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Mazda Beratung

Mazda
Themenstarteram 1. Juli 2013 um 3:33

Hallo an die Mazda-Fahrer,

Ich bin derzeit auf der Suche nach einem passenden Auto, wobei ich ein von mir festgelegtes Budget nicht überschreiten will (es ist schon lächerlich was man heutzutage noch für sein Geld bekommt, siehe Audi&Co...viel schlimmer sieht es beim Preisfall eines Neuwagens aus). Deswegen spiele ich mit dem Gedanken mir einen Mazda zuzulegen. Dieser sollte mir für die nächsten 1 ½ bis 2 Jahre nicht nur als Fortbewegungsmittel dienen sondern auch robust und zuverlässig sein, mir Fahrspaß bereiten und darüberhinaus ein Lächeln ins Gesicht zaubern... so viele Ansprüche! Habe mich reichlich eingelesen, dennoch fällt es mir recht schwierig die richtige Wahl zu treffen. Hierbei hoffe ich auf eure Unterstützung ;)

Die für mich interessanten Mazda-Modelle:

1. Mazda 6 Kombi 2.2 CDVI Sport (185) – 12/2010 – 95tkm

2. Mazda 6 2.3 MPS 4WD (260) – 04/2006 – 110tkm

3. RX-8 (192 od. 231 ?) – 07/2004 – 88tkm

- Der Diesel scheint irgendwo ein Außenseiter in dieser Runde, überzeugt aber mit Raum, PS, sowie dem niedrigen Verbrauch.

- Der RX-8 ist der Exot und Klassiker schlechthin bei dieser Auswahl. Er ist verdammt sexy und verführerisch... the woman in red!

- Der 6er MPS scheint mir irgendwo dazwischen zu liegen und eine vernünftigere Variante für sportlichen Fahrspaß zu sein, da geringerer Verbrauch (Benzin und Öl) als der RX-8.

Nun, worum geht es mir hierbei... Sicherlich reizen mich alle drei Modelle, versuche aber die beste Wahl zu treffen und dabei soll das schicke Aussehen nicht alleine entscheiden. Die Zeitspanne ist mit max. 2 Jahren recht begrenzt, somit würde mich ein etwas kostspieliger Verbrauch (Rx-8) nicht wirklich stören... vorausgesetzt das 2004-Modell ist absolut zuverlässig (verschiedene Meinungen dazu). Hierbei denke ich vor allem an die Kinderkrankheiten der frühen Jahre welche mir etwas Sorgen bereiten.

Mein Fahrprofil ist ganz unterschiedlich und ich wüsste keine genau Angabe zu machen (eventuell 15tkm/Jahr auf jeden Fall). Da wird mir jemand sagen, dass sich bei 15tkm der Diesel gar nicht lohnt...aber ich fahre „momentan“ jeden Tag 60km hin und zurück zur Arbeit, am Wochenende steht das Auto auch gerne rum, aber genauso kann es sein, dass ich in einem Monat mehrmals 900km in eine Richtung fahre, resp. bloß zum Spaß am Abend ein paar Runden drehe.

Wie verlässlich ist ein Mazda überhaupt? Wie sieht es mit der Laufleistung dieser drei Modelle aus? (man beachte das Bj.)

- Für den Diesel sollte es kein Problem sein nochmals 95tkm zu laufen, oder...

- Der PS-starke MPS kann auch noch was vertragen ohne mir gleich durch Anhäufung an Problemen und Wartungen ein Loch ins Portemonnaie zu schießen...

