Motorradkauf (Honda NTV 650)

Honda Motorrad

Ich bin kurz davor mir ein Motorrad zuzulegen und wollte mich hier nach kompetenter Meinung erkundigen.
Lohnt sich der Kauf einer Honda NTV 650, Baujahr 92 mit 46.000km für den Preis von 1200€ und worauf muss man im Allgemeinen beim Kauf achten? Oder empfiehlt sich eher der Kauf einer Honda CB500, Bj 97, 23000km für ca. 1500€?

Danke im Voraus

Beste Antwort im Thema

Och bitte nicht schon wieder die Untertourig / Niedertourig Diskussion!!!!

Sonst geht das hier gleich wieder lost mit Kolbenkippkräften und wozu das führt ham wir ja gesehen.

Fakt ist: Die meisten Leute die NTV fahren sind sehr zufrieden mit ihrem Bike. Es ist ein gutes Einsteigerfahrzeug und bietet genug Reserven um in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen gut mithalten zu können (auch mit Sportlern).

Mit der richtigen Bereifung (BT 45 v. Bridgestone od. Metzeler Lasertec) kann man die rasten kratzen lassen und so manchem Sportler der im Kurvengewühl noch seine Gänge sortiert dank reichlich Drehmoment (V2) stehen lassen.
Klar ham die einen auf der Geraden sofort wieder - denn die eNTe (wie sie in Liebhaberkreisen gern genannt wird) hat nunmal "nur" max. 60 PS aber wenn man ein bischen fahren kann langt das Fahrwerk locker aus um an vielen Leuten dran zu bleiben.

Verbrauch bei mir so um die 6 Liter /100km - meine hat jetzt knapp 88tkm aufm Wecker und läuft noch sehr anständig. Größere Probleme hatte ich noch nicht. Ölverbrauch kann ich bestätigen, wobei das wohl eher die Ausnahme ist bei mir liegt er so bei ca. 0,25l auf 1000 km..... Aber was solls - wer gut schmiert, der gut fährt, oder wie war das?

Viel Spaß mit deiner eNTeVau und ich würde sie jederzeit einer CB500 geschweige denn einer CB1 (kein Vergleich) vorziehen!

Gruß,
Stefan

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Zitat:

Original geschrieben von Pöcke


ich bin 2 jahre lang die NTV gefahren, der motor ist eigentlich ganz ok, aber das fahrwerk ist ein richitger spaßkiller, leider hab ich keinen vergleich zur cb1.

Ich bin ebenfalls eine Honda NTV 650 gefahren. Leider ist der Sound keineswegs so kernig und aggressiv wie der einer Kawasaki GPZ 500 S, außerdem ist das Fahrwerk unter aller Sau. Hinten dermaßen weich, das mir die Karre öfters auf Block ging. Vorne einfach nur schwammig, das man beim Bremsen nie den Untergrund spürte. In den Kurven allgemein zu schwerfällig. Noch dazu gabs durch die tiefe Sitzbank auf sehr langen Fahrten starke Schmerzen in meinen Beinen.

Der Kardanantrieb war die ganze Zeit nur am klackern, sobald ich sie ausrollen ließ, war es besonders schlimm. Ölverbrauch gab es in der Stadt und auf der Landstraße so gut wie überhaupt nicht. Aber sobald ich damit REISEN wollte, zog die Maschine mehr Öl als Sprit. Da war es keine Seltenheit, das ich nach 600-700km locker mal von leicht über Max. auf etwas unter Min. kam...

In der Werkstatt die konnten nichts finden. Kompression ok, nirgendwo schwitzte sie, zog keine blaue Fahne hinter sich her, alles rund um die Ventile war auch ok.

Naja, habe sie dann verkauft. Bisher nach meinen beiden Kawasakis das absolut schlechteste Motorrad. Fahrtechnisch, und insbesondere vom Wartungsaufwand her. Ständig ging irgendwo was kaputt. Erst die Tachowelle, dann der Gabelsimmerring, dann ging die vordere Bremsscheibe vor die Hunde, dann der Ölverbrauch auf der Autobahn...

Nach meiner Kawasaki GPZ 400 Z, der Kawasaki GPZ 500 S und meiner letzten Maschine - der Honda NTV 650 Revere folgt nun eine Honda SLR 650.

1-Zylinder Viertaktmotor mit 650ccm, was braucht man mehr? Ist ja nichts mehr dran, was noch kaputt gehen kann.

" Der Kardanantrieb war die ganze Zeit nur am klackern, sobald ich sie ausrollen ließ "
man soll eine NTV auch nicht zu unterturig fahren .

notorischer Raser : Der war Gut

Zitat:

Original geschrieben von lauro


" Der Kardanantrieb war die ganze Zeit nur am klackern, sobald ich sie ausrollen ließ "
man soll eine NTV auch nicht zu unterturig fahren .

notorischer Raser : Der war Gut

Du kennst den Unterschied zwischen ausrollen, niedertourig und untertourig fahren? Anscheinend nicht. Genauso wenig kennst du dich wohl auch mit speziell diesen Motorrad aus. Denn das war noch die ganz alte NTV, die so verdammt viel Spiel am Kardanantrieb hatte. Da hat es bei jeden Lastwechsel richtig gekracht. Notorisch Rasen konnte man mit der auch nicht, viel zu schwerfällig für sowas. Dazu braucht es mehr PS und keinen Kardanantrieb, dann kriegt man auch wieder bessere Starts an der Ampel hin.

Och bitte nicht schon wieder die Untertourig / Niedertourig Diskussion!!!!

Sonst geht das hier gleich wieder lost mit Kolbenkippkräften und wozu das führt ham wir ja gesehen.

Fakt ist: Die meisten Leute die NTV fahren sind sehr zufrieden mit ihrem Bike. Es ist ein gutes Einsteigerfahrzeug und bietet genug Reserven um in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen gut mithalten zu können (auch mit Sportlern).

Mit der richtigen Bereifung (BT 45 v. Bridgestone od. Metzeler Lasertec) kann man die rasten kratzen lassen und so manchem Sportler der im Kurvengewühl noch seine Gänge sortiert dank reichlich Drehmoment (V2) stehen lassen.
Klar ham die einen auf der Geraden sofort wieder - denn die eNTe (wie sie in Liebhaberkreisen gern genannt wird) hat nunmal "nur" max. 60 PS aber wenn man ein bischen fahren kann langt das Fahrwerk locker aus um an vielen Leuten dran zu bleiben.

Verbrauch bei mir so um die 6 Liter /100km - meine hat jetzt knapp 88tkm aufm Wecker und läuft noch sehr anständig. Größere Probleme hatte ich noch nicht. Ölverbrauch kann ich bestätigen, wobei das wohl eher die Ausnahme ist bei mir liegt er so bei ca. 0,25l auf 1000 km..... Aber was solls - wer gut schmiert, der gut fährt, oder wie war das?

Viel Spaß mit deiner eNTeVau und ich würde sie jederzeit einer CB500 geschweige denn einer CB1 (kein Vergleich) vorziehen!

Gruß,
Stefan

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