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Motor Umbau Granada Bestattungswagen mit H-Kennzeichen?

Themenstarteram 16. Oktober 2008 um 20:24

Hallo liebe Ford Gemeinde!

Ich hab's ohne schönen Bastelwagen/Sonntagswagen nicht mehr ausgehalten und hab einen 1976 (MKII???) Granada Bestattungswagen gekauft. Hatte vorher einen 1976 GM Holden Panelvan... und der Ford soll diesen hier in Deutschland nun ersetzen...

einziges Manko... ich hatte vorher einen von mir selbst hergerichteten und getunten 3.3ltr 6Zylinder. Nun hab ich in dem Granada einen 2.0ltr V6!!! Und, klar, mir geht was ab.

Nun meine Frage: möchte natürlich einen größeren Motor einbauen. Möchte aber das H-Kennzeichen behalten. Heisst so viel wie: wenn ich nachweisen kann dass es Zeitgemäß war dieses Auto mit 3.0Ltr Essex Motor (ihr versteht schon) zu fahren, dann geht das wohl klar. Habe ich das richtig verstanden? Was schlagen die Ford und H-Kennzeichen Experten denn vor welchen Motor ich hier in meinem Fall einbauen sollte? Würde gerne bei einem Vergaser Motor bleiben weil ich mit dennen einfach auskenne. Möchte aber schon gut viel PS rausholen können. Aber bin für alle Vorschläge sehr offen!!! Der Essex ist meinen bisherigen Recherchen nach bis jetzt mein Favorit aber ich habe noch keinen zu verkaufen gefunden! Wohl sehr selten...

Freu mich wenn mir ihr mir Anregungen und Tips geben könnt!

Gruß Spooky

 

Granada 1

Granada 2

Mein Holden den der Granada nun ersetzen soll!!!

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22 Antworten

Hallo, ich würde den 2,8er Vergaser empfehlen, wenn es den da schon gab ? Der Essex ist rel. anfällig. Oder gleich einen V8, den gab es zu der Zeit glaub ich auch.

Kann auch nur sagen nimm den 2.8 Vergaser, ist Leistungsmäßig fast identisch mit dem 3.0, hat aber den Vorteil er sieht genauso aus wie dein 2.0 (bis auf die Kennzeichnungen und den höheren Luftfilterkasten), passt 1:1 anstelle des 2.0 und ist wie Bengs schon geschrieben hat standfester.

am 18. Oktober 2008 um 8:21

Denn gibt es aber kein H-Kennzeichen mehr!

Das gibt es doch nur, wenn der Wagen im Originalzustand ist.

ch33rz

Zitat:

Original geschrieben von Nice-DJ

Denn gibt es aber kein H-Kennzeichen mehr!

Das gibt es doch nur, wenn der Wagen im Originalzustand ist.

ch33rz

Nö, der Anforderungskatalog des TÜVs sieht das anders:

 

Motor

• Es können ausschließlich Motoren aus der Baureihe des jeweiligen Fahrzeugtyps

anerkannt werden.

Beispiele: - Jaguar XK mit allen in der XK-Reihe erhältlichen Motoren

- Mercedes Pagode 230 SL bis 280 SL, nicht aber der

Doppelnockenwellen-

motor der späteren Modelle

- Corvette Sting Ray (1963-1967) nur mit originalen Motoren oder gleichen

Motoren aus benachbarten Baureihen (Chevelle, Camaro, Impala),

nicht aber die Nachfolgemaschine mit 350 CID

(cubic inch displacement: amerikanische Einheit für Hubraum).

- Insbesondere ist bei US-Fahrzeugen generell auf die korrekte

Motorenbe-

stückung zu achten. Der Motortyp ist in den Fahrzeugbrief einzutragen.

• Ausnahmen:

- Soll ein anderer Motor des gleichen Herstellers eingebaut werden, so muß dieser

Motor mindestens 30 Jahre alt sein (ein Einbau in jüngerer Zeit ist möglich).

- Soll ein Motor eines anderen Herstellers positiv begutachtet werden, so muß es

sich

bei diesem Aggregat um einen gem. StVZO zulässigen Motor handeln, der bereits

vor mindestens 20 Jahren eingebaut worden sein muß.

- Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einen baugleichen Motor (gleicher

Hersteller)

neuerer Produktion, aber mit gleichem Hubraum und gleicher Leistung positiv zu

begutachten.

z.B.:

- Mercedes 200 D (Flosse) mit 200 D-Motor vom 123er mit gleicher

Leistung

- Ford P5 mit 2,0-Liter-V6 mit baugleicher Maschine bis Ende 1971 oder

min-

destens 20 Jahre alt (2,0-Liter V6 mit gleicher Leistung und gleichem

Basis-

Motor-Typ)

- In Zweifelsfällen sollte ein Oldtimer-Spezialist zu Rate gezogen werden.

• Vergaser und Ansaugtrakt müssen original sein (auch bei den oben genannten

Motoren). Ein Umbau ohne Leistungssteigerung (+/- 5% Toleranz) ist möglich.