- Was ist nun mit dem so umstrittenen Wankel-Motor beim RX-8 und dessen Laufleistung? Sollte ich mich darauf verlassen können, dass ev. alles problemlos läuft, oder aber, dass es irgendwann zum Motorschaden kommen kann? (Man liest ja oft Kontradiktorisches)

 

Was meint ihr? Würde mich über ein paar konstruktive Gedanken (allgemein oder/und spezifisch auf ein Modell bezogen) sehr freuen ;)

MfG, Donnie

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6 Antworten

Hallo Donnie,

zu den 6ern kann ich nichts sagen, keine Erfahrung. Doch da du deinem ganzen Text nach zu urteilen ein preisbewusster Mensch bist, kann ich dir von dem RX-8 abraten, denn er verbraucht einfach zu viel. Sicher, ein tolles Auto, super Fahrspaß und jede Menge Technologiebegeisterung, aber eben auch astronomische Verbräuche, wenn man den Wagen so fährt, wie er gefahren werden will.

Jetzt werden vielleicht wieder irgendwelche Wankel-Fans kommen und mich steinigen wollen, indem sie die Miniverbräuche, die sie mit ihrem RX-8 erzielt haben, ins Feld führen, doch seien wir mal ehrlich: Wenn man so ein Auto hat, dann fährt man nicht wie der sprichwörtliche Senior in seinem Meriva, das ist nun mal so.

Ein ganz guter Anhaltspunkt sind die Verbrauchslisten im Spritmonitor. Schau mal hier nach:

http://www.spritmonitor.de/.../256-RX-8.html?page=20&powerunit=2

Entscheidend ist dabei die Tabelle oben rechts, denn sie zeigt alle Verbräuche im Überblick an. Da bewegt sich der RX-8 zwischen knapp 10 und über 20 Litern auf 100 Kilometer, einfach zu viel für die heutige Zeit und den durchschnitlichen Geldbeutel, wie ich finde.

Ich habe den RX-8 mal auf einer über 200 km langen Autobahnfahrt mit ein wenig "Gasgeben" locker auf über 25 Liter pro 100 Kilometer getrieben; das ist gar kein Problem, denn der Motor ist dermaßen drehfreudig, dass man gar nicht genug davon bekommen kann, ihn turbnenartig zu beschleunigen.

Ich weiß auch nicht genau, für welchen Zweck genau du eigentlich ein Fahrzeug suchst. Soll es eher ein Spaßauto oder lieber doch ein Kinderwagentransporter sein? Denn die drei Modelle, die für dich in die engere Wahl kommen, sind doch sehr unterschiedlicher Natur. Daher würde ich diese Liste gerne noch um ein Modell erweitern, denn falls du nicht auf großzügig bemessenen Platz angewiesen sein solltest, so kann ich dir bei der Marke Mazda natürlich auch noch den MX-5 empfehlen, denn der vereinigt absoluten Fahrspaß mit einem sehr moderaten Verbrauch. Zudem ist er die Zuverlässigkeit in Reinkultur! Meiner hat jetzt z.B. 294.000 absolut problemelose Kilometer auf der Uhr... :)

Jedenfalls wünsche ich dir bei deiner Wahl ein glückliches Händchen!

Frithjof

Themenstarteram 1. Juli 2013 um 8:12

Zitat:

Original geschrieben von roadsterfan

Hallo Donnie,

zu den 6ern kann ich nichts sagen, keine Erfahrung. Doch da du deinem ganzen Text nach zu urteilen ein preisbewusster Mensch bist, kann ich dir von dem RX-8 abraten, denn er verbraucht einfach zu viel. Sicher, ein tolles Auto, super Fahrspaß und jede Menge Technologiebegeisterung, aber eben auch astronomische Verbräuche, wenn man den Wagen so fährt, wie er gefahren werden will.

Jetzt werden vielleicht wieder irgendwelche Wankel-Fans kommen und mich steinigen wollen, indem sie die Miniverbräuche, die sie mit ihrem RX-8 erzielt haben, ins Feld führen, doch seien wir mal ehrlich: Wenn man so ein Auto hat, dann fährt man nicht wie der sprichwörtliche Senior in seinem Meriva, das ist nun mal so.

