Muss meine Batterie spätestens alle 3 Wochen nachladen!! Bitte um Eure Hilfe!!

Halli liebe Freunde hier im Forum. Ich habe da (leider) immer noch ein sehr großes Problem mit meiner Batterie. Ich habe dieses Problem hier auch schon einmal beschrieben, und von Euch gute Tipps erhalten.
Ich besitze einen VW Polo 1,4 16 V, 86 PS. Er ist Baujahr 2010, und hat bis jetzt 22000 km auf dem Buckel. Habe leider ständig das Problem mit einer nach maximal 3 Wochen sehr stark entladenen Batterie. In dem Fahrzeug ist eine 45 AH Batterie verbaut. Ich fahre damit jeden Tag zur Arbeit, die aber maximal 3 km entfernt ist. Muss für diese Entfernung leider das Auto nutzen, da ich eine sehr stark geschädigte Hüfte habe, und Rad- oder Roller fahren ausfällt. War mit dem Problem auch schon beim Freundlichen. Der hat angeblich alles überprüft, also Lichtmaschine, Batterieleistung, und eben auch den Ruhestromverbrauch. Der Ruhestromverbrauch war laut Aussage des Freundlichen 55 Milliamperestunden. Der Freundliche hat das dann auf die von mir angeblich zu kurzen Strecken geschoben, da die Zeit der Fahrt einfach nicht ausreichen würde, um die Batterie wieder voll zu laden. Aber jetzt muss ich dazu sagen, dass ich vorher einen 110 PS TDI, Golf IV fuhr. Der hatte genau die gleiche Fahrstrecke zu leisten. Und mit dem hatte ich nie eine leere Batterie gehabt. Schon gar nicht regelmäßig. Kann es denn sein, dass VW in diesem Fall einfach an dem Generator gespart hat, und einen sehr leistungsschwachen verbaut hat? Der das Fahrzeug wirklich nur auf längeren Strecken wieder aufladen kann? Bin auf Eure Beiträge sehr gespannt. Hatte dieses Thema hier wie gesagt schon einmal. Aber ich kann der Aussage des Freundlichen nicht so ohne weiteres glauben, denn mit dem Vorgänger GolfIV hatte ich diese Probleme wie gesagt noch nie. Freue mich auf Eure Beiträge, und wüsche allen hier noch einen schönen und erholsamen Sonntag.
Lg Tom:-)

Beste Antwort im Thema

Ich geb dann auch mal meine Tube Senf ab, bevor sich mir die Fußnägel hochrollen...

1. Es mag ja sein, dass eine Diagnose wegen der modernen Boardelektronik schwieriger ist als früher. Aber dieses "Ladesystem", wie es hier genannt wurde, ist auch keine Hexerei. Die Boardelektronik kann hier die Spannung der Lichtmaschine in gewissen Grenzen regeln. Also statt wie früher stur konstante 14,4V raus zu hauen, kann die Spannung etwa kurzzeitig reduziert werden, damit die Lima beim Beschleunigen weniger Leistung frisst. Oder sie wird etwas erhöht, um die Batterie nach dem starten wieder schneller zu laden.
Elektronik hin oder her. Eine Batterie braucht ihre 14V, um geladen zu werden. Und die sollten sich auch in modernen Autos problemlos mit dem Multimeter nachweisen lassen. Gerade bei Kurzstrecken wird die Elektronik sicher einen Teufel tun, und die Spannung nach dem Anlassen ab zu senken. Hier sollte ein Multimeter also sogar eher 15 V messen können...

2. Bau den Marderschreck aus. Gegen Marder hilft das eh nicht. Und bei deinem Fahrprofil ist das ein unnötiger ständiger Stromverbraucher.

3. Das ungeregelte Ladegerät würde ich nur mit Vorsicht betreiben. Die hauen teilweise eine zu hohe Spannung raus, bei denen eine Batterie zwar schnell geladen wird, die auf Dauer aber schaden kann.
Und nein, die Batterie wird dabei nicht ständig mit 8 A geladen. Das ist nur der Maximalstrom. Je voller eine Batterie wird, desto weniger Strom nimmt sie auf. Eine zu hohe Spannung kann jedoch zum ausgasen führen.
Hast du schon mal den Säurestand geprüft? Also, ob nicht schon zu viel Wasser verdunstet ist?

