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Motor dreht hoch

Themenstarteram 5. Juni 2003 um 22:53

Hi,

hab ein echt unangenehmes Problem mit meinem Focus (Benziner, 1999er) - tritt nicht immer auf, aber immer immer öfter!

Nehme ich das Gas weg, reagiert der Motor dann äusserst träge, schlimmer noch er beschleunigt ohne Gas, z.B. im dritten Gang auf völlig ebener Strecke zieht er sich selbsttätig von 50 km/h auf 75 km/h hoch, wenn man ihn einfach rollen lässt! Ist wie ein Tempomat, sogar berghoch beschleunigt er immer noch ohne Gas. Beim Schalten ist das dann wie früher mit Zwischengas, weil der Motor immer noch hoch dreht. Irgendwann beruhigt er sich wieder und es ist halbwegs normal.

Das gleiche Problem hatte ich vor 6 Monaten - damals wurde der Kabelstrang für die Einspritzanlage ausgetauscht. Kann nicht glauben, dass der schon wieder kaputt ist??

Für tipps bin ich echt dankbar!!!!

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9 Antworten
am 6. Juni 2003 um 14:45

Versuchs mal mit dem Stecker vom Geschwindgkeitssensor. Der sitzt auf dem getriebe . Da geht die Tachowelle durch! Zieh einfach mal den Stecker ab und schau obs dann weg ist. Wenn ja brauchst nen neuen Sensor.

Viel Glück

kleiner erfahrungsbericht 1.8L Escort Bj: 1996

 

Hi,

das von dir beschriebene Problem hatte ich mit meinem alten Escort über die komplette "laufbahn" von 6 Jahren...

1996: Kauf eines Escorts 1.8L Fun, Benziner

nach knapp nem Jahr traten die Probleme das erste mal auf.... Motor erhöhte schlagartig die Drehzahl, stellenweise konnte man es gut als "tempomat" auf Autobahnen benutzen, stellenweise ergaben sich auch leicht bescheidene Situationen:

-> Stau.. man legt den ersten Gang ein, und rollt vor sich hin.. und plötzlich beschleunigt der Wagen... bei dem Auto kam man garnicht zum einschlafen ;)

-> da er eine hohe drehzahl ebenso hielt, bis der Wagen stand, fuhr man des öfteren mit 4500 umdrehungen an ne ampel ran... ich hätte mir am liebsten ein Schild gemacht, frei unter dem Motto "ICH KANN NIX DAFÜR!" ;)

Meine ersten zwei Besuche bei der Werkstatt waren auch mehr oder minder ein grosser Misserfolg.... ich hatte zu dem Zeitpunkt noch nicht raus, dass dieses Problem nur auftauchte, bis der Wagen KOMPLETT ruhig stand.. sobald er stand, ging die Drehzahl auf leerlauf.. bis man stand bei 4500 umdrehungen... und da der gute meister und ich, das Problem nur im Stand ausprobierten, kams - wie üblich - zum verhassten Vorführeffekt...

Naja, beim dritten mal, konnte ich dann den Meister 15minuten beobachten wie er den Escort über den Hof fuhr und die Sache sich anschaute.

Erfolg: Austausch eines Fühlers auf Garantie

ca. 3 Monate ruhe, dann ging das SPiel von neuem los... das mit dem Ausgehen war inzwischen nach nem weiteren besuch weg (dazu später mehr).

weiterer Werkstattbesuch... wieder 2 monate ruhe, dann gings spiel wieder weiter... 4500 umdrehungen bis der wagen steht..

nachdem mir die Werkstatt inzwischen "leicht" suspekt in manchen Dingen vorkam (hatte auf ner Langstreckenautobahnfahrt komplettes Bremsversagen.. kommentar: kann nicht sein, wenns nochmal vorkommt, sollte ich doch vorbeikommen.. (ah ja, wer kratzt mich dann vom LKW?)), wechselte ich die Werkstatt.