Ein ganz guter Anhaltspunkt sind die Verbrauchslisten im Spritmonitor. Schau mal hier nach:

http://www.spritmonitor.de/.../256-RX-8.html?page=20&powerunit=2

Entscheidend ist dabei die Tabelle oben rechts, denn sie zeigt alle Verbräuche im Überblick an. Da bewegt sich der RX-8 zwischen knapp 10 und über 20 Litern auf 100 Kilometer, einfach zu viel für die heutige Zeit und den durchschnitlichen Geldbeutel, wie ich finde.

Ich habe den RX-8 mal auf einer über 200 km langen Autobahnfahrt mit ein wenig "Gasgeben" locker auf über 25 Liter pro 100 Kilometer getrieben; das ist gar kein Problem, denn der Motor ist dermaßen drehfreudig, dass man gar nicht genug davon bekommen kann, ihn turbnenartig zu beschleunigen.

Ich weiß auch nicht genau, für welchen Zweck genau du eigentlich ein Fahrzeug suchst. Soll es eher ein Spaßauto oder lieber doch ein Kinderwagentransporter sein? Denn die drei Modelle, die für dich in die engere Wahl kommen, sind doch sehr unterschiedlicher Natur. Daher würde ich diese Liste gerne noch um ein Modell erweitern, denn falls du nicht auf großzügig bemessenen Platz angewiesen sein solltest, so kann ich dir bei der Marke Mazda natürlich auch noch den MX-5 empfehlen, denn der vereinigt absoluten Fahrspaß mit einem sehr moderaten Verbrauch. Zudem ist er die Zuverlässigkeit in Reinkultur! Meiner hat jetzt z.B. 294.000 absolut problemelose Kilometer auf der Uhr... :)

Jedenfalls wünsche ich dir bei deiner Wahl ein glückliches Händchen!

Frithjof

Hallo Frithjof,

Danke für deine rasche Antwort und ja, ich denke, dass du recht hast mit dem RX-8...

Das Auto soll mich hauptsächlich zur Arbeit bringen und wie eben oben beschrieben auch im Alltag gebraucht und je nach Bedarf bewegt werden. Die kurze Zeitspanne spricht auch eher für ein Fun-Auto das mir schon morgens gute Laune machen soll und wird wohl als Familienkutsche dienen.

Die ausgewählten Modelle lagen halt in der richtigen Preiskategorie und wären auch leicht erreichbar (bin aus Luxemburg und mag nicht 500km zum Autokauf fahren). Ausserdem stimmen die PS bei allen 3 und deswegen würde mich das verlängerte Hinterteil eines Kombi an sich kaum stören. ;)

Nichtsdestotrotz gefällt mir dein Vorschlag mit dem MX-5 recht gut. Muss nun schauen, ob ich so einen in meiner Preiskategorie hier ergattern kann... Allerdings kommen auch hier einige Fragen auf:

1. Welches Bj. bewährt sich beim MX-5?

2. Wie sieht es mit seiner Tauglichkeit im Winter aus? ( bloß nicht schönreden ;) )

3. Wartungsabstände und -kosten? (plus minus)

4. Rostprobleme und andere allgemein bekannte Krankheiten?

Gruß, Donnie.

Hallo Donnie,

was den MX-5 betrifft, kurz zu deinen Fragen:

1. Welches Bj. bewährt sich beim MX-5?

ICH WÜRDE SAGEN: ALLE ...JE NACH GELDBEUTEL UND GESCHMACK!

2. Wie sieht es mit seiner Tauglichkeit im Winter aus? ( bloß nicht schönreden ;) )

WINTERTAUGLICH IST DER MX-5 EIGNETLICH GAR NICHT, ES SEI DENN, DU BIST DRIFT-FAN UND MÖCHTEST DEINER LEIDENSCHAFT AUF ÖFFENTLICHEN STRASSEN FRÖNEN. DENNOCH FAHRE ICH MEINEN MX GANZJÄHRIG; AN DEN WENIGEN WIRKLICH PROBLEMATISCHEN SCHNEE- UND EISTAGEN GIBT MIR MEINE FRAU IHRE C-KLASSE... ;)