4. Falls du dir eine neue Batterie holst, nimm ruhig eine Nummer größer.
Das klingt zwar paradox, aber eine große Batterie kann schneller Ladung aufnehmen als eine kleine Batterie. Sie kann die Strommenge, die zum anlassen gebraucht wird, in kürzerer Zeit nachladen, und wird deshalb gerade im Kurzstreckenbetrieb seltener leer.

5. Der Batterie ist es völlig egal, ob man mit Vollgas über die Autobahn fährt, oder mit Standgas im Stau steht. Auch wenn der Unsinn hier schon wieder geschrieben wurde. Es kommt nur auf die Zeit an, die der Motor läuft.

90 weitere Antworten
90 Antworten

Wenn die Lichtmaschine die Ladespannung zur Verbrauchsoptimierung "intelligent" anpasst, muss man die Ladespannung eben über einen längeren Zeitraum (z.B. vom Beifahrer während der Fahrt) prüfen lassen. Wenn dann trotz fast leerer Batterie die Ladespannung oft reduziert wird dann liegt ein Fehler in der Steuerung vor (kann natürlich auch ein Designfehler sein, wenn z.B. der Ladezustand nicht berücksichtigt wird).

Wie soll dr Beifahrer die Regulierspannung und den Ladezustand konrollieren.
Bei ensprechender Prüfschaltung haste auf dem Beifahresitz kein Platz mehr
Ich lach mich tot.
Bin raus aus diesem Thema.

Hallo Bopp10, und all den anderen hier. Also in meinem Auto ist eine 110A Lichtmaschine verbaut. Und die 55mA Ruhespannung hat er mit aktiviertem Marderschreck. Verstehe echt nicht wieso die sogenannte intelligente Ladespannung nicht in der Lage ist die Batterie richtig zu laden. Dieses alte Ladegerät mit den 8 A Ladeleistung is noch ein sogenanntes ungeregeltes Ladegerät.
Lg Tom:-)

Moin,

möchte mich mal einklinken, wie hat die Werkstatt die Batterie geprüft, mit einem Batterie - Tester ?

Ist die Batterie (die Zellen) oben zum öffnen ?

Ähnliche Themen

Der Beifahrer soll nur mit einem Multimeter die Spannung z.B. an einer 12V-Steckdose oder am Zigarettenanzünder prüfen. Auch wenn ich meinen Text mehrfach durchlese finde ich keinen Hinweis darauf, dass er den Ladezustand ermitteln soll. Mit dieser einfachen Messung kann man schon ein Gefühl dafür bekommen, ob zu wenig geladen wird und evtl. ein Fehler vorliegt und ob es daher evtl. Sinn machen könnte nochmal zur Werkstatt zu fahren. Mit den Details der Funktionsweise kenne ich mich auch nicht aus. Eine Detailanalyse durch jemanden der sich mit sowas auskennt wird durch diese simple Messung natürlich auch nicht ersetzt. Wenn die Ladespannung aber immer ausreichend hoch ist, dann kann man sich weiteren Aufwand in dieser Richtung sparen, man kann aber auch bei Bedarf die Prüfung jederzeit wiederholen um sporadisch auftretende Probleme zu finden.

Zu einer anderen Werkstatt zu gehen ist zwar eine Möglichkeit, aber auch ohne Erfolgsgarantie. Abhängig von der Art der Anschlussgarantie kann es auch sein, dass man die Kosten selbst tragen darf.

Zitat:

Original geschrieben von Corsadiesel


Moin,

möchte mich mal einklinken, wie hat die Werkstatt die Batterie geprüft, mit einem Batterie - Tester ?

Ist die Batterie (die Zellen) oben zum öffnen ?

