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Lincoln Continental Suicide Doors White BJ 66

Themenstarteram 2. Oktober 2012 um 16:44

Hallo zusammen,

als Neuling bitte ich Euch Experten hier nach Eurer Meinung zu diesem Lincoln Continental.

http://suchen.mobile.de/.../164515531.html?...

Auf was sollte ich bei diesem Fahrzeug achten, falls ich mich entschließen sollte, es vor Ort zu besichtigen?

Wie seht ihr den Preis und was müsste man Eurer Meinung nach noch reinstecken?

Was verbraucht so ein Fahrzeug? Hat jemand Erfahrung mit LPG bei diesem Fahrzeugtyp?

Danke und Gruß

Andrea

 

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von wodkaa

 

Allgemein zum Verkäufer. Du hast ja jetzt 2 Fahrzeuge des gleichen Verkäufers rausgezogen.

Vielleicht will man ja auch nur die Fahrzeuge hier mehr ins Rampenlicht rücken. :rolleyes:

Gruß

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Zumindestens wird es mit LPG schwierig bis unmöglich mit der H-Zulassung. 

 

Das Fahrzeug hat (im Gegensatz zu den späteren Jahrgängen) eine selbstragende Karosserie. Augen auf in Bezug auf Rost.

 

Das wichtige wurde gesagt. Rost ist bei dem Auto der Killer wenn erst erst mal in den Hohlräumen sitzt. Das sollte man sich genau anschauen. Da sich selbsttragende Karosserien für Luxusautos nicht bewährt haben, ging man bei Ford Ende der 60er bei Lincolns und Thunderbirds wieder zur Rahmenbauweise zurück. Daher waren diese Lincolns in gewisser Weise eine Sackgassenkonstruktion.

Gas und Oldtimer-H werden wohl nicht gehen. Eins sollte sicher sein: ein Sparmobil ist so ein Lincoln nicht. Die Bilder sind absolut aussagelos, da sie kritische Partien nicht zeigen. Sollte der Wagen in einem ordentlichen Zustand sein, ist der Preis in etwa gerechtfertigt.

Die Dinger sind einfach zu lang und zu schwer für eine selbsttragende Karosserie.

Cadillac ist diesen Weg ja nie mitgegangen. ;)

Und selbst bei denen braucht man m.E. bei der Langversion des Commercial Chassis/75er Serie trotz Rahmen beim Anheben eine zusätzliche Abstützung in der Mitte damit er sich nicht verzieht.

So jedenfalls stehts im Shop Manual.

Die Kisten sehen klasse aus, aber sind nicht unproblematisch. Müssen entweder top in Schuss sein oder man hat eine gut gefülltes Portemonnaie und Zeit zur Restaurierung.

Das Thema Karosserie wurde angesprochen.

LPG geht gar nicht - und ohne H-Zulassung kann an die Kiste kaum gescheit versichern.

Was mich stört: Das Angebot beinhaltet eigentlich kaum Information - würde mich skeptisch machen...

Zum Thema Hochzeiten fahren...

(steht in der Anzeige für den o.a. LC)

Nach meinen Informationen benötigt man dafür erstens einen Personenbeförderungschein, zweitens eine Zusatzversicherung für die transportierten Insassen und drittens einen Gewerbeschein. Muss man sich wirklich einige Male überlegen, das.

Am besten fragt man mal bei einem Limo-Service nach.

Themenstarteram 2. Oktober 2012 um 21:05

Zitat:

Original geschrieben von Tob30

Zumindestens wird es mit LPG schwierig bis unmöglich mit der H-Zulassung. 

Das Fahrzeug hat (im Gegensatz zu den späteren Jahrgängen) eine selbstragende Karosserie. Augen auf in Bezug auf Rost.

gut, dass ich bei Euch nachgefragt habe.

Das H-Zulassung in Verbindung mit LPG nicht geht, habe ich nicht gewusst. Vielen Dank für die Info. H-Zulassung ist mir allein schon wegen der Versicherungskosten wichtig.

