder?

Beste Antwort im Thema

Guten Abend,

ich möchte meinem Ärger doch etwas Luft.

Wir haben mal wieder Sommer und sind wieder viele viele Radfahrer unterwegs. Heute erlebte ich ein Sache, die mich doch sehr nachdenklich macht.

Eine Kreuzung , Autoamel und Radfahrerampel ( Fahrradweg vorhanden). Ich fuhr hinter einem in der rechten Spur, der abbiegen wollte. Der Radfahrer fuhr trotz ROT weiter, nur durch eine Vollbremsung des Vodermanns und eines Ausweichmanöver meinerseits wurde ein Unfall vermieten ( Man bedenke, was wäre wenns zu Unfall gekommen wäre und der Radler nicht versichert wäre). Doch die Hohe ist, dass 2 Wagen weiter eine Polizeistreife gefahren ist, die nicht mal den Anstand hatte den Radfahrer zu verfolgen & verwarnen. Ich habe die gleich zur Rede gestellt, es kam aber ein Spruch wie " machtlos".

Wie oft kriege ich es mir, dass Radfahrer auf der Straße fahren obwohl Radweg vorhanden ist , es bilder sich ellend lange Staus etc. Es ist einfach nur frustrieren. Wenn ich Mütter sehe, die mit Kleinkinder auf 3 spurigen Straßen fahren OHNE HELM.... Also irgendwas läuft hier doch falsch oder?

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Die Fußgänger-Kennzeichnung halte ich jetzt doch für übertrieben. Aber Fahrräder sind immerhin Fahrzeuge, welche im öffentlichen Straßenverkehr betrieben werden und dies sogar mit teilweise recht hohen Geschwindigkeiten (Rennräder). Da stellt sich auf Grund des möglichen Schadenpotentials schon die Frage nach Absicherungsmöglichkeiten.

Zitat:

Original geschrieben von MagirusDeutzUlm


wenn du mal die SUCHE-Funktion benutzt hättest, dann hättest du festgestellt, das radfahrer keine radwege benutzen weil diese:

1. zu schlecht ausgebaut sind

Hier muss ich Dir bedingt recht geben, es gibt tatsächlich einige schlecht ausgebaute Radwege (oftmals ist deren Zustand auch nicht mehr optimal), was aber dennoch nicht berechtigt auf die Straße auszuweichen.

Hier empfehle ich sich bei der entsprechenden Stelle der Stadt/des Landkreises etc. zu beschweren. Dauert zwar etwas, aber ist deutlich besser als das Recht in die eigenen Hände zu nehmen, unrechtmäßig auf die Straße auszuweichen und dadurch andere Verkehrsteilnehmer unnötig zu behindern. (Weil der Radweg ist ja schließlich vorhanden und auch befahrbar.)

Zitat:

2. zu oft die straße kreuzen und die radfahrer so zu oft bremsen müssen

Zu oft bremsen müssen? Das ist noch immer der öffentliche Straßenverkehr, da bleibt es leider nicht aus bremsen zu müssen. Evtl. würde hier aber auch eine vorausschauende Fahrweise etwas bewirken. 😉

Wenn die Radwegführung tatsächlich "Murks" ist, Beschwerde einreichen!

Zitat:

3. oft voller unrat/laub liegen

Unrat (ich nehme mal "Müll" an) und Laub sollten für ein Fahrrad im Regelfall kein Hindernis darstellen. Gegebenenfalls (insbesondere bei nassem Laub) hilft eine angepasste Geschwindigkeit kritische Situationen im Keim zu ersticken.

Zitat:

4. autofahrer beim abbiegen radfahrer nur wenig beachten

Das kann ich leider auch hin und wieder beobachten, hier helfen aber nur bessere Schulung der PKW- und LKW-Fahrer und ein erhöhter Selbstschutz des Radfahrers. Ich tätige zumindest vor jeder Einmündung einen Schulterblick um solche Gefahrensituationen bereits frühzeitig zu erkennen.

Genau aus diesem Grund ist mir ein solches Problem bisher selber nur äußerst selten untergekommen.

Zusatz: Das größte Problem für den PKW-/LKW-Fahrer stellen aber Radfahrer dar, die auf der falschen Straßenseite unterwegs sind. Würde das nicht der Fall sein könnten sich die Kraftfahrzeugführer auch besser auf die richtig fahrenden Radfahrer konzentrieren.
Diese Falschfahrer stören mich auch als Radfahrer sehr.

