Motorradcamper bis 4.000€ Welches Modell/BJ/Motor

Hallo lieber Motor Talk Community,

Ich bin 26 Jahre jung und derzeit auf der Suche nach einem Transporter oder PKW um ihm zum Camper auszubauen. In den Camper muss mein Motorrad passen und er soll mich bis an die Grenzen Europas bringen. Er sollte auch für den Alltag geeignet sein da mehr als 1 Auto bei mir nicht drin ist.

Mein Budget wären 4.000€ inklusive eventueller Reparaturen. Diesel ist für mich ok und ich brauche keine Klimaanlage oder ähnliches. Zu bedenken ist auch noch das ich 1,95m bin und nicht grade schlank daher brauch ich auch etwas platz.

Daher meine Frage was würde ihr empfehlen?

Bisher hatte ich über einen T4 nachgedacht aber ich kann zwar Bremsscheiben wechseln etc. also alles mit Schrauben aber leider nicht Schweißen daher habe ich das erstmal verworfen. Und bin offen für eure Vorschläge.

Gruß Max

47 Antworten

Zitat:

@olli27721 schrieb am 11. März 2021 um 20:54:54 Uhr:


Such mal nach n'em Hochdachkombi mit langem Radstand (Kürzel L2, Maxi od. XL)Also
  • Citroen Berlingo
  • Peugeot Partner
  • Opel Combo
  • Renault Kangoo

Zur Not kann man auch den Beifahrersitz ausbauen - hat ein Bekannter auch mal gemacht, als er zum Gardasee runter ist. Der hatte aber nur einen normalen Kangoo.

Noch besser: einen Citroen Jumpy

Der Jumpy mit l2 sieht echt interessant aus werde ich auf jeden fall mal anschauen gehen. Der Rest ist eher zu kurz selbst in l 2 komme ich nicht auf die 225cm fürs Motorrad.

Peugeot Expert ist auch ähnlich

Allerdings hat dieser ne rote Plakette

Fiat Scudo gibts auch noch

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 11. März 2021 um 20:40:34 Uhr:


Auf den allerersten Blick sieht der nicht so schlecht aus.
Ich befürchte aber das wird sich bei einem genaueren Blick ändern.

PS vergessen
https://m.mobile.de/.../314422707.html

Erfahrungen meines Nachbarn, der sich genau dieses Modell in vergleichbarem Zustand für 3.500€ gekauft hat: 8500€ Reparaturkosten und reichlich Frust ln den gerade mal anderthalb Jahren, die er die Schüssel besitzt - möglicherweise ein besonders krasses, aber keineswegs seltenes Beispiel, dessen Größenordnung sich in etwa mit dem deckt, wovon unser örtlicher DPD-Subunternehmer von seinen bei Bedarf regelmäßig zu Restwerten zwischen 2.500 und 4.000€ nachgekauften, runtergerockten Fuhrpark-Kübeln berichtet. Deren tatsächlichen Einstandspreis einschl. aller Aufarbeitung für einige Jahre störungsfreien Betrieb, Lackierung in DPD-Look etc. kann er mittlerweile ziemlich zuverlässig mit durchschnittl. 12.00o€ beziffern. Die Werkstatt, die das überwiegend für ihn erledigt, ist durchaus keine teure, aber verlangt natürlich manchen Obulus, der sich mit selber Schrauben und Fluchen einsparen lässt. Blauäugige Illusionen über den gewöhnlich anstehenden Reparaturbedarf der allermeisten solcher FZ sollte man sich aber besser trotzdem nicht machen!

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 11. März 2021 um 20:40:34 Uhr:


Auf den allerersten Blick sieht der nicht so schlecht aus.
Ich befürchte aber das wird sich bei einem genaueren Blick ändern.

PS vergessen
https://m.mobile.de/.../314422707.html

-

Unter der Schiebetür siehts schon mau aus.
Die hinteren Türen faulen noch schneller.
Die Motoren sind ja standfest, aber der Blechaufbau ist meist bei den Sprintern eine riesen Baustelle.
Da gehen Unmengen an Reparaturblechen und schleif-/ Trennscheiben drauf, wenn man das halbwegs sachgerecht hinbiegen willst.
Wenn da schon einer angefangen hat zu spachteln, dann gute Nacht.

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Wieso? Spachtel rostet wenigstens nicht. 😁

Bei diesem Budget wirst du nur mit unglaublich viel Glück etwas finden, besonders wenn in den 4.000€ noch der Ausbau für ein Wohnmobil mit inkludiert werden müssen.
Manchmal findet man einen Mercedes Vito Baureihe 639 in diesem Budget, aber diese haben dann keinerlei Komfortausstattung und sind auch sehr rar gesät.

