Mein erster Firmenwagen - ich bin überfordert
Hallo zusammen,
mein Chef hat mir angeboten, dass er über die Firma ein Fahrzeug least und mir zur privaten Nutzung bereitstellt. Er zahlt Leasingrate bis 400€ netto, inklusive Wartung und Verschleiß, Winterräder, Steuern und Versicherung. Ich habe lediglich Sprit/Strom und die 1/0,5/0,25% Regel. Laufzeit 48 Monate mit jährlichen 20.000km.
Ich nutze mein Fahrzeug 80% für die Fahrten von zu Hause bis auf Arbeit (25km pro Strecke, davon 18 circa Autobahn). Ich plane noch dieses Jahr den Ausbau meiner PV Anlage auf voraussichtlich 16kw Peak, mit Hybrid WR vermutlich 12kw, ohne batterie aktuell, aber anderes Thema.
Die restlichen 20% der Nutzung sind Fahrten zu Eltern und Schwiegereltern, jeweils circa 100km pro Strecke, davon 90km Autobahn.
Für Urlaubsreisen (2 Erwachsene und 1 Kind) mit dem Auto, hatte ich bisher immer das Auto von meinem Vater bekommen, das würde ich sicher auch weiterhin. Spart mir ja Geld 😉
Jetzt zur eigentlich Frage:
Würdet ihr für meinen Fall ein Elektroauto empfehlen? Wenn ja, mit welchen habt ihr gute Erfahrungen gemacht? Hybrid hatte ich mich erkundigt, die sind wohl derbe Sprittfresser.
Benziner und Diesel hab ich kein Problem, fahre jetzt auch Diesel, aber diese 1% vom BLP stören mich schon. Bei 40.000€ BLP sind das mal 330€ netto weniger. Im Vergleich Elektro sind es nur 80€ netto weniger.
Ich bin absolut Hersteller unabhängig und für Ausstattung wäre mir Apple CarPlay, Einparkhilfe und Sitzheizung wichtig. Rest ist Luxus. Am wichtigsten ist der Verbrauch für mich, da ich schon sparen möchte 🙂
Ach ja, n kleiner SUV, also wo man echt bequem ein- und aussteigen kann, wäre genial.
Bin wirklich für alle Vorschläge offen. Hatte mir jetzt Skoda Enyaq, VW ID4, BYD Seal U und Hyndai Konia rausgesucht.
Der Enyaq ist selten zu finden für den Preis, der VW ist schon erhältlich, der BYD wurde mir mit Leasingfaktor 1.45 angeboten und dementsprechend auch über den Preis, der Hyundai hatte etwas wenig Reichweite, wenn ich mich nach den vielen Autos die ich mir angesehen hatte, recht erinner.
Vielen Dank für jeden Tipp.
58 Antworten
400,00 Euro all inklusive für 20.000 km musst mal schauen was dort angeboten wird. Der Deal ist nicht besonders, Sagen wir einfach EAuto kostet 32.000 Bruttolistenpreis, das wäre bei 0,25% zusätzliche nur 960,00 Euro die du zuversteuern hast zusätzlich die Arbeitswegkm kosten, das sind 2,4 Euro/km, pro Arbeitstag währen das bei dir, 25km/day, 60 Euro täglich in der Woche 300,00 Euro. Bei 44 Wochen Arneitswochensind das mindestens 12.300 Euro zu den 960 00 hinzu. Du hättest faktisch einen Mehrwerdienst von über 13.000 Euro, dafür zahlst Steuern, wenn du Pech hast kommst in eine andere Progressionsklasse, wie sich das jetzt für Sozialabgaben und Krankenkasse auswirkt musst du deinen Steuerberater fragen.
Die kosten pro Tag respektive pro Woche und pro Jahr rechnest du besser nochmal nach.
Die 960 Euro stimmen.,
Alsdann kommen hinzu 0,0003 x 32000 x 25 = 240 --> monatlich zu versteuernder Betrag für die Fahrten zum Arbeitsplatz bei 25km Entfernung. Der Faktor 0,0003 entspricht 0,03%.
960 +240 x 12 = 2880 + 960 = 3840 Euro.
Ja mein Fehler.....ich hatte das auf täglich bezogen, was falsch ist, ich habe nochmal nachgelesen. Danke für eine Einwand. Aber E-Autos versteuern hiernach https://www.autobild.de/.../...-firmenwagen-regelung-14414867.html?...
Auch nur ein Viertel der Km Pauschale.
Ja, nu hast du wiederum Recht :-)
Zitat aus deinem o.g. Link: "Hybrid-Autos. Anstelle der üblichen 0,03 Prozent werden bei E-Autos nur noch 0,0075 Prozent des Listenpreises pro Kilometer der einfachen Fahrtstrecke fällig".
Bei dem fiktiven Bespiel von oben landen wir demnach bei 960 + 12 x 60 = 1680 Euro, die zu versteuern wären. Also faktisch nichts.
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Hab morgen Termin beim VW Händler, gegenüber ist Seat/Cupra, die gehören zusammen 🙂 ich werde berichten
Wichtig im Autohaus zu sagen dass es Firmenwagenleasing ist und das Angebot auf die Firma laufen lassen. Gerade die VW-Gruppe haut da oft unglaublich gute Konditionen raus, nicht ohne Grund ist deren Anteil bei Firmenwagen so hoch.
Und zum Rest frag lieber deinen Steuerberater als hier.
Schon seltsam, dass manche denken, es sei ein schlechtes Angebot vom Chef, wenn er seinem Arbeitnehmer mal eben einen zu 100 Prozent privat genutztes Fahrzeug stellt und dafür 400 Euro im Monat zur Verfügung stellt. 😠
Die steuerlichen Regelungen (für die der Chef Nix kann, und die ihm Nix bringt) führt hier allerdings dazu, dass sich ausschließlich reine Elektroautos rechnen. Aber da sollte sich aktuell das eine oder andere Modell im Budget finden. Aktuell wird hoch subventioniert 😉
Zitat:
@Lattementa schrieb am 3. Februar 2025 um 22:19:42 Uhr:
Schon seltsam, dass manche denken, es sei ein schlechtes Angebot vom Chef, wenn er seinem Arbeitnehmer mal eben einen zu 100 Prozent privat genutztes Fahrzeug stellt und dafür 400 Euro im Monat zur Verfügung stellt. 😠
Plus WR, plus Versicherung und AG-Anteil der Lohnnebenkosten = mindestens 600€. Der AN müsste dafür 8..900€ brutto aufwenden.
Da der TE sich sehr missverständlich mitgeteilt hat. Bzw. falsche Angaben gemacht hat, revidiere ich meine Meinung. In der nun dargestellten Situation ist das Angebot des Chefs natürlich gut und normal.
Es hieß ursprünglich 400 netto zahlt der Chef für Auto, Versicherung, Wartung, Reifen. Dazu 20tkm p.a.
Kraftstoff, Strom der Arbeitnehmer.
Wo der Chef die Versicherung und Reifen zusätzlich zu den 400 zahlt, sieht es ganz anders aus.
Und wenn man weiß das es lediglich 80€ im Monat kostet, frage ich mich warum man da überhaupt noch das Forum bemüht. Für die 80 Taler bekommt man nicht mal 50 Liter Kraftstoff.
Also machen und freuen.
Man darf außerdem nicht vergessen, dass der TE die ganzen Strom/Sprit-Ausgaben steuerlich geltend machen kann.
Würde einer 30-40% Ersparnis ensprechen.