muss doch mal Fragen Autogas oder doch Diesel bei fahrzeugwechsel ?

Hi,
Wir stehen gerade davor ein anderes Auto zu kaufen.Eigentlich hatte ich mich darauf versteift ein Benziner zu Kaufen und auf Autogas umzurüsten.
Nu höre ich aber von vielen Seiten das es quatsch ist und ich soll mir gleich ein Diesel hohlen.
Geplant war eine ausgabe von bis zu 5000 euro und später dann die Gasanlage.
Was meint Ihr ?
Aso fahrleistung ist ca 25000 im jHar

25 Antworten

Bei der Frage LPG oder Diesel stellt sich mir erstmal die Frage wo ich zum tanken hin muss und wohin im Falle eines Defektes? Hab ich ne Gastanke ums Eck oder entlang meiner Fahrrouten ist LPG sicher eine Gute Wahl und in seinem Falle einem Diesel meist vorzuziehen.
Wer aber wie ich von seinen Hauptfahrstrecken einige km Umweg in Kauf nehmen müsste um seinen Gasvorrat aufzufüllen und wenn der nächste Kompetente Ansprechpartner bei einem Defekt zig Kilometer weit weg wohnt, muss sich fragen ob der Aufwand die mögliche Ersparniss wert ist.
Ne Dieseltanke findet sich überall und einen Dieselschrauber findet man auch an jeder Ecke.

also wir fahren mit dem kleinen in Urlaub quer durch ganz Deutschland ohne Navi und mittlerweile verzicht ich sogar drauf mir vorher Gastanken auszudrucken; es gibt eigentlich genug; vor allem wenn man auch längere STrecken über Landstrassen fährt. Da gibts nämlich die meisten; nur die AUsschilderung ist manchmal Müll. Aber auch auf Autobahnen gibts schon genug; zumindest wenn man ne Reichweite von min 550km hat.
Selbst auf Usedom gibts eine😁

bei der Frage ob Diesel oder nicht, würde ich sagen natürlich nicht !

Der Diesel kostet viel mehr Steuer,
Lohnt echt nur wenn man viel Fährt (so 30.000 Jahr),
Möglicherweise kannste den eh bald stehen lassen wegen
der Feinstaubdiskussion,
Der Diesel hat in der Regel sogar mehr CO2 (das ist auch gerade
in der Rede wegen der Steuer, klingt dann noch teurer),

Der einzige Vorteil den ich bei Diesel kenne ist das der Sprit
gerade mal 15Cent billiger ist als Benzin.
Na toll.
Dann fahre eben Ethanol !
Das ist dann nochmals 20Cent billiger als Diesel.
Und wenn du das Geld raus hast dann rüste LPG nach.

Was spricht für den Benziner mit oder ohne LPG :
erheblich weniger Steuern,
möglichkeit auch Ethanol zu fahren,
weniger Co2, somit Plakette GRUEN,
kein getakker vom Motor,
Umbau auf LPG möglich um erst richtig satt Kohle zu sparen.

Am ende bleibt für mich nur das Fazit : Benzin/LPG ist der Gewinner

mfg Thomas

nur als bsp. autobild hat es in einer der letzten ausgaben anhand des golf5 ausgerechnet. wenn man höheren kauf und wiederverkauf eines diesel mit einrechnet lohnt er schon ab 8t km im jahr.
und so enorm hoch sind die steuern des diesel gegenüber des benz. nicht.
es geht ja beim tanken nicht nur um vielleicht 15 c unterschied, sondern auch daß der diesel ein klein bischen weniger verbraucht, als ein benziner.
und mit beidem zusammen spart man schon etwas ein.
und ethanol zuzugeben hat einen erhöhten verbrauch zur folge. also nicht die lösung.
alles nur centkram

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Zitat:

Original geschrieben von country


nur als bsp. autobild hat es in einer der letzten ausgaben anhand des golf5 ausgerechnet. wenn man höheren kauf und wiederverkauf eines diesel mit einrechnet lohnt er schon ab 8t km im jahr.

 Genau so hätten sie ein anderes Modell raussuchen können, wo sich der Diesel

nie

rechnet, egal wieviele km man fährt. So ein Beispiel hat der ADAC mal in seiner Mitgliederzeitschrift abgedruckt.

