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Microlino Knutschkugel

Themenstarteram 25. Juli 2018 um 11:34

Hallo,

ich habe einen Bericht zum Schweizer Microlino gelesen.

Klar und deutlich von der Isetta abgekupfert aber gefällt mir optisch.

Gibt es für ein 12.000 € Fahrzeug dann auch die 4.000 € Förderung ?

Autobahn dürfte bei 90 Km/h Höchstgeschwindigkeit nicht sehr spassig sein, aber für den Stadtverkehr finde ich das Wägelchen ausreichend.

https://www.wired.de/.../...-knutschkugel-rollt-ab-winter-durch-europa

30 Antworten
am 25. Juli 2018 um 15:08

Förderung gibt es nicht, das Auto zählt als Quad.

... und hat daher serienmäßig nichtmal Aibags!

"Oh eine E-Isetta." War mein erster Gedanke bei dem Vehikel. :D

Gruß

Die letzten Beiträge zum Thema "Microlino" sind hier ja nun schon eine Weile her, deshalb an dieser Stelle ein Update, was in der Zwischenzeit so passiert ist:

Ende letzten Jahres wurden die Produktionsanlagen von Italien nach NRW zu Artega verlagert, weil sich der ursprüngliche Auftragsfertiger nicht im Stande sah, die benötigten Stückzahlen liefern zu können (gibt immerhin um die 10.000 Vorbestellungen).

Mittlerweile wurden die ersten Fahrzeuge mit Straßenzulassung gebaut und das Design hat den "Red Dot Design Award" gewonnen...allerdings in der Kategorie "Leichtelektrofahrzeug", das dürfte - wenn man sich die Konkurrenz in dem Feld anschaut - nicht so schwer gewesen sein...aber immerhin, sieht aus meiner Sicht ja schon auch ganz stylisch aus. ;)

Die ersten Auslieferungen sollen in der Schweiz stattfinden, danach kommt D als größter Markt an Reservierern. Der Konfigurator soll demnächst freigeschaltet werden.

Fahrzeugdaten:

- Batterie: 8 kWh oder 14.4 kWh

- Beschleunigung (0-50km/h): 5 Sekunden

- Reichweite: 125 km oder 200 km (mit 14.4 kWh Batterie)

- Maximalgeschwindigkeit: 90 km/h

- Leistung: 15kW

- Max. Drehmoment: 110 Nm

- Kofferraumvolumen: 300L

- Lademöglichkeit: mit Haushaltssteckdose oder Typ 2 Stecker

- Ladezeit: 4h (Haushaltssteckdose) / 1h (Typ 2 Stecker)

- Querparken möglich: durch Fronteinstieg kann man direkt auf Bürgersteig aussteigen

Weitere Infos:

https://www.micro-mobility.com/de/micro-erleben/microlino

https://www.chip.de/.../...Preis-Ausstattung-Innenleben_162105765.html

Ich habe ein kickboard von der Firma. :)

solange noch suffs in Massen gekauft werden ist die Gesellschaft noch nicht bereit dafür. :(

https://www.google.com/.../...-Karo-und-Microlino-koennen-starten.html

Ab April als Karolino, aber für 18000€ wird er kaum konkurrenzfähig zum E-Up oder E-Smart sein :(

Zitat:

@tomate67 schrieb am 11. Januar 2020 um 15:14:27 Uhr:

https://www.google.com/.../...-Karo-und-Microlino-koennen-starten.html

Ab April als Karolino, aber für 18000€ wird er kaum konkurrenzfähig zum E-Up oder E-Smart sein :(

Zum Marktstart eine Sonderversion.

Demnach wird der Karo „Edition“ rund 18.000 Euro kosten. Alternativ wird zum Marktstart die limitierte Version „Intro“ für rund 22.000 Euro angeboten. Damit wird der Karo deutlich teurer als ursprünglich angedacht: 2018 hatte Micro noch einen Preis von 12.650 Euro für den Microlino genannt.

...weder von der Leistung, der Sicherheit, noch vom Preis her marktfähig... - aber wenn das Geld unbedingt weg muss... :D

Für 10-12k wäre er interessant, aber so?

Das wird ein Schuss ins Knie. Für weniger bekommt man aktuell ( noch) einen E Golf und bei Renault eine Zoe.