Diese kümmerte sich nun um das Problem (inzwischen war der Wagen 3 jahre alt):

hier kam nun folgendes raus:

-> das "ausgehen" des motors wurde von der 1. Werkstatt einfach durch abziehen eines Kabels behoben, womit sich auch mein höherer Verbrauch erklären lies -> dies wurde behoben

-> hohe drehzahl: hier kämpfte die neue Werkstatt (meist auf Kulanz oder Garantie) bis zum Verkauf des Wagens, und bekam es nie wirklich in den Griff...

im Endeffekt stand mein Escort in 6 Jahren ca. 16x in den 2 Werkstätten...

Tjo, ansonsten... ich hab diesen Wagen und den Motor geliebt... durch ziemich hohen Autobahnanteil war der Motor mehr als Eingefahren und fur locker seine 200km/h und beeindruckte durch eine geniale Beschleunigung....

seit März 2003 bin ich nun - mehr oder minder - stolzer Besitze eines Focus TDCI Sport Edition und bin leicht enttäuscht von den Fahrleistungen auf der Autobahn.. Das ein Diesel im hohen Tempobereich nicht so gut zieht wie ein Benziner, ist mir klar, aber die Fahrleistungen die der Diesel bisher bringt.. ist "leicht" enttäuschend.. (wenn ich mal auf grader Strecke die 200km/h aufm Tacho durchbreche, köpf ich ne Flasche Sekt...)

gruß

Thomas

am 26. Juni 2003 um 12:48

Ich hatte mal sowas mit dem Motorrad, aber das war ein Vergaser, da hat sich die Drossel gelockert und war immer offen.

Was sagt denn dein Gaspedal? Fällt das ins Leere? Ist die Leerlaufregelung i.O. (Unluftventil dicht oder Drosselklappenstellmotor/-sensor fest). Zieh mal die Kabel von deiner Leerlaufregelung ab.

beim fiesta und Ka sind diese erscheinungen fast schon alltàglich , grund dafùr ist der schon erwàhnte geschwindigkeitssensor (VSS) , diesen einfach abgeklemmt war das problem gelòst. bei focus geht das nicht mehr so , denn der hat dann keinen tacho mehr , oder besser den tacho schon , aber die nadel hat urlaub.

habe letzte woche mal darauf hin den VSS erneuert , und siehe da . das problem besteht weiterhin !!!!!!!! bei abgezogenem stecker macht er es nicht mehr. mòchte mal wissen ob es sich dabei um einen software-fehler handelt, oder eine induktivspannung im kabelbaum das verursacht. am montag habe ich die karre wieder in der werkstatt , hoffe das ich da mal zu einem positivem ergebnis komme.

 

chris

Durch abziehen des VSS wird eine gewollte leichte Anhebung der Leerlaufdrehzal bis zum Stillstand durch fehlendes Signal unterdrückt. Diese Drehzahlanhebung hat etwas mit Schadstoffreduzierung zu tun und trägt zur Einhaltung der Abgasnorm bei.

Beim Ka und beim Fiesta liegt der Fehler beim Drosselklappenpoti. Der niedrigste Wert dieses Bauteil wird vom Steuermodul als Bezugsmarke hinterlegt. Sinkt dieser Wert durch einen Übergangswiderstand oder durch einen defekten Poti zu tief, habt Ihr das Leerlaufproblem. Der zunächst billigere Reperaturweg ist, einen neuen Stecker einlöten (bekommt Ihr bei Ford) oder als Übergangslösung und zum Testen einfach Batterie abklemmen (Modul muß gewisse Werte neu lernen, nach Abklemmen der Batterie nach ca. 10 Minuten wieder anklemmen, 3 Minuten im Leerlauf laufen lassen, ca. 8 KM fahren).

leider nicht !!! das poti wird von den meisten werkst``atten nach dem austausch des leerlaufregelventiles erneuert , beides ohne erfolg !!!!!!! habe auch schon gesehen das jemand langlòscher in das poti gemacht hat um eine ihm andere stellung geben zukònnen . noch eins : das der motor bis zum stillstand der ràder in einem etwas erhòhtem leealauf bleibt hat nichts mit der abgasnorm zutun !

damit will man verhindern das es zu ruckelerscheinungen im schiebebetrieb kommt , antiruckelaufschaltung heisst das ganze.

habe den VSS nun schon òfters bei àlteren modellen erneuert und das problem war aus der welt nur beim focus hatte ich damit noch keinen erfolg

 

chris

Themenstarteram 29. Juni 2003 um 0:19

yup - genau, ohne Geschwindikeitssensor läuft der Tacho nicht mehr...

