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mein erster unfall.....

Themenstarteram 7. Februar 2004 um 2:03

hallo gemeinde...

wollte heute meinen "knut" (t2b bj 73) zu seinem nächsten vorrübergehenden lager bringen...

>hänger gemietet >bus aufgeladen und ab auf die autobahn....

nachdem ich schonmal nen pkw transportiert habe, und es kein problem war zu reagieren als dieser ins schlingern geriet dachte ich mir auch heute nichts als es leicht zu wackeln begann.....heute steigerte sich das schlingern jedoch inerhalb von sekunden dermaßen, das es mich quer über alle fahrbahnen geschleudert hat...

mit dem ergebnis, daß der bully vom hänger geschleudert wurde und nach einer kurzen rutschpartie auf dem seitenstreifen zum liegen gekommen ist....(siehe bild)

glück im unglück war, daß die mir folgenden autofahrer sehr gut reagiert haben (warnblinker an sowie beide fahrbahenen blockiert ) und damit schlimmeres vermieden wurde....

...ich wüsste nicht mit der schuld von verletzten bis hin zu toten umzughen (man bedenke nur er wäre auf die gegenfahrbahn geschleudert worden)

rechtlich wähnte ich mich im trockenen, da der vermieter mir anstandslos den hänger überlassen hat und ich selber im bußgeldktallog vorher nachgeschaut habe und auf die ausnahmeregelung zum führen eines hängers auch ohne den entsprechenden führerschein gestoßen bin. (klasse b: führen eines anhängers erlaubt, wobei das zulässige gesamtgewicht der kombination aus hänger und zugfahrzeug nicht über 3500kg liegen darf)

mein trugschluss war daß ich nur die einzelgewichte von hänger zugfahrzeug und bully zusammengerechnet habe....

bei der polizeilichen aufnahme wurde ich dann darauf hingewiesen, mit dem ergebnis daß ich noch nicht einmal den hänger ohne irgendetwas darauf hätte bewegen dürfen (die 2000kg zulässiges geamtgewicht des hängers fliessen auch im unbeladenen zustand voll in die rechnung ein)

...nun stehen neben den abschleppkosten noch die reperaturkosten für den hänger (radverkleidung ab + winde gerissen) sowie wahrscheinlich eine anklage wegen fahrens ohne gültigen führerscheins ins haus...

jetzt seit ihr dran ...

was haltet ihr davon??.....wie sollte ich im folgenden vorgehen??(rechtsschutz usw) ...eigene erfahrungen??

sollte jemand näheres über meinen unfall wissen (strasse , ort , zeit , region usw) bitte ich ihn dies hier nicht in seinem post zu schreiben ....

grüsse

vom heute nervlich am boden liegenden patronn-citron

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25 Antworten

Sorry, Patron, aber da hättest Du besser jemand gefragt, der sich damit auskennt...

Zul. Gesamtgewicht ist immer zul. Gg Zugfahrzeug plus zul Gg Anhänger, das tatsächliche Gewicht oder das Gewicht des Bulli spielen dabei keine Rolle.

Und - Hängerfahren ist halt doch nicht so einfach, das Gesetz ist nicht umsonst geändert worden.

Was meinst Du, wie oft wir (LKW-Fahrer) schon über diese Idioten (bitte nicht persönlich nehmen) geflucht haben, die einmal alle 2 Jahre mit dem Bumscontainer nach Italien fahren. Keine Ahnung, aber mit 40 km/h (und LKW-Überholverbot) den Berg rauf, weil ihre müde Kiste den total überladenen Zug nicht raufbringt. Aber runter mit mit 120! Gibt auch ein Schnitt von 80 :-)

Sorry, hilft Dir nix, aber das mußte raus. Und so leid es mir tut, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht und ich muß sagen, hoffentlich trifft es Dich nicht zu soft (auch nicht persönlich nehmen!), damit sich das vielleicht hier und in Deinem Bekanntenkreis rumspricht. Damit diese Leute vielleicht nachdenken und unsere Straßen sicherer werden.

Nur um das geht´s mir.

Sei einfach froh, daß es bei Deinem Unfall keine Verletzten gegeben hat und akzeptiere die Strafe.

Perana

.

am 8. Februar 2004 um 16:19

Hi, alle zusammen!

@ Perana

Ich versteh deine Wut über manche Autofahrer, bin oft selbst mit Schleppwagen und Hänger unterwegs. Aber wie manche Brummifahrer unterwegs sind ist kriminell.