3. Wartungsabstände und -kosten? (plus minus)

WARTUNGSHEFT-ADÄQUATE INTERVALLE LOHNEN SICH NUR BEI NEUEREN AUTOS WEGEN WERTERHALT. ANSONSTEN SEHR WICHTIG: OFT ÖLWECHSEL, MACHE ICH ALLE 10.000 KM, RESTLICHE WARTUNG NACH BEDARF. KOSTEN SIND NORMAL, TEILE AM BESTEN IM NETZ ODER IM FREIEN HANDEL KAUFEN, DA BEIM VERTRAGSHÄNDLER ZU TEUER.

4. Rostprobleme und andere allgemein bekannte Krankheiten?

ALLGEMEIN NUR SEHR WENIGE ROSTPROBLEME, DOCH AUF DIE SCWELLER ACHTEN, VOR ALLEM DORT, WO DIE B-SÄULE IN DEN SCHWELLER ÜBERGEHT, EVTL. KANTE DES SCHEIBENRAHMENS.

Liebe Grüße

Frithjof

Themenstarteram 1. Juli 2013 um 13:35

Hallo Frithjof,

Der MX-5 sollte aber mindestens einen Winter mitmachen... stellt sich die Frage wie der Winter nun wird. Die meisten sind auch Soft Top und nicht Hard Top, das erschwert die Sache zunehmend würde ich mal sagen. Punkto Driften, ja sehr gerne, aber nicht im öffentlichen Verkehr...

Eigentlich recht schade um die 3er und 6er MPS, es findet sich immer jemand der sie verunstaltet.

Naja, weiter geht die Suche und vielleicht lasse ich mich doch überreden ;)

Gruß, Donnie

Donnie,

wenn du meinst, der MX-5 sei wegen des Soft-Tops zu kalt und ungemütlich im Winter, so kann ich diese Bedenken problemlos zerstreuen. Wegen seines kleinen Innenraumvolumens und der starken Heizung ist die Temperatur überhaupt kein Problem, auch nicht beim Soft-Top! Ich bin eine ausgemachte "Frostbeule" und fühle mich in klimatischer Hinsicht eigentlich nur bei meinen Freunden in Tansania richtig wohl... Dennoch habe ich in meinem MX-5 (ausschleßlich mit Soft-Top) noch nie gefroren!

Ein Hard-Top halte ich im Übrigen für völlig überflüssig. Es schützt zwar das Plastik- oder Stoffverdeck bei schlechtem Wetter, aber da es in zusammengeklapptem Zustand an Bord bleibt, wenn die harte Haube montiert ist, leidet es durch Scheuern und die scharfen Knicke nicht weniger, als wenn es der Witterung ausgesetzt wäre. Außerdem hat man im Sommer immer das Theater, das unhandliche Teil irgendwo gescheit zu lagern, wo es nicht verdreckt, verkratzt oder auch einfach nur im Wege ist.

Das Problem, einen MX-5 im Winter zu fahren, liegt gaz woanders. Es sind ausschließlich die Traktion und die Straßenlage, die Schwierigkeiten bereiten. Der MX-5 wiegt sehr wenig (mein NA Bj. 1991 z.B. nur 950 kg), ist dafür aber recht kräftig motorisiert. Zudem hat er den Motor vorn und den Antrieb hinten, also alles denkbar schlechte Voraussetzungen für eine ordentliche Traktion. Liegt der Wagen bei gutem Wetter wie das sprichwörtliche Brett auf der Straße, so wird er bei Schnee und Glatteis zu einer Herausforderung für Könner im Umgang mit Gasfuß und Lenkrad. Da helfen auch gute Marken(!)winterreifen nicht wirklich weiter.

Weiterhin viel Spaß beim Suchen!

Frithjof

In Beuzingen (Flandern) 1
In Beuzingen (Flandern) 2
Themenstarteram 2. Juli 2013 um 10:34

Danke für deine Auskunft Frithjof!

MfG, Donnie.

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