Zitat:

5. sich radfahrer durch personen die unrechtmäßig den radweg benutzen gestört fühlen

Klingeling? 🙂

Mit einer Klingel kann man ohne weiteres sein baldiges Eintreffen beim Fußgänger auf dem Radweg ankündigen. (Ok, viele besitzen sowas nicht, auch wenn das Fahrrad dann nicht verkehrssicher ist, aber egal...)

Wenn das nicht hilft muss man eben leider mal langsamer werden.

Nur weil man sich selber gestört und behindert fühlt sollte man sich nicht anmaßen andere (in diesem Fall Kraftfahrzeuge auf der Straße) zu stören und zu behindern.

Ich kann mir als PKW-Fahrer ja auch nicht einfach so aussuchen auf dem Radweg weiter zu fahren nur weil mich dort kein Stau stört und behindert.

Es könnte so einfach sein, wenn alle (LKW, PKW, Motorrad, Mofa, Fahrrad und Fußgänger) einfach etwas aktiver am Straßenverkehr teilnehmen würden. Dieses dämliche "vor-sich-hin-eiern" stört den ganzen Ablauf.
Man ärgert sich oft über das Verhalten der "Anderen", jedoch wenn man das ganz ehrlich betrachtet hat man dieses oder jenes auch schon gemacht was einen selber bei anderen gestört hat. Hier hilft sich einzugestehen, selber auch ab und zu "Mist" zu verzapfen und zu versuchen dies nicht wieder zu tun. (Zum Beispiel unbedacht als Fußgänger auf dem Radweg zu gehen oder eben mit dem Fahrrad auf der Fahrbahn zu fahren obwohl ein Radweg daneben ist.

Wenn man über seine Handlungen nachdenkt (und sich vor Augen hält, dass es im öffentlichen Straßenverkehr kein "Recht" auf Kosten andere schneller voranzukommen gibt) lösen sich viele Probleme wie von selbst.

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke


Die Fußgänger-Kennzeichnung halte ich jetzt doch für übertrieben. Aber Fahrräder sind immerhin Fahrzeuge, welche im öffentlichen Straßenverkehr betrieben werden und dies sogar mit teilweise recht hohen Geschwindigkeiten (Rennräder). Da stellt sich auf Grund des möglichen Schadenpotentials schon die Frage nach Absicherungsmöglichkeiten.

Meine Nike Air max ermöglichen mir gut und gerne 15 km/h, Mein Sohn fährt auf seinem 16" Fahrrad nicht so schnell.

Bist du nicht auch der Meinung, dass man Kinderwagen, Bobbycars und nicht zu vergessen die Einkaufswagen der Penner mit einem Nummernschild oder besser mit einem GPS-Sender ausrüsten sollte?

Zitat:

Original geschrieben von Zahn


Bist du nicht auch der Meinung, dass man Kinderwagen, Bobbycars und nicht zu vergessen die Einkaufswagen der Penner mit einem Nummernschild oder besser mit einem GPS-Sender ausrüsten sollte?

Nein, definitiv nicht.

Bist du denn persönlich der Meinung, daß von den von dir geannten Fahrzeugen eine so hohe Verkehrsgefährdung ausgeht, daß solche Schritte gerechtfertigt erscheinen?

Ähnliche Themen

Zitat:

Original geschrieben von tj.franke



Zitat:

Original geschrieben von MagirusDeutzUlm


wenn du mal die SUCHE-Funktion benutzt hättest, dann hättest du festgestellt, das radfahrer keine radwege benutzen weil diese:

1. zu schlecht ausgebaut sind

Hier muss ich Dir bedingt recht geben, es gibt tatsächlich einige schlecht ausgebaute Radwege (oftmals ist deren Zustand auch nicht mehr optimal), was aber dennoch nicht berechtigt auf die Straße auszuweichen.

Ich selbst bin seit den frühen 80ern auf geländegängigen Rädern unterwegs, darunter viel im Wald und bin deswegen recht abgehärtet, was Radwege angeht. Deswegen nutze ich eigentlich fast jeden, der vorhanden ist.

Ich weiß aber auch, daß der Zustand vieler Radwege für Radfahrer älteren Semesters oder mit z.B. Rückenproblemen unzumutbar ist und daß es für diese Leute eine Labsal darstellt, auf der vglws. ebenen Straße zu fahren.

Zitat:

Hier empfehle ich sich bei der entsprechenden Stelle der Stadt/des Landkreises etc. zu beschweren. Dauert zwar etwas, aber ist deutlich besser als das Recht in die eigenen Hände zu nehmen, unrechtmäßig auf die Straße auszuweichen und dadurch andere Verkehrsteilnehmer unnötig zu behindern. (Weil der Radweg ist ja schließlich vorhanden und auch befahrbar.)

