Motorradcamper bis 4.000€ Welches Modell/BJ/Motor
Hallo lieber Motor Talk Community,
Ich bin 26 Jahre jung und derzeit auf der Suche nach einem Transporter oder PKW um ihm zum Camper auszubauen. In den Camper muss mein Motorrad passen und er soll mich bis an die Grenzen Europas bringen. Er sollte auch für den Alltag geeignet sein da mehr als 1 Auto bei mir nicht drin ist.
Mein Budget wären 4.000€ inklusive eventueller Reparaturen. Diesel ist für mich ok und ich brauche keine Klimaanlage oder ähnliches. Zu bedenken ist auch noch das ich 1,95m bin und nicht grade schlank daher brauch ich auch etwas platz.
Daher meine Frage was würde ihr empfehlen?
Bisher hatte ich über einen T4 nachgedacht aber ich kann zwar Bremsscheiben wechseln etc. also alles mit Schrauben aber leider nicht Schweißen daher habe ich das erstmal verworfen. Und bin offen für eure Vorschläge.
Gruß Max
47 Antworten
Zitat:
@Sonntagschrauber schrieb am 12. März 2021 um 15:09:38 Uhr:
Schau dir auch mal den Renault Master 3 / Nissan NV400 mit dem 2.3l 145PS Motor, der ist ziemlich stabil.
[/quoteDer - ebenfalls noch als Opel Movano unterwegs - dürfte unter dem, was als Motorrafgarage taugt, übrigens der mit der niedrigsten Ladekante sein, beim Hochschieben eines 200kg Geräts eine spürbare Erleichterung gegenüber 'hochbeinigen' Hecktrieblern.
Das wären welche Baujahre?
Zitat:
@PeterBH schrieb am 11. März 2021 um 20:39:17 Uhr:
https://suchen.mobile.de/.../details.html?...Warum ein Abenteuer, die Dinger sind optisch runter gerockt, technisch aber oft in Ordnung.
was hilft "technisch in Ordnung" bei "Erstzulassung 12/2001" OHNE eine Angabe zum HU-Termin und wenn man auf den Bildern schon rötlichbraune Verfärbungen und offene Durchrostungen sieht?
--> so ab 20 bis 30 Stunden Schweißarbeiten wird die HU-Vorbereitung richtig teuer 😉
Der Renault Master III wird seit 2010 gebaut und 2019 gabs nen großes Facelift mit neuer Front. Ich meine also das Modell was zwischen 2010 und 2018 gebaut wurde, die mit der rundlichen Frontansicht.
Zitat:
@Lpster1234 schrieb am 11. März 2021 um 20:50:00 Uhr:
...
Ich hatte eher auf Erfahrungen mit bestimmten Modellen gehofft als irgendwelche Vorschläge ohne Wissen über das Fahrzeug Modell.
ohne Wissen über die einzelnen Modelle
(bzw. mit Kenntnis einzelner Ducatos/Jumper/eines Vito, wo ich jemandem 3 Wochenenden hintereinander beim Schweißen zuschauen konnte/oxidationsbedingt nicht gekaufter Transits)
weiß ich, dass ALLE Transporter recht rostanfällig sind
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Zitat:
@camper0711 schrieb am 12. März 2021 um 15:26:41 Uhr:
Zitat:
@Lpster1234 schrieb am 11. März 2021 um 20:50:00 Uhr:
...
Ich hatte eher auf Erfahrungen mit bestimmten Modellen gehofft als irgendwelche Vorschläge ohne Wissen über das Fahrzeug Modell.ohne Wissen über die einzelnen Modelle
(bzw. mit Kenntnis einzelner Ducatos/Jumper/eines Vito, wo ich jemandem 3 Wochenenden hintereinander beim Schweißen zuschauen konnte/oxidationsbedingt nicht gekaufter Transits)
weiß ich, dass ALLE Transporter recht rostanfällig sind
Klingt wie besser einen neuen kaufen und erst mal richtig Rostschutz drauf.
Ob jetzt Wachs oder Seilfett oder...
Ist dann aber weit weg von 4000€.
Zitat:
@Alexander67 schrieb am 12. März 2021 um 16:03:44 Uhr:
Klingt wie besser einen neuen kaufen
zumindest weniger auf den km-Stand achten ...
... und lieber ein neueres Exemplar suchen!
(oder eines, das dank nachträglichem Rostschutz noch nicht durchgegammelt ist)
Zitat:
@Alexander67 schrieb am 12. März 2021 um 16:03:44 Uhr:
und erst mal richtig Rostschutz drauf.
Ob jetzt Wachs oder Seilfett oder...
das - WENN man einen (noch) guten findet - auf jeden Fall!