Alle Pauschalaussagen  a la Diesel lohnt sich nach x km sind Blödsinn. Jeder muss es für das in Frage kommende Fahrzeug selbst durchrechnen. Mit den Worten des MDR:

"Ab wann lohnt sich ein Diesel heute?

Diese Frage kann man leider nicht generell beantworten. Man muss den Diesel wirklich bis in Detail mit einem ähnlichen Benziner vergleichen. Je nach Motorleistung gibt es da sogar bei ein und demselben Fahrzeugtyp große Unterschiede.

Beispiel VW Golf. Hier rentiert sich der kleinste Diesel mit 68 PS gegenüber dem vergleichbaren Benziner erst nach 20.000 Kilometern pro Jahr. Dagegen ist der große TDI mit 140 PS schon nach 10.000 Kilometern rentabler.

In einen Vergleich müssen alle Kosten eingerechnet werden, die irgend möglich sind: Spritpreise, Verbrauch, Versicherungsprämien, KfZ-Steuer, Inspektionen, Ölwechsel, Verschleißteile und Wertverlust. Am Ende erhält man einen Wert in Cent pro Kilometer. In einer aktuellen Studie hat der ADAC dazu 400 Fahrzeuge verglichen. Dabei zeigte sich, dass es auch bei den derzeitigen Preisen Dieselautos gibt, die sich schon ab 10.000 Kilometer Laufleistung im Jahr lohnen. "

Quelle: 

www.mdr.de/mdr-info/verbrauchertipps/2040348.html

Zitat:

Original geschrieben von hessebauer


also wir fahren mit dem kleinen in Urlaub quer durch ganz Deutschland ohne Navi und mittlerweile verzicht ich sogar drauf mir vorher Gastanken auszudrucken; es gibt eigentlich genug; vor allem wenn man auch längere STrecken über Landstrassen fährt. Da gibts nämlich die meisten; nur die AUsschilderung ist manchmal Müll. Aber auch auf Autobahnen gibts schon genug; zumindest wenn man ne Reichweite von min 550km hat.
Selbst auf Usedom gibts eine😁

Quer durch Deutschland ists kaum noch ein Problem, gerade die AB entlang. Stimmt.

Aber man fährt nicht jeden Tag in Urlaub, sondern jeden Tag zur Arbeit.

Und wenn da die nächste LPG-Tanke nur über grössere Umwege zu erreichen ist, hilft mir das restliche tolle Netz garnix.

kauft Diesel!

seh ich auch so; kauft Diesel !

Hallo,

wieso behaupten eigentlich alle, ein Diesel lohnt sich ab xy Kilometern pro Jahr?
Mal abgesehen davon, daß man das individuell für sich berechnen muß (Laufleistung, Art der Nutzung mit Kurz- oder Langstrecke und viels mehr muß man berücksichtigen), rechnet sich jedes Auto von xy bis yz Kilometern!

Bei uns war es z. B. so, daß sich die beiden vorhandenen Diesel nicht mehr rechneten. Sprich bei der jeweiligen Laufleistung wurde sogar der eigentlich billige Zweitwagen trotz Minimalsteuer von 90 € (1,9 D mit 47 kW... und LKW-Zulassung! *ggg*) und günstiger Versicherung am Ende zu teuer (die Familienkutsche auch, aber die geht erst weg, wenn wieder genug Geld für einen Neuwagen da ist). Bei 5000 km weniger pro Jahr wäre die Rechnung aufgegangen, aber dank der Preiserhöhungen der letzten Monate wurde der Diesel einfach zu teuer. Ein Benziner wäre aber in jedem Falle noch teurer gewesen und hätte sich nur bei sehr viel weniger Laufleistung gelohnt. In unserem Falle mit deutlich über 20.000 km nur für den Zweitwagen lohnt sich dagegen nur noch Gas.
Natürlich muß man dabei mit Bedacht vorgehen.

Als Gasauto wählten wir einen sehr rostbeständigen Wagen, dessen Motor auch für 200.000 oder 300.000 km gut ist und der "nur" Euro II hat. In unserem Falle ein Renault Twingo mit dem Steuerkettenmotor, der nahezu unzerstörbar ist (im früheren R5 liefen diese Motoren noch, wenn das Auto schon zum Blechwürfel gepresst war...). Die Umrüstung konnte mit einer billigen Venturi-Anlage erfolgen und das Auto fährt nun mit Spritkosten von rund 5 € pro 100 km. Durch den höheren Wert des umgerüsteten Autos reicht ein 1/4 Jahr, um Gewinn zu machen, will man die Umrüstung komplett durch die Einsparung beim Tanken bezahlen, wird es wohl ein gutes Jahr dauern, bis man spart.