Kürzlich hab ich 2 Autos von Berlin nach München gebracht (eins auf dem Sprinter und eins auf dem Hänger) und bin in ein Schneechaos gekommen. Schneefall Eisregen alles was man sich so wünscht. Hab auch 2 Tage gebraucht. Da fahren die meisten mit 40-50 km/h weil nicht mehr geht und links schiessen die scheiß LKWs mit 85 vorbei. Bremsweg=500 meter? Einziger Trost, zwei Stunden später sieht man sie wieder, auf der Seite liegend! Kein Trost wenn andere Autos getroffen wurden oder jemand verletzt wurde. Ich weiss das die LKW Fahrer unter Termindruck stehen, aber dafür können die anderen Verkehrsteilnehmer nichts!

Nimms nicht persönlich aber wer im Glashaus sitz sollte nicht mit Steine werfen.

Gruß

[T@gAuch]Cosmic

Nun, da gibt´s einen Unterschied: Ich hab noch kein Auto umgeschmissen :-)

Im Gegenteil. Erst vor 2(?) Wochen war ich auf der A96 Richtung Lindau unterwegs. Alle LKW mit ca. 40 km/h, nur ein Schluchtenkacker hat gemeint mit 90 auf der linken Spur passt schon. Hab ich doch über Funk gesagt, mal sehen, wann wir den wiedersehen (weil er im Graben liegt). Hat glatt 5 Stunden gedauert, weil die BAB total gesperrt war :-(

Klar, gibt´s bei den "Truckern" auch solche.

Aber hier haben wir halt den Fall, daß (wieder einmal) ein PKW-Fahrer ohne viel Ahnung einfach drauflosgefahren ist.

Deshalb finde ich die neuen Führerscheine ok. Hänger glaub ich max. 750 kg? Alles andere muß geschult werden!

Das andere Extrem sind die Autofahrer, die sobald 3 Schneeflocken zu sehen sind, die autobahn im Kriechgang blockieren.

Wenn Pkw´s bei Regen, Schnee oder Nebel rechts sind und die LKW´s links (Straße griffig!), liegt das ganz einfach daran, daß Du im LKW mehr siehst.

Perana

@ Perana

Ich finds sehr gut, dass du uns PKWlern maln Einblick bzw Meinung gibts, wie das aus der Sicht von "euch " ist, Ich mein woher sollen Wir wissen wie sich son LKW verhaelt , etc . Ich denke da liegt der Grund warum es immer so leichte Anfeindungen zwischen LKW und PKWlern gibt.

Hoffe ist verstanden worden ,was ich sagen wollte

Themenstarteram 8. Februar 2004 um 18:19

"unwissentheit schützt vor strafe nicht"

da gebe ich euch vollkommen recht....desshalb werde ich die strafe auch akzeptieren und nach der vieleicht kommenden führerscheinsperrung BE machen...

...habe im internet und meinem bussgeldkatalog nichts brauchbares finden können, was nun auf mich zukommt

wäre nett wenn jemand was dazu weiß..

...da es eine straftat ist müssten (laut bußgeldkatalog) mindestens 6 bis 7 punkte (und das sind nicht die von der aral ;) ) rausspringen

im endeffekt bin ich nur froh daß niemand zu schaden gekommen ist....

ps:

wie sollte ich den schaden am hänger regulieren ...

...eigentlich müsste die vollkasko des pkw´s den schaden übernehmen / da ich aber "illegal" unterwegs war, kann sie wohl die zahlung verweigern

}andererseits habe ich gehört, daß jeder vermieter nur an einen "berechtigten mieter" (im besitz der entsprechenden fahrerlaubnis) ein fahrzeug vermieten darf /somiet würde ihn ja eine teilschuld treffen, die bei der schadensabwicklung des hängers greift.....

gruß

patronn-citron

.

am 9. Februar 2004 um 10:30

Also bei uns in .at ist das so eine Sache mit den Hängern: mit B darfst entweder einen leichten Hänger (bis 750kg) dranhängen oder du hast gewissen Gewichtseinschränkungen bei den schweren Hängern. Da darf das _höchstzulässige Gesamtgewicht_ des Anhängers das _Eigengewicht_ des Zugfahrzeugs nicht überschreiten. Beide höchstzulässigen gemeinsam dürfen 3,5to nicht übersteigen. Bei E sieht die Sache schon ganz anders aus: das _tatsächliche Gewicht_ des Hängers darf das _höchstzulässige_ des Auto nicht übersteigen, Gesamtgewichtsklausel gibts nur insofern, daß du mit BE natürlich kein Zugfahrzeug mit mehr als 3,5to fahren darfst.