Welchen alternativen Oldtimerm mit dem man nicht allzuviel Arbeit hat, würdet ihr mir den empfehlen? Preislimit liegt so bei ca. 13.000 €.

Sorry für die Fragen. Bin fasziniert von den Autos, kenn mich aber leider nicht so gut aus.

Grüße

Andrea

Bevor Du Dir über den Preis Gedanken machst, solltest Du mal in Dich gehen, was für ein Auto Du überhaupt willst. Zumindest die grobe Richtung sollte schon mal abgesteckt werden. Coupe, Cabrio, Personal Luxury, Sedan, Station Wagon, etc.

Die Möglichkeiten sind endlos. Auch die Dekade wäre hilfreich. Flossen oder üppige Seventies?

Themenstarteram 3. Oktober 2012 um 17:00

Zitat:

Original geschrieben von spechti

Bevor Du Dir über den Preis Gedanken machst, solltest Du mal in Dich gehen, was für ein Auto Du überhaupt willst. Zumindest die grobe Richtung sollte schon mal abgesteckt werden. Coupe, Cabrio, Personal Luxury, Sedan, Station Wagon, etc.

Die Möglichkeiten sind endlos. Auch die Dekade wäre hilfreich. Flossen oder üppige Seventies?

Hallo spechti,

Coupes und Personal Luxury von Mitte 60'er bis Anfang 70'er wären mein Ding.

Wie gesagt Preislimit liegt bei ca. 13.000 €.

Was wäre ein dankbares Fahrzeug?

Gruß

Andrea

 

Da liegst Du mit einem Lincoln nicht so schlecht.

 

Mark III (69 bis 71)

Mark IV (72 bis 76) und

Mark V (77 bis 79).

 

Infos findest Du hier:

http://automotivemileposts.com

 

Guck auch mal ins deutsche Lincoln-Forum rein. Extrem gut funktionierende Community. Ist viel wert, gerade am Anfang!

Kauf Dir einen Lincoln Mark IV oder einen plattformgleichen Ford Thunderbird der Jahre 1972-1976.

Voraussetzung: gleich ein ordentliches Exemplar kaufen. Eine Restaurierung eines Personal Luxury Cars kann ein Vermögen verschlingen wenn man es richtig macht. Ein gut erhaltener und gepflegter Wagen kommt IMMER billiger. Mit ein bißchen Herumschauen sollte einer für den Kurs zu bekommen sein. Ggf aus den USA importieren. Da es da drüber luxusmäßig nichts mehr gibt, braucht man dann auch nicht mehr nach höherem streben...:D

Soll es eine Nummer kleiner sein, wäre der Ford LTD oder das Schwestermodell Mercury Marquis anzuraten. Kaum weniger luxuriös, aber etwas günstiger.

Auch aus dem Hause GM gibt es was:

Der 71-73 Bootsheck-Riviera von Buick ist in gutem Zustand wohl nicht mehr für 13 Mille zu bekommen, aber moglicherweise kriegt man einen Olds Toronado. Ein Cadillac Eldorado oder - etwas bodenständiger - ein DeVille ist vielleicht auch drin.

Es ist zwar kein Personal Luxury, aber auch ein Olds Cutlass Coupe der Jahre vor 73 ist eine nettes Autochen.

Bei Chrysler gab es zu der Zeit den New Yorker und den Imperial im Fuselage Look. Nicht jedermanns Geschmack aber vielleicht was für Dich. Auch da waren ordentliche Motoren drin.

Die Möglichkeiten sind umfangreich. Im Gegensatz zu heute herrschte eine wundervolle Vielfalt an Formen, Faben und Ideen. Um einen generellen Überblick zu bekommen kann ich Dir zwei Bücher empfehlen:

Cars of the sensational 70s und das Gegenstück zu den 60s .

Die Bücher sind das wundervollste Kompendium, wenn man nicht hunderte von Einzelprospekten sammeln möchte oder alles einzeln googeln. Komplett in Farbe und jedes Jahr und jeden Herstelle einszeln behandelnd. Die Bücher werden nicht mehr neu verlegt und sind noch in Antquariatsbestände oder als Restware erhältlich.