Wenn man nicht selbst Schrauben kann oder eben das notwendige Kleingeld für Reparaturen aus dem Laufenden nehmen kann, dann sollte man das Budget deutlich erhöhen oder sich eine andere Lösung überlegen.

Zitat:

@olli27721 schrieb am 12. März 2021 um 10:51:46 Uhr:


....
Unter der Schiebetür siehts schon mau aus.
Die hinteren Türen faulen noch schneller.
Die Motoren sind ja standfest, aber der Blechaufbau ist meist bei den Sprintern eine riesen Baustelle.
Da gehen Unmengen an Reparaturblechen und schleif-/ Trennscheiben drauf, wenn man das halbwegs sachgerecht hinbiegen willst.
Wenn da schon einer angefangen hat zu spachteln, dann gute Nacht.

Die Türen wären nicht so wichtig.
Die kann man ausbauen und sind nicht Teil der eigentlichen tragenden Struktur des Fahrzeugs.

Der Schweller ist das Problem. Das Fahrzeug ist ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 12. März 2021 um 11:27:39 Uhr:


Die Türen wären nicht so wichtig.
Die kann man ausbauen und sind nicht Teil der eigentlichen tragenden Struktur des Fahrzeugs.

-

Ich schrieb ja auch:

Zitat:

Unter der Schiebetür siehts schon mau aus.

😉

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 12. März 2021 um 11:17:48 Uhr:


Wieso? Spachtel rostet wenigstens nicht. 😁

-

Aber er bröckelt. 🙂

Zitat:

@olli27721 schrieb am 12. März 2021 um 11:53:07 Uhr:



Zitat:

@Alexander67 schrieb am 12. März 2021 um 11:27:39 Uhr:


Die Türen wären nicht so wichtig.
Die kann man ausbauen und sind nicht Teil der eigentlichen tragenden Struktur des Fahrzeugs.

-

Ich schrieb ja auch:

Zitat:

@olli27721 schrieb am 12. März 2021 um 11:53:07 Uhr:



Zitat:

Unter der Schiebetür siehts schon mau aus.

😉

Und

> Die hinteren Türen faulen noch schneller.

Ich wollte aber auch darauf hinweisen, dass es wichtig ist zu beurteilen wie wichtig welcher Rost ist.
A-Säule ist auch ein Bereich in dem der Rost ungünstig wäre.

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 12. März 2021 um 12:06:34 Uhr:


Ich wollte aber auch darauf hinweisen, dass es wichtig ist zu beurteilen wie wichtig welcher Rost ist.
A-Säule ist auch ein Bereich in dem der Rost ungünstig wäre.

-

Richtig.

ALLE Türen faulen bei den Dingern sowieso.

Den Erstnutzern ist das egal - die geben die Dinger nach 2-4 Jahren mit 200 TKM wieder weg.

Wichtig ist natürlich der Rahmen und die Säulen - aber aus o.g. Gründen schert MB sich einen Teufel darum hier mal mehr Standfestigkeit zu bauen.

So hat jeder Kastenwagen seine Schwachstellen - da hilft nur hinfahren und genau angucken und dann das kleinste Übel kaufen. 😉

An der Stelle des TE's würde ich die 4000 Euro als Anzahlung betrachten und via Microkredit den Rest abzahlen. Somit kommen dann auch Fahrzeuge in Betracht wo man nicht nach jeder Tour, erstmal wieder 2 Tage schrauben muss.

Schau dir auch mal den Renault Master 3 / Nissan NV400 mit dem 2.3l 145PS Motor, der ist ziemlich stabil.

Zitat:

@Lpster1234 schrieb am 11. März 2021 um 20:50:00 Uhr:



Ich hatte eher auf Erfahrungen mit bestimmten Modellen gehofft als irgendwelche Vorschläge ohne Wissen über das Fahrzeug Modell.

Also ohne jetzt wen anzugreifen aber mobile bedienen kann ich auch 😉.

Und die Antwort auf die Frage hast du längst bekommen: gibts nicht (für das Geld).
Die Leute wollen dir ja nur helfen, aber dann bedien halt weiter mobile.

ZZitat:
Schau dir auch mal den Renault Master 3 / Nissan NV400 mit dem 2.3l 145PS Motor, der ist ziemlich stabil.
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Der - auch als Opel Movano unterwegs - dürfte unter dem, was als Motorradgarage taugt, übrigens der mit der niedrigsten Ladekante sein, beim Hochschieben eines 200kg Geräts eine spürbare Erleichterung gegenüber 'hochbeinigen' Hecktrieblern.🙂

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