Wenn die Nutzung unzumutbar ist (s.o.), dann ist er eben gerade nicht befahrbar. Ob er für ihn befahrbar ist, entscheidet der Radfahrer, nicht der Autofahrer, der sich in seiner Freiheit beschnitten fühlt, weil er mal einen Augenblick warten muß.

Narrenfreiheit für Autofahrer ?

Ist doch ales eine Frage der Perspektive. Setzt dich mal aufs Fahrrad, dann wirst du das Gefühl haben, das PKW Fahrer Narrenfreiheit haben.

Viel zu dichtes Überholen, Überholen und unmittelbar danach abbiegen oder einparken, Abbiegen ohne Schulterblick, mal eben den Radweg zu parken, weil man ja nur mal kurz...

Und soll ich dir mal was verraten, ich fahre knapp 6000 km im Jahr Rad und habe noch nie erlebt, dass mal ein PKW Fahrer dafür bestraft wurde.
Einzigge Ausnahme ich habe mal aus Fußgänger gesehen, dass jemand doch wirklich von einer Politesse aufgeschrieben wurde, weil er den Radweg zu geparkt hat.

Und die meisten "Verkehrsexperten" die mich persönlich blöd anmachen, weil ich als Radfahrer angeblich was falsch mache haben offensichtlich selber keine Ahnung von der STVO. Da wird mir mir meistens vor geworfen, ich wäre bei rot gefahren (rote Ampel für Fußgänger, aber grüne Radfahrerampel), ich wäre nicht weit genug rechts gefahren (zu parkenden PKW muss man mind. 1 Meter Abstand halten), ich hätte den Radweg nehmen müssen (aber nur wenn diese beschildert, straßenbegleitend und benutzbar sind).

wenn ich mir überlege wie oft ich inzwischen auf radwegen (mit und ohne benutzungsvorschrift) fast von fußgängern, autofahrern und anderen radfahrern vom rad geholt wurde, sollte man sich vielleicht sogar überlegen nurnoch auf der straße zu fahren ... aber dazu bin ich wahrscheinlich zu wenig auf krawall mit unwissenden autofahrern gebürstet.

von den bescheidenen zuständen der radwege, den hirnrissigen ampelschaltungen für radfahrer, etc. ganz zu schweigen.

Zitat:

Original geschrieben von DerMatze


von den bescheidenen zuständen der radwege, den hirnrissigen ampelschaltungen für radfahrer, etc. ganz zu schweigen.

Eine Runde Mitleid für die armen Radfahrer:

OOOOOOOOOOHHHHHHHHH

Zitat:

Original geschrieben von Autobahndriver



Zitat:

Original geschrieben von DerMatze


von den bescheidenen zuständen der radwege, den hirnrissigen ampelschaltungen für radfahrer, etc. ganz zu schweigen.
Eine Runde Mitleid für die armen Radfahrer:

OOOOOOOOOOHHHHHHHHH

danke!

Zitat:

Original geschrieben von tj.franke



Zitat:

Original geschrieben von MagirusDeutzUlm


wenn du mal die SUCHE-Funktion benutzt hättest, dann hättest du festgestellt, das radfahrer keine radwege benutzen weil diese:

1. zu schlecht ausgebaut sind

Hier muss ich Dir bedingt recht geben, es gibt tatsächlich einige schlecht ausgebaute Radwege (oftmals ist deren Zustand auch nicht mehr optimal), was aber dennoch nicht berechtigt auf die Straße auszuweichen.
Hier empfehle ich sich bei der entsprechenden Stelle der Stadt/des Landkreises etc. zu beschweren. Dauert zwar etwas, aber ist deutlich besser als das Recht in die eigenen Hände zu nehmen, unrechtmäßig auf die Straße auszuweichen und dadurch andere Verkehrsteilnehmer unnötig zu behindern. (Weil der Radweg ist ja schließlich vorhanden und auch befahrbar.)

Hast du mal eben ein paar Millionen für das Land Berlin, damit die die unsinnigen und gefährlichen RAdwege ausbauen.

Hier

starb letztens erst wieder eine junge Radfahrerin. Wer Das nahe gelegene Krankenhaus konnte wohl auch nicht mehr helfen. Sie wqurde von einem abbgiegenden LKW erfasst.

http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/130836/index.html

Zitat:

Original geschrieben von tj.franke



Zitat:

2. zu oft die straße kreuzen und die radfahrer so zu oft bremsen müssen

Zu oft bremsen müssen? Das ist noch immer der öffentliche Straßenverkehr, da bleibt es leider nicht aus bremsen zu müssen. Evtl. würde hier aber auch eine vorausschauende Fahrweise etwas bewirken. 😉
Wenn die Radwegführung tatsächlich "Murks" ist, Beschwerde einreichen!