Es gab 1966 schon LPG Anlagen im Lincoln, definitiv. Also zeitgenössisch. Im Netz hatte ich mal Fotos von USA LPG Anlagen aus der Zeit gesehen. Nur wie der deutsche Tüv eine neue Anlage behandelt, kann ich nicht sagen. Auch dürften die Unterlagen der alten Anlagen nicht weiterhelfen.

Abgesehen davon macht eine LPG Anlage nicht wirklich Sinn, bzw. ist das kleinste Problem bei den sonstigen Arbeiten.

 

Ein schöner Wagen, das muß ich wohl sagen denn ich habe selber einen 1967er :-)

Der Wagen wird viel Arbeit machen, mehr als ein Cadillac, denn Lincoln Teile sind viel seltener und teurer. Die gebaute Stückzahl war Faktor 10 kleiner.

Die Karosse ist selbsttragend, die Kotflügel angeschweißt, man kann ausser Türen und Hauben nichts abschrauben.

Wie beim Cadillac liegen mehr Vakuum Leitungen und andere Extras im Fahrzeug, das macht Arbeit.

Ansonsten ein solides und gutes Auto. Wie bei allen Oldies sollte man gute Exemplare kaufen und keine Bastelbuden.

Aufgrund der umständlichen Teilesuche macht es mehr Sinn ein gutes Fahrzeug zu kaufen.

Der Motor ist 66/67 noch Lincoln eigen, aber unproblematisch. Das Getriebe ist eine frühe Ford C6. Erst ab 1968 wurden gängigere Motoren und Getriebe verbaut, wobei die Lincolns bis 67 einfach schöner aussehen.

Themenstarteram 4. Oktober 2012 um 7:26

Was haltet ihr von diesem Pontiac?

Stärken/Schwächen? Preis o.k.?

http://suchen.mobile.de/.../152531018.html?...

Den Pontiac habe ich im meinem Blog schon mal behandelt, schau einfach mal rein. Wurde damals (2011) in Ebay nicht verkauft. Also der Wagen steht schon ein bisschen, was dir bei der Preisverhandlung helfen kann. Damals waren 12900 als Startgebot aufgerufen.

http://www.motor-talk.de/.../1971-pontiac-grand-prix-t3543535.html

Ich finde den Wagen cool!

Allgemein zum Verkäufer. Du hast ja jetzt 2 Fahrzeuge des gleichen Verkäufers rausgezogen. Die Bilder sind bearbeitet und aufgehübscht fotografiert. Wenn du wirklich Interesse an einem Ami hast, dann fahr einfach mal hin und schau dir beide Wagen an. Nimm jemand mit, der Ahnung von US-Cars, oder zumindest von Autos hat. Kauf nichts. Lass dir Zeit, denke nochmal drüber nach. Da der Pontiac schon eine Weile steht, wird er wohl nicht innerhalb von 2 Tagen verkauft, lass dir da nix vom Verkäufer einreden. Und wenn nix für dich dabei ist, als NEuling schadet es nicht viele Infos zu sammeln.

Je besser der Anfangszustand, desto niedriger deine weiteren Kosten, aber bedenke, diese Fahrzeuge brauchen Pflege und Verschleißteile wie andere auch. Da mal was an der Aufhängung, Stossdämpfer, Bremsen, Zündkerzen, regelmäßig Ölwechsel etc. Ich habe bei meinem Pontiac Gummidichtungen gewechselt, Stossdämpfer machen lassen, Aufhängung vorne, Weißwandreifen, Kick-down-Schalter hatte Macken, und und und, da kommt einiges zusammen.

Zitat:

Original geschrieben von wodkaa

 

Allgemein zum Verkäufer. Du hast ja jetzt 2 Fahrzeuge des gleichen Verkäufers rausgezogen.

Vielleicht will man ja auch nur die Fahrzeuge hier mehr ins Rampenlicht rücken. :rolleyes:

Gruß

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