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Motor bremsen lassen

Themenstarteram 6. November 2003 um 19:57

Hi

ich wollte mal nachfragen ob es dem Motor schadet wenn man ihn durch zurückschalten (Motor bremst, höhere Drehzahl aber Motor nicht ganz kalt) statt Bremsen schneller auf Betriebstemperatur bringen kann bei einem Kaltstart? Lohnt sich das oder wird der Motor kaum schneller warm? Wie sieht es da mit dem Verscheiss oder sogar einem Schaden am Motor aus? Macht dem Motor das viel aus?

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23 Antworten

hiho

ich sach mal so beim kalten motor sind hohe drehzahlen (über 3500 beim benziner) immer kacke egal wie man hin kommt genau wie vollgas auch unter 3500U/Min solange lieber bissel bremsen. Und wärmer wird der nit dadurch da dann ja fast kein sprit verbrannt wird weil du kein gas gibst. dann lieber vorne vor den kühler (nicht direkt drauf ) nen stück pappe so das der fahrtwind halt nimmer voll draufkommt festmachen

Moinsen!

Oder kauf Dir ne Standheizung, dann ist es sofort warm im Auto wenn Du einsteigst :D

Re: Motor bremsen lassen

 

Zitat:

Original geschrieben von BluePolo6N2

Hi

ich wollte mal nachfragen ob es dem Motor schadet wenn man ihn durch zurückschalten (Motor bremst, höhere Drehzahl aber Motor nicht ganz kalt) statt Bremsen schneller auf Betriebstemperatur bringen kann bei einem Kaltstart? Lohnt sich das oder wird der Motor kaum schneller warm? Wie sieht es da mit dem Verscheiss oder sogar einem Schaden am Motor aus? Macht dem Motor das viel aus?

bei kaltem motor sind hohe drehzahlen, wie bereits gesagt, immer eher schlechter als besser.

motorbremse allgemein ist eigentlich in zweierlei hinsicht gut. erstens schonst du bremsbeläge+scheiben, zweitens sparst du durch die schubabschaltung sprit. d.h. bis zu einer bestimmten drehzahl-untergrenze wird nichts eingespritzt.

soll natürlich nicht heißen, das man den motor beim runterschalten in den roten bereich laufen lassen sollte...;)

Beachte, daß beim starken Bremsen mit dem Motor nur die Antriebsachse gebremst wird und das Fahrzeug auf glatter Fahrbahn (Schnee, Nässe, Laub etc.) ausbrechen kann!

@axsimuc: Natürlich besteht nach dem Runterschalten mit ruppigem Wiedereinkuppeln die Gefahr, dass das Auto auf eisglatter Straße ausbricht ... doch zugleich vermag kein Fahrer auf Erden derart gefühlvoll zu bremsen wie der fahrzeugeigene Motor durch sein Schleppmoment.

@ Rigero

Nur teilweise richtig:

Beim PKW mit Frontantrieb, gutem Reifenprofil auf der Vorderachse und schlechtem Reifenprofil auf der Hinterachse wird das Heck auf glatter Fahrbahn gelegentlich bedingt durch "Motorbremsen" den Vorderwagen überholen. Der Wagen steht quer und bietet eine gute Angriffsfläche für den Gegenverkehr.

Wer beim unbeladenen LKW mit großem Motor (besonders beim Sattelzug) voll auf die (serienmäßige) Motorbremse tritt, hat ein ähnliches Problem: der ungebremste Auflieger schiebt die Zugmaschine quer.

Eine Motorbremse sollte man zur Entlastung der Betriebsbremse einsetzen, beim PKW vorwiegend bei Gefälle. Ein Einsatz des Motors zum Bremsen vor z.B. einer Ampel ist Blödsinn und birgt die o.g. Gefahren, hier sollte der geneigte Lenkraddreher nur den Fuß vom Gaspedal nehmen.

Zitat:

Original geschrieben von axsimuc

Ein Einsatz des Motors zum Bremsen vor z.B. einer Ampel ist Blödsinn und birgt die o.g. Gefahren, hier sollte der geneigte Lenkraddreher nur den Fuß vom Gaspedal nehmen.

was ja irgendwo das gleiche ist...

edit: sorry hab dich falsch verstanden... bei trockener straße sehe ich da aber kein problem.