Mein Tip für ein Budget von 5000 € lautet daher: Einen zuverlässigen Benziner mit Euro II für 3000 € kaufen, den für 1000 € mit einer Venturi-Anlage auf Gas umrüsten lassen und die letzten 1000 € für evtl. Reparaturen an dem Auto aufheben.

In Frage kämen z. B. gepflegte Gölfe (wobei ich eher einen Golf II als Golf III wählen würde; der 3000 € Golf II müßte allerdings nah am Neuwagen liegen (mit wenig Mühe findet man für 1500 € bis max. 2000 € richtig gute Golf II; nach dem berühmten Ersthand-Renterauto zu suchen könnte sich lohnen); der Golf III ist für bis zu 3000 € in großen Stückzahlen als gepflegter Gebrauchtwagen zu haben, ggf. auch als Kombi), wobei viele Golf II noch Euro I haben und nun erst mit einem Kaltlaufregler auf Euro II umgerüstet werden müssen, um anschließend die Gasanlage zu bekommen. Aber das würde sich lohnen. Gerade der Golf II ist extrem zuverlässig und man bekommt überall alle Teile dafür - und das auch noch billig. Das gilt aber auch für den nicht ganz so zuverlässigen Golf III. Und es wäre eben bei beiden Autos eine Umrüstung für 1000 € und nicht für 2000 €, wie bei den sequentiellen Anlagen für Euro III und Euro IV üblich.

Übrigens: Wegen der Zuverlässigkeit des Golf-Antriebs lassen sich diese Autos besonders leicht umrüsten. Der Kölner Umrüster http://www.autogas-center-koeln.de verlangt für eine Venturi-Anlage pauschal 1200 €, bietet die Umrüstung von Golf II/III jedoch für 999 € an! Der weiß sicher, warum er das so macht!

Natürlich kommen auch andere Autos in Frage, aber ich würde wie gesagt einen Euro II Benziner wählen und den mit einer Venturi-Anlage umbauen lassen. Erst bei einem höheren Budget würde ich einen Euro III oder Euro IV Benziner mit einer sequentiellen Anlage wählen. Das Auto muß einfach länger halten, damit sich das lohnt.

Gruß Michael

P.S.: Zu den Golf-Preisen: Natürlich gibt es viel billigere Golf II und III, aber wir reden von nachweislich gepflegten Autos in gutem bis sehr gutem Zustand, möglichst aus erster Hand - je länger das Auto noch hält, desto lohnender ist die Umrüstung schließlich!

Zitat:

Original geschrieben von dom][bulldozer


Finanziell ist das ganze meist eher ein Nullsummenspiel, insbesondere bei relativ kleinen Motoren. Meine Wahl fiel zugunsten von Autogas, weil ich
a) mir keine Gedanken um den Russpartikelfilter machen muss (ist hier in München definitv relevant) und
b) weil mir aktuelle Dieselmotoren mit ihren hochgezüchteten Common-Rail Hochdruckpumpen und Turboladern zu anfällig für verdammt teure Defekte sind.

...

Das mit dem "Nullsummen-Spiel" unterschreib ich völlig! Beim Vergleich Diesel:LPG entscheidet eher der Geschmack als irgendetwas Anderes wie z.B. Kosten. Entweder man mag die bullige Diesel-Charakteristik oder eher den ruhigen aber (fast) immer auf Drehzahl orientierten Lauf eines Benziners, -mal Riesen-Hubraum-Koffer und Turbos ausgenommen. (-die letzteren haben wirklich etwas...😉)

Ich habe beides gefahren und bei 33 TKm im Jahr geht es am besten mit Diesel. Und bei zuletzt 251 TKm bei Verkauf lief der A3 TDI (-mit 90% der Strecke mit Biodiesel!) wie ein Uhrwerk. Soviel zu den Schauermärchen betr. Diesel und Biodiesel.

MfG Walter

Dieses Spiel kannst Du mit der neueren Dieseltechnik bzw Motoren aber nicht mehr treiben.

Leider. Mein alter T4 hatte damit auch keine Probleme, alles was nach Öl roch wurde verbrannt .

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