Eigentlich hat man ja Garantie auf eine Reparatur, also hatte ich den Focus jetzt eine Woche (!) in der Werkstatt - natürlich haben sie den Drosselklappenpoti erneuert, nach dem Motto: gleicher Fehler - andere Ursache (letztesmal wars der Kabelstrang zur Einspritzanlage, wegen Konstruktionsfehler). Jetzt hab ich eine Blümchenreparatur: Das Problem ist, er hängt zwar gut am Gas (war auch vorher nicht das Problem, aber jetzt zieht er besser durch), aber geht man vom Gas, hat das eben jetzt auch noch teilweise nicht den gewünschten Effekt, von Schubabschaltung dann auch keine Rede. Im günstigsten Fall fällt er nicht ab, im ungünstigsten wird er schneller ... Sch... Problem, echt. Vielleicht braucht der neue Poti auch ein neues Motormanagement?? Also Montag wieder Werkstatt, 'nen Leihwagen hatte man mir vergönnt - aber 'nen Ka wieder eine Woche fahren?

Also das Diagnosegerät hatte den Poti als Fehler geliefert, aber die erzählen einem was gerade passt ...

Schliesse mich der Mehrheit an - Ford, die tun was??

Fahrspass pur ist das nicht - ständig durchprobieren, ob die Reparatur überhaupt was taugt. Er macht es ja nicht immer, nur bei warmem Motor sowieso.

am 29. Juni 2003 um 3:25

@Winter

Zitat:

aber geht man vom Gas, hat das eben jetzt auch noch teilweise nicht den gewünschten Effekt, von Schubabschaltung dann auch keine Rede. Im günstigsten Fall fällt er nicht ab, im ungünstigsten wird er schneller ...

Hatte ich auch am Scorpio ( EXAKT das gleiche ), war ein

leck im Ansaugbereich, Falschluft eben. Da wurde nach einer

Rep. eine Leitung ganz vergessen, eine andere falsch gelegt,

wenn man auf Gas trampelte und der Motor "kippte", löste

diese sich, jedoch nicht komplett. Die hing vor dem Stutzen

rum, nicht dicht eben.

Wenn er mal wieder rumzickt, steck mal den Kopf in die

Haube, vielleicht hörst Du ja was...

Ach so, wenn mal wieder die Leitung ab war, fiel die Drehzahl

im Stand sehr langsam ab und erreichte auch nie die normale

Leerlaufdrehzahl ( immer ca. 200upm mehr ).

Das nur mal so als Hinweis, die Werkstatt meines Vertrauens

war auch nicht in der Lage, diesen Fehler zu lokalisieren... :-(

das du jetzt vielleicht eine twas verbeserte fahrleistung hast liegt daran das der neue poti eventuell sich etwas in seinen werten unterscheidet , allerdings wird das mit einem leichtem mehrverbrauch auf sich aufmerksammmachen .

es liegt nicht am poti , wie ich schon sagte , udn auch nicht an nebenluft , der beweis dafùr ist eindeutig . wenn nàmlich die ràder zumstillstand kommen geht der leerlauf wieder auf seinen vorgeschriebenen wert zurùck. und wenn der VSS abgezogen ist kommt es erst garnicht zu diesem effekt. , dann kannst du auch merken das der wagen beim schaltvorgang etwas ruckelt beim wiederbeschleunigen , oder sehe ich das falsch ¿¿¿

 

wollen mal weiter beim thema bleiben . morgen habe ich einen focus hier , und hoffe da endlich eine lòsung anbieten zukònnen.

 

chris

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