Hm, ich halte das so: Ich lasse mich an eine Kreuzung solange im fünften rollen, bis die Leerlaufdrehzahl fast erreicht ist. Dann schalte ich in den zweiten (vom 5ten) und bremse derweil runter. An Ampeln fast dasselbe Spiel (da Ampeln hauptsächlich im Ort zu finden sind, schalte ich vom vierten in den zweiten und bremse dann runter. Dabei wird der Motor immer bis zur fast Leerlaufdrehzahl runtergedreht und dann erst ausgekuppelt. Dadurch, dass die Schubabschaltung solange aktiv bleibt, wird der maximale Spritspareffekt realisiert.

Gruß WarLord

loht sich das überhaupt...? ich mach das auch so, aber mach mir machmal schon gedanken darüber ob das häufige runterschalten und einkuppeln nicht auch ganz schön auf die kupplung geht. was meint ihr?

Diese Gedanken habe ich mir auch schon gemacht. Aus diesem Grund schalte ich auch nicht soviel. Ich denke mal, das ganze "einzelne Gänge runter und dann einkuppeln, dann wieder auskuppeln und nächstniedrigeren Gang rein und wieder einkuppeln" auch nicht besser ist. Das praktizieren nämlich sehr viele, die ich kenne. Das kann ich nicht verstehen. Naja, aber an Sprit spart es gegenüber meinem Vater 1,3 l Kraftstoff (klar spielen da andere Faktoren auch noch mit, aber trotzdem).

Gruß Gast123456789

Zitat:

Original geschrieben von axsimuc

Wer beim unbeladenen LKW mit großem Motor (besonders beim Sattelzug) voll auf die (serienmäßige) Motorbremse tritt, hat ein ähnliches Problem: der ungebremste Auflieger schiebt die Zugmaschine quer. Eine Motorbremse sollte man zur Entlastung der Betriebsbremse einsetzen, beim PKW vorwiegend bei Gefälle. Ein Einsatz des Motors zum Bremsen vor z.B. einer Ampel ist Blödsinn und birgt die o.g. Gefahren, hier sollte der geneigte Lenkraddreher nur den Fuß vom Gaspedal nehmen.

Ja, richtig ist, dass das Runterschalten der Gänge (z.B. vor roter Ampel) unsinnig ist - es belastet Kupplung und Getriebe. Was ich meinte war, schlichtweg den Fuß vom Gas zu nehmen und (ohne zu schalten) den Wagen ausrollen zu lassen um kurz vor Leerlaufdrehzahl auszukuppeln.

Die Motorbremse bei mittleren und schweren LKW wird u. a. durch das "Verstopfen" des Abgastraktes (per Klappe) realisiert. Denn dank Staudruck im Abgaskanal verzögert der Dieselmotor das Fahrzeug stärker als durch sein bloßes Schleppmoment. Per Abgastaudruck wird der LKW-Motor auch abgestellt (besser: "abgewürgt") - und das ist auch der Anlass, der den Einsatz der Motorbremse auf eisglatter Fahrbahn kritisch erscheinen lässt - und Sattelschlepper "einknicken" lassen kann.

Doch kein PKW bis 3,5t besitzt eine Motorbremse. Jene Motoren bremsen ausschließlich durch ihr Schleppmoment - also durch mechanische Reibung der Bauteile inkl. dem Widerstand beim der Kompression in den Zylindern.

hiho

das kommt aber durch son superschlaues gesetz.

früher hat bei der Motorbremse beim lkw auch der anhänger schwach mitgebremst das ist aber nimmer zulässig also schiebt der ganze kram sich kreuz und quer zusammen

wenn man im eingekuppelten zustand kein gas gibt, warum ist der motor dann trozdem noch so laut... es entsteht ja dann keine verbrennung mehr weil ja kein benzin mehr eingesprizt wird? Oder macht alleine das drehen des motors so viel krach, auch wenn halt keine zündungen erfolgen?

Themenstarteram 9. November 2003 um 7:32

der Motor alleine ist so laut und nicht nur die verbrennung.

ihr meint also man sollte lieber seine kupplung schonen und so wenig wie möglich schalten? geht eine kupplung denn so schnell kaputt und was kostet diese etwa?

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