Hallo Corsadiesel, ja die Werkstatt hat das mit einem sogenannten Batterie-Tester geprüft. Im Fahrzeug ist die Original 44AH Batterie von Volkswagen. Sie hat oben zwar Batteriezellen die man vielleicht auch öffnen könnte, jedoch ist über diesen Öffnungen eine duchsichtige Plastikfolie geklebt. Weiss aber jetzt nicht, was VW dort für einen Batterietyp verbaut hat.

lg Tom

Meine ganz persönliche Meihnung über die Batterietester ist, dass sind nur bessere Schätzeisen, nichts weiter.

Ich teste meine Batterie mit einem Säureheber (der innen ein Glasröhrchen als Anzeige hat, ähnlich der älteren Tester für das Kühlmittel für Frostschutz), der zeigt mir nach aufschrauben der Stöpsel der einzelnen Zellen die Ladedichte jeder einzelnen Zelle an.

Liegt der Wert einer Zelle niedriger als die Werte der anderen Zellen, Hat diese Zelle einen Plattenschluß (durch abgelagerten Bleischlamm wird die + und - Platte überbrückt), muß die Batterie neu.
Durch den Plattenschluß entläd sich die Batterie selber.

Auch der Säurestand sollte bei allen Zellen über den oberen Plattenrand liegen, ggf mit destillierten Wasser ergänzen, sonst wir die Batterie nie voll geladen.

Wenn Du nochmals das 8A Ladegerät an die Batterie hängst, dann mußt Du die Zellen oben öffnen (Wird bei jeder Ladestation in den Werkstätten auch gemacht), damit die Batterie ausgasen kann. Du wirst dann feststellen, dass nach einiger Zeit die Säure an zu brodeln fängt, ist ganz normal im Ladevorgang mit einem 8A Ladegerät.
Das Laden sollte in einem gut durchlüfteten Raum stattfinden und kein offenes Feuer, das Gas, was ausgast ist Knallgas, aber keine Angst, es passiert so weiter nichts.

Die Lebensdauer einer Batterie kann von 2 - 20 Jahren sein.

Verstehe ich nicht, fährst du jeden Tag wirklich nur die 3 km hin und zurück? Ausschliesslich? Da sind doch bestimmt auch ab und zu mal längere Fahrten dabei?

Hallo, ja es sind natürlich auch mehrere längere Fahrten dabei. Das Auto ist Baujahr 2010, und es hat bis jetzt 22500 km auf dem Tacho. Es liegen also durchaus längere Fahrten an. Lg Tom:-)

Zitat:

Ich teste meine Batterie mit einem Säureheber (der innen ein Glasröhrchen als Anzeige hat, ähnlich der älteren Tester für das Kühlmittel für Frostschutz), der zeigt mir nach aufschrauben der Stöpsel der einzelnen Zellen die Ladedichte jeder einzelnen Zelle an.

Bei geschlossenen Akkus versagt die Methode aber.

Ich geb dann auch mal meine Tube Senf ab, bevor sich mir die Fußnägel hochrollen...

1. Es mag ja sein, dass eine Diagnose wegen der modernen Boardelektronik schwieriger ist als früher. Aber dieses "Ladesystem", wie es hier genannt wurde, ist auch keine Hexerei. Die Boardelektronik kann hier die Spannung der Lichtmaschine in gewissen Grenzen regeln. Also statt wie früher stur konstante 14,4V raus zu hauen, kann die Spannung etwa kurzzeitig reduziert werden, damit die Lima beim Beschleunigen weniger Leistung frisst. Oder sie wird etwas erhöht, um die Batterie nach dem starten wieder schneller zu laden.
Elektronik hin oder her. Eine Batterie braucht ihre 14V, um geladen zu werden. Und die sollten sich auch in modernen Autos problemlos mit dem Multimeter nachweisen lassen. Gerade bei Kurzstrecken wird die Elektronik sicher einen Teufel tun, und die Spannung nach dem Anlassen ab zu senken. Hier sollte ein Multimeter also sogar eher 15 V messen können...