Offene Ansaugtrichter können nur dann akzeptiert werden, wenn derartige Teile

bereits im Basisfahrzeug original verbaut wurden.

• Nicht originale Vergaser können nur dann positiv begutachtet werden, wenn:

- es sich um die gleiche Bauart (z.B. Steigstrom, Doppelvergaser) handelt, oder

- ein zeitgenössischer Umbau vorliegt. Es ist ein Nachweis über den zeitgenössi-

schen Umbau zu führen (im Zweifelsfall Rücksprache mit einem Oldtimer-

Spezialisten, z.B. bei englischen oder US-Fahrzeugen).

• Bei Nachrüstung mit einem Katalysator werden die im Gutachten aufgeführten

abgasrelevanten Bauteile akzeptiert.

am 18. Oktober 2008 um 8:53

Danke Dir.

Hat mich sehr viel schlauer gemacht.

ch33rz

Den 2,8er Vergaser gab es erst ab 78 im Granada , 75 - 77 2,8i und 3,0 Essex !

Themenstarteram 4. Dezember 2008 um 21:27

Hallo liebe Ford und H-Kennzeichenkenner,

ich habe für das oben genannte Fahrzeug nun einen Motor gefunden den ich gerne einbauen würde. Hätte nun gerne euren Rat:

1) OB dies überhaupt mit H-Kennzeichen möglich ist für diesen Motor

2) Wenn nicht so wie er ist, was ich machen müsste dass ich ihn einbauen könnte. Wie stehen meine chancen?

-Der Motor ist ein 2.8ltr Köln Ford Motor auf Vergaser umgebaut und stammt aus einem 1983 Ford Sierra XR4i, also 26 Jahre alt, gab es aber auch schon früher besonders als Vergaser.

-2.8ltr vergaserbrücke

-40 Weber VErgaser

-RS Fächerkrümmer

- elektrische vergaser benzinpumpe

Freue mich auf eure Antworten :-)

Gruss

Wenn es wie oben geschrieben wurde 1976 keinen 2,8er Vergaser im Granada gab wirst du schlechte Karten haben.

Wenn du die H-Zulassung schon hast, und er wie auch schon geschrieben wurde genauso aussieht wie deiner, dann mußt du wissen was du machst :-) Wichtig an diesem Motor ist das er Bleifreiköpfe hat, sonst kannst du dir die Arbeit sparen.

Lest doch mal den Anforderungskatalog genauer durch:

• Es können ausschließlich Motoren aus der Baureihe des jeweiligen Fahrzeugtyps

anerkannt werden.

Ausnahmen:

- Soll ein anderer Motor des gleichen Herstellers eingebaut werden, so muß dieser

Motor mindestens 30 Jahre alt sein (ein Einbau in jüngerer Zeit ist möglich).

Also wäre ein 2.8 Vergasermotor von 1978 bzw. ab nächsten Jahr 1979 möglich.

• Nicht originale Vergaser können nur dann positiv begutachtet werden, wenn:

- es sich um die gleiche Bauart (z.B. Steigstrom, Doppelvergaser) handelt, oder

- ein zeitgenössischer Umbau vorliegt. Es ist ein Nachweis über den zeitgenössi-

schen Umbau zu führen (im Zweifelsfall Rücksprache mit einem Oldtimer-

Spezialisten, z.B. bei englischen oder US-Fahrzeugen).

am 3. Februar 2009 um 20:45

moin,

 

ich hab das gleiche auto und steh kurz vor meiner H-zulassung. kann mir einer sagen ob es für den granada eine doppelrohrauspuffanlage gab?

 

gruß

Themenstarteram 3. Februar 2009 um 21:01

Hey Hi, ja wuerde mich auch interessieren... wuerde dem stehen... welchen Motor hast Du drinnen?

am 4. Februar 2009 um 20:01

moin,

ich hab den 2L V6 mit 90PS. bin also auch auf der suche nach nem adäquaten antrieb für den eimer.

stimmt, doppelrohr kommt gut. sieht der tüver leider nicht so...

wie und wo könnte ich heraus finden ob es damals ein doppelrohranlage für den 76er granada gab?

am montag is H-abnahme und wenn ich keinen nachweis hab, kann ich das H ab-H-ken.

ein foto würde ja schon reichen...

Ich habe nie einen doppelflutigen Granada gesehen.

Oldcars verkauft auch keine zweiflutigen Anlagen. Das könnte schonmal als Tip durchgehen das es sowas auch nie gab ab Werk. Die wenigen Granadas die eine May Turbo Anlage hatten waren glaube ich zweiflutig. Am besten du fragst mal im Granada Szene Forum nach. :)

Themenstarteram 5. Februar 2009 um 13:03

Hey H8Ball,

Du hast echt genau den gleichen wie ich... moechte ja uach nen neuen Motor rein... 2.8ltr Vergaser... haben das gleiche vor...

Mach doch für'n Tüv nen normalen Ausspuff dran... wenn einen hast oder bekommst...

Gruss

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