Vor allem wird ja das "Original", der Microlino, nochmal verschoben (aufgrund nochmaligem Umzug der Produktion und weil sie bei den Vorserienfahrzeugen angeblich noch einigen Verbesserungsbedarf festgestellt haben). Der letzte Punkt lässt aufhorchen...d.h. man bekommt die Kopie "Karolino" zwar schneller geliefert, aber evtl. mit Schwächen, die das "Original" dann nicht mehr haben wird.

Also 22k für die "Intro"-Edition oder 18k für die normale Variante...das ist heftig für das Gebotene (Größe, Sicherheit, Komfort, Akkugröße), noch heftiger wird's, wenn man bedenkt, dass man einen neuen Škoda CITIGOe iV als richtiges Auto bereits ab 20.950 € haben kann (vor Förderung!). Außer beim besseren Namen und dem Retro-Design sehe ich den Microlino/Karolino da leider auch auf der Verliererseite, wenn sie mit dem Preis nicht runterkommen. Sehe es deshalb auch so, für 10-12k wäre vermutlich ein Markt da, darüber wird's eng.

Um noch was Positives zu sagen: Ich hatte Ende letzten Jahres zufällig eine Begegnung mit einem Ausstellungsstück des Microlino. Optisch ist das schon ein cooles Teil, ne Runde fahren würde ich gern mal damit und macht in der Stadt bestimmt auch Spaß (Wendigkeit, Platzbedarf beim Parken)...aber kaufen? Siehe oben.

am 12. Januar 2020 um 7:41

Zitat:

@ballex schrieb am 12. Januar 2020 um 07:25:08 Uhr:

...und weil sie bei den Vorserienfahrzeugen angeblich noch einigen Verbesserungsbedarf festgestellt haben). Der letzte Punkt lässt aufhorchen...d.h. man bekommt die Kopie "Karolino" zwar schneller geliefert, aber evtl. mit Schwächen, die das "Original" dann nicht mehr haben wird...

Sehe das anders herum, die wurden bei Karolino* wohl in Eigenregie behoben/verringert (Kosten und Schwächen) aber der Micro... :rolleyes:

PS: als Original würd ich dann doch eher die Isetta beschreiben. :D

* Warum hätten sie den sonst überhaupt machen sollen..

"Original" war deshalb extra entsprechend markiert, aber ne Isetta kann man neu ja auch nicht mehr kaufen und dagegen ist wohl sogar der Microlino ein Sportwagen. ;)

Bzgl. Karolino: Auf die behobenen Schwachstellen würde ich nicht bauen, gemacht haben sie ihn überhaupt, weil da in den Verträgen zur Auftragsfertigung durch Artega wohl einiges schief ging und Artega recht dreist aus dem Produkt zur Auftragsfertigung ihr eigenes Ding drehen wollten (auch wenn angeblich viel eigene Leistung drinsteckte).

Ich persönlich hätte - so wie das im Herbst noch aussah - mit einem sehr langwierigen Gerichtsverfahren gerechnet, von daher gut, dass sie sich doch irgendwie geeinigt haben, aber ich sehe da trotzdem zwei Verlierer: Beide nehmen sich nun gegenseitig wichtige Stückzahlen weg, denn im Grunde sind es ja die gleichen Fahrzeuge mit den gleichen Teilen...mehr Absatz von einem Fahrzeug würde auch die Kosten senken, von den zwei verschiedenen Produktionsstandorten mal ganz zu schweigen. Irgendwie verkorkst.

am 12. Januar 2020 um 8:20

Zitat:

@ballex schrieb am 12. Januar 2020 um 08:10:08 Uhr:

...gemacht haben sie ihn überhaupt, weil da in den Verträgen zur Auftragsfertigung durch Artega wohl einiges schief ging und Artega recht dreist aus dem Produkt zur Auftragsfertigung ihr eigenes Ding drehen wollten...

..Irgendwie verkorkst.

Genau Da wo einiges schief ging sehe ich eine andere Motivation, die wollten ihre Stückzahlen retten und deshalb im Nachhinein festgestellte Probleme beheben, die so nicht Auftragsbestandteil waren und der Auftraggeber so nicht wollte. (Nur meine Theorie). Die Version der eigenen Gewinnmaximierung greift hier für mich nicht.

Nicht nur Irgendwie verkorkst, Total!

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