2. Bau den Marderschreck aus. Gegen Marder hilft das eh nicht. Und bei deinem Fahrprofil ist das ein unnötiger ständiger Stromverbraucher.

3. Das ungeregelte Ladegerät würde ich nur mit Vorsicht betreiben. Die hauen teilweise eine zu hohe Spannung raus, bei denen eine Batterie zwar schnell geladen wird, die auf Dauer aber schaden kann.
Und nein, die Batterie wird dabei nicht ständig mit 8 A geladen. Das ist nur der Maximalstrom. Je voller eine Batterie wird, desto weniger Strom nimmt sie auf. Eine zu hohe Spannung kann jedoch zum ausgasen führen.
Hast du schon mal den Säurestand geprüft? Also, ob nicht schon zu viel Wasser verdunstet ist?

4. Falls du dir eine neue Batterie holst, nimm ruhig eine Nummer größer.
Das klingt zwar paradox, aber eine große Batterie kann schneller Ladung aufnehmen als eine kleine Batterie. Sie kann die Strommenge, die zum anlassen gebraucht wird, in kürzerer Zeit nachladen, und wird deshalb gerade im Kurzstreckenbetrieb seltener leer.

5. Der Batterie ist es völlig egal, ob man mit Vollgas über die Autobahn fährt, oder mit Standgas im Stau steht. Auch wenn der Unsinn hier schon wieder geschrieben wurde. Es kommt nur auf die Zeit an, die der Motor läuft.

Zitat:

Original geschrieben von Holger-TDI



Zitat:

Ich teste meine Batterie mit einem Säureheber (der innen ein Glasröhrchen als Anzeige hat, ähnlich der älteren Tester für das Kühlmittel für Frostschutz), der zeigt mir nach aufschrauben der Stöpsel der einzelnen Zellen die Ladedichte jeder einzelnen Zelle an.

Bei geschlossenen Akkus versagt die Methode aber.

Ist klar, was nicht geht, geht nicht. Deshalb werde ich, wenn mal ein neuer Akku gekauft wird auch eine nehmen, die man oben öffnen kann, wird wohl eine Moll werden.

Zitat:

Original geschrieben von Sportler35


Hallo, ja es sind natürlich auch mehrere längere Fahrten dabei. Das Auto ist Baujahr 2010, und es hat bis jetzt 22500 km auf dem Tacho. Es liegen also durchaus längere Fahrten an. Lg Tom:-)

Man hätte sich das auch denken können bei der Gesamt-Kilometerzahl, aber warum hast

du das nicht in der Eingangspost erwähnt? Ist das "3-Wochen-Problem" dann immer noch

ein "3-Wochen-Problem" oder haben diese längeren Fahrten irgendwelche Auswirkungen?

Und definiere mal "längere Fahrten" vom Zeitfaktor her?

hi, nun nach ca 3 Jahren kann der Accu den Geist aufgegeben haben🙂🙄

Zitat:

Original geschrieben von franz40



Zitat:

Original geschrieben von Sportler35


Hallo, ja es sind natürlich auch mehrere längere Fahrten dabei. Das Auto ist Baujahr 2010, und es hat bis jetzt 22500 km auf dem Tacho. Es liegen also durchaus längere Fahrten an. Lg Tom:-)
Man hätte sich das auch denken können bei der Gesamt-Kilometerzahl, aber warum hast
du das nicht in der Eingangspost erwähnt? Ist das "3-Wochen-Problem" dann immer noch
ein "3-Wochen-Problem" oder haben diese längeren Fahrten irgendwelche Auswirkungen?
Und definiere mal "längere Fahrten" vom Zeitfaktor her?

Hallo franz, also das 3-Wochen-Problem bleibt eigentlich immer. Nur nach längeren Fahrten von sagen wir 1...2 Stunden dauert es zwei drei Tage, und dann merkt man beim Starten das die Batterie wieder schwächer wird.Schiebt das ganze also nur ein wenig hinaus.

Lg Tom:-)

Deine Antwort
Ähnliche Themen