Nachem ich ein Pferd und einen passenden Hänger hab, hab ich natürlich schon vor Jahren E nachgeholt (als Fleißaufgabe gleich C+E, also den großen LKW-Schein). Viele Reiter meinen allerdings, sich das sparen zu können und sitzen jetzt allmählich immer wieder auf Turnieren fest, weil die Polizei auch nicht doof ist und immer öfters mit mobilen Waagen auf den Abfahrtswegen steht. Und da nutzt auch runtertypisieren nichts mehr. Die meisten Polizisten wissen auch allmählich, daß Pferde _nicht_ nur 300kg wiegen, sondern meist das Doppelte oder mehr.

Ich hab mit den Leuten, die illegal fahren keinerlei Verständnis. Der E-Schein ist rasch nachgeholt und kostet in etwa so viel wie die erste Strafe, wenn man erwischt wird. Nicht gerechnet, daß man meist die Strafe vom Hängerbesitzer mitzahlen muß, wenn man sich das Ding von einem Freund ausgeborgt hat. Und der muß löhnen, weil er sich ja vorher vergewissern muß, daß der Fahrer den geeigneten Führerschein für das KFZ hat, bevor er es herborgt. (BTW: hat das schon _jemals_ einer von euch gemacht?)

Ich hab sicher schon einige tausend Kilometer mit den diversen Hängern hinter mir absolviert und kann nur betonen: weniger ist einfach mehr! Mit einem Hänger rasen hat genau null Sinn. Billige Hänger sind sowieso ein Greuel, das verboten gehört. Ich bin unlängst mit einer Bekannten mitgefahren, die einen billigen Pferdehänger dran hatte. Das Ding hat tw. schon bei 80 begonnen zu schaukeln, so daß wir _sehr_ gemütlich unterwegs waren. Meiner hat am gleichen Auto bei 80 noch nicht mal bemerkt, daß er schon gezogen wird. :-)

In Sachen Versicherung: es würde mich sehr wundern, wenn die Kasko des _Autos_ beim Hänger für einen Schaden aufkommen würde. Die Haftpflicht muß zahlen, die Hängerhaftpflicht kommt erst für Schäden auf, wenn das Ding seit mehr als 24h abgehängt ist und dann ins Rollen kommt. Deswegen ist sie meist auch sehr günstig (AFAIK bei ca. 10 Euro). Allerdings hab ich z.B. auch für den Hänger eine Kaskoversicherung, die ist schon weniger billig (und deswegen ab heuer auch gekündigt). Erkundige dich auf jeden Fall was der Hänger _neu_ kostet, bevor du der Verleihfirma eine Reparatur zahlst, die womöglich den Zeitwert überschreitet. Hoffentlich hast du eine gute Rechtsschutzversicherung. Die Firma hätte dir nämlich nie den Hänger leihen dürfen. IMHO ist sie zu weit mehr als 50% an dem Schaden schuld. Sicher hättest du die gesetzlichen Bestimmungen kennen sollen, sie aber auf jeden Fall _ganz sicher_. In Wien wüßte ich keinen Verleih, wo du ohne passenden Schein was ausborgen darfst.

Und zum Thema LKW: Meiner Meinung nach sollte _jeder_ der einen FS machen will, ein paar Fahrstunden mit jeder Klasse machen müssen (körperlich ungeeignete Personen mal ausgenommen). Da würden so manchen die Augen aufgehen. Z.B. warum ein Motorrad noch überholen kann, wenns für ein Auto schon eng wird. Oder warum sich der LKW-Fahrer beim Abbiegen auf einmal die Straßenbreite nimmt. Warum man manche Ecken vielleicht doch nicht zuparken sollte, obwohl doch "eh so viel" Platz ist (für einen PKW) oder warum Motorräder in der Kurve vielleicht nicht so leicht zum Abbremsen sind. Daß scheinbar gerade Straßen für den PKW im LKW auf einmal zu Slalompisten mutieren. Oder daß Durchschlängeln an der Ampel für Motorräder _wirklich_ erlaubt ist (in .at). Vielleicht wurde die gegnseitige Rücksichtnahme ein wenig größer werden. Aber nachdem die meisten ja scheinbar auch vergessen, wie es war, als man angefangen hat und nicht mal Rücksicht auf "L"-Fahrer nehmen, ist die Hoffnung vermutlich eh vergebens.

Sorry für den langen Beitrag, aber ich hab mir das einfach von der Seele schreiben müssen!