Da gebe ich dir die gleiche Antwort wie bei eins. Und wenn sich eine Handvoll Radler beschwert, wird sowieso nichts passieren.

Zitat:

Original geschrieben von tj.franke



Zitat:

3. oft voller unrat/laub liegen

Unrat (ich nehme mal "Müll" an) und Laub sollten für ein Fahrrad im Regelfall kein Hindernis darstellen. Gegebenenfalls (insbesondere bei nassem Laub) hilft eine angepasste Geschwindigkeit kritische Situationen im Keim zu ersticken.

Geschwindigkeit anpassen. Da fahre ich dann lieber Auto. Man will ja irgendwann auch mal auf Arbeit ankommen.

Zitat:

Original geschrieben von tj.franke



Zitat:

4. autofahrer beim abbiegen radfahrer nur wenig beachten

Das kann ich leider auch hin und wieder beobachten, hier helfen aber nur bessere Schulung der PKW- und LKW-Fahrer und ein erhöhter Selbstschutz des Radfahrers. Ich tätige zumindest vor jeder Einmündung einen Schulterblick um solche Gefahrensituationen bereits frühzeitig zu erkennen.
Genau aus diesem Grund ist mir ein solches Problem bisher selber nur äußerst selten untergekommen.

Zusatz: Das größte Problem für den PKW-/LKW-Fahrer stellen aber Radfahrer dar, die auf der falschen Straßenseite unterwegs sind. Würde das nicht der Fall sein könnten sich die Kraftfahrzeugführer auch besser auf die richtig fahrenden Radfahrer konzentrieren.
Diese Falschfahrer stören mich auch als Radfahrer sehr.

Es sterben aber die Radler, die regelkonform fahren. Und sicher sollte man als Radler defensiver fahren, da einige nicht richtig gucken, wenn sie abbiegen. Nutzt nur nichts, wenn man schon im toten Winkel ist und der Auto/LKW-Fahrer abbiegt. Fahre ich auf der Straße, kann ich nicht übersehen werden, da der Kraftfahrer ja an mir vorbei muss.

Zitat:

Original geschrieben von tj.franke



Zitat:

5. sich radfahrer durch personen die unrechtmäßig den radweg benutzen gestört fühlen

Klingeling? 🙂
Mit einer Klingel kann man ohne weiteres sein baldiges Eintreffen beim Fußgänger auf dem Radweg ankündigen. (Ok, viele besitzen sowas nicht, auch wenn das Fahrrad dann nicht verkehrssicher ist, aber egal...)
Wenn das nicht hilft muss man eben leider mal langsamer werden.
Nur weil man sich selber gestört und behindert fühlt sollte man sich nicht anmaßen andere (in diesem Fall Kraftfahrzeuge auf der Straße) zu stören und zu behindern.

Ich kann mir als PKW-Fahrer ja auch nicht einfach so aussuchen auf dem Radweg weiter zu fahren nur weil mich dort kein Stau stört und behindert.

Es könnte so einfach sein, wenn alle (LKW, PKW, Motorrad, Mofa, Fahrrad und Fußgänger) einfach etwas aktiver am Straßenverkehr teilnehmen würden. Dieses dämliche "vor-sich-hin-eiern" stört den ganzen Ablauf.
Man ärgert sich oft über das Verhalten der "Anderen", jedoch wenn man das ganz ehrlich betrachtet hat man dieses oder jenes auch schon gemacht was einen selber bei anderen gestört hat. Hier hilft sich einzugestehen, selber auch ab und zu "Mist" zu verzapfen und zu versuchen dies nicht wieder zu tun. (Zum Beispiel unbedacht als Fußgänger auf dem Radweg zu gehen oder eben mit dem Fahrrad auf der Fahrbahn zu fahren obwohl ein Radweg daneben ist.

Wenn man über seine Handlungen nachdenkt (und sich vor Augen hält, dass es im öffentlichen Straßenverkehr kein "Recht" auf Kosten andere schneller voranzukommen gibt) lösen sich viele Probleme wie von selbst.