Da sprichst du aber von dem - eher seltenen - mit verlängertem Radstand. Der 'normale`, viereinhalb Meter lange Scudo/Jumpy/Expert 220 mit 2m Laderaumlänge packt das wohl nur bei ausgebautem Beifahrersitz. Dafür sind besser erhaltene Exemplare dieser Sorte wenigstens keine Rostlauben - und fürs Campen lassen sie sich preiswert und praktisch mit den bequemen Drehsitzen der Van-Geschwister Ulysse,Evasion,Lancia Zeta oder Peug. 806 aufmöbeln.🙂
Der TE könnte ja auch nen alten halb durchgegammelten Sprinter mit Resttüv kaufen, mit der Kiste dann nach Rumänien oder sonstwohin zum Endurowandern fahren und das Autodort für günstig Geld reparieren lassen. Wenn’s blöd kommt dann halt mit der XT heim fahren. Das wäre dann so ein richtiges Abenteuer!
(Achtung, könnte Spuren von Ironie enthalten.)
Zitat:
@Steffen1981 schrieb am 12. März 2021 um 17:59:00 Uhr:
Der TE könnte ja auch nen alten halb durchgegammelten Sprinter mit Resttüv kaufen, mit der Kiste dann nach Rumänien oder sonstwohin zum Endurowandern fahren und das Autodort für günstig Geld reparieren lassen. Wenn’s blöd kommt dann halt mit der XT heim fahren. Das wäre dann so ein richtiges Abenteuer!
(Achtung, könnte Spuren von Ironie enthalten.)
Trotz der Verunreinigungen.
Wenn er dort eine Werkstatt kennen würde....
Die Basis sollte dann natürlich trotzdem nicht zu schlecht sein.
Auf dem Hippie-Trail sollen ja auch viele ihren Bus am Ziel verkauft haben.
Das wäre dann Plan B.
Ich frage mich wie campen + Motorrad funktionieren soll.
Er ist 1,85 und wohl nicht schmal, das Motorrad ist rund 2,30m lang, 0,90m breit und 1,30m hoch. Die Laderäume sind aber in Höhe der Radkästen nur rund 1,50m und insgesamt nur 1,90m breit.
Soll das Motorrad im Campingeinsatz nachts draußen stehen?
Wie viel Geld ist für den Ausbau zum Camper vorhanden?
Wie viel Camper soll das Ding könne? (Küche?)
Es geht, aber der Innenausbau ist dann nicht einfach und nicht billig.
Zitat:
@seahawk schrieb am 13. März 2021 um 10:18:46 Uhr:
Es geht, aber der Innenausbau ist dann nicht einfach und nicht billig.
Das geht recht einfach und ist auch nicht teuer, wenn man seine Ansprüche rudimentär hält. Ein Bett kann man klappbar gestalten, so dass man es zur Seite hochklappen kann, wenn das Motorrad geladen ist. Nachts bleibt das Kraftrad dann vor dem Camper. Zum kochen reicht ein einfacher Propangaskocher oder ein kleiner Gasgrill und duschen kann man mit Wasserkanister als Außendusche aufs Dach gestellt.
Standheizung ist etwas schwierig, aber auch nicht unlösbar.
Jedoch ist das Budget um mindestens 6.000€ zu niedrig.
Zitat:
@seahawk schrieb am 13. März 2021 um 10:18:46 Uhr:
Ich frage mich wie campen + Motorrad funktionieren soll.Er ist 1,85 und wohl nicht schmal, das Motorrad ist rund 2,30m lang, 0,90m breit und 1,30m hoch. Die Laderäume sind aber in Höhe der Radkästen nur rund 1,50m und insgesamt nur 1,90m breit.
Ich kenne 2 Typen, die Ducatos dementsprechend ausgebaut haben:
Einmal mit Klappbett längs zur Fahrtrichtung
(so dass auf dem Weg zur Rennstrecke ohne Ausladen neben dem Motorrad übernachtet werden kann)
Der andere mit Hochdachversion und Hochbett, so dass über dem Mopped geschlafen werden kann.
Zitat:
@S_C_R_A_M_B_L_E_R schrieb am 13. März 2021 um 10:26:54 Uhr:
Zitat:
@seahawk schrieb am 13. März 2021 um 10:18:46 Uhr:
Es geht, aber der Innenausbau ist dann nicht einfach und nicht billig.Das geht recht einfach und ist auch nicht teuer, wenn man seine Ansprüche rudimentär hält. Ein Bett kann man klappbar gestalten, so dass man es zur Seite hochklappen kann, wenn das Motorrad geladen ist. Nachts bleibt das Kraftrad dann vor dem Camper. Zum kochen reicht ein einfacher Propangaskocher oder ein kleiner Gasgrill und duschen kann man mit Wasserkanister als Außendusche aufs Dach gestellt.
Standheizung ist etwas schwierig, aber auch nicht unlösbar.Jedoch ist das Budget um mindestens 6.000€ zu niedrig.
ja so ungefähr 🙂