Kathi (die es leid ist, Leute schimpfen zu hören, die keine Ahnung von der "gegnerischen" Seite haben)

Zitat:

Original geschrieben von axsimuc

- die Stützlast vom Hänger muß genau eingestellt werden, z.B. mit einer Badezimmerwaage

Also das hab ich noch nie gemacht und ich bin auch immer ans Ziel gekommen. Ich frag mich auch, wie ich das machen sollte, bei einem Auto- oder Pferdehänger. beim Autohänger ist die vordere Begrenzung meist vorgegeben und wie du schon richtig festgestellt hast, sollte man das Auto möglich fest niederspannen, also sowohl vorn dran, als auch runter. Da bin ich ziemlich limitiert mit meinen Möglichkeiten.

Und im Pferdehänger: soll ich das Pferd festspannen oder die Hufe ankleben? :-)

Auch der einzige Einachshänger, den ich bis jetzt gefahren bin, ein Motorradanhänger, war absolut unflexibel in der Aufteilung der Last. Wie also sollte ich die Achslast einstellen?

Und zu deinem späteren Posting: wie kann man die Auflaufbremse _einstellen_? Also ich hätte von der Möglichkeit noch nie was gehört. Ich wüßte auhc nicht, wie ich das machen sollte. Mein Hänger kommt regelmäßig zum Pickerl (bei euch Tüv) und das wars in Sachen Bremsen. Die werden dort kontrolliert. Allerdings ist er erst 3 Jahre alt. Wenn was nicht passt, kommt er wohl in eine Werkstätte, da spiel ich mich sicher nicht. Bis jetzt bin ich allerdings davon ausgegangen, daß Böckmann die Bremse so dimensioniert hat, daß es paßt. Einzig unbeladen neigt er ein wnig zum Blockieren, was aber logisch ist, wenn man bedenkt, daß er auf fast 1300kg Nutzlast ausgelegt ist.

Kathi (die gespannt auf eine Erklärung wartet)

.

am 11. Februar 2004 um 10:05

An sich sollte das Fahren mit schweren Hängern noch stärker reglementiert werden. Die Gefahren sind immens, reagieren kann man bei höheren Geschwindigkeiten sowieso nicht mehr. Dies alles habe ich feststellen müssen als vor 20 Jahren ein mit Baumstämmen beladener Hänger quer über die Landstrasse geschleudert kam. Die Folgen kann ich mir jeden Tag ansehen.

Andererseits bin ich mit einem Bootsanhänger 2 mal an die Adria hin-und-hergefahren, das ist Selbstmord (auch für das Zugfahrzeug), jeder sollte sich dies gut überlegen, ob er ein solches Risiko eingeht. Gerade als Ungeübter sollte man wirklich sehr auf die Geschwindigkeit achten, 80 ist da schon deutlich zu schnell und Termine braucht man ja nicht einhalten!

Kurz und gut: sei froh dass nichts weiter passiert ist, fange das Sparen an und sehe es als Glück im Unglück. Dem Trottel von Verleiher würd ich es auch ans Bein schmieren...

.

Warum, glaubst du, hab ich mir den Ranger gekauft? :-)

Mit Pferden kannst sowieso nicht rasen, die fallen sonst in der Kurve um. Das klingt jetzt vielleicht lustig, aber wenn du ein Pferd im Hänger liegen hast, ist das weniger witzig. Mir ist es GsD noch nie passiert, aber ich kenn einige, denen es schon passiert ist. Ich hab mich bis jetzt einmal so _richtig_ zusammenbremsen müssen, weil mir auf der Autobahn beim Stauende ein Ungar in meinen sorgfältig geplanten Bremsweg reingeschnitten ist und ihn radikal verkürzt hat. Wir waren GsD schon recht langsam, weil ich lieber ausrolle als mit Pferd bremse, aber das Pferd ist die nächsten paar Mal _sehr_ unwillig eingestiegen. Mein Hänger bremst auch sehr gut, ich will gar nicht wissen, was mit einem anderen passiert wäre.

Spanngurten mit Ratschen sind vielleicht teuer, aber ich find das sehr relativ. Warum sollte ich bei 50-100 Euro sparen, wenn das Auto daruf das Vielfache wert ist.

Reserverad hab ich leider als _Extra_ ordern müssen, was ich als Zumutung empfinde. Wagenheber war gleich gar keiner dabei und Radkreuz auch nicht. Beides hab ich mir inzwischen besorgt und auch die passenden Unterlegbretteln, damit der Wagenheber auch bis zur Hängerachse kommt. Speziell mit lebender Fracht würde ich es als grob fahrlässig empfinden ohne Reserverad samt Montagematerial unterwegs zu sein.

Eins würd mich nur interessieren: wie wichtig ist das Einfetten des Kugelkopfes und warum? Das hab ich nämlich noch nie gemacht und ich hab auch noch keinerlei Probleme gehabt dadurch.

Kathi (die auch gar nicht wüßte womit sie den fetten soll)

.

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