Letzteres gilt auch für Autofahrer.😉

Zitat:

Original geschrieben von tj.franke


Zusatz: Das größte Problem für den PKW-/LKW-Fahrer stellen aber Radfahrer dar, die auf der falschen Straßenseite unterwegs sind. Würde das nicht der Fall sein könnten sich die Kraftfahrzeugführer auch besser auf die richtig fahrenden Radfahrer konzentrieren.
Diese Falschfahrer stören mich auch als Radfahrer sehr.

also ich persönlich kenne mehrere fahrwege die offiziell in zwei fahrrichtungen befahrbar sind und nicht automatisch als solche erkennbar sind! von fahrzeugführern erwarte ich deshalb die fähigkeit den kopf in zwei richtungen drehen zu können und nicht nur in eine.

ansonsten stimme ich dir aber zu (immerhin hat mir ein falschradler ( der gerade am sms tippen war)) an einer engstelle einen ausflug in die büsche beschert.)

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke


Die Fußgänger-Kennzeichnung halte ich jetzt doch für übertrieben. Aber Fahrräder sind immerhin Fahrzeuge, welche im öffentlichen Straßenverkehr betrieben werden und dies sogar mit teilweise recht hohen Geschwindigkeiten (Rennräder). Da stellt sich auf Grund des möglichen Schadenpotentials schon die Frage nach Absicherungsmöglichkeiten.

Hallo?

Denk mal an die 1.Mai-Krawalle oder sonstige gewaltsame Demos. Da wäre doch die Fußgänger-Kennzeichnung schon hilfreich. Oder meinst Du das mit der "Anonymität" käme da nicht zum Tragen?
Außerdem würde das bestimmt helfen die allwöchentliche Hooligan-Problematik zu entschärfen.

Da wird doch von Radfahrern viel weniger Schaden angerichtet!

Thema Schadenspotential:
Ein Autofahrer der eine Absperrung durchbricht und in eine Menschenmenge rast hinterlässt eine Schneise der Verwüstung, ein radfahrer der dasselbe versucht hinterlässt höchstens Frau und Kinder.

😮😮😮.... was sind das eigentlich für threads, die immer nach folgendem muster aufgelegt werden:

1. rethorische Frage im Header
2. "heute habe ich was erlebt"
3. ausführliche Schilderung der Gesetzesübertretung anderer
4. Bittstellung um Bestätigung der eigenen Meinung

meistens kriegt der TE dann spätestens auf der zweiten Seite eins auf´s Dach

.... wobei ich zugeben muss: dann wird´s manchmal amüsant....

Zitat:

Original geschrieben von fruchtzwerg


Hehe aufn Freitag abend mal wieder ne Sau durchs Dorf treiben. Ja gibt Idioten auf Fahrrädern und ja die Fallen einem viel mehr auf und bleiben stärker in Erinnerung, als die die sich an die Regeln halten. Gilt genauso für Idioten im Auto, LKW, aufm Motorrad, zu Fuss etc.

Narrenfreiheit hat niemand, wer im Straßenverkehr unterwegs ist, und dass die Polizei machtlos wäre ist Bullshit. Die können von jedem die Personalien aufnehmen und entsprechende Bußgelder etc. verteilen. Auch an Radfahrer, Fußgänger etc.

1. Ich bin momentan viel in Leipzig mit dem Fahrrad unterwegs und da kann man ja mal versuchen, wilde Sau auf dem Fahrrad zu spielen. Polizei auch auf Fahrrädern unterwegs 😉

2. Kann ich seinen Ärger verstehen, auch ich fahre Auto und bin auch mal viele Kilometer unterwegs im Auto. Aber wie oft ich wegen Autofahrern in die Büsche und in die Eisen muss, wie man auf dem Moped (ich habe eine Schwalbe) trotz korrekter Fahrweise fast umgenietet wird, ohne dass sich die Mutti in ihrem Kompaktwagen mal einen Kopf macht, ist auch nicht normal.
Weil die denken, ach Radfahrer, die bremsen eh, weil es sonst wehtut.

Und trotzdem sage ich nicht, dass Kradfahrer, Radfahrer oder Autofahrer oder Fußgänger alle Verbrecher / Idioten sind. Weil Idioten gibt es ÜBERALL. Und Sippenhaft ("alle Radfahrer sind Verbrecher"😉 gibt es offiziell in D auch nicht mehr 😉

cheerio

Zitat:

Original geschrieben von Autobahndriver



Zitat:

Original geschrieben von DerMatze


von den bescheidenen zuständen der radwege, den hirnrissigen ampelschaltungen für radfahrer, etc. ganz zu schweigen.
Eine Runde Mitleid für die armen Radfahrer:

OOOOOOOOOOHHHHHHHHH

Sonst schätze ich Deine Beiträge sehr, aber das ist etwas schwach, muss ich sagen.

cheerio

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